Abschreibung

  • Moin an alle,


    mich interessiert wie in einzelnen Fällen der Dachs, als Gewerbe betrieben, abgeschrieben wird. Bekanntlich wird der Strom, zumindest teilweise, verkauft, die Wärme aber als Eigenentnahme bewertet. Hat die Eigenentnahme der Wärme zur Folge, dass nur der Anschaffungswertanteil der Stromerzeugung abgeschrieben werden kann?
    Es ist bekannt, dass die Finanzämter die Abschreibungswerte sehr unterschiedlich handhaben, aber wie?
    Ich wäre dankbar, wenn einzelne Dachsnutzer dies einmal
    darstellen.


    Gruß Dietrich

  • Moin Dietrich,


    bei mir wird der Dachs gewerblich Betrieben. Auf meine Frau läuft ein Gewerbe für Industriebedarf. Hauptsächlich verkaufen wir PC Hard-Software. Der Dachs läuft auf diesem Gewerbe sowie unsere PV-Anlage. Der Dachs und die PV - Anlage werden über 20 Jahre abgeschrieben. Einnahmen hat dieses Gewerbe aus Stromverkauf Dachs + PV + Strom den sie an mich verkauft + Wärme die sie an mich verkauft. Ausgaben sind dann Versicherungen sowie Brennstoffe und Wartungs-/Reparaturkosten.


    Gruß
    Thomas

  • 2 Dachse laufen in meiner Steuernummer. Der Dachs wird über xx Jahre abgeschrieben.
    Einnahmen hat dieses Gewerbe aus Strom- und Wärmeverkauf.
    Die Wärme wird an 3 Häuser verkauft, der Strom 1 Dachs volleinspeisung, 1 Dachs an 7 interne Zähler + Stadtwerke.
    Ausgaben sind dann Versicherungen sowie Brennstoffe und Wartungs-/Reparaturkosten.


    Ein dritter Dachs wird von einer Grundstücks und Vermietungs GmbH betrieben, da bin ich nur anteiliger Gesellschafter.


    Bernd

  • Moin Tom und Bernd und
    alle anderen DachsBETREIBER,


    Eure Dachse werden also gewerblich voll abgeschrieben. Ich hätte aber gern Aussagen derjenigen Dachsbetreiber, die gewerblich Strom verkaufen, aber die Wärme selbst nutzen.
    Hier gilt es zu erfahren, ob die Finanzämter auf Grund der Eigenentnahme den entsprechenden AfA-Anteil der Anlage
    nicht anerkennen.


    Gruß Dietrich(y)

  • das würde mich auch interessieren...


    bei meinem arbeitskollegen wurden in der steuererklärung alle alle kosten gekürzt, sprich auch die Afa...


    wenn man das gerät voll betrieblich nutzen kann wie z.b.bernd ist die wärmeerzeugung ja auch kein problem...


    mfg
    euronic

  • Unsere Wärme und Strom wird z.T. selbst genutzt und zum anderen Teil an Mieter und an das EVU verkauft. Da wir keine Wärmemengenzähler haben, haben wir nach langwierigen Verhandlungen mit dem FA eine Regelung gefunden (60%fremd/40% selbst); so werden dann alle Einnahmen und Ausgaben aus dem Gaseinkauf/Reparaturen/sonst.Kosten gesplittet und finden sich über diesen Schlüssel auch in unserer V+V wieder.

  • Hallo,


    grundsätzlich ist es richtig, wie Ihr es schreibt.


    Ob Du nur den Stromeinteil von der Anschaffungssumme abschreiben darfs, hängt davon ab ob Du die Anlage mono oder bivalent betreibst.


    ( Ob der Dachs der einzige Wärmeerzeuger ist)

  • Hallo dachsfan,


    kannst Du bitte mal erklären, wie sich Deine Vorstellung der mono- oder bivalenten Nutzung des Dachses auf die steuerliche Abschreibung beim Finanzamt auswirkt?


    Gruß Dietrich

  • Hallo dbitt,


    Abschreibungen nach AfA Liste ( 10 Jahre )ist im bivalenten Bereich zu 100 % Möglich. Degressiv oder linear kannst Du wählen wie Du willst.


    Da hier der Dachs explicite nur für die Stromerzeugung angeschafft wurde und für die Wärmeerzeugung keinesfalls notwendig ist, braucht Du Dir nach höchstrichterlichen Urteilen nicht abziehen lassen.


