Beiträge von firestarter

    mal abgesehn von der Blindstromdebatte

    Zitat

    [i]Original von maxnicks[/i
    Wir betreiben kein Hotel oder einen Bauernhof, sondern wärmen mit dem DACHS nur ein Zweifamilienhaus. Hat das Thema "Blindstrom" damit die gleiche Bedeutung für "Normalsterbliche" wie mich, der ich gerade mal zwischen Gleich-, Wechsel- und Drehstrom unterscheiden kann und vor Inbetriebnahme des DACHS einen Stromverbrauch von rund 14.500 kWh p.a. hatte?



    14.500kwh p.a.???
    au weia, dass ist ja das doppelte was man schlimmstenfalls bei 2 Familien erwarten sollte. Hoffe Du bist dort auch tätig geworden

    Zitat

    Original von GB1530deb Begriff Störung in diesem zusamman Hang als Beispiel erklären?


    Der mit dem Dreiphasenkasper ist schon Klasse, und der zwei volt Ping Ping
    ist auch gut( Fernmeldetechniker)


    Ihr schon wieder...


    doch wie mein Prof. immer zu sagen pflegte:
    "unter ein MHz ist doch nur zappelnder Gleichstrom" :-)/)

    Zitat

    So viel gemütlicher geht es für den Motor im BHKW doch wohl auch nicht zu, oder ?


    aber Hallo,
    bin kein Fahrzeugtechniker...oder so,
    aber in einem BHKW geht es deutlich, deutlich softer zu.


    Also Faktor doppelt etc dürfte bei langem nicht reichen
    ..ich würd glatt auf Faktor 10 tippen. ()doch wie gesagt, komm nicht vom Fach)


    Vergleich: Hab mal einen Fahrzeugbauer gehört, der den Verschleiß eines Autos beim Kaltstart mit 700km Autobahfahrt bei konstant schonender Drehzahl verglich.


    Gut ein Dachs springt auch öfters an,
    aber im Vergleich zu Laufleistung hoffentlich weniger und so kalt erwischt es ihn auch nie. und dan tuckert er immmer im günstigen Drehzahlbereich. Jeder Automotor würde vor neid erblassen.

    Zitat

    Könnten wir den Strom vom Dachs direkt an unsere Mieter verkaufen?? oder Blockiert der EVU wohl diese Möglichkeit? Oder geht das rein technisch (mit den Zählern und so) gar nicht???


    Bin gerad zu faul um zu suchen(wurd hier im forum schon diskutiert),
    aber es gibt eine Möglichkeit den Strom an die Mieter zu verkaufen.
    EVU wird erstmal blockieren, aber es geht

    Hallo,


    auch ich würde denken, das z.B. der Dachs das schaffen sollte.


    Aber der alten Kessel würd ich verm. auch als backup die ersten 2Jahre stehn lassen...dann weisst Du genau, ob der Dachs es alleine schafft.


    Klar, Schorni und Co würden dann extra kosten, allerdings hast Du auch Mieter und die können empfindlich reagieren, wenn mal(bei nem Defekt) etwas kühler ist.


    aber zur Wirtschaftlichkeit, würd ich hier gern nochmal die Experten hören

    Zitat

    mittlerer Stromverbrauch 15000kW/h


    dies ist doch sicherlich mit den Elektro-Speicher-Geräten
    Bei zwei WE denk ich mal, geht der Bedarf nach dem Umbau sicherlich deutlich zurück....sagen wir mal 7-8000 kwh


    und da frag ich mich, ob es sich noch rechnet

    Zitat

    Aber die frage Dachs ja oder nein ht nicht nur eine Wärmeseite, sondern die Wirschaftlichkeit steht und fällt damit, ob man den erzeugten Strom zu möglichst großem Anteil selbst verbrauchen kann.


    Experten vor :D



    Mal was anderes: oben steht was von 400€ + kfw für eine Energieberatung. Ist das Standardpreis?

