Stromspeicher als Volllast-Backup für Haus - Netzersatzbetrieb

  • Das funktioniert nicht, wenn ein Gerät einschaltet, das mehr verbraucht wie der 5000er Multi kann, hat er schon ein Problem.

    So schnell geht kein Generator an, erstrecht nicht wenn noch synchronisiert werden muss.

    Wenn er die 12 KW pro Phase als max Belastung hat dann muss er so groß bauen.


    Wenn es da nur um den Einschaltstrom geht, dann tut es auch ein kleinerer, weil die Victrons überlastfähig sind.

    DC gekoppeltes Eigenbau BHKW

    Kubota D722 mit Sincro FB4-48/100

    2 Victron Multigrid

    28KWh Lifepo4 (32x 280Ah EVE Zellen, REC BMS)

    9,9 KWp PV u. 2,7 KWp PV

    WP Panasonic Aquarea 9KW

  • Das funktioniert nicht, wenn ein Gerät einschaltet, das mehr verbraucht wie der 5000er Multi kann, hat er schon ein Problem.

    So schnell geht kein Generator an, erstrecht nicht wenn noch synchronisiert werden muss.

    Wenn er die 12 KW pro Phase als max Belastung hat dann muss er so groß bauen.


    Wenn es da nur um den Einschaltstrom geht, dann tut es auch ein kleinerer, weil die Victrons überlastfähig sind.

    Nein um Einschaltströme geht es dabei nicht. Es sind dann schon länger andauernde Leistungsspitzen.

    Ich habe auf meinem Grundstück zusätzlich zu meinem Haus noch mehrere Nebengebäude (Hallen) in denen ich unter anderem zu "professionell privaten Zwecken" große CNC Maschinen, 3D Drucker, Schweißgeräte, Ladegeräte für Stapler und Flurfördermaschinen, betreibe.

    Dann habe ich auch noch eine Pumpenstation für meinen großen Garten, wo Pumpen zur Rasenbewässerung und Teich Fontänen drin sind.

    Wenn die Pumpen laufen dann sind das schon mal 10 kW. De läuft dann zwar nur 1-2 Stunden am Tag aber die Leistung muss trotzdem da sein.


    Also ich denke schon, dass ich da mit der Mutiplus2 10000 gut fahren kann.

    Das das alleine für die 3 Multis ohne Zubehör schon mal 12.000€ sind ist mir bewusst.


    Aber können wir vielleicht noch mal zur Berechnung des optimalen Batteriekapazität zurückkommen?

    Leider habe ich noch nirgends eine gute Anleitung dazu gefunden wie man das Optimum berechnet.

    Da spielt ja auch noch in die Rechnung rein, wie viel Strom ich dem Akku mit einem DC BHKW während einer Spitzenlast zuführen kann usw.


    Verstehe ich es richtig, dass der Hauptnutzungsgrund die Ersatzstromfähigkeit sein soll?


    Vielleicht solltest du in eine etwas andere Richtung lenken:

    Nimm doch drei 5000er und ein Drehstromaggregat mit sagen wir 15kva dazu. Die Batterien wollen ja bei Stromausfall auch geladen werden, die Sonne scheint ja auch nicht immer.

    Die multiplusse können dann bei höherer Last oder leerer Batterie den Generator anfordern.

    Ja das ist richtig, der Hauptnutzungsgrund soll die Ersatzstromfähigkeit sein.

    Aber im zweiten Schritt will ich natürlich versuchen diese Anlage möglichst günstig mit einem BHKW zu betreiben.

  • Wie kommst du eigentlich auf 12 KW pro Multi?

    Die haben doch nur 10000VA / 8000Watt? Habe jetzt nichts zur Überlastfähigkeit gefunden?


    2 Tagesverbräuche sollten schon drin sein. Bzw. die mindest A Zahl was die Multis konnen beachten.

    600Ah wäre eher Minimum eher deutlich mehr.


    Notstrom Generator oder BHKW?

    DC gekoppeltes Eigenbau BHKW

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    Einmal editiert, zuletzt von stromsparer99 () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von stromsparer99 mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • ja das frage ich mich auch wo ich jetzt die 12kW her habe ^^ .

    Das kommt wohl weil wir weiter oben noch über die Victron Quattro 15.000VA gesprochen haben, die macht 12kW.

    Ich hatte irgendwo was von 20 Sekunden Überlastfähigkeit gelesen bei der Multiplus.


    Wo finde ich denn die mindest A Zahl bei dem Datenblatt vom Multiplus2 ?


    Was ist denn der Unterscheid zwischen einem Notstromgenerator und einem BHKW?

    Ich will auf jeden Fall die Abwärme von dem Diesel thermisch im Haus und den Nebengebäuden verwenden.

    Macht das einen Notstromer nicht zum BHKW wenn die Abwärme thermisch genutzt wird?

  • Der Multi zieht für die 8000Watt 140Ampere, bei Überlast dementsprechend mehr.


    Ein BHKW läuft eigentlich Netzparallel und die Wärme wird zum Heizen genutzt, ohne Netz geht es aus. Ein Generator läuft unabhängig vom Netz und die Wärme bleibt ungenutzt.


    Wenn du also den Stromerzeuger eher als reinen Notstromgenerator nutzen möchtest wenn das Netz ausfällt, dann wäre der Quattro eher die Wahl. Da hast du 2 Netzeingänge, einen fürs Netz und einen für den Generator. Der Wechsel ist aber nicht ganz unterbrechungsfrei weil es ein Umschalten gibt. Bei Netzausfall kann es für 20ms zum Ausfall kommen, was aber die meisten Geräte verkraften müssten.