    Anders sieht es im Monovalenten Bereich aus, das heißt wenn nur der Dachs z.B. im Einfamilienhaus der Wärme und Stromerzeugung dient.


    Rein Rechtlich ist dies noch nicht entschieden.
    Alle Fachleute sind sich über einige Grundsätze einig: Einerseits ist der Dachs zur Stromerzeugung angeschafft worden, eine alternative Heizung würde nur einen Bruchteil kosten. Anderseits wurde bei der Anschaffung die Eigenentnahme "Wärme" bereits fest eingeplant.


    Leider entscheiden die Finanzbehörden hier sehr stark unterschiedlich, so das man eigendlich gar nichts dazu sagen sollte, wenn man sich nicht die Finger verbrennen will.


    Da Dir aber offenbar es auf den FIngern brennt, bin ich der Rechtsansicht und mit mir die Mehrheit der Fachleute, das man nur einen Angemessenen Anteil nicht der AfA unterwerfen darf - und zwar in Höhe einer alternativen Heizung.


    Beispiel:


    Dachs mit Montage 23.000 € inkl MwSt - alternative Heizung 6.000 € - beides inkl. Speicher und Kaminsanierung.


    Mehrwertsteuer der Anschaffung und Abschreibung des Nettobetrages in Höhe von 17.000 € ( 23.000 - 6.000 € = 17.000 €) zulässig.


    1. Das bedeutet 2.344 € Mehrwertsteuer werden Vorsteuer die vom Finanzamt zu erstatten sind.


    2. Nettobetrag 14.655 € * 30 % = 4.396 € Abschreibung bei degressiver Abschreibung im ersten Jahr.


    Ich hoffe ich konnte Dir helfen.

  • Hallo Dachsfan,


    interessante Thesen stellst Du hier auf. Eines jedoch ist höchst zweifelhaft: Wenn ich den Dachs im Bivalenten Betrieb voll abschreibe, keine Vergütung für die Wärme erhalte und dadurch nur Einnahmen aus Stromverkauf habe, wie sieht da die steuerliche Rechnung über die Rechnerische Laufzeit von 10 Jahren bei Dir aus? Habs nicht nachgerechnet, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass da der Dachs oder auch jedes andere mit Öl oder Gas betriebene BHKW den geforderten 1€ Gewinn erziehlt. Sofern aber die Gewinnerzielung nicht gegeben ist, ist die (Einkommen-)steuerliche anerkennung weg.


    Im übrigen würde mich das Aktenzeichen des höchstrichterlichen Urteils (=BFH?) interessieren. Könnstest Du mir das bitte nennen, bin brennend interessiert.


    Grüße


    Bruno

    Ich bemühe mich, garantiere aber keine Vollständigkeit und Richtigkeit, Beiträge ersetzen keine Steuer- oder Rechtsberatung!
    Ich Unterstütze den gemeinnützigen Gedanken dieses Forums und dessen gemeinnützigen Verein, der sicher nix gegen eine Spende hat, wenn ihm hier geholfen wurde.

  • Bruno, ich denke ich habe alles gesagt, was notwendig ist.


    Zum einen schaust Du bitte unter BFH selbst nach, ein Urteil ist vor ca. 1-2 Jahren ergangen es ging prmär um eine Solaranlage. Der BFH hat erklärt, das die Anschaffung eines zweiten Wärmerzeugers nicht notwendig zur Beheizung eines Gebäudes ist und deshalb kein Abzug gemacht werden darf. Ähnliche Urteile wurden ebenfalls verabschiedet.


    Auch Deiner Bitte nach dem "vorrechnen" möchte ich nicht nachkommen, da jeder andere Einnahmen aus Stromverkauf, andere Ökosteuerrückzahlungen und andere Steuersätze hat.


    Wenn Du viel im Netz suchst, wirst Du auch viel finden, das meine zutreffenden Darstellungen untermauert.


