Modernisierung EFH

  • Hallo Zusammen,

    ich bin neu hier, weil ich keine Ahnung habe, welche Heizung ich bei der Modernisierung unseres EFH einbauen soll.


    Hier mal der Fragebogen:


    Verbrauchsdaten

    Jährlicher Stromverbrauch: 4500 kwh

    Jährlicher Brennstoffverbrauch: knapp 4000 l Öl


    Derzeitige Heizung

    Energieträger der Heizung: Öl

    Alter und Typ der der Heiztechnik: Niedertemperatur Öl-Kessel Baujahr 1989

    Ist bereits eine Solarthermie vorhanden: nein

    Vorhandener Heizungspufferspeicher und Größe: soll neu gemacht werden

    Art der Warmwasserbereitung und Vorratsvolumen: über Zentralheizung, soll neu gemacht werden

    Gibt es ein besonderes Strom-/Wärmeverbrauchsverhalten: nein (denke ich :-))

    Hydraulischer Abgleich durchgeführt: nein

    Temperaturen der Heizkreise: Warmwasser 60°, Fussbodenheizung 40°

    Art der Heizkörper: Flach-/Kompaktheizkörper


    Immobilie und Rahmendaten

    Beheizte Fläche, Anzahl Bewohner: 180m², 4 Personen

    Art und Baujahr der Immobilie: EFH, 1984

    Erfolgte Modernisierungen: keine

    Weitere geplante Modernisierungen: Dach, Fenster

    Zweiter Abgasstrang für BHKW frei: ??

    Erdgasanschluss vorhanden oder möglich: ist möglich

    Zusammenschluss von Nachbarhäusern möglich: nein


    Ein Heizungsbauer möchte mir unbedingt einen Dachs verkaufen, einer eine reine Gasheizung, ich tendiere mehr zur Viessmann PT2, hab aber wirklich keine Ahnung, was ich machen soll ...


    Wenn noch Angaben fehlen, einfach Bescheid geben!


    Danke Euch!

  • Moin Averall,

    Ein Heizungsbauer möchte mir unbedingt einen Dachs verkaufen

    Was für ein Dachs? Es gibt den Dachs 0,8, ein Brennstoffzellen-Gerät, das wie die PT2 mit einer Panasonic-Brennstoffzelle läuft. Der könnte gehen. Eine PT2 würde auch gehen. Alle größeren BHKW's können bei 4.500 kWh Stromverbrauch nicht wirtschaftlich betrieben werden.


    Bei Deinen Parametern könnten sich beide Geräte so eben rechnen. An Deiner Stelle würde ich mir deshalb für beide Geräte mal Angebote geben lassen. Sofern Dir allerdings der eine Heizungsbauer ein größeres Gerät als den Dachs 0.8 vorgeschlagen hat, würde ich dem grundsätzlich nicht mehr trauen: Entweder hat er keine Ahnung oder er will Dich übers Ohr hauen.

    Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

    PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

    Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)

    2 Mal editiert, zuletzt von sailor773 ()

  • Danke für die Antwort.
    Er hat mir den Dachs 5.5 empfohlen ...


    Angebot für die PT2 ist in Erstellung, der Heizungsbauer vom Dachs hat mich wegen Angebot auch schon versetzt ...


    Ich habe mal ne Gegenüberstellung Gastherme zu BHKW Dachs 5.5 gemacht ... nur ganz grob.


    Die Daten zum BHKW kommen von Senertec ...

  • Er hat mir den Dachs 5.5 empfohlen ...

    Autsch.:pinch:

    der Heizungsbauer vom Dachs hat mich wegen Angebot auch schon versetzt ...

    Das ist jedenfalls mit Abstand das Beste, was dieser Heizungsbauer in Deiner Sache bislang geleistet hat.:uebel:


    Es ist nicht zu fassen, dass es heutzutage immer noch Scharlatane gibt, die einem EFH-Besitzer einen monovalenten Dachs andrehen wollen.

    Angebot für die PT2 ist in Erstellung

    ...

    Die Daten zum BHKW kommen von Senertec ...

    Du hast ja offenbar schon die richtige Schlussfolgerung gezogen, aber für evtl. hier mitlesende Dritte eine Kurzanalyse der vom HB (hoffentlich nicht von Senertec!) gelieferten Daten aus Deiner Tabelle.


    Dieser HB rechnet also mit 40.000 kWh Wärmeerzeugung. Das ist schon mal daneben, denn er hat offenbar zum Errechnen des Wärmebedarfs einfach die 4000 Liter Heizöl mal 10 genommen, demnach also den Wirkungsgrad eines 31 Jahre alten Ölkessels mit 100% angesetzt. Wahrscheinlich liegt der tatsächliche Wärmebedarf eher bei 32.000 kWh (entspricht einem Ölkessel-Eta = 80%), was ca. 2.160 VBh/a entspricht.


