Beiträge von Bernigo

    Du bist ja nur als Vermieter an die HKVO gebunden, als "freier Wärmelieferant" könntest Du Betriebsintern die Wärmekosten mit den Stromeinnahmen subventionieren und so die Wärme zum gewohnten Preis an den Vermieter abgeben.


    Hallo Alikante,


    nur mal eine kleine Überschlagrechnung. Der Dachs braucht in der 22,8 kW/h Gas, davon 15.85 kW/h für die Wärmnerzeugung, das entspricht bei 3.500 Betriebsstunden und Mehrkosten von 6 Cent je kW/h (3500*15,85*0,6) insgesamt rund 3.300 Euro bei den Heizkosten! ?(?(


    Beim Strom sieht es beim Bezugspreis von 13 Cent je bezogene kW/h Bioerdgas aus, dass der Dachs 6,95 kW/h Bioerdgas für 5,5 kW/h Strom benötigt. Dies gibt reine Betriebskosten von 16,43 Cent je kW/h Strom zuzüglich 2 Cent Wartung ergibt 18,43 Cent. Als Vergütung erhält man rund 20 Cent ?(


    Bei 3.500 Betriebsstunden fallen Netto rund 17.500 KW/h Strom an, hiervon gehen ca. 5500 an die Mieter und 12000 an den Versorger. Beim Versorger entsteht ein Rohgewinn von ca. 12.000 *0,02 Euro = 240 Euro, bei der Lieferung an die Mieter für 25 Cent verliere ich im Vergleich zum regulären Erdgas rund 10 Cent je kW/h was ein Verlust von 550 Euro, so dass hier nichts zu subventionieren ist! ?( Oder habe ich einen Denkfehler ?(


    Viele Grüße
    Bernigo

    Hallo Björn,


    so ist es, für ein Mietwohngrundstück ist das keine Alternative. Gaskosten von 11 bis 13 Cent verdoppeln die Heizkosten der Mieter und führt verständlicherweise zu Stress!


    Eine einmal falsch getroffene Entscheidung lässt sich leider auch nach zehn Jahren nicht mehr korrigieren! Aber dennoch werde ich meinen Dachs nach Ablauf der zehn Jahre weiter betreiben. Ich werde dann rund 14.000 kW/h einspeisen zum Baseload von rund 4 Cent je KW/h was bei Eigenkosten von rund 10 Cent zu Verlusten von 14.000 * 0,06 = 840 Euro führt, gleichzeitig liefere ich 5.000 kW/h an die Mieter zu 28 Cent was einen Gewinn von 5.000*0,18=900 Euro. Die Wartungskosten sollen durch die Energiesteuererstattung teilweise abgefangen werden.


    Sollten größere Reparaturen fällig werden, dann überlege ich erneut ob sich ein Modernisierungspaket von Senertec lohnen könnte, solange der Dachs aber läuft, tausche ich keine funktionierenden Teile aus, nur um wieder Subventionen zu erhalten.


    Es geht nicht mehr darum das "der Kessel Geld verdient" sondern möglichst mit der schwarzen Null arbeitet!


    Aber letztendlich betreibe ich den Dachs, weil ich von der Konzeption der Kraft-Wärme-Kopplung überzeugt bin und ich glaube, dass eine funktionierende Stromwende nur mit der KWK-Technologe funktionieren kann.


    Viele Grüße


    Bernigo

    Hallo Zusammen,


    Kennt einer von Euch Anbieter von zertifizierten Bioerdgas für BHKW damit diese die EEG Vergütung erhalten?
    Kann ich meine Mieter verpflichten den Mehrpreis bei den Heizkosten zu übernehmen, oder muss ich als Vermieter die Mehrkosten übernehmen?
    Viele Grüße
    Bernigo

    Hallo Björn,


    ich stehe im nächsten Jahr vor dem gleichen Problem und habe auch schon über Biogas nachgedacht. Soweit ich weis, muss das Biogas zu 100 % in Deutschland produziert und eingespeißt werden. Der Preis für dieses Biogas ist extrem teuer und rechnete sich damals nicht! Mein Dachs beheizt ein Sechsfamilienhaus mit 360 qm Wohnfläche. Das Bioerdgas würde dementsprechend auch die Heizkosten meiner Mieter erhöhen! Somit für mich keine Alternative.


