Neue Zähler vom Netzbetreiber nach §10 EEG und Messstellenbetriebsgesetz

  • Irgendwann kriegen sie alle.
    Ich habe keine Mieterversorgung mehr, alle abgeklemmt. Thermisch wie elektrisch. Lange Geschichte.
    Ich habe ja noch eine Kaskade mit PV, BHKW und Abgrenzungszähler der den eingespeisten Strom des BHKW's erfasst zusätzlich zum Netzübergabezähler.
    Mir hat einer vorgeschlagen das so zu machen, verstehe ich aber noch nicht so ganz.

    Netzübergabe 2RZ vom MSB (3p)

    BHKW 2RZ vom MSB (3p)

    Verbrauch samt PV

    BKHW wird im virtuellen Zählpunkt gemessen.

    So würde nur ein zusätzlicher Zähler auf den MSB entfallen.

    Außer die nehmenauch für einen virtuellen Zähler die Gebühren.

    Zumal die 20€ für einen Messpunkt ja nur solange bleiben bis irgend wann mal ein intelligentes Messsytem nachgerüstet wird, dann wird es richtig teuer.
    Und die 20€ sind ja auch nur bis 202x gedeckelt, danach wird wieder neu an der € Schraube gedreht,
    siehe freie Messtellenbetreiber, die liegen jetzt schon teils weit drüber.

  • Moin zusammen
    Wasserstandsbericht aus dem dunklen Dachskeller.
    Es wurde mit 4 Mitarbeitern meine Zählerkastenanlage besucht und darauf hingewiesen das ich leider keine andere Möglichkeit hätte als jetzt ordentlich Geld in die Hand zu nehmen und Schränke wie Verteilung neu zu machen.

    Nunja.....
    Das EEG 2021 ist ja raus und hat für mich und den Messtellenbetreiber einige Änderungen gebracht.
    Nachdem ein Bekannter und ich mich darin eingelesen habe wurde dem Messtellenbetreiber ein darauf fußender Aufbau vorgeschlagen.
    PV benötigen keine eigenen Messtellezähler mehr, es reicht der Generatorzähler, Abrechnung wird über den Zweirichtungszzähler der bereits verbaut ist abgerechnet.
    Die Einspeisung des BHKW und PV wird über eine Kaskade mittels Abgrenzungszähler erfasst und errechnet.
    Also genauso wie bisher, nur das die zusätzlichen Zähler PV und BHKW entfallen.
    Wodurch auch kein Umbau nötig wird, da bereits genügend 3P Plätze für die moderen Messeinrichtungen vorhanden sind.

    Das ganze dem Messtellenbetreiber und Netzbetrieb so mit geteilt und um Umsetzung gebeten.
    Jetzt nach 7 Wochen noch ein Schreiben hinterher gesendet in dem auf die 6 Wochenfrist hingewiesen wurde die im EEG 2021 verankert ist und mich bedankt das damit mein Vorschlag Messstellenaufbau aktzeptiert wurde.
    Seit dem herrscht betroffenes Schweigen.

    Bin gespannt wie es weiter geht

  • Hallo,

    ich hänge mich hier mal an. Ich prüfe gerade meine Abrechnung von 2020. Für die letzten 57 Tage im Jahr wurde gar kein Zählerstand ermittelt. Das war die Zeit nach dem Zählertausch. Wer ist für das Ablesen des Zählers des Messstellenbetreibers zuständig? Mich trennen von dem Zähler 360 km.

    LG Winfried

    Solon 8 kWp aus 2003, Sharp 5,94 kWp aus 2004, Iventux 3,68 kWp aus 2009, Schott 4,53 kWp aus 2011, Dachs 5,3 MSR2 aus 2007, Sonnen 10 kWh aus 2017


    Dachs 5,5 MSR 1 aus 2002, Dachs 5,5 MSR2 aus 2012, Varta 9 kWh aus 2016, PV 3,9 kWh aus 2004

  • Ich fühl mich fürs Ablesen nicht mehr zuständig. Es handelt sich ja nicht mehr um mein Zähler. Auch nehmen sie die Jahresproduktion und vierteln ihn. Es geht zwar nur um Kleinbeträge aber warum man dann einen geeichten Zähler braucht, wenn man eh nur schätzt. Ich hab meinen Messstellenbetreiber heute angeschrieben und ihn darauf hingewiesen, dass das Ableser des Zähler zukünftig in seine Zuständigkeit fällt. Intelligenter Zähler sieht anders aus.

    Solon 8 kWp aus 2003, Sharp 5,94 kWp aus 2004, Iventux 3,68 kWp aus 2009, Schott 4,53 kWp aus 2011, Dachs 5,3 MSR2 aus 2007, Sonnen 10 kWh aus 2017


    Dachs 5,5 MSR 1 aus 2002, Dachs 5,5 MSR2 aus 2012, Varta 9 kWh aus 2016, PV 3,9 kWh aus 2004