Wärmepumpe soll die Ölheizung ersetzen - Ist das Angebot fair und sinnvoll?

  • Dafür gibt es einen Schlammabscheider, den bekommt man doch selbst betätigt.

    Der Filter in der WP kann man doch auch problemlos selbst raus nehmen und reinigen, ist bei meiner Paasonic eine Sache von einer Minute.

    Bisher war der abere immer Sauber.

    DC gekoppeltes Eigenbau BHKW

    Kubota D722 mit Sincro FB4-48/100

    2 Victron Multigrid

    28KWh Lifepo4 (32x 280Ah EVE Zellen, REC BMS)

    9,9 KWp PV u. 2,7 KWp PV

    WP Panasonic Aquarea 9KW

  • Im übrigen gibts da auch die Regelung gem. §60 GEG, die den Betreiber zu regelmäßiger Wartung verpflichtet. Und dafür ist Fachkunde Voraussetzung.

  • Im übrigen gibts da auch die Regelung gem. §60 GEG, die den Betreiber zu regelmäßiger Wartung verpflichtet. Und dafür ist Fachkunde Voraussetzung.

    Eine gesetzliche Wartungspflicht für alle Wärmepumpen gibt es jedoch nicht. Verpflichtend sind lediglich eine jährliche Wartung von Luftwärmepumpen sowie eine jährliche Dichtheitsprüfung für Wärmepumpen-Anlagen mit mehr als drei Kilogramm Kältemittel, die jedoch im privaten Bereich selten sind.

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    9,9 KWp PV u. 2,7 KWp PV

    WP Panasonic Aquarea 9KW

  • Mal gekürzt aus §60:

    Komponenten mit wesentlichem Einfluss auf den Wirkungsgrad bei Heizungen (...) sind vom Betreiber regelmäßig zu warten und instand zu halten. Für Wartung und Instandhaltung ist Fachkunde erforderlich (....).


    Heisst nichts anderes als eine Wartungpflicht für alle Heizungen. Ist eigentlich auch nichts neues, das stand auch ähnlich in der EnEV.

  • Vielen Dank für die Beiträge zum Thema Wartung. Das war sehr erhellend.
    Irgendwas kann am Gesamtsystem immer kaputtgehen und ich habe die Fachkenntnis nicht. Deshalb will ich da einen verlässlichen Partner an meiner Seite wissen, der auch verlässlich kommt, wenn was schiefgehen sollte.

  • Noch mal zum Thema Fenster: Wenn die im wesentlichen aus 1996 stammen, sind sie inzwischen 26 Jahre alt. Ewig werden sie also nicht mehr halten. Bei einem Austausch gegen moderne Dreischeibenglas-Fenster (U-Wert laut Förderrichtlinie <0,95; bei einem guten Hersteller kriegt man ohne weiteres U=0,85) könntest Du also – auf die Fläche der Fenster bezogen – ein Drittel der Heizenergie sparen; falls es durchzieht (soll bei 20-30 Jahre alten Fenstern vorkommen) auch noch mehr. Die Fenster aus 2013 in den Kellerräumen würde ich natürlich drin lassen, aber bei den anderen aus 1996 solltest Du zumindest mal über einen Austausch nachdenken. Förderung gibt es dafür auch, entweder 20% vom BAfA oder 7+7+6% über § 35c EStG.


    Sofern die 1996er Rahmen aus Kunststoff oder Alu und in einem absoluten Top-Zustand sind, insbesondere weder klemmen noch durchziehen und voraussichtlich noch weitere 20-30 Jahre überleben werden, könntest Du stattdessen auch die Scheiben gegen Dreischeibenglas tauschen lassen: Bringt nicht ganz so viel Einsparung, ist aber günstiger. (Bei Holzfenstern würde ich davon abraten, dafür halten die nicht lang genug.)

    Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

    PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

    Solarthermie 9,2 qm (brto.) Vakuumröhren (Vorgänger 14 qm Flachkollektoren 2004-2021, davor 8 qm 1979-2003)

  • Deshalb will ich da einen verlässlichen Partner an meiner Seite wissen, der auch verlässlich kommt, wenn was schiefgehen sollte.

    Nur so mal zur Information von mir, es ist keineswegs selten, dass sich Installteur und Kunde während bzw. kurz nach der Installation derart entfremden um es jetzt mal ganz vorsichtig zu sagen, dass der Kunde sich einen anderen Wartungspartner sucht ( suchen muss )


    Daher ist es immer empfehlenswert das die wesentlichen Bauteile gängige Produkte sind, da viele Handwerker sich auf gewisse Produkte spezialisieren und keine anderen annehmen.


    Irgendwas kann am Gesamtsystem immer kaputtgehen und ich habe die Fachkenntnis nicht.

    Nicht kann sondern wird.

    Auch hier gilt, ein Produkt eines Herstellers den es in 20 Jahren noch gibt.


