Beiträge von Bernigo

    PS: Du hast das alles so vorher gewusst und trotzdem ein BHKW angeschafft???



    nein, habe ich nicht gewusst, aber das war meine eigene Dummheit und mein Vertrauen in dieverse Vertriebsleute von BKKW die ihr Produkt agressiv bewerben mit Heizkostenfreien wohnen und Kessel die ihr Geld verdienen, so dass man sich mit diesen Fragen nicht beschäftigt, aber dies ist ein anderes Problem.......


    Im Klartext ich bin verschaukelt worden und muss es jetzt aussitzen. Mit all dem heutigen wissen würde ich mir kein BHKW mehr anschaffen. Die Einsparung von Primärenergie ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und nicht die von einigen Idealisten die ein BHKW betreiben wollen.


    Aber der Vergleich mit den Bauern hinkt. Hier werden bestehende Preise gedrückt. Beim BHKW sieht es ja genau anders aus, der Baseloadpreis steigt und steigt...........


    Viele Grüße


    Bernigo

    Hallo Zusammen,


    ich kann Deine ausführungen nur unterstreichen, auch mich nervt es, dass mein eingespeister Strom ins Nachbarhaus fließt und der Bürger dort 10 Cent Netzentgelt zahlt und ich nichts bekommen, aber...............dass habe ich doch gewußt, als ich mich entschieden habe ein BHKW zu betreiben, oder?


    Ich mag es nicht, wenn jetzt geklagt wird über eine "Ungerechtigkeit" über die jeder BHKW Betreiber vorher Bescheid wußte. Dasselbe gilt übrigens auch für die Einspeisung, auch mein Dachs läuft wärmegeführt und speist jetzt auch zu Peakloadpreisen ein. aber auch dies wusste ich vorher, wenn ich das nicht mag, dann hätte ich mir kein BHKW zugelegt |__|:-)


    Viele Grüße


    Bernigo

    Selbst im Sommer würden die dezentralen Netze genügend Strom erzeugen.
    Den dann würden sie halt kurzfristig!! wie die jetzigen Energieschleudern betrieben.



    Hallo Zusammen,



    genau das ist der wunde Punkt! Im Sommer wird nur Prozeßwärme benötigt, aber keine Wärmeenergie zur Beheizung von Gebäuden. Wenn ich dan ein BHKW als "Energieschleuder" einsetze wie sieht dann die Bilanz aus? Der Dachs z.B. hat einen elektrischen Wirkungsgrad von weit unter 30%. Ein modernes GuD Gaskraftwerk fährt mit Wirkungsgraden weit über 50%. Ich binn mir nicht sicher, ob man es sich so einfach machen kann!



    Viele Grüße


    Bernigo

    Hallo Dachs,


    Um das Verhältnis Starts zu Betriebsstunden zu optimieren habe ich unter Menupunkt 1/11/3 im Winter z.B. von 04:00 Uhr bis 23:00 Uhr eingestellt. Dies hat auch den Vorteil, dass ich Nachts nicht soviel Strom einspeise. Nun meine Frage an Dachs:


    1.
    Was passiert in der Zeit von 23:00 Uhr bis 04:00 Uhr. Wird die Heizung (Nachtabsenkung) noch aus dem Pufferspeicher bedient, oder ist die Anlage Komplett aus?


    2. Kannst Du vielleicht einmal kurz erklären was mit der Heizwärmebevorratung (mini, economy, komfort und maximal) auf sich hat? Soll die Einstellung im Sommer anders sein als im Winter:


    Für Deine Bemühungen schon heute vielen Dank.


    PS: Mein Dachs beheizt ein Sechsfamilienhaus mit zentraler Warmwasserversorgung. Er hat jährliche Betriebsstunden von 3.600 Stunden bei 1.700 Starts.


    Viele Grüße


    Bernd

    Hallo,


    von Deinen Brennstoffkosten in Höhe von 4.490 Euro entfallen nach den Angaben von Herrn Weisenberger 6,95/22,8 auf die Stromproduktion das wären hier 1.368 Euro. Hiervon widerrum entfallen 70 % auf auf den verkauften Strom, das wären dann rund 968 Euro.


    Alles Klar? Wenn nicht dan melde Dich noch mal


    Viele Grüße


    Bernd

    Hallo Ave,


    Du wirst um den Rat eines Steuerberaters nicht umherkommen!


    Nur kurz ein paar Anmerken:


    1. Die Einstupfung als Kleinunternehmer im Sinne von § 19 UStG ist schlecht, da Du so nicht die Vorsteuer / Umsatzsteuer aus den Anschaffungskosten vom BHKW erstattet bekommst.


    2. Da das BHKW in Deiner eigengenutzen Wohnung steht, kann nur der Anteil steuerlich berücksichtigt werden, der auf die verkaufte Strommenge entfällt. Die selbstgenutzte Wärmeleistung kann steuerlich nicht geltend gemacht werden. Ist auch logisch, denn ich kann meine eigengenutzte Brennwertheizung auch nicht steuerlich absetzen.


    3. Wirtschaftlichkeit über 30 Jahre:


    Ich würde wie folgt agumentieren. Beispiel: Anschaffungskosten BHKW (incl. aller Zubehörteile) 40.000 Euro Stromanteil 30% = 12.000 Euro, Abschreibung verteilt auf zehn Jahre; jährliche Laufzeit in Stunden * 5,5 kW/h * Preis laut EEG abzüglich der anteiligen Brenstoffkosten. (heutiger Preis).


    Wenn Du so rechnes, dann solltest Du dem Finanzamt einen entsprechenden Überschuss erklären können.


    Viele Grüße


    Bernd

    Hallo Dietrich,


    ich glaube schon das ich lesem kann, denn sonst könnte ich mich nicht im Forum artukulieren!


    Aber muss man heute Ingenieur sein, um verstehen zu können wieviel Gas/Sprit ein Dachs verbraucht?


    Wenn ich mir eine Glühbirne für einen Euro kaufe, so ist der Hersteller verpflichtet, den Energieverbrauch anzugeben. Aber Senertec gibt in seinen technischen Datenblätter den Hu Verbrauch an, obwohl dies nur ein theoretischer Wert ist, oder?


    Da ich schlecht lesen kann würde ich michg freuen, wenn Du mir mal erklären könntest wie Senertec einen Gesamtwirkungsgrad von 89% angibt? Wenn ich 22,8 kW/h investiere und hieraus 12,5 kW/h thermische und 5,5 kW/h eletrische Leistung bekommen, dann führt das bei meinen Rechenkunsten zu einem Gesamtwirkungsgrad von unter 80 % oder?


    Viele Grüße


    Bernd

    Hallo Zusammen,


    nachdem ich Senertec mit dcem Problen konfrontiert habe, haben sie mir folgendes FAX geschickt:


    Ich finde es nicht OK, dass Senertec in ihren technischen Datenblättern 20.5 kW/h angibt, obwohl der Dachs in der Praxis 22,8 kW/h verbraucht.


    Ich überlege, ob ich rechtlich gegen Senertec vogerhe.


    Viele Grüße


    Bernd

    Dateien

    Hallo Bernd,


    der Brennwert liegt bei 9,6260 kW/h je m3. Das entspricht 8.880 m3, somit je Stunde 2,45 m3.


    wie kann Senertec einen dachs verkaufen mit 20,5 kW/h Aufnahme, wenn die tatsächliche über 23 kW/h liegt?


    Viele Grüße


    Bernd