Hackschnitzelbetriebenes BHKW

  • Wir betreiben ein Hotel/Restaurant und haben aktuell 2 Dachse (5,5kw) und als Spitzenlastkessel einen Ölkessel. Die Dachse sind Ende 2019 aus der Förderung gefallen. Macht es Sinn die Dachse 100% zu erneuern (allerdings bleibt dann immer noch die zusätzliche Ölheizung) Oder beides durch ein Hackschnitzelbetriebenes BHKW (Hargassner) und einen ebenfalls Hackschnitzel betriebenen Spitzenlastkessel zu ersetzen. Aktuell wird einem bei Stillegung einer alten Ölheizung eine Förderung von mindestens 45 wahrscheinlich eher 50% in Aussicht gestellt. Davon abgesehen produziert das Hargassner BHKW 20kw Storm, also fast das doppelte was die 2 Dachse leisten. Dazu kommt noch das der Fördersatz für mit Hackschnitzel betriebene BHKWs von Haus auf höher ist (da nach EEG Umlage und nicht nach KWK abgerechnet wird) und die Förderung auch über 20 Jahre gewährt wird. Zusätzlich würden wir das meiste des erzeugten Stroms selber verbrauchen und dadurch unsere Stromkosten ebenfalls erheblich senken ( wir würden ja dann fast das doppelte des Stroms erzeugen).

    Im voraus besten Dank

    Jochen

  • Wenn ihr den Strom größtenteils selbst verbraucht sehe ich keinen Handlungsbedarf. Wenn ihr auch mehr Strom und Wärme abnehmen könnt ist ggf. die Frage noch ein BHKW dazuzustellen. Wenn ihr Strom über habt und die Heizkreistemperatur nicht zu hoch ist könnte man den Spitzenlastkessel ggf. durch eine WP ersetzen. Soweit ich das überblicke würde es dafür auch 45% geben. Austausch EINER Ölheizung gegen eine Wärmepumpe.

    2005 Dachs HR 5.3 mit Kondenser 51.000 Betriebsstunden

    2007 Dachs RS 5.0 mit Kondenser 32.000 Betriebsstunden

    2008 PV 12,9 kWp Süd 30° Volleinspeisung

    2019 BYD 13,8 kW und 3 x Multiplus II-48 3000 35-32

    2019 PV 9,8 kWp Ost West 10° Überschusseinspeisung

  • da seit Ihr schonmal ganz sehr auf dem Holzweg - bei EEG-BHKW wird der Strom zu 100% gegen Vergütung eingespeist !!

    Was ist das denn für eine Aussage? Woher hast Du sowas? Wo liegt da der Sinn?

    Lesen gefährdet die Dummheit! Denken gefährdet Vorurteile!
    Der geistige Horizont mancher Menschen hat einen Radius von NULL. Das nennen sie dann Standpunkt.

  • Gute Frage, ich hatte 2008 die Wahl beim Dachs RS. Habe mich für Überschusseinspeisung entschieden. Aber das ist ja auch schon ewig her...

    2005 Dachs HR 5.3 mit Kondenser 51.000 Betriebsstunden

    2007 Dachs RS 5.0 mit Kondenser 32.000 Betriebsstunden

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  • Ich weiß ja nicht worauf genau du dich beziehst, aber mir ist keine Pflicht zur Volleinspeisung bekannt. Und wenn die alten Dachse noch gut in Schuss sind, sowie der Strom größtenteils nicht Eingespeist wird sehe ich auch keinen Handlungszwang hier Geld zu investieren.
    Wäre der zustand kurz vor Totalschaden würde ich mal sehen wie die Förderungen aussehen wenn man von Öl auf Gas wechselt, sofern das verfügbar ist.

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  • in Ruhe den Beitrag des Fragestellers lesen und drüber nachdenken

    Habe ich nochmal gemacht, aber ich kann den Zusammenhang hierzu nicht finden.

    bei EEG-BHKW wird der Strom zu 100% gegen Vergütung eingespeist !!

    Warum sollte jemand heute den selbst erzeugten Strom aus "EEG-Quelle" nicht selber verbrauchen?

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  • Lest doch bitte was der Fragesteller schreibt ! Er möchte den Strom größtenteils selbst verbrauchen und dafür die höhere EEG-Vergütung kassieren.

    Wenn er sich nach meinem Beitrag hinsetzt und zum Thema EEG beliest wird er feststellen :

    a) im EEG gibt es keine Vergütung für Eigenverbrauch, nur für Eingespeisten Strom

    b) die Bürokratie im EEG ist monströs ( Hackschnitzel ohne Nachweis..... ? )

    c) wenn unbedingt Hackschnitzel dann gehts u.U. auch mit Vergütung nach KWKG


    all das kann er herausfinden wenn er seine Hausaufgaben macht. Frei nach "Lesen gefährdet die Dummheit! Denken gefährdet Vorurteile!" nur darf das keine leere Worthülse sein wie bei mach anderem....

  • Frei nach "Lesen gefährdet die Dummheit! Denken gefährdet Vorurteile!" nur darf das keine leere Worthülse sein wie bei mach anderem....

    Lieber alikante, ich kann lesen und denken und ich mach das auch, nur gibt alles, was Du hier schreibst keinerlei Auskunft über den von mir hinterfragten Satz den Du hier reingestellt hast:

    "bei EEG-BHKW wird der Strom zu 100% gegen Vergütung eingespeist !!"


