Beiträge von Energiepionier

    Die immensen Verwaltungsaktivitäten, wie Förderprogramm KWK-Zuschlag (nur für 10 Jahre),
    Mineralölsteuerbefreiung durch Zollamt,
    Subventionen beim Kauf von BHKWs,
    Rechnung-Schreibereien hin und her, damit verbundener Ärger, wegen nicht Anerkennung, und daraus folgenden gerichtlichen Klagen.
    Dies alles könnten wir uns ersparen, mit einem vor- und rückwärtslaufenden Zähler -saldierender Zähler- , zumindest bei Kleinanlagen
    unter 10 kW elektrisch. Der gesamte Aufwand steht in keinem Verhältnis zu den Vorteilen.
    Dies predige ich schon seit mittlerweile über 18 Jahren.
    Gegenargumente, wie Stromverfügbarkeit, Netznutzung usw. zählen nicht.
    Unser BHKW-Strom unter 10 kW Leistung schafft bei der Einspeisung es nicht weiter, als 2-3 Nachbarhäuser.
    Diese Stromkabel haben wir über den Baukostenzuschuss längst bezahlt.

    Hallo BHKW Freunde,


    selbstverständlich möchte ich auch gern kommen. Danke für die Einladung Joachim.


    Thomas, kannst Du mich bei Deinem Fussmarsch unterwegs abholen? Dann laufen wir zu Zweit weiter.


    Grüße von Fritz


    PS. Den Georg aus Weißenburg sollten wir noch direkt anstupsen. Der liest glaube ich nicht so mit.

    hallo BHKW-Freunde,
    18 Jahre lang fielen meine BHKWs nicht unter die KaminkehrerVO. Jetzt erzählt mir mein Schlotfeger, dass sich die BimsV geändert hat, und dass
    "bivalente Anlagen" nicht mehr befreit sind. Ich hatte bis jetzt das BHKW kombiniert mit einem Kachelofen. Ein Heizkessel stand zwar noch im Keller, wurde aber nicht genutzt.
    Jetzt kam mein Kaminkehrer beim letzten Kehren des Kamins für den Kachelofen, auf die Idee, dass er meinen abgeschaltenen Heizkessel in Betrieb nahm, und hat auch gleich eine Abgasmessung durchgeführt. Das Messergebnis war gut, keine Beanstandungen. Und glatt stand das Messen auch auf der Rechnung.
    Meine Frage an Euch, fällt ein abgeschaltener Heizkessel unter die BimsV?


    Mein Schlotfeger fühlt sich glaube ich in seiner Ehre gekränkt, da er beim BHKW nichts zu melden hat. Jetzt will er auf meinen Heizkessel losgehen.


    Grüße von Fritz

    Eine Frage an euch Zwei Saldierer ( Zähler läuft mal so mal so )
    wie würdet Ihr in den system die EEG-Umlage rechnen

    überhaupt nicht, die Arbeit würden wir uns sparen!
    Es ist ja nicht wirklich Strom geflossen, nur mal schnell geliehen und dann wieder schnell genommen.
    Tauschhandel, die gerechteste Sache der Welt, und wir umgehen die Geldentwertung, und das FA sieht auch nichts, denn wo nichts ist,
    kann man nichts abrechnen. :rolleyes:

    Warum nicht für Kleineinspeiser das Netz als Puffer nutzen lassen....also den Rückwärtslaufenden Zähler
    Klar wird hier nicht jede kwh auseinanderdividiert und damit "ungerecht", aber der "Schaden" würde in einem sehr gesunden verhältnis zum Nutzen stehen. Da könnten wir glatt sämtliche Förderungen abschaffen und dennoch ein Konjukturprogramm für BHKWs auslösen.

    hallo firestarter,


    das ist meine Forderung seit 17 Jahren. Kannst hier im Forum nachlesen.
    und da die BhkWs meist tags laufen hätte das EVU auch noch den Gewinn, dass nachts geliefert wird und tags der Strom zurück gegeben wird.
    wäre unbürokratisch, keinerlei Abrechnung, wenn man seinen Zähler auf Null ausbalanciert. Wer trotzdem Überschuss-Einspeisen will,
    rechnet halt nach KWK ab, wenn ihm das zu wenig, -bei einer Bestandsanlage-, dann muss er ja nicht Einspeisen.
    Und die 5-10 kW tun dem Netz in keinster Weise weh. Ich seh da keinen Schaden für die EVUs. Im Gegenteil könnten sie
    bei einer Großstadt 2 Mitarbeiter einsparen. "Au wei, jetzt bin ich vielleicht wieder in ein Fettnäpfchen getreten"


