BHKW mit Hackschnitzel bei 2x Einfamilienhäuser ?

  • Hallo zusammen,


    durch die Suchfunktion konnte ich schon einiges über die Thematik lesen und leider keine wirklich positiven Fazite bzw. auch keine wirklichen Erfahrungswerte erfahren was diese

    Thematik betrifft.


    Ist man denn mittlerweile technisch gesehen was das Thema "Holz verbrennen" (oder eher vergasen, weil ganz verbrennt wird ja nicht) betrifft weiter gekommen?


    Sind die Geräte mittlerweile von der Größe her etwas kompakter geworden, ohne, dass man da gleich ein extra Gebäude dafür bauen muss?


    Bei uns hier werden 2x Einfamilienwohnhäuser derzeit über eine

    Hackschnitzelanlage aus 2006 mit 45kw Nennwärmeleistung versorgt.


    Die Verbindung erfolgt über eine 35m lange Fernwärmeleitung.

    Auswendig weiß ich die Größe von dem Hackschnitzelbunker nicht - ungefähr

    hätte ich gesagt ca. 10 bis 15 m³, aber wirklich nur geschätzt.

    Die Heizung befindet sich im Keller - daneben sind zwei große Pufferspeicher

    (müssten insgesamt ca. 1800-2000 Liter sein)

    In dem zweiten Wohnhaus ist ebenfalls ein Pufferspeicher von 800 Liter verbaut.

    Den Wärmeverbrauch weiß ich leider nicht.



    Ein evtl. Umstieg auf Pellets ist nicht angedacht bzw. käme nicht wirklich in Frage,

    da wir hier regional einen sehr guten Bezug an Hackschnitzel bekommen.



    Stromverbrauch liegt ohne das jetzt genau zu wissen wohl im Durchschnitt bei

    grob 3000kWh pro Haushalt - nur ganz grob. Teilweise auch etwas höher.


    Falls zuviel Wärme produziert wird, dann könnte man damit auch die Hackschnitzel im Bunker

    bzw. die vom Lieferanten trocknen bevor diese geliefert werden. Die ganze "Maschinerie" ist vorhanden.

    Es wäre zumindest eine mögliche Option.



    Wie sauber und fehlerfrei funktioniert denn die Holzvergaseranlage, wenn die

    Hackschnitzel beispielsweise nicht ganz optimal "trocken" sind bzw. wie sauber

    erfolgt dann die Stromerzeugung?

    Ist genau das das Problem?

    Eher wegen unterschiedlicher Feuchte oder wegen unterschiedlicher Größe der einzelnen Holzschnitzel?



    Hintergrund ist mit dem BHKW im Fall des Falles autark zu sein - sowohl bei Wärme als auch beim Strom.


    Vielen Dank schon mal.


    Stefan

  • Ist man denn mittlerweile technisch gesehen was das Thema "Holz verbrennen" (oder eher vergasen, weil ganz verbrennt wird ja nicht) betrifft weiter gekommen?

    Die Frage ist, worauf sich das "mttlerweile" bezieht. Klar tut sich da schrittweise was.


    Aktuell dürfte es wirtschaftlich nur interessant sein, wenn man an billiges Holz kommt. EEG ist dieser Tage von der Vergütung her uninteressant, man kann sich also den bürokratischen Aufwand sparen. Insofern könnte man das wirtschaftlich als BHKW rechnen. Es ist halt kein System, das ohne kontinuierliche Pflege auskommt. (Und schmutzig ist die Arbeit auch). In jedem Fall muss man sich mit dem Thema intensiv befassen.

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