Dachs: Neuling bittet um Rat II (Ein Dachs kommt ins Haus)

  • Hallo,


    nach langem Grübeln, vielen hilfreichen Beratungen
    ( bei der Gelegenheit noch mal besonders
    herzlichen Dank an GB1530 und den Dachsfan ),
    hat der Familienrat beschlossen, dass wir zu den vielen
    anderen Haustieren auch noch einem Dachs ein neues
    Zuhause bieten wollen. Wir hoffen, dass es sich halbwegs
    rechnet, und dazu kommt ja auch noch der nicht
    pekuniär manifestierbare Vorteil des guten
    Öko-Gewissens sowie die Gewissheit, ab jetzt zu
    den Gutmenschen zu gehören ! :D


    Nach dieser Entscheidung stehen aber schon wieder
    neue Fragen an, mit denen ich, - nach den guten
    Erfahrungen bei der ersten Anfrage -, natürlich auch
    wieder hier im Forum der Dachs-Fan(atiker)s anklopfe:


    Vielleicht könnt ihr mir jetzt, wo noch Zeit ist,
    ja ein paar Tipps geben, welche Fehler wir bei der
    Aufstellung und Einrichtung vermeiden könnten.


    1. Die alte Heizungsanlage steht auf einer
    10cm dicken “schwimmenden“ Betonplatte,
    (liegt auf einer Styroporplatte und ist rundum auch zu
    den Wänden mit Styropor-Streifen abgegrenzt).
    Diese wird leider für den Dachs + Pufferspeicher etc. zu
    klein sein. Muss also abgerissen werden. Bringt es so viel
    für die Schalldämmung, das sich die Arbeit lohnt,
    wenn ich dann eine neue Platte gieße?


    2. Der Dachs bietet doch eine optische Kopplung für den Anschluss
    an einen PC. Bis zu meinem Büro müsste das Kabel ca. 15m
    lang sein. Kann man ein Kabel (und wenn ja, was für eins?) über
    solche Entfernung verlegen oder gibt’s erfahrungsgemäß dann Störungen?
    Muss ich sonst die Daten jeweils mit einem USB-Stick/Laptop o.ä. direkt
    beim Dachs abholen (oder ’n alten PC in den Heizungskeller stellen?)


    3. Habt ihr sonst noch typische Anfängerfehler, die ich vielleicht
    vermeiden könnte ?


    Nochmal Danke für alte und neue Ratschläge


    charly

  • und wieder einer, der sich aufgrund des Forums für ein BHKW entschieden hat. (y)
    (Herr Kiesling, haben Sie das gelesen?) ^^


    Das macht Mut zum weitermachen.


    charly :
    Herzlichen Glückwunsch zur Entscheidung etwas für unsere gemeinsame Umwelt zu tun.


    Grüße


    Bruno

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  • Hi Charly,


    was die Schallemission angeht kommt es ganz stark auf den Aufstellort und das persönliche empfinden an.


    Fragen dazu: Hast Du bereits so ein Gerät live gehört?
    Wo soll das Gerät bei Dir stehen, wie ist der Zustand der Bausubstanz zum bewohnten Bereich?


    Bei mir war es so, dass der Spitzenlastkessel mehr Geräusche emmitiert als das BHKW , damit sind weitere Schallschutzmaßnahmen unsinnig.


    Grüße


    Bruno

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  • Hallo Bruno,


    ich habe schon 2Dachse gehört, merkwürdigerweise kam mir
    der schallgedämmte Dachs in OL lauter vor als der ohne Dämmung
    bei meinem Heizungsbauer.


    Bei mir soll der Dachs im Keller unter der Küche / Wohnzimmer
    stehen, dazwischen ist Betondecke (17cm)


    charly

  • Hi Charly,


    mit "ohne Dämmung" meinst Du wahrscheinlich die Schwerschallmatten, welche es als Zubehör gibt.


    Generell glaube ich, ist der Öl-Dachs etwas lauter als der Gas-Dachs (Bernd, Du hast beide, bitte bestätigen) macht aber insgesamt nicht so viel aus. Dirket im Heizraum angehört, kommt es auch stark auf die übrige "möblierung" an, die häufig Schall absorbieren kann. Wichtiger ist da einen Raum nebendran oder obendrüber zu "horchen". Wenn man nicht absoluter Ruhefanatiker ist, sollte man sich an einem Dachs in einem Massiven Keller (scheint bei Dir so) nicht stören, wenn doch, dann Schwerschallmatten.


    Grüße


    Bruno

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  • @ Bruno


    PS.:


    1. Zitat: Herr Kiesling, haben Sie das gelesen?


    Öhmmmm, wer ist Herr Kiesling,
    muss ich den kennen ??????????


    2. "Schwerschallmatten" kann ich dann ja wohl auch
    noch später nachrüsten



    charly

  • Hi Charly,


    das mit Herrn Kiesling war ein persönlich an Ihn gerichteter Hinweis. Das muss ab und zu sein, da er mir in einem persönlichen Gespräch für mich unmissverständlich den Eindruck vermittelte, dass das Forum für Ihn weder einen Nutzen noch generell eine Daseinsberechtigung besitzen würde.


    Die Erfahrungen hier im Forum sprechen eindeutig eine andere Sprache (y)


    Grüße


    Bruno

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  • Hallo Charly,



    Also bei mir steht der Dachs auf dem normalen Verbundestrich über der Kellerbodenplatte, von Schwingungen o.ä. habe ich noch nichts bemerkt. Mein Dachs hat auch nur die Standarddämmung, wenn man vor der FH-Tür zum Heizungskeller steht, und weder Waschmaschien, Trockner laufen und die Kinder mal still sind, dann kann man den Dachs laufen hören.....
    Für uns ist das OK.