    Zweiter Punkt: Selbst wenn man holzschnittartig ansetzt, dass der Dachs immer nur in Leistungsstufe 1 läuft, würden die 2.160 VBh/a etwa 4.320 tatsächlichen Betriebsstunden entsprechen. Du hättest damit in knapp 50 % der Jahresstunden Strom aus dem Dachs. Auch wenn der Dachs in dieser Zeit bei 50% Leistung wohl wirklich fast 100% des Strombedarfs abdecken kann, ergäbe das rein statistisch einen Eigenverbrauch von lediglich 2.250 kWh. (Durch geschickte Steuerung der täglichen Laufzeiten ließe sich das verbessern. Andererseits wird der Dachs im Winter oft mit höherer Leistung laufen müssen, so dass sich die tatsächlichen Betriebsstunden pro Jahr im Vergleich zur Annahme verkürzen. Beides dürfte sich unterm Strich etwa ausgleichen.) Angesetzt in der Rechnung wurde indessen ein Strom-Eigenverbrauch von 4.014 kWh, also knapp 90% des Gesamtverbrauchs. Das wäre selbst dann um den Faktor 1,5 zu hoch, wenn die vom HB angesetzte Jahreslaufzeit tatsächlich erreicht werden könnte.


    Zusammenfassung

    Wie ich in einem ähnlich gelagerten Fall schon mal vorgeschlagen habe: Wenn dieser HB androht noch mal vorbei zu kommen, solltest Du vorher Knoblauch über die Tür hängen. Vielleicht hilft's.

    Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

    PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

    Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)

    Einmal editiert, zuletzt von sailor773 ()


  • Vielen Dank für Deine ausführlichen Erklärungen!


    Die Linke Seite der Tabelle stammt 1 zu 1 von einem Vertriebs- und Kundendienstcenter von Senertec ...


    Kannst Du mir vielleicht sagen, was in einer dritten Spalte für die PT2 stehen würde (nur ganz grob)


    Meine weitere Vorgehensweise wäre jetzt so, dass ich auf das Angebot für die PT2 warte, dazu bekomme ich ein Alternativangebot für eine reine Gastherme.

    Dann schaue ich, welche Förderungen drin sind und dann bräuchte ich halt noch die Dritte Spalte zur endgültigen Meinungsbildung ...


    Richtig so?


    Danke nochmals!

  • Ich habe für andere Anfragen dieser Art eine Excel-Tabelle erstellt, die ich hier mal mit Deinen Daten gefüllt habe. Ich empfehle, die Einträge in den gelben Feldern zu überprüfen und ggf zu korrigieren. Der übliche Disclaimer: Die Verwendung der Tabelle geschieht auf eigene Gefahr. Für allfällige "Bugs" in der Tabelle sowie Risiken und Nebenwirkungen ihrer Anwendung übernehme ich keinerlei Verantwortung.


    Der errechnete Vorteil der Brennstoffzelle (EUR 788 p.a., Felder I/J 79) ist natürlich nur ein Schätzwert mit Schein-Genauigkeit. Ob sich das für Dich dann rechnet, hängt vor allem von der Höhe des Angebotes ab (Feld J87). Steuerliche Effekte sind dabei nicht berücksichtigt.

    was wäre die Empfehlung, wenn ich ein E-Fahrzeug fahren würde.

    Allzu viel kann eine PT2 mit 0,75 kW Leistung zum Laden eines E-Autos nicht beitragen. Ich habe aber in Zeile 43-48 der Tabelle ein paar Felder dafür vorgesehen, da kannst Du mal Deine erwarteten Werte eintragen. Grundsätzlich gilt: Der Zusatzvorteil ist nicht wirklich groß und ergibt sich vor allem dann, wenn das Auto zumindest in der Heizperiode (wo die BZ weitgehend durchläuft) regelmäßig die ganze Nacht geladen wird, i.d.R. also mit "Schnarchladung" aus der Steckdose. Unterm Strich ergibt sich ein kleiner Zusatznutzen, der aber für die Entscheidung pro oder contra Brennstoffzelle i.d.R. nicht ausschlaggebend ist.

    Dateien

    Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

    PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

    Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)

  • Problem mit BSZ und eAuto ist die Ladegeschwindigkeit / Verluste.

    Falls du aber Vielfahrer bist und auch im Sommer die Wärme wegbekommen würdest und auch noch die Laufzeiten/Ladezeiten optimieren kannst, könnte so etwas schon einen Unterschied machen bei BHKWs, weniger bei BSZ. Ich vermute aber das deine Fahrleistung für einen signifikanten Unterschied zu gering ist.