    Viele Grüße


    Bernigo

    Die Mehrkosten würde ich auf 4500€ beziffern, bei einem Jahresverbrauch von 40000kwh Gas/a.


    40000 * 5,2 ct = 2080€ "Normale Energiekosten"
    40000 * 2,19 ct = 876€, also 1204€ Differenz


    4500€ : 1204€ = 3,73 Jahre Armortisationszeit


    Hallo Marcus,


    ich verstehe deine Rechnung leider nicht! ?(


    Wenn ich das Datenblatt vo Dachs Stirling lese, steht dort, dass der Brenner 6,8 kW Erdgas Heizwert benötigt, um 5,8 kW thermische Leistung und 1 kW eletrische Leistung bereitzustellen (zusammen 6,8). Da dier der Versorger aber nicht den Heizwert berechnet sindern den Brennwert beträgt die Leistungsaufnahme 6,8 * 1,11 = 7,5848 kW Erdgass zu 5,2 Cent entspricht je Betriebsstunde 39 Cent. Wenn ich nun diese 39 Cent durch 6,8 dividiere entfällt rund 5,80 Cent Gaskosten auf jede kWh Strom. Wenn der Stirling jährlich 3.000 Betriebsstunden ereicht und du 90 % selbst nutzt spartst Du (3000 BH*0,90 *(23Cent-5,8 Cent) 464,40 Euro. Hinzu kommen noch für zehn Jahre der KWK-Zuschlag von 30.000 * 0,0541 = 1.623 Euro. Die Energiesteuererstattung stellen wir zurück für Zählergebühr und die Verluste durch die Einspeisung von 10 %, denn der KWK-Zuschlag deckt nicht einmal die Brennstoffkosten von 5,8 Cent.


    Wenn Du Glück hast, hast du nach zehn Jahren viel Geld umgedreht und hoffentlich keins verloren! Nach zehn Jahren kommt dann ein neuer Stirling um neue Subventionen zu kassieren!


    Viele Grüße


    Bernigo

    Hallo Marcus,


    Das Problem ist, dass es sich nicht vermeiden lässt Strom zum Baseload einzuspeisen und damit nimmt das übel seinen Lauf.


    Klar, keine Heizung verdient Geld, aber ein BHKW was nach Ablauf der zehnjährigen Förderzeitraum mit Verlusten einspeist ist Richtig teuer!


    Ohne Speichermöglichkeit hat das BHKW in der privaten Wohnungswirtschaft keine Zukunft.


    Viele Grüße


    Bernigo

    Das spricht für den Einsatz eines Nano-BHKW.


    Hallo Zusammen,


    das mit dem BHKW würde ich mir in der heutigen Zeit sehr genau überlegen. Ein BHKW in der Wohnungswirtschaft schafft viel Arbeit und ggf. Streit mit Mietern, EVU, Zollamt, Finanzamt u.s.w. darüber hinaus ist mir kein BHKW für den Privatbereich bekannt, dass eine kWh Strom zu marktfähigen Preisen bereitstellen kann. Rechne mal aus, wass dich eine kWh Strom aus dem BHKW kostet. Beim Dachs sind das locker 8 bis 10 Cent je kWh Strom, Wenn dann nach 10 Jahren die Förderung ausläuft, kannst du das BHKW wieder entsorgen! Aufgrund der derzeitigen Entwicklung bei der Energiewende lohnen sich BHKW`s in im Privatbereich nicht. Darüber hinaus sind diese Dinge ziemlich teuerer in der Anschaffung und Motor-BHKW`s sehr wartungsintensiv und damit kostenintensiv.


    Ich würde über eine kleine Photovoltaikanlage nachdenken in Verbindung mit Gasbrennwert oder Pellett. Das gesamte Invest dürfte deutlich günstiger sein und auch noch nach 10 Jahren rentabel funktionieren.


    Viele Grüße


    Bernigo

    Ich hoffe nur das der Dachs hält was versprochen wurde hatten bisher niedrigste Jahr 67500m³ Gas Verbrauch und im höchsten Jahr 95000m³ Gasverbrauch und um die 12000kW Strom im Jahr mit einer Glöckner irgendwas (nicht Elco Glöckner sondern hies anders die Firma, denke man die hies früher so) Atmon 25 oder so ähnlich ca. 30 Jahre alt. Laut Senertec Rechnung kommt der Dachs auf ca. 4800 bh im Jahr und unser Monteur hat ziemlich das gleiche errechnet, na mal abwarten


    Hallo Saro,


    dann bin ich mal gespannt auf Deine erste Abrechnung! Ich tippe, Du kommst nicht mehr als auf 3.500 Std. Warum hast Du Dir einen Dachs zugelegt, ich finde, dass die thermische Leistung nicht zu Deinem Objekt passt. Ich denke, dass der Markt passendere Angegote bereitgehalten hätte.


