Neue Vitovalor PT2, Datenabgriff

  • Wie viel Strom produziert Deine Brennstoffzelle pro Jahr? 3

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    Hallo zusammen,


    unser Hausbau geht in die letzte Endphase. Aktuell laufen noch die restlichen Tage vom Estrichprogramm. Da uns natürlich die Effizienz des Geräts interessiert möchte ich mich frühzeitig über die Möglichkeiten des "Monitorings" informieren und so vieles anderes informieren. Dazu habe ich ein paar Fragen, die uns brennend interessieren. Uns würde es sehr freuen, wenn ihr Eure Erfahrungen mit uns teilt. Ein Vertriebsmensch von Viessmann hat uns die vi-Share Community empfohlen. Nach längerem drüber nachdenken und ein paar selbst gebauten Excel-Listen mit Werten von Viessmann selbst, macht das für mich ehrlich gesagt überhaupt keinen Sinn mit Brennstoffzelle only. Vielen Dank vorab.


    1. Nutzt Du deinen eigenen produzierten Strom selbst oder nimmst du Teil an der vi-Share Community?



    2. Mit wie vielen kW/h habt ihr Eure Stromverträge abgeschlossen? Was war hier Eure Annahme bzw. wie habt ihr das ermittelt?



    3. Welche Möglichkeiten des Monitorings bietet die Vitovalor PT2. Laut Beiträgen im Forum bauen sich die User selbst Excel-Listen. Das kanns doch nicht sein im Jahr 2020 das ein so fortschrittliches Gerät, keine Datenaufzeichnung anbietet?



    4. Wie lange ist Euer Estrichprogramm gelaufen? Kann man erkennen wann das durch ist?



    5. Wie viele außerplanmäßige Wartungen/Probleme hattet ihr mit Eurer BZ?



    6. Wie zufrieden seid ihr mit Eurer BZ im allgemeinen?



    7. Hast du den 10 Jahre Vollservice gebucht?


    Vielen Dank

  • Hallo Fearchen,


    die Erfahrungen teile ich gerne mit Dir, wie auch mit allen anderen, denn dazu ist dieses Forum da.


    Zu den Verbrauchs- und Erzeugungszahlen gibt es bereits ein Unterforum. Guggst Du hier. Vergleichswerte kannst Du hier sehen. Wenn Du da Deine Werte eintragen willst, dann melde Dich.


    Zu Deinen Fragen.

    1. Ich nutze meinen Strom selbst.
    2. Wenn diese Frage im Zusammenhang mit Frage 1 steht, dann habe ich keinen Vertrag.
    3. Ist aber so. Nach den Informationen aus der Viessmann-Community wird an einer Schnittstelle gearbeitet, damit der Nutzer auf die PT2-Daten zugreifen kann. Einige Smart-Home-Kracks kriegen das auch schon heute hin. Für den Otto-Normalverbraucher gibt es aber nur das Display an der Heizung selbst und die ViCare-App und die sind weit weg von dem, was Du Dir vermutlich vorstellst. Das war bei dem Vorgänger 300P noch anders. Da hatte man die Möglichkeiten, die ein Nutzer heute erwartet. Um so unverständlicher, dass das Nachfolgemodell dies nicht hat.
      Hier der Link zu diesem Thema in der Viessmann-Community.
    4. Nicht jeder der eine PT2 hat, braucht das Estrichprogramm. Meine PT2 wurde in eine Bestandsimmobilie eingebaut.
      Es gibt 6 Temperaturprofile. Es kommt also darauf an, welches Temperaturprofil aktiviert wurde. Die Profile stehen in der Montage- und Serviceanleitung. Wenn Du keine hast, dann kannst Du sie bei Viessmann runterladen.
    5. Guggst Du hier.
    6. Wie drückt man den Grad der Zufriedenheit aus? :/
      Wenn Du den Link unter 5. durch hast, dann kannst Du das vielleicht eine Zufriedenheit abschätzen. Bringt für Dich selber nichts. Wenn 99 super zufrieden sind und ausgerechnet Du hast die Montagsversion erwischt, dann biste trotzdem angepisst. Wenn 99 super unzufrieden sind, dann ist es für Dich eh zu spät. Dann kannst Du nur noch hoffen, dass Du nicht der 100ste wirst.
      Wenn es Dich brennend interessiert, dann kannst Du dazu auch mal in der Viessmann-Community stöbern.
    7. Ja!
      Aber Vorsicht, da gibt es auch die unterschiedlichsten Aussagen über
      Umfang und Preis. Wenn man darüber redet, dann immer die Bestellnummer nennen.


    Gruß

    Loule

  • Was den Service angeht:

    der Vollservicevertrag ist etwas für ängstliche. direkt von Viessmann. Damit ist man bei der PT2 erstmal alle Sorgen los. Zumindest für die darüber abgedeckten Teile von Viessmann. AUch das Brennwertgerät ist hierdrin enthalten, samt der Wartungen. Kostet alles ca 7500,-€. ABER - weitere Punkte, die ggf ein Fachbetrieb bei der Wartung (zB Tausch Wasserfilter, Check Gasleitung usw) miterledigt, macht Viessmann nicht!

