10 Jahre . . und dann ?????

  • Hallo zusammen,


    wie ist das eigentlich aktuell nach den berühmten 10 Jahren:


    - man hofft, das die Förderung verlängert wird ?


    - man hat einkalkuliert, das es dann eben deutlich weniger
    für den eingespeisten Strom gibt (- nach dem Motto: was sich
    nach 10 Jahren nicht amortisiert hat, rechnet sich sowieso nie )


    - man glaubt, dass bis dahin die Strompreise (+ Vergütungen) so
    angestiegen sind, dass es sich auch ohne Zuschuss rechnet ?


    - der Dachs wird nach 10 Jahren sowieso bei ebäh vertickert . . . .



    Was meinen die Fachleute hier im Forum ?
    oder: Hat jemand da mal irgendwas flüstern gehört ?


    Hängen irgendwelche Gesetz in der Luft, derentwegen man mit der
    Neuanmeldung eines BHKW noch etwas warten sollte ?



    charly

  • Hallo,


    Meine Anlage ist von vorneherein auf einen zumindest im Winter annähernd 100%igen Eigenverbrauch ausgelegt, das geht aber nicht bei einem "normalem" EFH.


    Und irgentwie sind 10 Jahre ja auch schnell ins land gegangen.....
    Ich für meinen Fall denke das der Dachs dann bei mir eine Sommerpause einlegt, zumindest, wenn sich an der Vergütung nichts ändert!


    Gruß Dachsgärtner

  • Ich gehe von Worst Case aus.
    Also alles Kosten auf 10 Jahre gerechnet, dadurch bleibt momentan zwar nur eine schwarz/rote Null, aber ich habe nach 10 Jahren einen bezahlten Dauerläufer im Keller.


    Ferner bin ich ja auch seit dem Kauf an einer Daueroptimierung des ganzen Systems.
    So wenig wie möglich Strom verkaufen, soviel wie möglich selbst verbrauchen.
    Überhaupt so wenig Primärenergie wie geht verwenden.
    Ohne das BHKW hätte ich mir wahrscheinlich nie die ganzen Gedanken gemacht.


    Es kann durchaus sein das sich aber auch die Gesetzgebung irgendwann bequemt und die Micros besser stellt damit Einfamilienhäuser endlich vermehrt umgerüstet werden.

  • Hallo,


    ehe das man nach auslaufen des BAFA-zuschlages den Strom für die hälfe des Brennstoffpreises verschenkt, mal folgende Idee:


    Einige horchen ja schon jetzt mit der Software IP.Symcon an den Stromzählern, diese Software hat auch eine Schnittstelle zu DMX um Beleuchtungssteuerungen zu realisieren.


    Damit könnte man einen Standartleistungsdimmer ansteuern, der dann den Heizstab so regelt, das nach möglichkeit weder Strom zugekauft, noch eingespeist wird!



    Gruß Dachsgärtner

  • Zitat

    wie ist das eigentlich aktuell nach den berühmten 10 Jahren:


    Meine PV Anlage hat auch schon 8 Jahre von den 20 Jahren "weg". Algemein wird davon ausgegangen, das der Staat möchte das die PV Anlagen weiterbetrieben werden und auch die KWK Anlagen nicht ausser Betrieb gehen.


    Wirtschaftlich ist alles spekulativ, wer ökologisch orientiert ist, für den werden sich die Erwartungen sowieso erfüllen.