    ...solltest Du zumindest mal über einen Austausch nachdenken. Förderung gibt es dafür auch, entweder 20% vom BAfA oder 7+7+6% über § 35c EStG.

    Wenn ich anfügen dürfte, man sollte überlegen welche Fenster zu öffnen sein müssen.


    So ist es oft so, dass "Frau" sich für Erdgeschossfenster einsetzt die unbedingt zu öffnen sein müssen.


    Erst wenn die Kontrollierte Wohnraumlüftung ( KWL ) mal drin ist und mit dem Wegfall eines Einbruchrisiko sind dann feststehende Fenster doch gut. Natürlich nicht alle nur einige. Die neuen Fenster sind absolut dicht und die KWL lüftet absolut Energiesparend !


    Bei einem Austausch gegen moderne Dreischeibenglas-Fenster (U-Wert laut Förderrichtlinie <0,95; bei einem guten Hersteller kriegt man ohne weiteres U=0,85)

    Die Fenster sind immer die Flächen die am meisten Wärme an die Außenwelt abgeben. Wenn ich mal so einen Fensterfritzen verlinke siehst Du, das eine 4 fach Verglasung sehr gute Werte ( Ug = 0,3 ) bringt. Bedeutet aber in der Regel ein neues Fenster, da früher selten z.B. 93 mm Fenster verbaut wurden.

  • Achtung: Ug nicht mit Uw verwechseln. Der Link enthält eine sehr brauchbare Tabelle: Beim Glas allein (Ug) ist die Einsparung von Vierscheibenglas im Vergleich zum Zweischeibenglas über 70%, beim ganzen Fenster (Uw) nur gut 40%. Die Einsparung des Vierscheibenfensters im Vergleich zum Dreischeibenfenster ist gerade noch 17%. Ob sich das rechnet, muss man aufgrund von Angebotspreisen sehen. Und 93mm ist natürlich ein Hammer, das kommt schon langsam an die früher verbauten "Doppelfenster" heran. Eine Nachrüstung in einen bestehenden Rahmen dürfte damit – wie Du richtig schreibst – nicht mehr in Frage kommen.

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  • Ich habe mehrere Fenster einbauen lassen, wir sind sehr zufrieden damit. die 7 Kammerprofile des Fensters bringen wesentlich mehr Stabilität was auch sein muss aber auch Wärmedämmung. Klar muss man gucken ob man sich das leisten kann und will.


    Genauso haben wir, siehe hier - Bild ganz unten noch 200 mm Jackodur Plus 300 aufs Flachdach gepackt., so sieht das ganze jetzt aus Bilder in der Mitte. Kam dann diese Dachfolie ( Gummi ) drauf mit der wir eine Wanne gebildet haben, es soll imemr etwas Wasser draufstehen, innenliegende Abläufe und dann das PV Gedöns wieder drauf.


    Bei mir geht auch alles Stück für Stück, machen alles ( außer Fenster ) selbst und Geld muss erst mal reinkommen bevor man es ausgeben kann.


    In Sachen KWL sind die jetzt in den einzelnen Räumen fast überall drin, siehe auch an den Filtern das die aufs Jahr gesehen jede Menge Dreck aus der Luft holen, den man ansonsten in der Lunge hätte. Gut das man in Prien am Chiemsee natürlich anders sein.

  • Vielen Dank für die Beiträge zum Thema Wartung. Das war sehr erhellend.
    Irgendwas kann am Gesamtsystem immer kaputtgehen und ich habe die Fachkenntnis nicht. Deshalb will ich da einen verlässlichen Partner an meiner Seite wissen, der auch verlässlich kommt, wenn was schiefgehen sollte.

    Genauso soll das auch sein.


    Aber es gibt eben viele, die Wartung bei einer Heizung nur als nicht erforderliche Kür ansehen. Und das stimmt eben nicht.

    Bei Brennwertgeräten musste ich schon einige Wärmeblöcke erneuern, weil sie durch fehlende Wartung verstopft waren. Aber das ist nur der Bereich Wärmetauscher.

    Regelung, Ventile, Druckminderer, Wasserfilter, Heizungsfilter, Ausdehnungsgefäße, Opferanoden,..... - auch die sind zu prüfen. Die gibts auch bei Wärmepumpen

  • Nochmal vielen Dank für die Tipps!

    Das mit den Fenstern habe ich mir notiert. Die sind aber noch tip-top dicht. Da spürt man nicht den feinstein Windhauch. Da gehe ich wohl erstmal nicht ran.

    Spannend ist allerdings die Alu-Haustüre. Die hat sich nach 19 Jahren verzogen. Da muss ich jetzt wohl ran.

  • Das mit den Fenstern habe ich mir notiert. Die sind aber noch tip-top dicht.

    Dann könnte wie gesagt eine Option sein, nur die Scheiben gegen Dreischeibenglas auszutauschen.

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