Beiträge von Ave

    Hallo John,


    Du scheinst Dich ja gut auszukennen. Hast Du beruflich mit BHKW zu tun oder betreibst Du selber eines?


    Das mit dem Loch im Kurbelgehäuse vom Dachs habe ich noch nie gehört. Sind Dir solche Fälle bekannt? Und welches BHKW würdest Du als besonders robust, oder haltbarer und den Dachs ansehen?


    Grüsse, Peter

    Zur Ergänzung: Ich speise den Strom komplett ein und bekomme ca. 19 Cent pro KWH. Wenn ich auf ein neues BHKW gehe und zB. mit Biogas einspeise, läuft der alte EEG-Vertrag einfach weiter?


    Habe das BHKW günstig gebraucht gekauft und anfangs viel selber geschraubt, Ziel war es die Betriebskosten niedrig zu halten. Ich muss keine hohen Anschaffungskosten amortisieren. Habe deshalb von Anfang an anders gerechnet.
    Die Ansicht, dass es sich nur bei hohen Jahreslaufzeiten rechnet, habe ich für mich deshalb nie so gesehen. Pro Betriebsstunde entstehen Kosten, ein Teil wird durch die Einspeisevergütung wieder reingeholt. Viele Betriebsstunden hohe Kosten und mehr Stromvergütung. Ein wesentlicher Faktor bei der Wirtschaftlichkeit ist/war in meinen Augen und nach meiner Erfahrung der Rapsölpreis und der Wartungsaufwand, beides hat sich anders entwickelt, als ich mir das gewünscht hätte.


    Was mich auch mal interessieren würde: Haben hier welche auch schon neue Kurbelgehäuse gebraucht? Habe bei meiner Suche nicht viel dazu gefunden.

    Hallo Dachsfans und Leidensgenossen,
    ich bräuchte mal Eure Hilfe um für mich eine Entscheidung zu treffen, ob und wie ich mit dem Dachs weitermache. Erstmal kurz meine Dachsgeschichte: Habe meinen Dachs als Gebraucht-Dachs in 2007 mit ca. 14.000h gekauft, ist ein Heizölgerät gewesen. Dann habe ich Ihn auf Rapsölbetrieb umbauen lassen, dafür bekam er einen Rapsöl-Vorwärmung und das Aufnahmeloch für die Düse am Zylinder wurde aufgebohrt zur Aufnahme der RS-Düse. Dann lief der Dachs lange ohne Probleme, lediglich der Düsenwechsel und Russfiltertausch musste gelegentlich vor Ablauf des Wartungsintervalls von 1.400Bh erfolgen. Da ich selber Schrauber bin (alte Autos) habe ich die Wartungen selber durchgeführt. Dann im Herbst 2011, bei 23.000 Bh kam es zum Kolbenringbruch. Von einer Fachfirma wurde der Kolben-Zylinder-Tausch durchgeführt. Habe von da an auch die Wartungen durch die Fachfirma machen lassen, da mir die Zeit fehlte und ich zwischenzeitlich auch nicht mehr so viel Spass am Dachs-Schrauben hatte. Danach lief der Dachs 2.000 Bh bis Frühjahr 2013. Da kam es zum zweiten Mal zum Kolbenringbruch. Erneut wurde der Dachs für 2.500.- € überholt und bekam einen Kolben-Zylinder-Kit. Danach lief der Dach mit neuem Kolben und Zylinder ca. 1000 Bh, und jetzt dürft Ihr raten was letzte Woche passiert ist. Richtig, wieder derselbe Defekt. Diesmal lautet die Diagnose Schrägläufer, und das erklärt auch, warum die beiden letzten Reparaturen nicht lange gehalten haben. Freundlicher Weise bietet mir mein Senertec-Service an, mir bei den Lohnkosten entgegen zu kommen. Alleine das Material für die Reparatur würde ca. 4.500.- € kosten. Wenn ich das alles so zusammenrechne (2500.- + 2500.- +4.500.- = 9.500.-€ innerhalb von 3.000 Bh), dann muss ich den Dachs eigentlich rausschmeissen, zumal die Rapsölpreise den Betrieb in den letzten Jahren auch nicht mehr so wirtschaftlich erscheinen lassen, wie das früher einmal war. Folgende Überlegungen habe ich angestellt: 1. Dachs reparieren lassen und wieder hoffen, dass er dann lange läuft. Dagegen spricht die schlechte Erfahrung, die ich mit den letzten Reparaturen machen musste. 2. Gasbrennwerttherme als zusätzliche Heizung einbauen, Dachs mit Gebrauchtgeilen günstig selber reparieren und noch ein wenig Freude daran haben, wenn er mal läuft. 3. Dachs komplett verabschieden und eine Pelletheizung einbauen (für die Umwelt)
    Schreibt mir einfach Eure Gedanken, vielleicht hilft mir das für mich zu einem Entschluss zu kommen.
    Grüsse, Peter

