Welche Faktoren sind bei (neuartigen) Heizsystemen wichtig?

  • Hallo zusammen,

    im Rahmen eines Projektes untersuche ich, welche Faktoren bei der Wahl eines (neuartigen) Heizsystems entscheidend sind. Da ich denke, dass ich hier auf Expertise treffen kann, würde ich mich freuen wenn ihr mir eure Präferenzen mitteilen möchtet.

    Dies geschieht im Rahmen eines 10-minütigen Experimentes welches über die RWTH Aachen läuft. Unter allen Teilnehmenden werden am Ende 4x 30€ Conrad Gutscheine verlost. Ich hoffe, dass es erlaubt ist hier Links zu posten. Also, falls jemand Interesse daran hat, ich würde mich sehr freuen!

    Hier gehts zum Experiment: https://eriserver.eonerc.rwth-aachen.de ... ch_survey/ ODER eriserver.eonerc.rwth-aachen.de/heat_tech_survey

    Ansprechpartner finden Sie auf der Startseite des Experimentes. Sie können ansonsten auch Herrn Kenneth Laga unter kenneth.laga@rwth-aachen.de kontaktieren.
    Viele Grüße!


  • Ich hab' da mitgemacht. Tut nicht weh und ist als Ansatz ganz interessant (und beim Conrad kauf' ich öfter ein).:)


    Ob allerdings unsere Community einen repräsentativen Querschnitt der Entscheider über ein neuartiges Heizsystem darstellt, bin ich nicht sicher. Aber darüber müssen die "Experimentatoren" entscheiden – außer hier werden ja bestimmt noch andere Leute gefragt.

    Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

    PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

    Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)

  • So ne Umfrage mit RWTH Aachen verkauft sich besser, als wenn Eon draufsteht.


    Finde so Umfragen immer ein bisschen sinnfrei, wenn sie nicht repräsentativ ist. Wir sind hier ja alle einschlägig vorbelastet.

  • So ne Umfrage mit RWTH Aachen verkauft sich besser, als wenn Eon draufsteht.


    Finde so Umfragen immer ein bisschen sinnfrei, wenn sie nicht repräsentativ ist. Wir sind hier ja alle einschlägig vorbelastet.

    In diesem Fall ist die E.ON ERC GmbH ist eine juristische Einheit, ähnlich einer Stiftung als Öffentlich-Private Partnerschaft zwischen RWTH Aachen und E.ON SE, und fördert Forschungsprojekte am E.ON ERC. Hierbei inkludiert sind 4 Institute. Der Name E.ON mag nichtsdestotrotz bei manchen vorbelastet sein.


    Und:

    Ich versuche eine breite Masse an Befragten zu generieren - Experten, Interessierte sowie Laien. Deswegen wollte ich mich auch einmal bei euch bedanken, da ich in der Datenbank gesehen habe, dass bereits einige mit BHKW teilgenommen haben. Dankeschön!

  • Im ersten Teil der Umfrage sollten Mehrfachnennungen möglich sein.

    2005 Dachs HR 5.3 mit Kondenser 51.000 Betriebsstunden

    2007 Dachs RS 5.0 mit Kondenser 32.000 Betriebsstunden

    2008 PV 12,9 kWp Süd 30° Volleinspeisung

    2019 BYD 13,8 kW und 3 x Multiplus II-48 3000 35-32

    2019 PV 9,8 kWp Ost West 10° Überschusseinspeisung

  • Im ersten Teil der Umfrage sollten Mehrfachnennungen möglich sein.

    Das stimmt. Aus programmiertechnischen bzw. Auswertungs-Gründen hat sich dies etwas schwierig dargestellt. Daher haben wir versucht alle möglichen Optionen abzudecken.


    Bei der Frage nach einer Solarthermie oder PV-Anlage gibt es auch die Möglichkeit den Hybridkollektor anzukreuzen. Hierbei gehen wir dann davon aus, dass beide Optionen vorhanden sind unabhängig davon wie diese miteinander arbeiten oder verbunden sind.

  • Im ersten Teil der Umfrage sollten Mehrfachnennungen möglich sein.

