Ecopower 1.0 am Ende des Wartungsvertrags - was nun?

  • Ich kann GM hier nicht Zustimmen. Das 1.0 schnurrt bei mir im Keller seit 12 Jahren ohne größere Probleme zu machen. Und das in einem Haus in dem ein Dachs eine Geldverbrennungsmaschine geworden wäre. Klar ist nun langsam die Halbwertszeit ereicht und es benötigt etwas mehr Aufmerksamkeit, aber das es war vorher klar das die nach 40.000Stunden passieren wird.

  • Naja, Wenn du nun 40.000 Bh nach 12 Jahren bei dir hast, dann hätte ich dir keinen Dachs verkauft. Der passt dann eben nicht bei dir, denn du kommst auf gerade mal 3300Bh/a mit dem kleinen Ecopower.

    2012 ist schon ne weile her, da hätte man vielleicht an einen Stirling denken können. Rückblickend von heute wäre aber auch die Entscheidung viellecht teuer geworden.

  • Naja, aber das ist doch alles nur eine Frage der Lebensdauer.

    Der Dachs hätte jetzt erst 10000Bstd und würde dementsprechend noch mal 30 Jahre laufen. ^^ ^^

    DC gekoppeltes Eigenbau BHKW, Kubota D722 mit Sincro FB4-48/100

    3 Victron Multiplus2_5000, 42KWh Lifepo4 (48x 280Ah EVE Zellen, REC BMS)

    9,9 KWp PV, 2,7 KWp PV, 3,85KWp PV

    WP Panasonic Aquarea 9KW

    Smart Forfour EQ

  • Der hätte durch viele Starts und wenig Laufzeit natürlich mehr Verschleiß. Außerdem viel Einspeisung bei weniger Eigenverbrauch, also auch nicht Wirtschaftlicher als der 1.0 Ich bleibe dabei, der 1.0 war für mich die beste Entscheidung. Und je länger er am Leben bleibt umso besser.

  • Ich sehe das mit den Laufzeiten ähnlich. Nutze Ihn nur noch sehr wenig und wenn wirklich nur um Trinkwasserbereich aufzuheizen oder morgens der Heizung kurz zu helfen wenn es kalt ist. Beides aber eher nur wenn der Strom wirklich gebraucht wird.

    Für den "normalen" Betreiber" der den meisten Strom von dem Ding verkauft und wo das Ding dann rumrödelt bis 71grad erreicht sind um Abends abzuschalten der wird immer draufzahlen.

    Der Ecopower wurde einfach zu schön gerechnet, eine Sache wo ich 2014 auch nicht genug nachgehakt hatte.

  • Mindestens 3000Bh/a sollten es bei einem BHKW schon sein. Darunter ist es tatsächlich uninteressant. Und wenns in den Bereich klommt, dan sage ich daß dem Kunden seit 2005.


    Hatte deswegen auch mal ne Klage am Hals, da der Dachs nicht wirtschaftlich lief - mit 2000Bh. Die Klage erfolgte nach 2,5 Betriebsjahren.

    Allerdings konnte ich vor Gericht ein Dokument des Kunden vorlegen, von ihm selbst geschrieben.

    Wohnfläche mit Anbau angegeben - Anbau wurde nicht gemacht.

    Schwimmbad angegeben - nicht gemacht.

    Energieverbrauch war angegeben mit diesen zwei Zusatzverbräuchen.

    Eigentlich sollte die Anbauten innerhalb eines Jahres erfolgen, aber der Kunde hatte es sich anders überlegt.

    Durch unsere Dokumentation hatte die Klage keinen Erfolg.

  • Diese BHKWs sind ein Teufelskreis. Permanente Abnahme wo ein permanenter Betrieb sich anfängt zu rentieren führt zu Verschleiß und Ausfällen. Dazu Wartungskosten.

    Wenn man für das Geld PV und eine gesteuerte Wärmepumpe kauft steht man besser da.

  • Ich betreibe mein 5KW BHKW ohne Einspeisung. Habe nur einen 1600L Puffer und 42KW Speicher. Mein BHKW läuft absolut wirtschaftlich.

    Ich habe max 3 Starts am Tag. Der Großteil des Stroms geht in die WP und ins Auto.

    Ich habe das hier schonmal vorgerechnet.

    1 Liter Heizöl 10 KWh Energie.

    Das BHKW macht aus einem Liter 3 KWh Strom und 7 KWh Wärme.

    Wenn ich die 3 KWh Strom in die WP schiebe bekomme ich 12KWh Wärme.

    In Summe also 19KWh Wärme aus einem Liter Heizöl. Das entspricht also fast einer Halbierung der Heizkosten gegenüber einem Brenner.

    DC gekoppeltes Eigenbau BHKW, Kubota D722 mit Sincro FB4-48/100

    3 Victron Multiplus2_5000, 42KWh Lifepo4 (48x 280Ah EVE Zellen, REC BMS)

    9,9 KWp PV, 2,7 KWp PV, 3,85KWp PV

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  • Gerade die Dauerläufer werden alt. Ich hatte (Gas)Dachse, die nur mit Wartung und kleineren Reparaturen über 100.000 Bh liefen.

    Wenn ne Heizölkiste nach 25.000 Bh nen Motorschaden hat ist das sicher schlecht. Wenn man dann aber genauer hinschaut, wurden oft wichtige Vorgaben nicht eingehalten.

    Ich war mal an so ner Anlage 2700 Bh/5500 Starts. Meine Mängelliste war ne Seite lang.