    Bsp: http://www.energienetz.de/pre_…d_787-subsubid_860__.html


    Bitte habe Verständnis, das ich seit 20 Jahren im Bereich KWK Technik arbeite, jedoch nicht alles und jedes "beweisen" möchte bzw. dazu bereit bin. Auch das einzelne Finanzsachbearbeiter(innen) anders entscheiden widerspricht nicht der gängigen Regel und den Rechtlichen von mir vorgetragenen Sachverhalt. ;)


    Im übrigen erreichst Du z.B. bei 40.000 kWh Erdgas / Jahr problemlos die Gewinnzone. ( Gewinnerzielungsabsicht)


    Beachte aber bitte, das der Brennstoffeinsatz, wieder so wie bei der Mieterabrechnung vom Finanzamt aufgeteilt wird:
    http://www.kwk-infozentrum.inf…izkostenabrechnung_1.html


    Nur der Brennstoffeinsatz der Anteilmäßig auf die Stromerzeugung entfällt, wird überlicherweise vom Finanzamt anerkannt, der Anteil der auf die Wärmeerzeugung entfällt dient der Privatentnahme.


    Mir ist bekannt das es auch andere Einzelfallentscheidungen einzelner unterer Sachbearbeiter gibt !!!

  • Hallo Dachsfan,


    danke für Deine Antwort, die jedoch weder mich noch die anderen hier im Plenum so richtig weiterbringt. Daher bitte ich Dich doch etwas eingehender Stellung zu nehmen und diese nicht nur durch Behauptungen sondern durch Beweise zu unterlegen. Alles andere hilft nicht weiter sondern verunsichert nur.


    Im übrigen: In einem widersprechen sich Deine letzten beiden Aussagen, wenn man sich steuerlich etwas auskennt: entweder ich bekomme die volle AfA und habe auch im Betrieb den vollen Betriebskostenabzug, oder ich habe nur einen Teil Betriebskostenabzug weil eben ein Anteil als Privatentnahme gerechnet wird, dann wird aber auch bei der AfA eine entsprechende Kürzung durchgeführt. Beweis: §4 EStG R18 (1) Satz 1: Gehört ein Wirtschaftsgut zum Betriebsvermögen, so sind Aufwendungen einschließlich Absetzungen für Abnutzung, soweit sie der privaten Nutzung des Wirtschaftsguts zuzurechnen sind, keine Betriebsausgaben.


    Grüße


    Bruno

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  • Hallo Ihr beiden,


    ich weiß ist nicht ganz einfach, übrigens dbitt wenn wir so tolle Gesetze haben, benötigen wir ja die Justiz nicht mehr. :D


    Ansonsten ist es bei dem Versuch geblieben, meckern aber nicht schreiben warum gemeckert wird ist ein Problem.


    Ihr schreibt nicht ob Ihr monovalent oder bivalent meint etc. etc.


    Beispiel bivalent wurde höchstrichterlich entschieden, das der zweite Wärmeerzeuger - gemeint ist hier der Dachs - natürlich nur zu 100 % der Stromerzeugung dienen kann.


    Der BFH hat natürlich hier gerecht und zutreffend entschieden.


    Nehmen wir ma ich habe einen 10 Jahre alten Heizkessel, der mein Haus immer prima erwärmt hat. Jetzt kaufe ich mir einen Dachs, na klar um die Umwelt zu schützen und Geld zu verdienen.


    Deshalb darf das liebe Finanzamt mir keine AfA Abzüge machen - klar ??


    Bei den Brennstoffkosten sieht es anders aus.


    Betreibe ich den Dachs objektiv nur um Strom zu erzeugen oder will ich Strom und Wärme erzeugen. ;)


    Wenn unsere Gerichte nach objektiver Feststellung zu der Überzeugung gelangen, das der Sinn und Zweck die Strom und Wärmeerzeugung ist, werden die Brennstoffkosten auch entsprechend aufgeteilt.


    Wenn Ihr das nicht versteht, ok ich habe kein Problem damit, es ist und bleibt aber trotzdem so. :]

  • Hallo Dachsfan,


    ich glaube wir drehen uns hier im Kreis.


    Wenn Du mein obiges Posting genauer liest, dann wirst Du erkennen, dass ich durchaus den bivalenten Betrieb meine, da auch da die Wärme privat genutzt wird. Desweiteren wirst Du erkennen, dass es bei meiner Fragestellung nicht darum geht, dass ich Dich nicht verstanden habe. Ich bin nach wie vor der Meinung mit obigem Gesetzesquellennachweis, dass die AfA auch bei bivalentem Betrieb gekürzt werden muss. Wenn nicht, dann belege dies bitte mit Beweisen (das Aktenzeichen langt mir) damit ich nachsehen kann und feststellen, ob dieses Urteil auch auf den Dachs Anwendung finden kann. Ein Hinweis irgendeines Urteils ungefähr der letzten beiden Jahre kann es ja wohl nicht sein. Mein zuständiger Sachbearbeiter oder dessen Sachgebietsleiter des Finanzamtes, die das auf den Tisch bekommen werden das so nicht akzeptieren.