    Der Basisvertrag gilt nur für die Brennstoffzelleneinheit und kostet ca 3000,- incl. der Wartung nach 5 Jahren. DEr Vertrag ist Voraussetzung zur Förderung.

    Die Wartung vom Brennwertgerät kann der Fachbetrieb machen.

    Ob einer nun ca 4500,-€ für Wartung / Vollservice beim Brennwertgerät zahlen möchte, kann jeder für sich entscheiden.

  • Loule

    2. Zum Thema Vertrag. Für den zugekauften Strom, benötigst du doch einen Vertrag von einem Stromversorger?!? Und da wollte ich wissen, für wie viele kw/h pro Jahr du den Vertrag abgeschlossen hast.


    Die Aussage "ist etwas für ängstliche" trifft wohl sehr gut zu. Unser Heizungsbauer hat uns das beim Vorgespräch empfohlen. Wir waren damals natürlich unsicher, ob der Heizungsbauer, das alles hinbekommt, da wir die ersten für ihn sind mit Brennstoffzelle. Das war einer unserer Hauptbeweggründe. Naja, heute würden wir womöglich einiges anders machen. Aber hinterher ist man....


    Was den Service angeht:

    der Vollservicevertrag ist etwas für ängstliche. direkt von Viessmann. Damit ist man bei der PT2 erstmal alle Sorgen los. Zumindest für die darüber abgedeckten Teile von Viessmann. AUch das Brennwertgerät ist hierdrin enthalten, samt der Wartungen. Kostet alles ca 7500,-€. ABER - weitere Punkte, die ggf ein Fachbetrieb bei der Wartung (zB Tausch Wasserfilter, Check Gasleitung usw) miterledigt, macht Viessmann nicht!

    Der Basisvertrag gilt nur für die Brennstoffzelleneinheit und kostet ca 3000,- incl. der Wartung nach 5 Jahren. DEr Vertrag ist Voraussetzung zur Förderung.

    Die Wartung vom Brennwertgerät kann der Fachbetrieb machen.

    Ob einer nun ca 4500,-€ für Wartung / Vollservice beim Brennwertgerät zahlen möchte, kann jeder für sich entscheiden.

  • Mit "ängstliche" meinte ich die Bauherren. Gerade bei BHKWs gabs Modelle mit enormen Reparaturkosten, die die Wirtschaftlichkeit zunichte machten. Aber die Gefahr sehe ich bei einer BSZ eher nicht.

    Klar, auch ein Fachbetrieb muß derzeit noch Erfahrung sammeln mit dieser Technik.

  • GM1967

    Natürlich müssen auch Fachbetriebe dazu lernen. Solange es kostentechnisch nicht auf dem Rücken von Bauherren ausgetragen wird, völlig in Ordnung. Ich meinte dass unser HB hier auch sehr vorsichtig und etwas ängstlich ist.


    Loule

    Danke für deinen Screenshot!

    btw. habe gestern Abend einige deiner Beiträge hier im Board durchgelesen. Ich hoffe das es uns nicht so ergeht.

  • Gerade bei BHKWs gabs Modelle mit enormen Reparaturkosten, die die Wirtschaftlichkeit zunichte machten. Aber die Gefahr sehe ich bei einer BSZ eher nicht.

    Allfällige Reparaturkosten für die eigentliche Brennstoffzelle sind ja schon durch den kleinen VoWa abgedeckt. Die zusätzlichen EUR 4.500 zahlt man für die Wartung der eingebauten Brennwerttherme und für allfällige Reparaturen an den Peripherie-Elementen, also (neben der Brennwerttherme) z.B. für Schäden an der Steuerung, Pumpen, Temperaturfühlern, Gas- und Luftzufuhr etc. Ich hoffe, dass in dem Vertrag über den kleinen VoWa sauber abgegrenzt ist, welche Aggregate dazu gehören: z.B. ob Schäden an der BZ-Förderpumpe, die bei Loule gleich zu Anfang ausgefallen ist, auch nach Ablauf der Garantie noch vom kleinen VoWa abgedeckt wären.


    Andererseits: EUR 4.500 auf zehn Jahre heißt EUR 450 pro Jahr. Wenn man das nicht macht, muss man heutzutage bestimmt auch EUR 200 pro Jahr für die Wartung der Brennwerttherme ausgeben. Verschleißteile wie Dichtungen und Elektroden kommen hinzu. Die "Versicherungsprämie" für tatsächliche Schäden dürfte also kaum mehr als EUR 200 pro Jahr ausmachen. Zusatznutzen: Wenn mal eine Störung auftritt, die nicht eindeutig zugeordnet werden kann, muss man sich nicht mit Viessmann und dem Heizungsbauer streiten, ob der Schaden durch den kleinen VoWa abgedeckt ist oder nicht.

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