    Zitat

    Original von Bernd der Dachsausbeuter
    Die Idee ist Super firestarterfirestarter (y)


    DANKE,
    meine Mutter aber auch der Rest der Sippe war schon zu meinen Kindheitszeiten fest davon überzeugt, dass ich mal in die Politik sollte...labern kann ich echt gut ))))
    aber im Ernst, ich hab ernsthaft fertige Konzepte auch in anderen Bereichen...arbeitslosigkeit wird bei mir abgeschafft und Rentenproblem gibts auch nicht (wirklich ernsthaft)
    naja, glaub da müsst ich wirklich mal in die Politik, aber hab Angst, dass ich dann auch son versauter Typ werde



    Zitat

    Jetzt kommt aber mein großes ABER, die entsprechenden Lobbxisten werden das schon frühzeitig zu verhindern wissen.


    eingentlich JA, ABER
    -> bei der Politik würd man Punkten...klar überschaubare Kosten, keine versteckten Risiken
    -> die fantastischen 4 könnten natülich bei potentiellen Produzenten (bleiben wir mal bei VW) intervenieren...sitzen ja die gleichen OLeute in den Aufsichtsräten, ABER evt könnten die sich doch noch trösten, denn an der abhängigkeit von denen bleibt ja bestehen. Nur, dass wir keinen Strom mehr brauchen, sonder nun halt vermehrt Gas und Öl :rolleyes:


    Zitat

    trotzdem sollte man die Idee ruhig mal an den entsprechnden Stellen fallen lassen, am Anfang steht immer eine ganz unmögliche Idee!


    Jepp, gab mal nen Zitat von nem schlauen Menschen...das ging irgendwie so
    Man muss revolutionäre Ideen haben um visionäre Ideen zu erreichen
    naja, so oder so ähnlich wars

    Hallo miteinander,


    also als erstes muss ich was loswerden


    Macht mir doch nicht immer den Fuchs so rund !
    Obwohl seine Meinungen von vielen anderen hier nicht vertreten werden, finde ich es bewundernswert, dass er sich hier dennoch oft blicken lässt und aus meiner Sicht recht konstruktiv Dinge dikutieren möchte. @:-


    Nun aber zum Thema,
    die fantastischen 4 schaffen es Strom für enn Appel und nen Ei zu produzieren, FALSCH für 3-5 Cent kriegt man keine Vollwertkost.
    Nun ja, dass die es so extrem billig machen können hängt auch mit den Subventionen zusammen die bei Kraftwerksbau reichlich flossen.


    Die kwh aufm BHKW ist leider deutlich teurer (wie teuer ist die überhauptgenau?...na sagen wir einfach 15 c)


    Nun macht es nicht nur oökologisch sondern schon vom Menschenverstand absolut Sinn bei knapper werdenden Ressourcen diese auch sinnvoller einzusetzen...und da ist KWK nunmal deutlich besser als irgendwo in der Pampa per Wärmekraft Strom zu erzeugen und die Wärme verpuffen zu lassen.


    Um aber BHKW konkurrenzfähig zu machen bedarf es einer Angleichung der Stromproduzierungskosten
    Viele Wege fürn nach Rom
    Die beiden Hauotstrassen:
    -> Man besteuert herkömmlichen Strom extrem hoch
    also 10 c auf die kwh rauf und schon würde die nachfrage nach Alternativen und damit auch nach bhkws deutlich steigen
    doch eine Erhöhung des Endpreises um 50% ist einfach nicht durchsetzbar
    -> man subventioniert u.a. bhkws
    da könnte man eher ein wirtschaftlichkeit erreichen und somit die nachfrage nach bhkws erhöhen. Das dies aber zu einer wirklichen Revolution führen könnte ist zu bezweifeln, denn entweder klettern die subventionen ins unermessliche bei extrem hoher nachfrage. oder sie sind nur ein tropfen auf den heissen stein und führen nur zu mitnahme-effekten


    in wirklichkeit gibt es aber noch viele schleichwege die nach rom führen:


