Beiträge von Bernigo

    Bin schon seit 2007 Mitglied im Forum und war ziemlich frustrierter Betreiber eines Dachses, habe mich dennoch dazu durchgerungen nach 11 Jahren Dachs auf RMB umzusteigen und bin bis jetzt sehr zufrieden. Daher möchte ich die Chance nutzen, einmal an der Werksbesichtigung von RMB teilzunehmen. Ich bin am Freitag und Samstag dabei.

    SAILOR773 schrieb:
    "Unter dem Strich sind die Auswirkungen der Neuregelung also bei den laufenden Kosten und Einnahmen marginal. Unterschiede ergeben sich hauptsächlich - insoweit hast Du Recht - bei der Behandlung der Investitionskosten: Entweder gilt Herstellung ......."


    ......da liegen wir ja inhaltlich nicht weit auseinander, nur hast Du es schöner geschrieben!

    Was ist der Unterschied? Wenn ich zuerst alle Betriebsausgaben berücksichtige und anschliessend fiktive Betriebseimnahmen berücksichtige? Wir sind hier bei der Einkommensteuer, die Zuordnung zum Gewerbe fachlich Unternehmensvermögen spielt eine Rolle bei der Umsatzsteuer und Vorsteuererstattung.
    Viele Grüße
    Bernd

    Hallo Zusammen,


    Das eine hat doch mit dem anderem nichts zu tuen, oder verstehe ich da etwas nicht?


    Bei der Neuregelung geht es darum, ob die Investitionskosten für ein BHKW im Jahr der Investition in voller Höhe steuermindernd berücksichtigt werden, oder ob der investierte Betrag auf zehn Jahre zu verteilen ist (Abschreibung).


    Wenn das BHKW in einem Objekt betrieben wird, wo Teile von zu eigenen Wohnzwecken genutzt werden, dann war war immer schon der Kostenblock für die selbst genutzte Wärme steuermindernd nicht zu berücksichtigen. Das ist auch Konsequent, wenn ich meine private Wohnung mit Gas oder Öl beheizte, kann ich die Kosten auch nicht steuerlich absetzen.


    Ob 3 000 Euro viel oder wenig ist, hängt von der Größe der zu beheizten Fläche ab und sonstige Verbraucher. Wenn ich zum Beispiel 300 qm Altbau mit Schwimmbad beheizte, finde ich 3 000 Euro wärmekosten im Jahr nicht viel!


    Diese Problematik hat aber nichts mit der Frage zu tuen, ob ein BHKW Erhaltungsaufwand ist oder die Kosten auf zehn Jahre zu verteilen sind.


    Viele Grüße
    Bernigo

    Hallo Booke,


    der Dachs ist nun mal ein Fossil, deshalb würde ich nicht so sehr auf Innovation hoffen. Ich betreibe den Dachs seit 2007 und innerhalb von 10 Jahren hat der Dachs keine technischen Fortschritte gemacht!


    Viele Grüße


    Bernigo

    Erst mal Danke für die nützlichen Denkanstöße! Mit der Batterie habe ich auch schon überlegt, aber das ist eindeutig noch zu teuer. Wartens wir es ab, die Preise fallen sicherlich noch.


    Also werde ich weiter erst mal "auf Sicht" fahren und abwarten bis der Dachs einen wirtschaftlichen Totalschaden erleidet. Bis jetzt hat rund 40.000 Stunden gelaufen und außer einer Zündbox und Wartung ist nichts angefallen.


    Viele Grüße


    Bernigo

    Hallo Zusammen,


    ich benötige mal etwas Nachhilfe in Sachen Elektrik.


    Bisher betreiben wir seit Januar 2007 einen Dachs in einem Sechsfamilienhaus. Der Dachs liefert 3Phasig 400 Volt. Angenommen wir würden den Dachs durch ein Brötje Stirling ersetzen, dieses liefert nur 230 Volt einphasig. Bedeutet dass, dass wir einphasig nicht mehr alle sechs Mietparteien gleichzeitig mit Strom versorgen können, z. B. jede Wohnung zieht 150 Watt für Licht und Internet. funktioniert das mit 230 Volt einphasig?


    Hintergrund ist, dass unser Dachs jährlich nur rund 3800 bis 4000 Stunden läuft und ein großer Teil eingespeist wird (Eigenverbrauch rund 12.000 kw/h davon rund 5000 durch den Dachs abgedeckt. Ich denke, dass der Stirling mehr Stunden läuft und der Eigenverbrauch dann vielleicht so gar über 5000 kw/h steigt.


    Bin für jeden Hinweis dankbar.


    Viele Grüße


    Bernigo

    Die Sache ist relativ einfach,


    Hast Du aus der ursprünglichen Anschaffung des Dachses dir die gezahlte Umsatzsteuer vom Finanzamt erstatten lassen?
    Wenn ja, dann musst du für die Lieferung des Stromes USt. abführen, wenn nicht, dann bist du Kleinunternehmer und wirst wie eine Privatperson behandelt, das heist, das Finanzamt erstattet dir nicht die USt. aus der Anschaffung, dafür brauchst du für die Lieferung des Stromes auch keine USt. abführen.


    Viele Grüße


    Bernigo

    Wenn Bernigo seine Mieter mit dem Strom aus einer Batterie versorgen will, kann er dafür wohl kaum mehr verlangen als ein günstiger Anbieter am Markt, sagen wir 18 ct/kWh netto.


    Also meine Mieter zahlen den örtlichen Preis der Stadtwerke, dies sind aktuell 0,247 € Brutto je kW/h, Netto somit 0,2076 €. Weitere Kosten fallen bei den Mietern nicht an. Die Gebühr für den Summenzähler werden auf den Allgemeinen Strom für das Treppenhaus umgelegt. Die Anschaffungskosten der einzelnen Wohnungszähler habe ich übernommen.