    Fritz

    Das was Ihr hier schreibt, versteht kein normal Sterblicher!
    Lasst das mal einem Stromverbraucher lesen, der schüttelt nur mit dem Kopf.
    Und auch einen normal sterblichen dezentralen Einspeiser mit unter 10 kW oder eigentlich 50 kW Leistung, sollte dieser Krampf
    vNNE und NNE nicht interessieren müssen.
    Damit sollen sich die Großen 4 bekriegen.
    Wir brauchen einfachere Lösungen.
    Ich hab so das Gefühl, dass man sich für sehr intelligent hält, weil man diese komplizierte Thematik begreift.
    Das begreifen auch die Politiker nicht, welche darüber abstimmen.


    Fritz

    Wir sollten darauf achten, dass der eigenerzeugte und -verbrauchte Strom nicht in Gefahr kommt, auch mit diesem Kostenblock belegt zu werden, wenn Gemeindekämmerer und Finanzminster irgendwann Begehrlichkeiten entwickeln.

    Welch eine Großzügigkeit!!! Jetzt sollten wir auch noch Steuern und Abgaben zahlen, auf den Strom, der das Netz nicht einmal berührt.


    So was kann nur einer schreiben, der selbst kein BHKW betreibt. Gunnar, ich weiß Du verteidigst uns dass dieser Strom nicht mit Abgaben belastet
    sein soll. Aber so richtig überzeugend fühle ich mich nicht von Dir im Club B.KWK vertreten.
    In diesem Verein sollten die BHKW-Betreiber selbst Mitglieder sein, und nicht überwiegend Vertreter der kommunalen Stadtwerke.


    Dann bitte ich Dich einmal mir vorzurechnen, wie man von 4-5 Cent üblichem Preis bei einem Ölpreis oder Gaspreis von 4-5 Ct/kWh
    selbst mit einem Eigenanteil Strom von vielleicht 40 % , keine roten Zahlen schreibt.


    Deine Kommentare waren schon immer dahin gehend, möglichst komplizierte Lösungen zu finden, die nur helfen,
    BHKW-Interessenten abzuschrecken.

    Servus Manfred,


    das Netz ist kein Puffer, das kann ich akzeptieren. Jetzt hab ich aber 180 m entfernt ein Hotel, und 250 m entfernt auch ein
    Anwesen, sogar mit Mittelspannungs-Trafo.
    Deiner Meinung nach müsste ich jetzt alle 3 Nachbarn, 3 Häuser weiter über das Netz kostenlos beliefern dürfen.
    Kurz gesagt, die Nachbarn, das bin ich selbst.
    Ich könnt jetzt jedes Anwesen von dem anderen beliefern. In 2en sind BHKWs vorhanden und im 3ten könnte 1 WKA angeschlossen werden.
    Darf ich aber nicht!


    Der Einfachheithalber, weniger Bürokratismus, hätte ich gesagt ich nutze das Netz als Puffer.



    Was räts Du mir jetzt??



    Gruß Fritz



    PS. Übrigens liegt auf halbem Weg auch noch eine Staustufe "Regnitz" Förstermühle dazwischen.
    Diese könnte, wenn ein WKA (mögliche Leistung 350 kW) realisierbar wäre, an meinen Mittelspannungstrafo angeschlossen werden.

    Ich weiß, was die Netznutzung anbelangt, bin ich ziemlich frustriert und seit 1 Jahrzehnt immer nur gegen Mauern gelaufen.
    Ich bin halt mal der, der schon 10 Jahre keine vernünftige Vergütung bekommt. Erstbetrieb 1993. Seit 10 Jahren laufen meine BHKWs auf Sparflamme, bzw. derzeit überhaupt nicht.
    Wenn Ihr mal aus dem KWK-Zuschlag von 5,11 Cent rausfallt, dann seit Ihr auch wieder der Willkür der EVUs ausgeliefert.


    So hat man früher alle älteren privaten Wasserkraftwerke "sterben lassen". Es hat sich keine Sanierung und Modernisierung mehr gelohnt.
    Vom "Üblichen Preis" an der Börse EEX kann man nicht leben. Irgendwann sterben dann alle alten BHKWs! und aus ist es mit der alternativen
    dezentralen Versorgung im Niederspannungsnetz.
    ;(

    Wenn der Anschlussnehmer schon kein Teileigentümer wird, erwirbt er dann nicht wenigstens das Recht, das Netz kostenlos nutzen zu dürfen!
    Verbrauch muss er selbstverständlich zahlen.
    Nach
    § 16 Nutzung des Anschlusses
    (1) Der Netzbetreiber ist bei Bestehen eines Anschlussnutzungsverhältnisses
    verpflichtet, dem Anschlussnutzer in dem im Netzanschlussverhältnis vorgesehenen Umfang
    die Nutzung des Netzanschlusses jederzeit zu ermöglichen. Dies gilt nicht, soweit und
    solange der Netzbetreiber hieran durch höhere Gewalt oder sonstige Umstände, deren
    Beseitigung ihm im Sinne des § 18 Abs. 1 Satz 2 des Energiewirtschaftsgesetzes aus
    wirtschaftlichen Gründen nicht zugemutet werden kann, gehindert ist.