    Ich glaube das man nicht davon ausgehen sollte, dass ein Tausch von Kolben und Zylinder bedeutet, dass der Dachs am Ende seiner Lebenserwartung ist. Ich habe nach 24.000h (Rapsölbetrieb) das Tauschkit montieren lassen wegen Kolbenringbruch. Ich muss sagen, danach lief er wieder wie ein neuer Dachs. Ich finde das Tauschkit ist für den Umfang der gelieferten Teile ein Sonderangebot. Ich glaube das es kaum eine vergleichbar robuste Maschine auf dem Markt gibt. Ich warte selber und halte so auch die laufenden Kosten gering. Verwende nicht das Senertec Öl.


    Grüsse, Peter

    Ich habe einen kellergeschweissten Tank, 5.000 Ltr. Ich sauge schwimmend ab. Habe das geschilderte Problem nur max 24 Stunden nach dem Tanken, was ich darauf zurückführe, dass doch vom Boden Sediment, bzw. Dreck aufgewirbelt wird.


    PÖLDACHS: Ich glaube ich habe auch in derselben abgebrannten Raffinerie gekauft. War dort sehr zufrieden. Wo kaufst Du jetzt? Ich wäre an Einkaufsgemeinschaften im Stuttgarter Raum interessiert, falls überhaupt noch jemand mit PÖL betreibt.


    Grüsse,


    Peter

    Hallo Dachstreiber,


    danke für die Antwort. Den Pumpenkopf gibt es für ca. € 50.- im Internet. Aber der geht dann ja wieder in 1-2 Jahren kaputt. Mein Ziel wäre es einen PÖL-festen Simmerring zu finden und den Pumpenkopf dadurch besser zu machen. Simmerring kostet ein paar Cent.


    Gruß,


    Ave

    Hallo Leute,


    mein Dachs läuft mit Rapsöl. Mir ist nun innerhalb von 2 Jahren die zweite Ölförderpumpe kaputt gegangen. Immer wird der Simmering am Pumpenkopf zur Welle undicht. Ich habe den Verdacht, dass die Dichtungen vom PÖL angegriffen werden. Anstatt nun wieder eine neue(schlechte) Pumpe zu kaufen, überlege ich nach einen rapsölresistenteren Simmering zu suchen. Hat jemand den Pumpenkopf schon mal geöffnet? Bin an langfristigen Lösungen interessiert. Oder ist das als Standzeit der Pumpe so normal?


    Grüsse, Ave

    Hast Du schon kontrolliert, ob der Stellmotor der Drehzahlregulierung die Drehspindel mit heraus zieht. Bei war das mal ein Problem, dass er quasi ohne Gas zu geben starten wollte. Ausserdem hat der Dachs ein Magnetventil, das die Spritzufuhr zur Einspritzpumpe unterbricht, wenn er aus geht. Dieses Magnetventil würde ich mal prüfen.
    Zur Kompression: Manchmal gelangen etwas Russablagerungen in den Ventilsitz. Dann fehlt Kompression. Du kannst mit einem grossen Schraubenzieher die Ventile ein paar mal in den Sitz "schnalzen lassen", wenn der Ventildeckel noch geöffnet ist. Danach wird die Kompression besser sein.
    Die Ölpumpe und die manuelle Verstellung der Leistungsspindel findet sich als unterster Punkt im Servicemenü (MSR1). Ölpumpe lässt sich aber nur manuell ansteuern, wenn mehrere erfolglose Startversuche waren. Weisst Du, wie man da rein kommt? Oder läuft er schon wieder?
    Gruss, Peter