Unsymmetrische Last am Generator

  • Wenn tatsächlich nix eingespeist wird trägt eine Batterielösung ihre Mehrkosten nicht, schade denn Sachsen fördert aktuell ordentlich.

    Bleiben also nur die Bastellösung mit WR oder eine Kompensationsanlage.

  • Ich bin mir nicht sicher ob das funktioniert. Wenn er den Herd einschaltet kommt es zum Spannungsabfall, kann mir kaum vorstellen, dass ein Tripower da nicht auf Störung geht. Abgesehen davon ging ja beim Einspeisen die Spannung hoch, da würde der Tripower bestimmt auch nicht mitspielen.

    Kubota D722 mit Sincro FB4-48/100
    48V 775AH (C5) Bater, 2 Victron Multigrid
    9,9 KWp PV u. 2,7 KWp PV

    WP Panasonic Aquarea 9KW

  • am Wochenende bau ich das um, mal sehen...


    mir geht es ja wie oben beschrieben eher um Schäden zu vermeiden am Diesel, da mittlerweile durch das geschüttel die gummikupplung Risse aufzeigt wollt ich halt etwas verändern, bevor etwas ganz kaputt geht.

    es hätte ja sein können, dass irgend jemand die selben Probleme hat...


    ich werd auf jedenfall berichten!

  • Wenn dein Generator aber einen Erregerstrom braucht, dann tut sich mit deiner Lösung garnix ausser Leerlauf.

    Kubota D722 mit Sincro FB4-48/100
    48V 775AH (C5) Bater, 2 Victron Multigrid
    9,9 KWp PV u. 2,7 KWp PV

    WP Panasonic Aquarea 9KW

  • bhkw läuft 24h und das ganze Jahr

    Was machst Du denn im Juli/August mit der Wärme?


    am Wochenende bau ich das um, mal sehen...

    Ich will Dir ja nicht dreinreden, aber bevor ich Aufwand und Geld in eine Lösung stecken würde, würde ich schon versuchen, das Problem zu verstehen und das ist imho noch immer nicht klar.


    Hab grade mal wieder drüber gelesen und sehe die 26kW. Was macht denn das Netz, denn Du pro Phase 26/3 = 8,7kW ziehst? Da sind doch die Kleingeräte nur ein Bruchteil davon. Geht dann die Spannung gegen Null?

    Lesen gefährdet die Dummheit! Denken gefährdet Vorurteile!
    Der geistige Horizont mancher Menschen hat einen Radius von NULL. Das nennen sie dann Standpunkt.

    Einmal editiert, zuletzt von bluwi ()

  • So wie ich das sehe haben wir die Ursache noch nicht wirklich geklärt.

    So ein richtiges schütteln dürfte es im normalfall ja nicht geben, da die Drehzahl ja immer konstannt bleibt (50Hz) egal wie sich die Last ändert.

    Ich könnte mir eher vorstellen, dass der Generator mit der Schieflast nicht klar kommt und es dann zu zu weit höheren Lasten kommt als 2,5KW pro Phase. Da wäre dann auch irgend wann der Kubota überfordert.

    Die Frage ob die Netzüberwachung eingreift wurde auch noch nicht überprüft.

    Eventuell geht ja der Motorstop an und der Generator schleppt den Motor mit.

    Um hier weiter zu kommen , sollte mann einfach mal mit dem Zangen Amperemeter messen was da wirklich passiert.

    Kubota D722 mit Sincro FB4-48/100
    48V 775AH (C5) Bater, 2 Victron Multigrid
    9,9 KWp PV u. 2,7 KWp PV

    WP Panasonic Aquarea 9KW

  • wir haben einen vollwärmeschutz, außer nach unten, somit läuft die Heizung das ganze Jahr.


    ja, der Generator geht raus wenn die Drehzahl unter 1495 fällt. Der kubota scheint da überlastet.


    leider kann man es nicht oder nur schwer steuern, wann welches gerät einschaltet. Beispiel Kühlung, Bier 2,6kw, limo 3kw, Kühlung Küche und soweiter...


    ja, das könnte man mal ausprobieren, mal sehen was der Strommessern zeigt.


    zur Erregung kommen da kondensatoren dran...