    Zitat

    Der Dachs bietet doch eine optische Kopplung für den Anschluss .....


    Das ist (leider) der Anschluß nur für Profis, die hierzu nötige Software hält Senertec im Giftschrank unter verschluß...


    Wichtig wäre ein Analoger telefonanschluß mit einer eigenen Rufnummer, damit der Dachs bei erforderlicher Wartung oder Störung nach hause telefonieren kann ))))


    Darüber kannst Du dir auch deine Daten für das Betreiberportal abholen, zur Zeit bietet dieses Portal nur einen recht groben Überblick über Bth´s, Starts usw., aber das soll bald besser werden!
    Hierüber kann man auch sehr konfortabel die nötigen Meldungen für BAFA und Hauptzollamt erledigen!


    Gruß Dachsgärtner

  • Na ich denke das seine Meinung sich so schnell nicht ändern wird ;(
    Firmenpolitik.


    Schalldruck ist brechbar, daher hilft es wenn viele Winkel vorhanden sind.
    Ich enpfinde den Öler etwas härter im Klangbild, aber nicht lauter.
    Harte Wandflächen nehmen de Schalldruck besser auf, die Schwingungen halt, die man in anderen Räumen hört.


    Bernd

  • Hallo Charly,
    erstmal Glückwunsch zu eurer Entscheidung!


    Zu der Betonplatte: der Puffer muss ja nicht unbedingt mit auf den Sockel, und für den Dachs könnte es ja reichen, vielleicht gibt’s ja eine Möglichkeit den Sockel drin zu lassen!


    Zu sonstige Tipps fällt mit noch der Stromzähler ein: -also besser einzelne Zähler für Bezug und Einspeisung (Nicht vom EVU bange machen lassen!)


    Bei pauschalen Installationskosten im Angebot mal checken ob die individuelle Abrechnung nach Arbeitsstunden und Materialaufwand günstiger sein könnte ( kann bei einfacher Einbringung des Dachses und problemloser Einbindung ins vorhandene Heizungssystem der Fall sein)


    Eigenleistungen mit einbringen, zB. Stemmarbeiten, Kabel verlegen u. ä. spart teure Facharbeiterstunden!


    Naja und die Anmeldung bei BAFA , Hauptzollamt und EVU ist wirklich ein Klacks, Die Formulare zum Selbstausfüllen waren bei meinen Dachsen im Couvert mit der Aufschrift „Wichtige Unterlagen“. Das Geld kann man sich leicht selbst verdienen! @:-


    AxelF

    Wikipedia: ICH WEISS ALLES!


    Google: ICH HABE ALLES!


    Internet: OHNE MICH GEHT NICHTS!


    Strom: ACH WIRKLICH ???!!!

  • Hallo!


    Zitat

    Naja und die Anmeldung bei BAFA , Hauptzollamt und EVU ist wirklich ein Klacks, Die Formulare zum Selbstausfüllen waren bei meinen Dachsen im Couvert mit der Aufschrift „Wichtige Unterlagen“. Das Geld kann man sich leicht selbst verdienen!


    Stimmt, es gibt ja Dachseinsperrer, die dafür Geld nehmen! :-(/


    Insgesamt sollte man vieleicht auch mal mehr wie ein Angebot machen lassen, das hat bei mir den Dachs ne ganze ecke billiger gemacht!
    (Es sollte besser auch ein Betrieb sein der schon ein paar Anlagen gemacht hat)


    Das mit dem Zähler ist auch wichtig, ich versuche gerade meinen EVU-Erbsenzähler wieder loszuwerden!


    gut Dachs wünscht Dachsgärtner

  • charly


    wegen dem Podest bin ich eher der Meinung von Axel. Zum einen macht es weniger Arbeit wenn man das Podest drin lassen kann und wie von ihm erwähnt braucht ja auch nur der Dachs drauf, denn der Puffer hat ja keine Vibrationen. Und Schaden kann es auf jeden Fall nicht Es würde auf jeden Fall verhindern, das eine Übertragung auf den Baukörper stattfindet.
    Mit der Schwerschicht würde ich dir allerdings anraten sie direkt einzubauen, denn die wird ja auch auf die hintere Kapselwand aufgebracht und die ist im nachhinein nur sehr aufwendig wieder zu öffnen, da zum einen der Regler daran befestigt ist und auch die anderen Anbauten wie Gas und Wasserschläuche eine einfache demontage verhindern. Bei meinem Dachs sind vielleicht noch 15 cm bis zur Wand die mit Kabeln Rohren und Gas- und Wasserschläuchen recht zugestopft sind. Ausserdem reden wir hier um einen Kostenfaktor von etwa hundert Euro, also bei einem Invest von etwa 30.000 Euro lächerlich. Was nachgerüstet werden kann, hab ich auch gemacht ist die Zusatzisolierung (weiße Schaumstoffstreifen in den Kanten der Kapsel).


    Axel
    wenn du den Antrag ans EVU mit den Unterlagen die bei dem Dachs dabei waren gemacht hast, wie lange hat es gedauert bis das EVU bei dir den Zähler gesetzt hat, oder hattest du den Dachs so lange vorher gekauft. Bei mir hat es vom Antrag bis zum Zählersetzen etwa sechs Wochen gedauert und von Dachslieferung bis zur Inbetriebnahme nur drei Tage. Also war ich doch froh das die Geschichte mit den Anträgen ales schon im Vorfeld gelaufen ist.


    Gruß Dachs