    Aus meiner Sicht gibt es ein viel größeres Problem mit der Tatsache, dass ich gezwungen bin, Entscheidungen anzukreuzen, die ich nie so machen würde. Vermutlich geht es den allermeisten hier so, dass eigene Recherche und Beurteilung der Sachlage die oberste Priorität bei einer Entscheidungsfindung haben. Ratschläge von Nacharn, Handwerkern und Energieberatern können da nur Bausteine sein, die wie alle anderen Informationsquellen auf Sachlichkeit, Interessenslage und Qualifikation überprüft und dann gewichtet werden.

    Da sind die dazugehörigen Zahlen, für die ich mich hier entscheiden muss, völlig nebensächlich. Wenn ich mich entscheiden muss, ob ich dem Rat des Energieberaters, Installateurs oder dem Nachbarn folge, dann spielen die Zahlen keine Rolle, weil ich keinem einfach folgen würde.

    Lesen gefährdet die Dummheit! Denken gefährdet Vorurteile!
    Der geistige Horizont mancher Menschen hat einen Radius von NULL. Das nennen sie dann Standpunkt.

  • Im ersten Teil der Umfrage sollten Mehrfachnennungen möglich sein.

    Aus meiner Sicht gibt es ein viel größeres Problem mit der Tatsache, dass ich gezwungen bin, Entscheidungen anzukreuzen, die ich nie so machen würde. Vermutlich geht es den allermeisten hier so, dass eigene Recherche und Beurteilung der Sachlage die oberste Priorität bei einer Entscheidungsfindung haben. Ratschläge von Nacharn, Handwerkern und Energieberatern können da nur Bausteine sein, die wie alle anderen Informationsquellen auf Sachlichkeit, Interessenslage und Qualifikation überprüft und dann gewichtet werden.

    Da sind die dazugehörigen Zahlen, für die ich mich hier entscheiden muss, völlig nebensächlich. Wenn ich mich entscheiden muss, ob ich dem Rat des Energieberaters, Installateurs oder dem Nachbarn folge, dann spielen die Zahlen keine Rolle, weil ich keinem einfach folgen würde.

    Vielen Dank für Ihre Kritik.

    Es gibt auch den Ansatz eine dritte Alternative mit "Keines von beiden" anzubieten. Wir haben uns jedoch für die Variante einer gezwungenen Entscheidung entschieden. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile und uns ist auch bewusst, dass viele Entscheidungen so nicht getroffen werden würden.


    Für die Informationsquelle gebe ich Ihnen recht, dass man hier abwägen muss. Wir haben uns daher entschieden dies "Hauptinformationsquelle" zu nennen, da insbesondere "Laien" in den neusten Studien viel Wert auf die Meinung eines Fachinstallateurs legen da sie selbst nicht viel mit der Thematik anfangen können.


    Wir berücksichtigen jedoch jegliche Kritik und versuchen es demnächst besser zu machen.

    Nichtsdestotrotz, vielen Dank für die Teilnahme!

  • Das ist auch wahr, jedoch werden nach den 8 unglücklichen Fallbeispielen ja noch die Einzelpunkte abgefragt, wodurch man eigentlich die 8 Beispiele weglassen könnte.

    Hierbei gehen wir dann davon aus, dass beide Optionen vorhanden sind unabhängig davon wie diese miteinander arbeiten oder verbunden sind.

    Das muss man aber auch erstmal wissen, nun habe ich falsche Angaben gemacht... vielleicht wäre ein Hinweis im Formular sinnvoll.

    2005 Dachs HR 5.3 mit Kondenser 51.000 Betriebsstunden

    2007 Dachs RS 5.0 mit Kondenser 32.000 Betriebsstunden

    2008 PV 12,9 kWp Süd 30° Volleinspeisung

    2019 BYD 13,8 kW und 3 x Multiplus II-48 3000 35-32

    2019 PV 9,8 kWp Ost West 10° Überschusseinspeisung

  • Das ist auch wahr, jedoch werden nach den 8 unglücklichen Fallbeispielen ja noch die Einzelpunkte abgefragt, wodurch man eigentlich die 8 Beispiele weglassen könnte.