  • Meins läuft seit 2018, ca. 2000Bstd. übern Winter, Wartungskosten beschränken sich auf 7 Liter Motoröl und ein Ölfilter pro Jahr.


    Generell leben Heizölkisten nicht so lange wie Gaskisten, weil die mechanische Belastung viel höher ist. Ich gehe aber trotzdem von mindestens 40000Bstd aus, weil die Kubotas in Baumaschinen unter Vollast durschnittlich 30000Bstd. halten.

    Eine komplett Überholung incl. aller verschleisteile (Kolber, Lager usw.) kostet mich keine 1500€

    DC gekoppeltes Eigenbau BHKW, Kubota D722 mit Sincro FB4-48/100

    3 Victron Multiplus2_5000, 42KWh Lifepo4 (48x 280Ah EVE Zellen, REC BMS)

    9,9 KWp PV, 2,7 KWp PV, 3,85KWp PV

    WP Panasonic Aquarea 9KW

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  • Ich kann GM hier nicht Zustimmen. Das 1.0 schnurrt bei mir im Keller seit 12 Jahren ohne größere Probleme zu machen. Und das in einem Haus in dem ein Dachs eine Geldverbrennungsmaschine geworden wäre. Klar ist nun langsam die Halbwertszeit ereicht und es benötigt etwas mehr Aufmerksamkeit, aber das es war vorher klar das die nach 40.000Stunden passieren wird.

    Hallo,

    ich höre, das der Ecopower 1.0 seit 12 Jahren bei dir läuft. Bestätigen kann ich, das der 3te Motor bei mir ebenfalls seit 2,5 Jahren in nie dagewesener Qualität läuft. Warum also nach 10 Jahren stillegen? Wie läuft bei dir die Wartung inkl. der Rückstellung des Zählers ab? Über den Werks-Kundendienst? Preisindikation? Gruß aus Heilbronn.

    Eventuelle Schreibfehler bitte ich zu entschuldigen. ;-_

  • Hallo ecoPower-Nutzer,

    nach jetzt fast 10 Jahren ecoPower 1.0 Betrieb mit gekündigtem Wartungsvertrag und auslaufender Förderung habe ich mich entschlossen das BHKW durch eine Wärmepumpe mit PV zu ersetzen. Im Nachgang betrachtet hat sich die Investition nicht gelohnt, besonders nachdem die Gaspreise von 3,6 cent/kWh auf 10+x cent/kWh gestiegen sind.

    Das gute Gerät funktioniert eigentlich noch einwandfrei, hat im letzten Jahr auch noch ein neues Bauteil (Sicherheitsventil/Thermostat für 1.4k €) bekommen und ist für den Schrottplatz zu schade. Hat jemand Interesse für einen kleinen Betrag das System aus Motor, SystemRegler und Wärmetauscher im Raum Berlin als Selbstabholer mir abzukaufen. Vermutlich wird es noch bis Ende Juni 2024 laufen, dann Abbau. D.h. eine Besichtigung / Begutachtung im laufenden Betrieb ist möglich.

  • Hallo Frank,
    solltest du es bisher noch nicht geschafft haben, dich mit deinem Laptop mit dem EcoPower zu verbinden und deshalb das Gerät verkaufen oder verschrotten wollen - hier ein paar Hinweise, die dir (und evtl. auch anderen) helfen könnten:

    - Laptop und BHKW müssen im selben Netzerk sein. Wie du in #66 dargestellt hast, hat dein BHKW die IP http://192.168.19.10. Dein Laptop sollte also eine IP aus dem Netzwerk 192.168.19.xx haben. Oder du verbindest dein BHKW mit deinem Heimnetz und gibst ihm im Systemregler eine IP aus deinem Heimnetz. Ich habe das so geregelt, dass ich das BHKW per LAN-Kabel mit meiner Fritzbox verbunden habe. Diese hat die IP 192.168.178.1.
    Im Display des BHKW habe ich den Fachhandwerker aufgerufen (Passwort 1234) und dann unter Einstellungen -> Systemregler -> Netzwerkeinstellungen die IP 192.168.178.100, Netzwerkmaske 255.255.255.0, Gateway 192.168.178.1 eingetragen (die 192.168.178.100 muss natürlich noch frei sein).


    - Unter Einstellungen -> Systemregler -> Kundennetzwerk konfigurieren muss ein 8-stelliges Passwort eingestellt werden (z. B. 12345678)

    - Falls noch nicht geschehen, muss auf dem Windows-Rechner der SBC Micro Browser installiert werden.


    - Jetzt wird der Micro Browser gestartet, oben rechts ein beliebiger Name für die Verbindung und darunter die IP des BHKW (z. B. 192.168.178.100) eingetragen werden. Danach muss oben rechts auf connect geklickt werden.


    - es erscheint ein Fenster mit einer Passwortabfrage. Hier muss das eben erzeugte Kundenpasswort (im Beispiel 12345678) eingetragen werden. Danach öffnet sich ein Fenster und der Benutzer Experte ist bereits voreingestellt. Das Passwort für den Experten lautet in der Regel 7228.


    - Jetzt bist du in der Expertenoberfläche. Hier muss man sich vorsichtig bewegen. Man kann vermutlich einiges durcheinanderbringen.

    Um die Wartung zurückzusetzen, musst du unten auf Prozeduren klicken, im nächsten Bild auf Wartung und den Anweisungen dort folgen.


    Viel Erfolg. Ich hoffe, ich habe hier nichts vergessen oder falsch dargestellt.


    Grüße - Werner -