    Desweiteren kommt es m. E. bei der steuerlichen Würdigung nicht darauf an, wie ein Wirtschaftsgut genutzt werden kann, sondern wie es tatsächlich genutzt wird.


    Ich will es nicht bezweifeln, dass es eine solche Rechtsprechung geben kann, ich kenne nunmal nicht alle Gerichtsurteile. Aber ich halte es für recht unwahrscheinlich, aufgrund der eindeutigen oben genannten Gesetzeslage. Ich wünsche uns allen, dass es eine diesbezügliche Rechtsprechung gibt, denn wir profitieren ja schließlich alle davon, wenn wir im selbstgenutzten Haus den Dachs bivalent betreiben.
    Solange hier keine Beweise vorgelegt werden können empfehle ich als ausgebildete Steuerfachkraft allen Dachsbetreibern dringend von der genannten Vorgehensweise abstand zu nehmen.


    Grüße


    Bruno

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  • Aber Bruno, bitte nett sein !!!


    Was ist denn jetzt los, habe ich Dir was getan ??


    Ich habe leider im Moment nicht die Zeit zu suchen, da ich eine sehr grosse Anzahl von Urteilen habe. Ich habe aber mal eben die Suchmaschine genutzt.


    Vieleicht schauste mal hier:


    http://www.bfh.simons-moll.de/bfh_2004/xx040949.html


    siehe unter Punkt 2


    Wie Du richtig schreibst, kommt es drauf an, wie das Wirtschaftsgut


    w i r k l i c h genutzt wird.


    Das ist der Punkt. Objektiv wird der neben der Heizung stehende Dachs explicit zur Stromerzeugung genutzt. Das dabei zwangsläufig Wärme anfällt ist leider nicht zu vermeiden und nur ein Nebenprodukt, das allerdings wirtschaftlich zur Gewinnerzielung eine wesentliche Rolle spielt.


    Da Du aber sehr persönlich und massiv reagierst, sollten wir erwägen die Beiträge zu beenden. Ich hätte mich sehr gefreut, wenn Du geschildert hättest, wie Dein Finanzamt entscheiden möchte und wie Du das siehst.


    Mir liegen viele Rechtsstreite in der Sache vor, ich habe nicht gesagt, das alles ganz einfach ist. Das sage ich Dir, da auch ich mehrere Dachse besitze und je nach Sachbearbeiter ist der eine bivalente Dachs mal zu 100 % AfA mäßig anerkannt worden, drei Jahre später vom anderen Sachbearbeiter wieder nicht. Das ist aber eher normal ;)

  • Hallo Dachsfan,


    zunächst möchte ich mich entschuldigen, wenn Du Dich von mir persönlich angegriffen fühlen solltest. Das ist in keiner Weise so beabsichtigt. Ich möchte hier nur fachlich qualifizierte Infos erarbeiten und dazu gehören nunmal entsprechende Beweise.


    Zu dem von Dir verlinkten Urteil betrifft ein anderes steuerliches Problem, welches ich hier für die Allgemeinheit kurz schildere, damit dies auch mal angesprochen ist, weil für den einen oder anderen relevant:


    Sachverhalt: ein Steuerpflichtiger hat ein Zweifamilienhaus in dem er selbst wohnt. Er will einen zweiten Wärmeerzeuger (hier Solaranlage) anteilig auf die vermietete Wohnung als Werbungskosten anerkannt haben. Bis hin zum Finanzgericht wird entschieden, dass es sich nicht um Erhaltungsaufwand handelt, sondern um Herstellkosten für das Haus weil es erweitert würde. Das Finangericht will also, dass die Herstellkosten der Anlage den Anschaffungskosten des Hauses nachträglich hinzugerechnet werden und damit (meine Anmerkung: anteilig auf die vermietete Wohnung) abgeschrieben werden. Da die Gebäude-AfA sehr lange läuft ist das nicht im Sinne des Steuerpflichtigen, der weiter zum BFH geht. Der BFH entscheidet aus mehreren Gründen nun für die (anteilige) Anerkennung als Erhaltungsaufwand.