    Tatsächlich macht es einen großen Unterschied, ob jemand behauptet er sei umweltbewusst oder sich tatsächlich auch so verhält wenn er konkrete Optionen erhält in denen dann doch andere Merkmale (wie der Preis) überwiegen. Menschen verhalten sich dann etwas anders.


    Aus diesem Grund reichen uns solch einfache Aussagen allein nicht für unsere Untersuchungszwecke.


    Es tut uns zudem leid, dass Sie der Meinung sind, dass die Szenarien unglücklich gewählt sind. Diese wurden aus einem Set definierter Werte zufällig zusammengemischt, sodass jede Ausprägung über alle Teilnehmer hinweg gleich häufig auftritt. Hierbei ist es die natürliche Konsequenzen, dass manchmal teure Optionen 0% CO2-Reduzierung und günstige z.B. 75% haben. Dies lässt sich aus Design-Effizienzgründen nicht vermeiden. Uns geht es auch nicht direkt um die Alternative die Sie wählen, sondern welche Trade-Offs Sie machen, d.h welche Alternative eher in Frage kommen würde.


    Trotzdem noch ein schönes Wochenende.

  • Tatsächlich macht es einen großen Unterschied, ob jemand behauptet er sei umweltbewusst oder sich tatsächlich auch so verhält wenn er konkrete Optionen erhält in denen dann doch andere Merkmale (wie der Preis) überwiegen.

    Ja, das ist klar und es ist sicher sinnvoll, das durch konkrete Fragen bzw. Entscheidungen auf den Prüfstand zu stellen. Nur werden oft mehrere Entscheidungen mit einer Antwort abgefragt. Wenn die Frage "vertraue ich mehr auf Diesen oder auf Jenen" verknüpft ist mit der Frage "nehme ich billig mit viel CO2 oder teurer mit wenig CO2", dann ist halt gegebenenfalls mindestens eine Aussage falsch (evtl. auch beide).

    Auf die Frage "Schlagen Sie Ihre Frau immer noch" kann ich nicht korrekt mit ja oder nein antworten.

    Lesen gefährdet die Dummheit! Denken gefährdet Vorurteile!
    Der geistige Horizont mancher Menschen hat einen Radius von NULL. Das nennen sie dann Standpunkt.

  • Tatsächlich macht es einen großen Unterschied, ob jemand behauptet er sei umweltbewusst oder sich tatsächlich auch so verhält wenn er konkrete Optionen erhält in denen dann doch andere Merkmale (wie der Preis) überwiegen.

    Ja, das ist klar und es ist sicher sinnvoll, das durch konkrete Fragen bzw. Entscheidungen auf den Prüfstand zu stellen. Nur werden oft mehrere Entscheidungen mit einer Antwort abgefragt. Wenn die Frage "vertraue ich mehr auf Diesen oder auf Jenen" verknüpft ist mit der Frage "nehme ich billig mit viel CO2 oder teurer mit wenig CO2", dann ist halt gegebenenfalls mindestens eine Aussage falsch (evtl. auch beide).

    Auf die Frage "Schlagen Sie Ihre Frau immer noch" kann ich nicht korrekt mit ja oder nein antworten.

    Und genau deswegen gibt es so viele verschiedene Fallbeispiele und nicht nur 2 oder 3. Sie bekommen ja auch nicht alle zu Gesicht sondern nur 8.

    Das Vorgehen wird in der Methodendiskussion beschrieben und im Anschluss kann das dann auch jeder nachverfolgen :) Dies ist halt eine Möglichkeit auf die wir uns festgelegt haben.


    Falls man unvoreingenommen analysiert, dann muss man sowas auch mitberücksichtigen. Wir untersuchen hierbei alle möglichen Kombinationen. Es wäre auch möglich gewesen "unlogische" vorab herauszufiltern. Unser Ansatz war es jedoch alle möglichen zu untersuchen und schauen wie diese sich unterscheiden. Daher verstehe ich auch die große Kritik an den Werten. Das kann ich tatsächlich gut nachvollziehen...