    Damit beziehen meine Mieter konkurrenzlos günstigen Strom. Dieses Modell fahre ich seit 01.01.2007 störungsfrei!


    Meine sechs Mieter und das Treppenhaus verbrauchen rund 12.000 kW/h Strom. Wenn diese vom BHKW oder Batteriespeicher versorgt werden, fällt dann EEG-Unlage an? Habe ich nicht Bestandsschutz als Altanlage?
    Mein Dachs läuft jährlich je nach Witterung zwischen 3200 und 4000 Stunden. Eine Spitzenlasthereme (Brennwert) ist vorhanden als Reserve, Sie wird aber nur bei zweistelligen Minusgraden benötigt, so dass diese seit 2010 sich im "Schlafmodus" befindet.


    Viele Grüße


    Bernigo

    Hallo Zusammen,


    mein Dachs verlässt am 31.12.2016 die Förderung nach dem KWK-Gesetz. Somit wird es langsam Zeit sich mit der Zeit nach den Subventionen zu beschäftigen!


    Die Idee von Batteriespeicher und elektrischen Heizstab finden ich ziemlich charmant, auch wenn es mir kalt den Rücken runter läuft wenn ich "sauberen" KWK-Strom verheize. Die Gesetze der Ökonomie sind nun Mal brutal. Nun meine Frage:


    Mein Dachs verrichtet seine Arbeit in einen Mietwohngrundstück. Mit welchem Betrag stelle ich den Mietern den verheizten Strom in Rechnung ?(


    Wenn ich Mieter wäre, würde ich sagen entsprechend der Heizkostenverordnung nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit max. den vergleichen Bezugspreis für Erdgas. Wenn dem so ist, bringt mich das auch nicht weiter! Dann kann ich ruhig weiter mit Verlusten einspeisen in der Hoffnung, dass ich die Braunkohlekraftwerke ärgere.........!


    Ich freue mich schon auf Eure Antworten!


    Viele Grüße und vielen Dank


    Bernigo

    Du bist ja nur als Vermieter an die HKVO gebunden, als "freier Wärmelieferant" könntest Du Betriebsintern die Wärmekosten mit den Stromeinnahmen subventionieren und so die Wärme zum gewohnten Preis an den Vermieter abgeben.


    Hallo Alikante,


    nur mal eine kleine Überschlagrechnung. Der Dachs braucht in der 22,8 kW/h Gas, davon 15.85 kW/h für die Wärmnerzeugung, das entspricht bei 3.500 Betriebsstunden und Mehrkosten von 6 Cent je kW/h (3500*15,85*0,6) insgesamt rund 3.300 Euro bei den Heizkosten! ?(?(


    Beim Strom sieht es beim Bezugspreis von 13 Cent je bezogene kW/h Bioerdgas aus, dass der Dachs 6,95 kW/h Bioerdgas für 5,5 kW/h Strom benötigt. Dies gibt reine Betriebskosten von 16,43 Cent je kW/h Strom zuzüglich 2 Cent Wartung ergibt 18,43 Cent. Als Vergütung erhält man rund 20 Cent ?(


    Bei 3.500 Betriebsstunden fallen Netto rund 17.500 KW/h Strom an, hiervon gehen ca. 5500 an die Mieter und 12000 an den Versorger. Beim Versorger entsteht ein Rohgewinn von ca. 12.000 *0,02 Euro = 240 Euro, bei der Lieferung an die Mieter für 25 Cent verliere ich im Vergleich zum regulären Erdgas rund 10 Cent je kW/h was ein Verlust von 550 Euro, so dass hier nichts zu subventionieren ist! ?( Oder habe ich einen Denkfehler ?(


    Viele Grüße
    Bernigo

    Hallo Björn,


    so ist es, für ein Mietwohngrundstück ist das keine Alternative. Gaskosten von 11 bis 13 Cent verdoppeln die Heizkosten der Mieter und führt verständlicherweise zu Stress!


    Eine einmal falsch getroffene Entscheidung lässt sich leider auch nach zehn Jahren nicht mehr korrigieren! Aber dennoch werde ich meinen Dachs nach Ablauf der zehn Jahre weiter betreiben. Ich werde dann rund 14.000 kW/h einspeisen zum Baseload von rund 4 Cent je KW/h was bei Eigenkosten von rund 10 Cent zu Verlusten von 14.000 * 0,06 = 840 Euro führt, gleichzeitig liefere ich 5.000 kW/h an die Mieter zu 28 Cent was einen Gewinn von 5.000*0,18=900 Euro. Die Wartungskosten sollen durch die Energiesteuererstattung teilweise abgefangen werden.


    Sollten größere Reparaturen fällig werden, dann überlege ich erneut ob sich ein Modernisierungspaket von Senertec lohnen könnte, solange der Dachs aber läuft, tausche ich keine funktionierenden Teile aus, nur um wieder Subventionen zu erhalten.


    Es geht nicht mehr darum das "der Kessel Geld verdient" sondern möglichst mit der schwarzen Null arbeitet!


    Aber letztendlich betreibe ich den Dachs, weil ich von der Konzeption der Kraft-Wärme-Kopplung überzeugt bin und ich glaube, dass eine funktionierende Stromwende nur mit der KWK-Technologe funktionieren kann.


    Viele Grüße


    Bernigo

    Hallo Zusammen,


    Kennt einer von Euch Anbieter von zertifizierten Bioerdgas für BHKW damit diese die EEG Vergütung erhalten?
    Kann ich meine Mieter verpflichten den Mehrpreis bei den Heizkosten zu übernehmen, oder muss ich als Vermieter die Mehrkosten übernehmen?
    Viele Grüße
    Bernigo