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    erstmal nochmal zu Fuchs:


    Seine Kritik an der Wirtschaftlichkeit muss ich absolut teilen.
    Es gibt nur wenig Gbiete wo der Einsatz wirklich lohnt.
    Doch warum ist die Wirtschaftlichkeit so beschisssen?
    na der Hauptpunkt dürften sicherlich die extrem hohen Anschaffugskosten sein...roundabout 30.000€ (bleiben wir mal beim dachs)
    HALLO? für nen kleinen Verbrennungsmoter???
    Mal ehrlich, klar musste da einiges an Gehirnschmalz reingesteckt werden und das kostet halt Geld, aber für den Preis bekomm ich auch nen großen Motor mit Getriebe, Bremsen, Reifen und ner Karosse drum herum....und ordentlich viel elektronik drinne. Und bei dem Preis sogar als Mittelklasse-Ausführung. Das alles wird dann noch in den unterschiedlichsten Anwendungsgebieten genutzt und schnurrt nicht bei konstanten Umgebungsbedingungen.
    Das ganze kann man cuh noch viel billiger bei entsprechnden Stückzahlen bekommen (sixt zahlt wohl 5tsd für nen Corsa)


    kurzum
    Die Preise für bhkws müssen deutlich runter !
    Kann mal jemand bitte ausrechnen, wie teuer eine kwh elektrisch wär bei nem Anschaffungspresi von 10tsd € (5tsd) ?


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    Nun muss man (gerade die Politik...wenn sie denn möchte) sich überlegen, wie man dahin kommt den Anteil an bhkws deutlich zu erhöhen.
    Ein BHKW muss sich rechnen...und das auch im Vergleich zum konventionellen Anbietern.
    Dazu müssen erstmal die Stromgestehungskosten runter, und dazu vor allem die Anschaffungskosten.
    Da Glos und Co. wohl nicht die Enwicklung eines Volks-bhkw beauftragen werden müssen die anderen (bisherigen) aber auch vor allem neue Anbieter was in die Entwicklung stecken.
    Ich bin mir sicher, dass auch VW in kürzester Zeit ein ordentliches BHKW hinbekommen würden (Ich möcht an dieser Stelle mal den Hinweis geben, dass der Audi-LeMans Dieselflitzer in genau 1nem Jahr entwickelt wurde...1 einzigses Jahr! und der Motor war ne komplette Neuentwicklung)
    Nun werden aber die Firmen mit dem nötigen know-how aber nix entwickeln, wovon die nicht mind. 200000 stk im Jahr verkaufn können
    ergo: die Nachfrage muss steigen


    und wie steigt die Nachfrage? na in dem die Wirtschaftlichkeit steigt
    ...hach ein teufelskreis
    und der muss durchbrochen werden und (fast) nur die Politik hat die Mittel dazu.


    Ich denke dass EEG hat gezeigt wie sowas funktionieren kann.


    Ich komm selber aus der PV-Branche...wir haben gerade eines der modernsten Werke gebaut und man ist echt erstaunt, dass in wirklich fast jedem Bereich mit den Maschinen-Lieferanten noch Entwicklungsarbeit gemacht werden musste. Ich vergleich den Grad der Automatisierung gern mit dem Stand der Automobilbranche von 1950.
    Doch man darf nicht vergessen, dass hier riesige Schritte gemacht werden (vor 10Jahren wars wohl Stand 1880) und die Herstellungskosten schon gewaltig gesunken sind(viel stärker als die Modulpreise). In 10Jahren werden wir schon Preise haben, wo man sich das ganze ohne Förderung aufs Dach legen kann und es wirtschaftlich ist.