  • Da kann was nicht stimmen, die Drehzahl wird immer 1500Umin haben, weil das vom Netz vorgegeben ist. Egal mit oder ohne Last, Du kannst da auch Gas geben oder Gas wegnehmen, den Absteller am Kubota betätigen, das ändert nichts an der Drehzahl. Nur wenn der Generator vom Netz getrennt ist kannst du die Drehzahl ändern.


    Ich glaube auch nicht, dass dein Generator selbsterregend ist, deshalb wird er ohne Netz keinen Stromerzeugen können da bringen Kondensatoren auch nichts.

    Kubota D722 mit Sincro FB4-48/100
    48V 775AH (C5) Bater, 2 Victron Multigrid
    9,9 KWp PV u. 2,7 KWp PV

    WP Panasonic Aquarea 9KW

    Einmal editiert, zuletzt von stromsparer99 ()

  • die Drehzahl wird immer 1500Umin haben

    Naja, um den Schlupf der AS-Maschine geht der schon rauf oder runter. Aber wenn der runtergeht (1495) dann bedeutet das, dass das Ding nicht Strom produziert, sondern aus dem Netz zieht.

    Lesen gefährdet die Dummheit! Denken gefährdet Vorurteile!
    Der geistige Horizont mancher Menschen hat einen Radius von NULL. Das nennen sie dann Standpunkt.

  • 5 Umdreheung Schlupf pro Minute. Niemals.

    Ein Schlupf von 20 pro min ist normal kann aber auch noch deutlich größer werden.

    Nur fürchte ich, dass die 5 nur ein Durchschnitt sind, d. h. der wird unter Umständen bzw. imho wahrscheinlich stark schwanken, und zwar mit der Frequenz des Schüttelns. evtl. sogar das Vorzeichen wechseln.

    das steht dann auf dem Display von der Siemens...

    Kannst Du darüber etwas mehr sagen? Wenn das BHKW Strom produzieren soll, dann muss der Wert eigentlich über 1500 steigen. Wo liegst Du denn da im Normalbetrieb?

    Könntest Du mal ein paar Videos machen, wenn das Schütteln einsetzt.

    - vom Motor

    - vom Display

    - von der Leistungsregelung


    Was nimmt den der Regler als Eingangsgröße? Weiß das jemand?

    Lesen gefährdet die Dummheit! Denken gefährdet Vorurteile!
    Der geistige Horizont mancher Menschen hat einen Radius von NULL. Das nennen sie dann Standpunkt.

  • Moin,


    der Schlupf wird beim AS mit kleiner 0,1*ns angegeben also bei 1500U/min bis max 150U/min.


    Hier stimmt etwas mit der Generatorsteuerung/BHKW-Überwachung nicht. Das BHKW darf nicht im Sekundentakt Zu und Ab schalten, bei erkannten Spannungsschwankungen soll es erst nach einer längeren Beruhigungszeit wieder Einschalten. Das der Generator den Verbrenner schiebt darf auch nicht sein - ausser im Startmoment.

    Die Erregung eines AS mit kapazitivem Blindstrom kommt im Normalfall aus der Anlage bzw. dem Netz. Wenn aber der Generator der Trafo und die Leitung am Limit laufen - alle drei "benötigen" kapazitive Blindleistung - kann ich mir gut vorstellen das am letzten Ende "Genertor" nix mehr zur Erregung übrig bleibt.

    Einfach Festwertkapazitäten also Kondensatoren hinzu zu schalten bringt nur bedingt Besserung - nämlich nur an einem festen Arbeitspunkt.

    Die "Turbine" des WR nimmt immer die gleiche Leistung auf, insofern könnte sich das System aus Generator+Trafo+Kondensator auf einen festen Arbeitspunkt einpegeln der nur von der Drehzahl abhängt und sich beim einschalten aus Remanenz speist.