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  • Nein ich denke der Multiplus ist schon der richtige für mich.


    Ich habe mir das so vorgestellt:


    An AC IN klemme das öffentliche Stromnetz

    An AC OUT 1 klemme ich die gesamte Hausverteilung


    Fällt der öffentliche Strom aus, versorgt der Akku das Haus unterbrechungsfrei (20ms?) mit Strom.

    Zusätzlich springt das DC-Generator-BHKW nach einiger Zeit bzw. einem bestimmten Akkustand an und lädt den Akku mit 48V und ca. 420 A (bei 100% Motordrehzahl).

    Wobei ich die Drehzahl des Dieselmotors auch etwas an den tatsächlichen gemessenen Verbrauch (AC Out1) anpassen würde, sodass die Akkus immer mit möglichst wenig Leistung geladen werden.

    Während das BHKW läuft gibt es Wärme in das Heizungssystem und den Warmwasserspeicher ab, sollte dieser "voll" sein würde ich automatisch ein paar mehr Heizungsventile in ungenutzten Räumen öffnen.

    Und sollte das Kühlwasser trotz dieser Maßnahmen noch zu heiß sein, weil es z.B. gerade Sommer ist, dann würde sich ein Zusatz-Radiator (außerhalb des Hauses) anschalten und die überflüssige Wärme abführen, sodass der Generator weiter laufen kann.

    Die gesamte Steuerung für das BHKW hänge ich einfach hinter AC Out1, da habe ich doch immer Strom (solange der Akku ausreichend geladen ist)


    Dann habe ich doch so etwas wie ein Hybrid-BHKW-Notstromaggregat gebaut - oder?


    Im Sommer, wo keine Wärme gebraucht wird, kann ich dann ja meine Hausautomatisierung berechnen lassen, ob es nun für mich kostengünstiger ist öffentlichen Strom zu beziehen oder auf Netzersatz mit BHKW zu schalten und die überflüssige Wärme einfach nach draußen abzuführen.

  • Dann hast du mein System nur ohne PV. Ich habe zusätzlich AC-PV und DC-PV.


    Die Leistung vom DC Generator ist Drehzahl unabhängig. Die Leistung und die Spannung stellst du über ein Poti ein. Ich habe zusätzlich ein Relais mit Widerstand am Poti von der Leistung und kann so automatisiert von 70 auf 100A hochregeln. Ich wollte das mal stufenlos mit einem Arduino machen, hatte aber noch keine Zeit. Viel mehr als 100A wirst du eh nicht brauchen, oder hast du dauerhaft über 5KW Verbrauch. DC Generatoren gibt es natürlich auch in größer, ich habe zum Testen noch ein 200A PM DC Generator hier. Den werde ich mal an meinem Ersatzmotor testen und sehen wie der so Läuft.

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  • Ja dein System fand ich ganz gut, deshalb.

    Mit PV weiß ich noch nicht so recht - das ist hier leider alles Denkmalgeschützt.

    Und die Dächer wo ich PV drauf machen könnte, da ist das Gebäude dazu aktuell noch gar nicht gebaut.

    Was vielleicht ginge sind Windturbinen aber die finde ich rein optisch auch nicht so prall- keine Ahnung ob sich das rechnet.


    Wenn da am Generator ein Poti ist, dann müsste ich das eigentlich mit meiner Loxone Steuerung über 0-10V irgendwie ansteuern können.

    Ja mit der Ampere Zahl hast du wohl recht der Generator brauch nur so 100 bis 200A.


    Ist der 200A Generator den du jetzt testen willst auch von Sincro ?

  • Nein ist ein Chinese mit Permanent Magneten.

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  • Und dein Sincro Generator kannst du mit dem Poti komplett stufenlos einstellen 0-100%?

    Oder geht nur eine bestimmte Spanne 70-100% oder 50-100% ?


    Mit dem Ausgangskabel von dem DC Generator gehst du direkt auf die Verteilerschienen von den Batterien?

    Ohne noch irgendetwas dazwischen zu haben (bis auf ein Notfall-Relais) ?

    Was passiert, wenn der Generator aus ist? Dann fließt ja der Strom von den Batterien in den Generator?!


    Was hältst du von dem Victron Lynx Smart BMS?

    Für mich sieht das nach einer sauberen Lösung aus, weil man das nach belieben über das Schienen-System erweitern kann und das ganze ins Victron System passt, mit den ganzen Bus-Systemen.

    https://www.victronenergy.de/u…-MPPT-Orion-Tr-Smarts.pdf



    Du hast ja ein REC BMS. Welchen Grund hat das?

  • Ja komplett stufenlos regelbar von 0-115% wenn man den Poti bis Anschlag dreht.

    Ich habe einen NH00 Trenner dazwischen und ein BMV700, damit ich die Leistung, Spannung und gesamten Ertrag sehen kann.

    Ich kann das dann im Portal mit loggen.


    Wenn der Generator aus ist fliest kein Strom zurück.


    Das REC BMS habe ich, weil ich auch noch PV habe und es mit Victron über Canbus kommuniziert.

    Im Winter habe den Canbus aber abgeklemmt, weil es mit der Fremdladung vom Generator nicht zurecht kommt.

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