    Ich verstehe ich nicht trotz Lesen und Denken und Du kannst ihn offensichtlich auch nicht erklären. Vermutlich weil der satz einfach Unsinn ist. Nur widerstrebt es wohl Deinem Ego, das zuzugeben.

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  • Das Forum ist nicht dafür da Deine Defizite beim Denken aufzufangen ! Wenn Du den Teilsatz aus Beitrag 2 nicht mit a) aus Beitrag 9 verknüpfen kannst will ich Dir auch nicht weiter helfen. Schade das der Fragesteller durch solche Einlagen von Dir immer nur Verunsichert wird.

  • Wenn ihr den Strom größtenteils selbst verbraucht sehe ich keinen Handlungsbedarf.

    Genau das hab ich damit gemeint, die EEG Vergütung auf eingespeisten Strom ist unerheblich wenn man kaum einspeist.


    Ich finde aber das die vorherigen Dialoge teilweise kryptisch sind, und die Freundlichkeit deutlich abnimmt. Schade

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  • Genau das hab ich damit gemeint, die EEG Vergütung auf eingespeisten Strom ist unerheblich wenn man kaum einspeist.

    Das ist richtig, wenn man aber nach EEG erzeugen will muß der gesamte Brennstoff - auch für den selbst verbrauchten Strom - die Voraussetzungen für EEG erfüllen ist also teurer. Insofern lohnt sich das nur wenn man alles einspeist.

    die Freundlichkeit deutlich abnimmt. Schade

    Ja sorry, den Schuh ziehe ich mir an. Manchmal nervt es einfach wenn einer immer quer blöckt aber zum eigentlichen Thema nix beizutragen hat. Ich glaube Stromsparer hat das auch schonmal festgestellt aber etwas freundlicher formuliert - warum stellt bluwi immer so viele unnütze fragen.


    Ja ich hätte auch schreiben können "bei EEG-BHKW wird der Strom in der Regel zu 100% gegen Vergütung eingespeist" ob das weniger als Drei Fragen von bluwi nach sich gezogen hätte ?? Wer weiss.

  • wenn einer immer quer blöckt aber zum eigentlichen Thema nix beizutragen hat. Ich glaube Stromsparer hat das auch schonmal festgestellt aber etwas freundlicher formuliert - warum stellt bluwi immer so viele unnütze fragen.

    Im Gegensatz zu Dir behaupte ich nicht gern etwas, was ich nicht sicher weiß und es hätte ja theoretisch sein können, dass Du einen sinnvollen Grund für Deine Behauptung hast. Deshalb frage ich nach, was Dich zu der Aussage veranlasst, bevor ich sage, das ich sie für Unsinn halte.


    Insofern lohnt sich das nur wenn man alles einspeist.

    Genau hier ist Deine Aussage solange Unsinn, wie die Einspeisevergütung geringer ist, als das, was ich mit Eigenverbrauch einspare. Dazu muss man keine Sätze aus verschiedenen Beiträgen kombinieren. Du musst ja nur erklären, wie Du auf eine Einspeisevergütung kommst, die höher ist als das, was ich beim Eigenverbrauch einspare. Die Möglichkeit wollte ich Dir geben. Wenn Du das nicht kannst, dann ist Deine Aussage schlicht falsch.


    Ich blöcke also nicht quer, sondern versuche Dich dezent auf Lücken und Defizite Deiner Ausage hinzuweisen. Wenn ich das als Frage formuliere, dann ist das lediglich eine Frage des moderaten Tons, aber sowas ist Dir wohl fremd.


    Un ja, ich denke schon, dass es dem Fragesteller hier dient, wenn substantiell falsche Aussagen nicht unkommentiert im Raum stehen bleiben.

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  • Können wir uns wieder Vertragen? Wenn ihr euch weiter hochschaukelt kann H...D.... gleich wiederkommen.

    Soweit ich weiß ist die akutelle Vergütung um die 13 ct pro kWh für EEG Strom. Was ja grundsätzlich schon mal blöd ist da es aktuell ja 16 ct für nicht Biomasse Einspeisungen gibt. Oder habe ich hier was verpasst.

    Unabhängig davon ist es uninteressant von der Einspeisevergütung auszugehen wenn kaum eingespeist wird. Für selbstverbrauchten Strom gibts bei Biomasse nix, bei Gas und Öl immerhin 8 ct. (Neuanlagen und Laufzeit begrenzt) was aber auch egal ist. Die (Beispiel Dachs) 0,08 € x5kW x 3500h x 10 Jahre bringen maximal 14.000 € das sollte nicht für die 100% Modernisierung ausreichen insofern ist solange nicht sowieso eine teure Reparatur ansteht der Weiterbetrieb der alten Anlagen das Wirtschaftlichste sein, insbesondere solange der Ölpreis auf Corona Niveau bleibt.


    Außerdem ist das gesammte Thema Hackschnitzel, Pellets, Holzvergaser wegen des Wartungsaufwandes und der Zuverlässigkeit nur etwas für wirklich große Anlagen und technisch versierte Betreiber. Ich vermute dass es in diesem Anwendungsfall nicht gegeben ist, und der TS mit einem Öl oder Gas BHKW glücklicher wird.


    Man kann es natürlich auch ganz einfach ausdrücken, Altanlagen laufen lassen solange es geht, und dann für den günstigsten Brennstoff, mit den geringsten Wartungskosten (vermutlich Gas) entscheiden.

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