    Dennoch viel Spaß mit Deinem neuen Dachs :thumbup:


    Viele Grüße


    Bernigo

    Hallo Tom,


    aus deinem ersten Beitrag habe ich entnommen, dass Du eine Solarthermieanlage betreibst. Hierbei verwendest Du sowohl Flach- auch auch Röhrenkollektoren. Welchen Sinn macht es, zwei verschiedene Arten von Kollektoren am Dach zu verwenden?


    Für eine kurze Antwort wäre ich dankbar.


    Viele Grüße


    Bernigo

    Ich sehe auf der Zeichnung keinen Spitzenlaskessel, und wenn dem so ist, dann halte ich das vorhaben 400m² Wohnfläche nur mit einem Dachs ohne Spitzenlastkessel zu Heizen für nicht möglich


    Hallo Zusammen,


    grundsätzlich würde ich Dir zustimmen, aber einen Endenergieverbrauch von 40.000 kwh muss doch der Dachs alleine schaffen, oder? Das wären ja gerade mal etwas über 3.000 Std Laufzeit


    Viele Grüße


    Bernigo

    die Kohle- und Atommafia lässt sich beim Einkauf ihrer "Fachleute" was einfallen.



    Hallo Zusammen,



    Du solltest die Studie erst einmal komplett lesen, bevor du irgentwelche unsachlichen Sprüche ins Netz stellst. Die Studie selbst erfolgte auf wissenschaftlicher Basis und nicht auf dem Niveau von irgentwelchen Foren mit sogenannten Energieexperten die ales besser wissen als unsere Politiker und Wissenschaftler!



    Verglichen werden GUD Kraftwerke und Brennwert bzw. Wärmepumpenheizungen im Neubau, und hier ist diese Technik einfach besser als KWK. Anders sieht es aus, wenn es um die Beheizung von Altbauten mit hohen Vorlauftemperaturen geht. Hier ist die dezentrale KWK besser als die getrennte Erzeugung von Strom und Wärme.


    Viele Grüße


    Bernigo

    Hallo Zusammen,


    ich komme noch mal zur Ausgangsfrage zurück. Mit Sauerei hat das ganze nichts zu tun. Ich versuche es einmal aus der Sicht eines Finanzbeamten zu erklären, was der Hintergrund des BMF-Schreibens ist.


    1. Ein Vermieter vermietet seine Wohnung an einem Mieter. Der Vermieter wohnt selbst nicht im Haus.


    Hier erbringt der Vermieter eine steuerfreie Wohnungsvermietung als Hauptleistung. Diese Steuerbefreiung (Umsatzsteuer) wird aus sozialen Gründen gewährt.


    Fraglich ist nun, wie die Nebenleistungen des Vermieters umsatzsteuerlich zu beurteilen sind. Teilen sie das (steuerliche) Schicksal der Hauptleistung, oder stellen sie eine eigenständige Hauptleistung dar.


    Unstrittig bringt der Vermieter (mit BHKW) eine Hauptleistung in Form der Wohnungsvermietung. Wie sind nun aber die Nebenleistungen zu beurteilen? Hierzu zählen insbesondere die Lieferung von Wärme, Wasser und Strom. Sind dies eigenständige Hauptleistungen, oder aber stellen Sie Nebenleistungen zur eigentlichen Hauptleistung (Wohnungsvermietung) dar. und teilen somit steuerlich das steuerliche Schicksal der Hauptleistung.


    Aus der Umsatzsteuerrichtlinie 76 Absatz 5 Satz 3 (amtliches Umsatzsteuerhandbuch 2005) geht hervor, das die Lieferung von Wärme und die Versorgung mit Wasser und Warmwasser Nebenleistungen sind. Damit stellen sie eine steuerfreie Nebenleistung zur steuerfreien Hauptleistung (Wohnungsvermietung) dar.