    2005 Dachs HR 5.3 mit Kondenser 51.000 Betriebsstunden

    2007 Dachs RS 5.0 mit Kondenser 32.000 Betriebsstunden

    2008 PV 12,9 kWp Süd 30° Volleinspeisung

    2019 BYD 13,8 kW und 3 x Multiplus II-48 3000 35-32

    2019 PV 9,8 kWp Ost West 10° Überschusseinspeisung

  • Ich habe für andere Anfragen dieser Art eine Excel-Tabelle erstellt, die ich hier mal mit Deinen Daten gefüllt habe. Ich empfehle, die Einträge in den gelben Feldern zu überprüfen und ggf zu korrigieren. Der übliche Disclaimer: Die Verwendung der Tabelle geschieht auf eigene Gefahr. Für allfällige "Bugs" in der Tabelle sowie Risiken und Nebenwirkungen ihrer Anwendung übernehme ich keinerlei Verantwortung.


    Der errechnete Vorteil der Brennstoffzelle (EUR 788 p.a., Felder I/J 79) ist natürlich nur ein Schätzwert mit Schein-Genauigkeit. Ob sich das für Dich dann rechnet, hängt vor allem von der Höhe des Angebotes ab (Feld J87). Steuerliche Effekte sind dabei nicht berücksichtigt.

    was wäre die Empfehlung, wenn ich ein E-Fahrzeug fahren würde.

    Allzu viel kann eine PT2 mit 0,75 kW Leistung zum Laden eines E-Autos nicht beitragen. Ich habe aber in Zeile 43-48 der Tabelle ein paar Felder dafür vorgesehen, da kannst Du mal Deine erwarteten Werte eintragen. Grundsätzlich gilt: Der Zusatzvorteil ist nicht wirklich groß und ergibt sich vor allem dann, wenn das Auto zumindest in der Heizperiode (wo die BZ weitgehend durchläuft) regelmäßig die ganze Nacht geladen wird, i.d.R. also mit "Schnarchladung" aus der Steckdose. Unterm Strich ergibt sich ein kleiner Zusatznutzen, der aber für die Entscheidung pro oder contra Brennstoffzelle i.d.R. nicht ausschlaggebend ist.


    Vielen Dank für die Tabelle, hilft mir sehr weiter.

    Sobald ich die Angebote habe, fülle ich die Tabelle aus und stelle sie hier nochmal ein 👍

  • Bei mir ist es so, dass dieses e-Auto nur zum pendeln in die Arbeit genutzt würde.

    Das sind einfach 45 km und es kann dann die ganze Nacht laden ...

    Das wären z.B. mit nem Dachs 3 Stunden Ladedauer, vorausgesetzt du bekommst die 30 kWh Wärme gepuffert und kannst sie innerhalb 24 Stunden verbrauchen. Würde übers Jahr immerhin knapp 1000 Betriebsstunden mehr bedeuten.

    Mit der BSZ würdest du dafür sicher um die 30 Stunden brauchen, so lange ist die Nacht aber nicht deshalb würden über den Daumen 2/3 des Ladestroms fürs Auto aus dem Netz kommen.

    Wurde eigentlich schon das Thema PV angesprochen? Vielleicht kannst du z. B. mit einer 10 kW Anlage deinen täglichen Bedarf fürs Auto noch in den Abendstunden decken? Zwischen 17 und 20 Uhr kommen bei mir, 10 kW Anlage, aktuell zwischen 6 und 2 kWh an, und es ist eher bewölkt. Damit könntest du deine tägliche Fahrleistung schonmal zu 85% decken. Den Rest schafft dann die BSZ über Nacht.

    Ich halte die Kombinaton PV BSZ in dem Fall für die beste Wahl, BSZ soweit möglich Abends und Nachts laufen lassen, das kommt auch der 5000 / 4000 / 3500 Stunden begrenzung entgegen.

    2005 Dachs HR 5.3 mit Kondenser 51.000 Betriebsstunden

    2007 Dachs RS 5.0 mit Kondenser 32.000 Betriebsstunden

    2008 PV 12,9 kWp Süd 30° Volleinspeisung

    2019 BYD 13,8 kW und 3 x Multiplus II-48 3000 35-32

    2019 PV 9,8 kWp Ost West 10° Überschusseinspeisung

  • Ok, vielen Dank.

    Die Frage ist einfach, was rechnet sich ...

    Macht da evtl. ein Speicher nicht eher Sinn?


    Ich bin am Überlegen, da wir auch den kachelofen neu machen, damit evtl. noch Warmwasser zu erzeugen, was heißt, dass die BSZ weniger laufen wird ...


    Ich komme auch eher gegen 18 Uhr oder später von der Arbeit nach Hause ...

  • Macht da evtl. ein Speicher nicht eher Sinn?

    Das Thema Speicher wird allgemein heiß diskutiert und enthält viele subjektive Parameter.