    Gleiches halte ich auch für bhkws machbar.
    Eine Förderung die überschaubare kosten verursacht...die zu einer stark ansteigenden Nachfrage führt...und durch Einstieg von Profis in die Entwicklung und Fertigung zu sinkenden Preisen führt.


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    Bei den regenerativen hat sich extrem viel getan, nur bhkws hängen seutlich hinterher und da müsste vll. der Turbo gezündet werden


    Meine Idee
    Man lobt ein Preisgeld aus...
    Spielregeln:
    - kleinst BHKW , tauglich für EFHs
    - el. Wirkungsgrad min 30%
    - rundum-service Paket für 10Jahre (nicht dass einer Pfuscht um ans Presigeld zu kommen)
    - offene Kalkulation vor dem Auftraggeber (nicht das einer was verschenkt)
    - etc etc
    wer als erstes in Deutschland 1mio bhkws verkauft, welche diese Anforderung erfüllen bekommt von Vater Staat 1mrd Preisgeld


    Sagen wir mal, es klappt in 10 Jahren kostet es nix mehr als jetzt (10Jahre x 750mio(aktueller Deckel) +Zinsen)


    meinetwegen darf das Preisgeld auch höher sein.


    Das schöne daran,
    es werden sicherlich nicht nur 1-2 Firmen daran entwickeln und real dürften somit weit merh als 1mio bhkws installiert werden.
    Und da dann alle (auch die Verlieren) schon die Entwicklung gemacht haben, werden die auch weiter in der Branche bleiben und somit einen ordentlichen Preisdruck erzeugen


    Ich find die Idee einfach Klasse


    -fire-
    for president @:-


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    So,
    da wir das abgehackt hätten sei nur noch am Rande erwähnt,
    dass natürlich auch die anderen Komponenten für die Wirtschaftlichkeit wie fairer Netzentgelte, besser gesagt VNNE , stuerliche Aspekte etc auch nicht vergessen werden dürfen.


    aber leider seh ich in manchen Punkten schoin wieder schwarz,
    denn beim Klimagipfel wurde z.B. eine ganz elementare Sache wieder ausgeklammert...der punkt wie intelligentes Netzmanagment zu machen sei


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    Puh,
    wieder etwas länger geworden und ich bin zu faul zum nachlesen
    Hoffe ich hab mich nicht zu doll kompliziert ausgedrückt (eine spezialität von mir) und die Rechtschreibfehler halten sich in Grenzen

    Zitat

    Original von AxelF


    Ne, Dachs und Co sind schon hocheffizient, Wirkungsgrad und Jahresnutzungsgrad werden da locker reichen, gemeint sind größere Anlagen mit Biogas und Palmöl, die werden meist notgekühlt nur damit die Stromproduktion läuft!


    AxelF


    Naja,
    ich hab mal irgendwo gelesen,
    dass bei uns in Berlin ein Kraftwerksneubau(große KWK...einer der fantastischen vier) extra gestreckt wird, um eine evt. bessere Förderung mit zu kassieren.


    aber ich möcht ja nicht unken,
    sondern das Beste hoffen (y)

    Hallo


    Zitat


    Man stelle sich mal vor, die 5,11 ct gäbe es demnächst auch auf den selbst genutzten Strom (y) ^^ :~~.......ich bin schon ganz wuschig :D


    also ich möcht hier liueber vor zu früher Euphorie warnen ;)


    hier mal der Auszug aus dem Klimagipfel der Koalition


    na immerhin,
    KWK steht auf Platz 1 des Papieres (gesamtes Papier kann man hier nachlesen.


    Wo ich schon wieder stuzig werde "Förderung nur von hocheffizienter KWK "
    irgendwie werd ich das Gefühl nicht los, dass es sich bei hocheffizienten um etwas mehr als die dachse+co handelt



    zu den VNNE
    ich denke, eine Förderung (deutlich erhöhte^^) des direkt eingespeisten wär schon besser, als das gleiche Geld über komplizierte Umwege dem Betreiber zukommen zu lassen.