    Hinsichtlich der Stromlieferung sagt Abs. 6 der oben zitierten Richtlinie, dass die Lieferung von Strom keine Nebenleistung darstellt, sondern eine eigenständige steuerliche Hauptleistung ist. Dies geht zurück auf ein Urteil vom Reichsfinanzhof aus dem Jahr 1930 (RStB 1931 S. 166)


    Was hat das mit dem BHKW zu tun?


    Viel, denn die Frage des Vorsteuerabzuges hängt davon ab, wie die Ausgangsleistung des BHKW?s (Wärme und Strom) steuerlich zu behandeln sind. Denn es dürfte jedem klar sein, dass ich die Vorsteuer nur dann vom Finanzamt erstattet bekommen kann, wenn die Ausgangsleistung umsatzsteuerpflichtig ist. Zur Verdeutlichung dient folgendes Beispiel:


    Ein Gasdachs läuft 5.000 Stunden. Im Idealfall produziert dieser 27.500 kw/h Strom und 62.500 kw/h Wärme. Diese Zahlen ins Verhältnis gesetzt ergibt 30,55 % Strom und 69,45 % Wärme.
    Nach alter Rechtslage würde das Finanzamt nun 30,55% der anteiligen Vorsteuer erstatten, da dies auf die umsatzsteuerpflichtige Stromproduktion entfällt.


    Da der Bundesfinanzfof nun aber entschieden hat, dass die Stromlieferung durch den Vermieter auch eine Nebenleistung darstellt, ist diese ebenfalls steuerfrei und somit entfällt auf diesen Teil der Vorsteuerabzug.
    Bleiben wir bei unserem Beispiel und unterstellen wir, dass von den 27.500 kw/h Strom 50% an den EVU geliefert werden und 50% an die Mieter verkauft werden, dann beträgt der Vorsteuerabzug nur noch 50% von 30,55%, weil nur der Strom der an den EVU geliefert wird eine eigenständige steuerliche Hauptleistung darstellt.


    Alles Klar?


    Also das BMF hat keine Sauerei gemacht, sondern die höchsten deutschen Steuerrichter in München. Das BMF hat nur seine Pflicht getan und das Urteil veröffentlicht.


    Was kann man tun?


    Ich habe diese Problematik von Anfang an umschifft, indem der Betreiber des BHKW`s und der Vermieter zwei unterschiedliche Rechtsträger sind (Personen, Bsp. Eigentümer des Mietwohngrundstückes Ehemann, Betreiber BHKW Ehefrau). Dies hat den Vorteil, dass auch die Wärmelieferung an die Mieter eine eigenständige Hauptleistung darstellt, und somit ist der 100% Vorsteuerabzug gesichert. Daran ändert auch das BFH Urteil nichts.


    Viele Grüße


    Bernigo

    Ich kann nun leider nix mehr dran ändern sehe die sache jetz einfach Positiv muss ja jetz schließlich keine 2500€ Stromkosten mehr bezahlen sondern bekomme noch was dafür


    Hallo Marvin,


    ich würde mich an Deiner Stelle nicht zu früh freuen! Ich hoffe für Dich, dass Deine ersparten Stromkosten von 2.500 € ausreichen, um den Mehrverbrauch an Brennstoff, im Vergleich zur alten Heizung, zu finanzieren!


    Viele Grüße


    Bernigo

    Ja die habe ich bekommen laut denen habe ich eine Energiekostenersparnis von 3179€ pro jahr gegenüber der alten Heizung!!


    Hallo Marvin,


    köntest Du die Wirtschaftlichkeitsrechnung vielleicht mal ins Netz stellen? Mich würde schon interessieren, wie man bei rund 3.200 Betriebsstunden in jeder Stunde einen Euro Gewinn erzielt! Mir gelingt es nicht, aber vielleicht kann ic h ja noch was dazulernen.