    In der Tat erscheint mir (rein subjektiv) die Kombination mit einer Brennstoffzelle insofern ein guter Ansatz, weil die BSZ ne Menge Geld kostet und der Speicher demgegenüber nicht sehr teuer erscheint, aber den Eigenverbrauch deutlich steigern kann. Inwieweit das wirtschaftlich aufgeht, steht auf einem anderen Blatt. Dazu musst Du ermitteln / abschätzen, wie viel kWh Strom Du über ein Jahr zwischenspeichern würdest und was Du pro kWh einsparen würdest. Das war dann der leichtere Teil der Aufgabe. Schwieriger wird es, die Investition auf eine Laufzeit umzulegen. Da gehen die Meinungen (wieder recht subjektiv) deutlich auseinander.


    Sinn und Unsinn von Akku-Speichern für die stationäre Stromversorgung

    Lesen gefährdet die Dummheit! Denken gefährdet Vorurteile!
    Der geistige Horizont mancher Menschen hat einen Radius von NULL. Das nennen sie dann Standpunkt.

  • Hmm, bei den gegebenen Daten hätte ich bisher auch eher vom Dachs abgeraten.

    Heute aber sollte man auch die Änderung in der Förderung bedenken. Da ist es durch die Begrenzung auf 3500 VBh pro Jahr ab 2025 und die Verdoppelung der Zuschagssätze durchaus zu überlegen, ob die Anlage einen Gewinn erzielt.

  • Das wären z.B. mit nem Dachs 3 Stunden Ladedauer, vorausgesetzt du bekommst die 30 kWh Wärme gepuffert und kannst sie innerhalb 24 Stunden verbrauchen. Würde übers Jahr immerhin knapp 1000 Betriebsstunden mehr bedeuten.

    Nee, zusätzliche Betriebsstunden bedeutet das nicht, denn die sind ja – mit oder E-Auto – durch den Wärmeverbrauch und die thermische Leistung des Dachs limitiert. Aber natürlich könnte man mit dem Dachs z.B. in den Wintermonaten (wo er wahrscheinlich auch nachts läuft) ein E-Auto laden und auf diese Weise – wenn auch bei gleichbleibenden Betriebsstunden – zusätzlichen Eigenverbrauch generieren.


    Die Bäume wachsen jedoch auch dann nicht in den Himmel. Bei einem Jahreswärmeverbrauch wie dem des TS von geschätzt 32.000 kWh würden z.B. auf die Monate Dezember bis Februar (90 Tage) statistisch knapp 14.600 kWh Wärmeverbrauch entfallen. Das wären dann 162 kWh/Tag oder 6,75 kWh pro Stunde. Selbst in Stufe 1 würde ein Dachs 5.5 dafür gerade mal 21,6 Stunden am Tag laufen und hätte (so lang er läuft) eine elektrische Leistung von 2,85 kW. Abzüglich Grundlast gibt das 2,7 kW fürs E-Auto, oder gut 21 kWh in acht Stunden. Angenommen der Dachs läuft nachts durch (und macht seine 2,4 Stunden-Pause am Nachmittag), würde das mit "Schnarchladung" für 90 km E-Auto wahrscheinlich langen, selbst wenn man die Ladeverluste und den Verbrauch für die Auto-Heizung dazu rechnet. Nur ist es halt so, dass der Dachs grob geschätzt nur zwischen Mitte November und Mitte März auch tatsächlich nachts läuft und zum Laden zur Verfügung steht. Das wären ca. 120 Tage bzw. (abzüglich Weihnachtspause) ca. 75 Arbeitstage. Auf diese Weise würde man also über den Daumen ca. (75*21=) 1.575 kWh Dachs-Strom pro Jahr ins E-Auto bekommen. Außerhalb des Winters lädt man aus dem Netz.


    Eine PT2 würde während der gesamten Heizperiode nachts laufen, also an ca. 240 Tagen oder (abzüglich Weihnachtspause) an ca. 160 Arbeitstagen. Weil sie aber (abzüglich Grundlast) nur 0,6 kW elektrische Leistung übrig hat, gibt das in acht Stunden (d.h. auch wieder beim Laden aus der Steckdose) gerade mal 4,8 kWh fürs E-Auto. Im Jahr wären das dann (160*4,8=) 770 kWh. Der Rest kommt aus dem Netz.


    Der Dachs 5.5 bringt also im Jahr – trotz halber verfügbarer Betriebsstundenzahl – im Vergleich zur PT2 das Doppelte an verfügbarer Ladearbeit fürs E-Auto. Nur werden die 800 kWh Differenz, die bei 26,5 ct/kWh Strompreis und 3,5 ct/kWh Einspeisevergütung einen Zusatzvorteil von ca. 185 EUR im Jahr bringen, das wohl nicht rausreißen.

    Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

    PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

    Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)