    Dies habe ich entnommen aus:
    Verordnung über Allgemeine Bedingungen
    für den Netzanschluss und dessen Nutzung
    für die Elektrizitätsversorgung in
    Niederspannung
    siehe Link: http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/nav/gesamt.pdf
    Von zusätzlichen Kosten für Durchleitung ist nicht die Rede. Aber es darf genutzt werden. In welche Richtung, Bezug oder Einspeisung ist egal.
    Wie wird so etwas eigentlich im europäischen Ausland EU geregelt.
    Vielleicht sollte man gleich EU-Gerichte bemühen. kennt da jemand Politiker, die Einfluss in den EU-Parlamenten haben?
    :thumbsup:

    Jeder Stromanschlussnehmer hat irgendwann als er sich ans Stromnetz angeschlossen hat, seinen "Baukostenzuschuss" bezahlt.
    Was bedeutet Baukostenzuschuss juristisch? Ich meine jeder hat damit ein Teil des Netzes als Eigentum erworben.
    In der Summe sind wir dann Gesamteigentümer, ähnlich wie in einer Genossenschaft.
    Der Netzbetreiber verwaltet es lediglich für alle Stromnehmer und -geber.


    Gibt es im Forum einen juristisch Versierten, der das mal prüfen könnte. Wenn man dann eine Klage einleiten würde, die zum Erfolg führt,
    wären riesengroße Problem für alle Stromlieferanten im Niederspannungsnetz gelöst.
    |__|:-)

    Im Niederspannungsnetz, die Trafostation ist, so denke ich dabei eingeschlossen, musste jeder "Stromanschlussnehmer" und wenn es die Vorfahren waren mindestens 7o % Baukostenzuschuss zahlen. Die fehlenden 30 % hat jeder Anschlussnehmer später mindestens mit den Stromtarifen -Arbeitspreisen- bezahlt. Und auch die laufenden Wartungskosten werden ständig über die Verbrauchsrechnung beglichen.


    Nicht einmal als Puffer dürfen wir BHKW-Betreiber dieses Niederspannungsnetz nutzen, und uns den momentan überschüssigen Strom,
    1 Stunde später, wenn wir wieder Bedarf haben zurück holen. Die einfachste und simpelste Lösung wäre ein vorwärts- und rückwärtslaufender
    Ferariszähler(Saldierender Zähler). Diese Lösung wäre unbürokratisch und es gäbe keinen Verwaltungsaufwand. Aber das will schon das Finanzamt nicht.
    Es wäre quasi ein Tauschhandel, dabei ginge das Finanzamt leer aus.
    Es ist eine bodenlose Unverschämtheit, dass wir unser voll bezahlte Niederspannungsnetz nicht kostenlos nutzen dürfen.
    Es ist unser Eigentum!!!


    Gruß Fritz

    So gehts mir leider auch. Irgendwie geht das bei denen nicht so richtig voran.
    Wenn man dann nachhakt, bekommt man die Antwort "wir arbeiten recht intensiv im Hintergrund" unsere Aktivitäten sind nicht sichtbar.


    Aber gut wäre die Idee schon. Man sollten ihnen noch eine Chance geben.Ist sicher alles nicht einfach. Die Bürokratie ist sicher groß.

    Hallo Softwareminister,


    genau das was Du suchst ist bei http://www.buzzn.net möglich.
    Buzzn kauft den Strom auf von uns kleinen BHKW-Betreibern, später auch Wasser- und Windkraft, und verkauft diesen Strom weiter
    direkt an den Verbraucher. Ohne weiteren Zwischenhändler(Netzbetreiber). Selbstverständlich kannst Du auch Deinen eingespeisten
    Strom auch selbst wieder kaufen.
    Der Smartmeter wird von einem Messstellenbetreiber bei Dir eingebaut.
    Das ganze ist noch am werden, es gibt aber schon ein paar Lieferanten und Abnehmer.
    melde Dich doch auch an.


    Gruß Fritz