Stromspeicher/Wandler?

  • Hallo!


    Ich überlege gerade ein BHKW (auf Basis von Holzpellets) zu kaufen. Zudem betreibe ich eine Solaranlage mit 9,1 kWp, die ab Januar 2023 aus der Förderung fällt.


    Meine Idee ist jetzt (wer hätte das gedacht?) meinen Strom in Zukunft lieber selbst zu verbrauchen. Aktuell verbrauchen wir rund 9.500 kwh Strom pro Jahr. Wenn ich das jetzt mache, und mir einen Stromspeicher dazu kaufe (eventuell erst in der Zukunft, wenn auch der Strom der PV-Anlage selbst genutzt werden kann): Auf was muss man dann beim Pufferspeicher (oder den Wechselrichtern?) achten? Eine erste kurze und überblicksartige Info würde mir als Beginner schon einmal helfen, um dann selbst weiter zu graben.


    Vielen Dank!
    Mathias

  • Ich würde entspannt bis 2023 warten. Vielleicht sind dann schon völlige Hausersatzanlagen (30kW auf 3 Phasen mit 30kWh-Akku und BHKW-Interface) am Markt. Aus Kostengründen musst Du bei der gegenwärtigen Technik Dein Hausnetz anpassen, wenn Du netzunabhängig sein willst.

    Wenn nicht, heisst mehr Inverter-Leistung und größere Akkus mehr Kosten und mehr Eigennutzungseffekt. Bei 10TkWh/a würde ich nach Drehstromanlagen Ausschau halten. Einen guten Markt-Überblick findest Du hier.

    Citroen C-Zero, 35qm PV, 12kWh LiFePo (15x250Ah, Winston), 4kW Taiwan-Inverter, DIY BMS
    Hausdämmung 16cm PS 0.035

  • Ich denke, dass Du Dir zu viele Gedanken machst. Du hast die Solarthermie und eine Pelletheizung. Du überlegst jetzt eine ÖkoFEN Condens zu nehmen, ob mit oder ohne Motor. Selbst wenn mit Motor, wird der mit 800 Watt nicht so viel einspeisen bei Eurem Verbrauch. Wenn die PV dazu kommt, sieht die Sache wieder etwas anders aus. Aber bis dahin sind auch die Batteriespeicher wieder 3 Jahre weiter.


    Solltest Du jetzt tatsächlich ein Pellet-BHKW anschaffen, würde ich in Sachen Zukunftssicherheit nur bereits alle Zählerplätze bauen lassen, die Du in drei Jahren für eine Zählerkaskade brauchst. Jetzt einen Schrank montieren zu lassen, der in drei Jahren durch einen größeren ersetzt werden muss, wäre ärgerlich.

  • Ich habe mich mit PV, BHKW und Speicher bis auf ca. 160KWh pro Jahr autark gemacht.
    Auch wenn die Aufgabe etwas umfangreich war, bin ich froh den Schritt getan zu haben. Nicht zuletzt, da ich auch bei Netzausfall komplett unabhänig bin, da PV und BHKW ohne Netzkopplung laufen können.

    Mein BHKW ist komplett vom Netz getrennt und erzeugt nur Gleichstrom zum Laden der Batterie.

    Da mein BHKW somit nur noch zum reinen Eigenbedarf läuft, reduzieren sich Laufzeiten im Winter auf 6-8Std pro Tag, der Großteils des Stroms fliest in die WP, der Rest füllt die Batterie. Die Kombi BHKW u. WP funktioniert sehr gut und reduziert die Heizkosten extrem.

    Die Vergütung vom eingespeisten PV Strom reicht knapp für den Heizöl kauf.

    Kubota D722 mit Sincro FB4-48/100
    48V 775AH (C5) Bater, 2 Victron Multigrid
    9,9 KWp PV u. 2,7 KWp PV

    WP Panasonic Aquarea 9KW