    Nee nee nee,


    wir kommen hier schon wieder vom 100sten zum 1000sten :rolleyes:
    ...aber ich schaff es ja auch immer durch zusätzlichen Input Leute zu verwirren ))))


    @Dachsfan


    an eine Wärmepumpe hatte ich auch als erstes gedacht.
    Niedertemperatur im Wohnbereich, gute Dämmung...passt auf den ersten Blick (y)
    doch auch eine Wärmepumpe muss ähnlich einem BHKW eine gute Auslastung bzw. Jahresarbeitszahl haben. Dies ist durch die unbekannte Saalauslastung wieder schwer zu gewährleisten.
    weiterhin steht als Option den Saal mit 90° Vorlauf zu betreiben und eine Wärmepumpe schafft das einfach nicht auf sinnvolle Art und Weise.



    @Bruno


    sehr gute Erklärungen...denke, dass Frischling damit schon weiterkommt.
    Noch ne kleine Ergänzung: Modularer Betrieb eines Brenners ist in Verbindung mit BHKW nicht wirklich nötig. Denn durch den angehängten Puffer würde der Brenner nicht nur die paar min/h laufen, sonder schon länger um den Puffer zu laden. Deshalb darf der Brenner ruhig nichtmodulierend sein und er brauch auch weniger Leistung.



    Frischling


    Das ganze Projekt/Wirtschaftlichkeit
    steht und fällt mit einer exakten Heizlastberechnung.


    evt. Könntest Du ja da nochmal bei der Achitektin (oder auch Heizungsbauer) nachhacken, welche genaue Heizlast diese getrennt für beide Bereiche NACH der Modernisierung errechnet haben.
    -> also einmal Wohnbereich (mit den guten Dämmmaßnahmen)
    -> einmal Saalbereich a) wie er jetzt ist, b) wie es mit Dämmung wär (sagtest oben ja, dass dies evt kommen könnte)


    Ich könnt mir gut vorstellen,
    dass der (erstmal ungedämmte) Saal so um den 3-4 fachen Wärmebedarf hat, als der sehr gut gedämmte Wohnbereich...doch kenn ich auch nicht die exakte Verbauung (hier mein ich u.a. Höhe des Raumes und Anbauten etc etc)


    Mir ist auf dem ersten Blick schleierhaft,
    wie man auf die im Eröffnungsthread genannten Verbrauchswerte kommt.
    Bei Deinen geplanten Dämmungen etc. sollte man für den reinen Wohnbereich auf deutlich, sehr deutlich unter die +/-10000 l Öl im Jahr kommen
    ...für den reinen Wohnbereich wohlgemerkt,
    aber vermutlich gilt dass auch für das gesamte Objekt (evt. 2500Wohn+7500Saal?)
    Doch wenn ich eigentlich nur 2500 für's Wohnen brauch wärs doch schade für die unbekannte Saalauslastung zu dimensionieren.



    Mit ner exakten Heizlastberechnung,
    weiss man erstmal wie eine Heizungsanlage genau zu dimensionieren ist und dann kann man schaun, was am Wirtschaftlichsten ist.



    Für die Wirtschaftlichkeitsberechnung kommt man m.E. nicht drum rum die Auslastung des Saales zu kennen...
    ...und die ist halt die pöse Unbekannte


    Deshalb sollte man erstmal eine Trennung von Wohn und Saalbereich vornehmen, denn ob Wärmepumpe oder bhkw...beide müssen eine hohe Arbeitszahl haben um die hohen Investitionskosten zu gerechtfertigen.