    Problematisch für Dachsbesitzer ist es, wenn mehrere Gewerke am Haus Saniert werden, dabei eben auch den Dachs einbauen. Damit kann eine wesentliche Verbesserung des Gebäudes entstehen und der Dachs muss mit dem Gebäude zusammen abgeschrieben werden (in der Regel 2% AfA).


    Den Hinweis von Dir, dass die Wärme als untergeordnetes Nebenprodukt anzusehen und (obwohl genutzt) nicht steuerlich anzurechnen ist, könnte möglicherweise der Knackpunkt Deiner Argumenttion sein. Wenns da was gibt, was das steuerlich rechtfertigt bin ich für jeden Hinweis dankbar. Meine bisherige Kenntnis ist die, dass nur aus Unkenntnis der Sachbearbeiter die Wärme unterschlagen wurde und dadurch die Aufteilung der AfA nur nach eingespeistem zum selbstverbrauchten Strom stattgefunden hat. Wenn nun noch die Ehefrau den Dachs betreibt und dem Ehemann eine Rechnung für Strom schreibt ist man bei 100% AfA (Rechnung für Wärme schreiben geht im übrigen auch, man muss nur rechnen ob sich das ganze dann noch für die Eheleute insgesamt lohnt)


    Grüße


    Bruno

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  • Hallo allerseits,


    es ist wirklich höchst spannend, eure Diskussion mitzulesen, an der ich mich leider mangels Kenntnis nicht aktiv beteiligen kann. :(


    Einmischen werde ich mich allerdings auch nur bei Völkermord. ;)


    Schöne Wochenend-Grüße


    vom Andy der FrechDachs :P

    ... denn die Freude an der richtigen Entscheidung währt länger als die Freude am billigen Einkauf!

  • Hallo Bruno44,


    vielen Dank für Deinen tollen Beitrag, besser hätte ich die Sache mit derSolaranlage auch nicht erklären können.


    Widersprechen muss ich Dir aber doch:


    Schreibe bitte, worin die wesentliche Verbesserung des Gebäudes konkret entsteht. ( bivalent !!!)


    Kann es besser beheizt werden ???
    Doch sicher nicht.


    Wirtschaftlich ist der Dachs autonom und über 10 JAhre AfA ( siehe AfA Liste) abzuschreiben.


    Freue mich auf Deine Stellungnahme !! ;)


    -------------------------------------------------------------------------


    Wenn der Sachbearbeitende Finanzbeamte Deine Vorsteuer ( MwSt des Kaufes des Dachses) voll anerkennt u n d den Brennstoffverbrauch ebenfalls als Vorsteuer und die Nettosumme als Erlösmindernde Ausgabe anerkennt, verkaufen entweder die gesamte Strommenge ( Volleinspeisung) oder alternativ verkaufe die Privatentahme Deines Stromes von mir aus an Deine Kinder.


    Als Privatentnahme buchen geht nicht, an Ehepartner in Hausgemeinschaft sehe ich als Problem an.


    Sollte ich es richtig verstanden haben, würde ich über die Wärme gar nicht reden. ;)

  • Hallo Dachsfan,


    danke für die Blumen :], sollte mir als gelernte Steuerfachkraft doch gelingen.


    zu Deinem Widerspruch lies bitte meinen gesamten Beitrag. Ich hatte geschrieben: ...wenn mehrere Gewerke am Haus Saniert werden, dabei eben auch den Dachs einbauen. Damit kann eine wesentliche Verbesserung des Gebäudes entstehen.
    Wenn also im zeitlichen Zusammenhang einer größeren Sanierung ein Dachs installiert wird entsteht das Problem, insbesondere beim Kauf einer gebrauchten Immobilie und Sanierung innerhalb der ersten 3 Jahre nach Kauf. Da gibt es dann keinen Autonomen Dachs, ausser wieder mit der Ehefrauvariante.


    Auf Deine Ausführung über die Umsatzsteuer will ich jetzt keine Stellung nehmen, da dies zu sehr verwirren würde weil das UStG seine komplett eigenen Regeln hat. Lass uns das Thema bitte an anderer Stelle aufnehmen.


    Der Verkauf an Ehepartner ist nur dann ein Problem, wenn ein Ehevertrag besteht in dem Gütergemeinschaft vereinbart ist, ansonsten nicht. Diese Verträge sind jedoch äußerst selten, daher habe ich dies nicht extra erwähnt. Die meisten haben keinen Ehevertrag und haben damit den sogenannten gesetzlichen Güterstand, also die Zugewinngemeinschaft.


    Grüße


    Bruno

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