    Im voraus schon vielen Dank und viele Grüße


    Bernigo

    Die Leute wissen ja gar nicht was sie sich da für einen Mist in den Keller stellen und das EVU grinst ringsrum wenn es nicht die Ohren geben würde, die das Grinsen begrenzen


    fraglich ist nur, wo grinsen sie mehr! Beim Dachs, wo sie ein kWh Erdgas teuerer verkaufen, als sie für den "edlen Strom" nach Baseload billig zurückkaufen, oder bei der Wärmepumpe?
    Ich glaube, jeder einspeisende Erdgasdachs führt zu großen Erheiterungen bei den EVU`s


    viele Grüße


    Bernigo

    Hallo Zusammen,


    ja, der feine Unterschied zwischen "Primärenergie" und "Endenergie bzw. Wärmebedarf " ist für den persönlichen Geldbeutel schon sehr bedeutsam. aber welcher Endverbraucher, der nicht gerade beruflich hiermit zu tun hat, weis dass schon? auch wurden mir enorme Energieeinsparungen vorgerechnet, aber leider nur Primärenergie und keine Wärmeendenergie. Aber wahrscheinlich bin ich nicht der einzigste der diese Erkenntnis teuer bezahlen muss!


    Ich werde mein Objekt nun dämmen (Fenster, Dach) um somit wirklich "Energie" einzusparen, anschließend werde ich mithilfe moderner Steuerung versuchen meinen Eigenstromverbrauch so gut zu optimieren wie es gut. ich hoffe so, dass ich mit 3.000 Betriebsstunden Dachs ohne Spitzenlastkessel hinkommen und soviel wie möglich von meinem Strombedarf ( 12.000 kW/h) durch den Dachs zu decken.


    viele Grüße


    Bernigo

    Bernigo Bernigo Du hast vergessen den selbsverbrauchre Strom zu den Eisparungen ( Einnahmen) dazu zu rechnen . Dies ist die Differnz von Erzeute Strom zu eingespeisten Strom.


    Hallo Josef,


    ich bin von folgenden Zahlen ausgegangen:


    Deine Ennahmen betrugen im Mai 2009 insgesamt 82,41 €. Hierin sind 34,81 € für eingesparte Stromkosten enthalten. Was habe ich vergessen?


    Viele Grüße


    Bernigo


    PS. Denk bitte an den Erfahrungsbericht für die Erhöhung des eigengenutzten Stromes. Genau dass ist auch mein Problem. Mein Objekt benötigt rund 12.000 kW/h Strom, hiervon kommen aber bei 3.500 Betriebsstunden nur 5.000 kW/h vom Dachs.

    Hallo Josef,


    wenn ich z.B. Deine Daten von Seite 40 ansehe (Einnahmeberechnung) dann sieht es wirtschaftlich für Deinen Dachs nicht gerade rosig aus!. Du erzielst 82,41 Euro Einnahmen und hast Brennstoffkosten von 183,12 Euro (2.289 kW/h Erdgas * 0,08 Cent). Somit bleibst Du auf Kosten von 100,71 Euro sitzen, hierfür erhälst Du 1.396 kw/h thermische Leistung. Somit kostet Dich jede thermische kW/h rund 7,2 Cent. Hattest Du das ganze nicht mit einer Gasbrennwertherme billiger haben können? Liegt Deine Einsparung somit bei 0 Euro?


    interesant finde ich Deine Versuche zur erhöhung des Eigenverbrauchs des BHKW Stroms. Kannst Du mal von deinen Erfolgen berichten?


    Viele Grüße


    Bernigo

    dann käme ein Dachs ungefähr auf 4.000 Stunden Laufzeit und damit in einem vertretbar wirtschaftlichen Bereich.


    Hallo Zusammen,


    genau das ist der Irrglaube @:pille
    Ob sich ein fossilies BHKW rechnet oder nicht, hängt ausschließlich daran, wieviel Strom ich selber nutzen kann und hängt nicht von der Laufzeit ab. Ein Dachs, der 1000 Stunden läuft und wo jede kW/h Strom selber genutzt wird ist wirtschaftlicher als ein Dachs der 4.000 Stunden läuft und 2/3 des Stromes verlustbringend einspeisen muss. Denk bitte auch daran, was passiert nach 10 Jahren, wenn die KWK-Förderung ausläuft. Nach dem jetzigen Stand der Dinge, wirst Du jede kW/h Strom verlustbringend´an den EVU verkaufen müssen. Dieser wird vor lachen kaum in den Schlaf kommen, wenn er Dir eine kwh Gas für 6 Cent verkaufen kann und von dir eine kW/ Strom für 4 Cent (Baseloadpreis Börse Leipzig) zurück bekommt ))))))))))))


    Also mein Ratschlag wäre, stecke erstmal dein Geld in die Energieeinsparung und anschließend denk noch mal darüber nach ob ein BHKw Sinn macht @:pille


    Viele Grüße


    Bernigo