    Drum meine Idee,
    eine wirtschaftliche Lösung für den Wohnbereich finden...
    ...Vorbereitung des Saal's für eine spätere (bei guter Auslastung) ebenfalls top-wirtschaftlichen Betrieb (zweites BHKW , oder WP oder Dämmung, oder oder),
    aber den Saal erstmal mit einer weniger tollen Top-Variante auszustatten, denn ein Ferrari der nur einmal im Monat rumgefahrn wird, können sich auch nur ganz wenige Leute leisten @:-



    So,
    Du sagtest "viel Input"...sowas kann ja auch verunsichern,
    deshalb möcht ich Dir auch ein wenig Hoffenung machen :]


    Vielleicht ergibt ja die Berechnung folgendes Szenario:
    -> BHKW ergibt einen wirtschaftlichen Betrieb für den Wohnbereich, Du entscheidest Dich dafür (y)
    -> Wohnbereich und selbst der Saal lässt sich damit inkl. der Übergangszeit mollig beheizen
    -> Für Spitzenlasten hast du erstmal eine Alternative (Ölbrennen, Holzkessel, Warmluftgebläse etc)
    -> Saalauslastung steigt und Du verdienst Dich dumm und dusslig mit der Miete :D
    -> Du entschliesst Dich für eine Top-wirtschaftliche Lösung auch für den Saal, z.B. doch noch ne Luxusdämmung ran, so dass das BHKW auch den Saal in Spitzenzeiten schafft...oder kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung (dann muffelts auch nicht so im Saal)...oder vll doch zweites bhkw...oder Du bleibst bei der Heizalternative, da Du siehst dass Du sie im praktischem Betrieb nur sehr selten brauchst, oder oder :D



    So Frischling,
    dann mal viel Spaß beim Grübeln ))))

    Hallo Frischling,


    Erstmal Respekt, dass Du schon so ordentlich mit knallharten Fakten rübergekommen bist. Das macht die Sache bestimmt erstmal einfacher.


    ich bin nun auch kein ausgesprochener Experte
    ...aber zuversichtlich, dass sich hier noch kompetente Leute in Sachen BHKW und Wirtschaftlichkeit bei Dir melden werden.


    Da ich mich aber auch sonst sehr für energetische Maßnahmen interessiere, würd ich gern noch ein paar Gedankenspiele machen.


    Die Idee von Bruno ist ja schonmal nicht so schlecht,
    allerdings müsste man schon wissen, wie oft Dein Saal in Betrieb genommen werden soll.
    Ich könnt mir vorstellen, dass ein BHKW oder auch andere Heizsysteme schon ordentlich zu knabbern haben einen 300m² bei -5° Außentemperatur von sagen wir mal 5° auf 25 hochzuheizen+Wasserbedarf...erst recht wenn die Gemäuer ausgekühlt sind und die Dämmung (wenn ich es richtig verstanden hab) dürftig beim Saal ausfällt.
    So wie ich es verstanden habe, wird der Saal eher selten genutzt...bzw. die Aulsastung ist Dir nicht bekannt.


    Der Saal wird einen extrem höheren Energiebedarf haben als der Wohnbereich. Wenn das BHKW es schaffen würde beides zu versorgen, dann würde das aber bedeuten, dass bei schlechter Saalausnutzung das BHKW für den reinen Wohnbereich überdimensioniert wäre und somit vermutlich unwirtschaftlich durch hohe Standzeiten.
    Paßt die Dimensionierung zum Wohnbereich (und damit gute Wirtschaftlickeit), wird das BHKW es nicht schaffen den Saal zusätzlich zu
    befeuern.


    Ich denke,
    man sollte schon bei einer Wirtschaftlichkeitsberechnung die beiden Systeme (Wohnbedarf und Saalbetrieb) trennen.


    Der Wohnbereich alleine sollte eine halbwegs ordentliche Wirtschaftlichkeit gewährleisten. Das als Unterstützung für den Saal es noch geringfügig wirtschaftlicher wird ist positiv zu berücksichtigen.


    Für den Saal sollte m.E. aber noch ein Spitzlastgerät mit ran.
    Dies könnte z.B. ein kleiner Ölbrenner sein (weil Öl hast Du ja schon vor Ort).
    Wenn der Saal aber nur sehr selten genutzt wird (sagen wir mal 1x im Monat) dann wär es auch Schade, wenn der zusätzliche Ölbrenner nur 6mal im Jahr ON ist und sich sonst langweilt.


    Drum, wie wäre es denn mit einer "klassischen" Feuerstätte für Spitzenlasten?
    Wenn Gäste zu erwarten sind beflagst Du mal einen Tag lang ordentlich Holz in den Ofen und kannst spielend den hohen Energiebedarf bereitstellen.


    Nur so als Idee ;)
    denn wie gesagt nen Profi bin ich nun auch nicht :D

    Hallo


    und willkommen im Forum.



    Ob sich ein BHKW bei Dir lohnt (also nicht nur ökologisch ;))
    dazu werden wir mal lieber echte Spezialisten hier was sagen lassen.


    Aber ein paar Fakten wären schon nicht schlecht,
    Wie wird das Haus genutzt?
    mehrere Wohneinheiten?...Personenzahl?
    ...evt sogar Gewerbe oder hast Du einen erhöhten Warmwasserbedarf (z.B. Pool etc.)?


    Info's welche die Spezi'Äs hier bestimmt auch bräuchten,
    aber auch so schon interessant, denn auf dem ersten Blick erscheinen mir die Verbrauchswerte recht hoch.
    ...da lässt sich vll auch (oder zusätzlich) durch andere Maßnahmen was machen ;)

    Hallo miteinander,


    ich treib mich ja schon einige Zeit im Forum rum
    ...und seit kurzem bin ich ja auch angemeldet ;)


    Auch wenn hier viele für Ordnung im Forum sorgen und es auch einen sehr aufgeräumten Eindruck hinterlässt,
    vermisse ich ein thread zu den Vergütungssätzen, oder ich bin zu blöd den zu finden ?(
    ..aber dann könnte es anderen Interessierten ja genau so gehen.



    Also,
    mich würden mal die Vergütungsätze bei eingespeisten Strom interessieren.


    Meines Wissens,
    wird der ja aus drei Teilen berechnet.



    1. Arbeitspreis
    oder wie auch immer das heisst.
    Also eine Vergütung die Ihr erhaltet für den Strom an sich, den Ihr einspeist....also pro kwh
    Dieser dürfte wohl variable sein, je nach dem an wen Ihr Euren Strom verkauft (muss ja nicht EVU , kann ja auch anderer Stromhändler sein).


    2. KWK-Zuschlag
    ...für Neu-Interessierte dürfte nur die seit 2002(?) geltende Regelung interressant sein.
    Dies ist ein fester Zuschlag, den man lt. Gesetz für 10 Jahre pro erzeugter kwh bekommt (vom EVU)


    3. vermiedene Netznutzung
    dies ist ein Betrag den man wohl vom zuständigen EVU bekommt, da man als örtlicher Stromerzeuger Sanierungen/Aufbau/Unterhalt großer Fernnetze vermeiden hilft.
    Der Betrag ist wohl auch variabel.



    Ist doch sicherlich interressant,
    wenn Ihr mal Eure Zahlen bekannt geben könntet?



    DANKE !!! :D

    Wie es aussieht,
    hat der Sigmar sich wohl durchgesetzt

    Zitat

    Große Koalition einigt sich aug Klimaschutzprogramm
    ....Vor allem im Bereich der Kraft-Wärme-Kopplung sowie beim Ausbau Erneuerbarer Energien habe sich das Umweltministerium durchsetzen können. Die Kernpunkte des Ministeriums seien komplett in dem Maßnahmenpaket enthalten.


    http://de.news.yahoo.com/afp/2…welt-klima-a4484c6_2.html



    Wolln wa mal schaun,
    was das im Detail bedeutet und ob auch für Kleinst-bhkw's bei hängen bleibt ;)