Senertec Dachs auf Notstrom umrüsten

  • Meles meles Sorry, ein Diskussionsforum ist keine Einzelfallberatung durch ein Elektroingenieurbüro, wo nur und ausschließlich auf Deine Fragen eingegangen wird. Auch wenn Du an zusätzlichen Infos zu angeschnittenen Lösungsmöglichkeiten nicht selbst interessiert bist, steht es jedem frei, hierzu Nachfragen zu stellen oder weitere Infos zu liefern. :hutab:

  • Stop! Die letzten Posts verlassen wieder das Thema. Ich bin nicht interessiert an gebrauchten Notstromaggregaten. Ich bin nicht interessiert an Gebrauchtelektronik à la Dachs NE ohne Garantie und Ersatzteilverfügbarkeit. Ich erlaube mir, die meine wichtigsten Fragen zu wiederholen:

    • Wie gut wäre die Spannungskonstanthaltung?
    • Wie gut würde die Rückspeiseeinheit Blindleistung zur Verfügung stellen z.B. für Kondensatormotoren (Kühlschränke, Staubsauger …)?
    • Kann das überhaupt funktionieren oder mache ich einen Denkfehler?
    • Hat einer von euch dieses Setup schon umgesetzt?

    Die Idee so ein kleines selbstgebasteltes Kästchen an den Dachs zu hängen um auf Notstrom umzuschalten ist sicher verlockend. Aber der Technische Aufwand dürfte finanziell weit über jeder anderen Lösung liegen. Erst recht wenn es VDE konform sein soll, oder der Wirkungsgrad nicht extrem in den Keller gehen soll.

    Abgesehen davon gibt es doch Lösungen um PV Wechselrichter Notstrom fähig zu machen. Wäre es nicht sinnvoller so ein fertiges Teil vor den Dachs zu hängen?


    Ih glaube auch nicht wirklich daran, dass man sowas vermarkten kann. Wer steckt schon Tausende in so ein altes BHKW.

    Kubota D722 mit Sincro FB4-48/100
    48V 775AH (C5) Bater, 2 Victron Multigrid
    9,9 KWp PV u. 2,7 KWp PV

    WP Panasonic Aquarea 9KW

  • ein Diskussionsforum ist keine Einzelfallberatung durch ein Elektroingenieurbüro, wo nur und ausschließlich auf Deine Fragen eingegangen wird.

    Wir sind auf Seite vier und wenn ich strikt zähle, ist genau ein Post eine direkte Antwort auf eine Frage. Andere Fragen zu diskutieren finde ich durchaus spannend, doch Ordnung ist das halbe Leben. Aktuell habe ich den Eindruck, die Diskussion läuft noch nicht auf eine Lösung hinaus.

    Die Idee so ein kleines selbstgebasteltes Kästchen an den Dachs zu hängen um auf Notstrom umzuschalten ist sicher verlockend.

    Richtig. Aber das kleine selbsgebastelte Kästchen ist nicht meine Idee. Ich habe von Anfang an von eingekauften Komponenten rennomierter Hersteller gesprochen, Schneider, Mitsubishi, Studer … Diese Komponenten sind generell deutlich grösser als die Kondensatorbank, die Senertec vor vielen Jahren angeboten hat.

    Aber der Technische Aufwand dürfte finanziell weit über jeder anderen Lösung liegen.

    Da bin ich mir eben nicht so sicher. Hast du denn Fakten?


    Der Aufwand setzt sich zusammen aus Einkaufsteilen und Arbeit, wenn gebaut kommen die Wartungskosten und Abschreibungen hinzu. Eine Lösung, die zwar gebraucht wenig kostet muss trotzdem installiert werden. Die Abschreibungen sind mangels Garantie eine Lotterie: Man kann Glück haben und es hält noch viele Jahre. Hat man Pech, geht im gleichen Jahr das EPROM kaputt, ausser Spesen nix gewesen. Nicht umsonst heisst es: Wer billig kauft kauft doppelt.

    Ih glaube auch nicht wirklich daran, dass man sowas vermarkten kann.

    Ich will nichts vermarkten aka verkaufen, die Lösung ist für mich, wenn es jemand anderem auch dient, freut es mich.

    Wer steckt schon Tausende in so ein altes BHKW.

    Eingangspost gelesen? Klar, man kann hoffen, dass es einen zu Lebzeiten nie erwischt mit einer Notlage, die statistisch alle 30-100 Jahre eintrifft. Corona ist genau so eine Lage, wo sind wir jetzt? Will man zu 90% sicher sein, dass man von so einem Ereignis nicht überrascht wird, muss man mit viel extremeren Ereignissen rechnen. Und selbst dann kann man Pech haben.


    Strommangel ist eine andere Lage und Optimist ist, wer denkt das komme in einem warmen Sommer. Nicht dass ich das AT wörtlich nehme, aber Noah wurde auch ausgelacht. Bis den anderen das Wasser zum Hals stand.

  • Ich bin nicht interessiert an Gebrauchtelektronik à la Dachs NE ohne Garantie und Ersatzteilverfügbarkeit

    Wer hat von Gebrauchtelektronik gesprochen? Wenn du diesen Zusatzschaltkasten aus Neuteilen zusammenbaust, ist das doch auch eine Möglichkeit? Könnte dir auch die Adresse von dem Schaltanlagenbauer geben, der diese Kästen damals gebaut hat, vielleicht baut der dir ja noch einen zusammen.


    Ich war der Meinung, das Thema hier wäre

    Senertec Dachs auf Notstrom umrüsten


    und dafür gibt es nur drei Möglichkeiten:


    1. original NE Umrüstung

    2. den Dachs ohne NE in einem fremdgenerierten Inselnetz laufen lassen

    3. den Dachs von seiner Steuerung befreien und was Fertiges oder Selbstgebautes dran hängen

    Werkstatt:

    Photovoltaik 4,8 kWp Netzeinspeisung

    BHKW Senertec Dachs HR Altölumbau

    Holzvergaser Atmos DC30GSE

    Haus:

    Photovoltaik 2.2 kWp Netzeinspeisung

    Photovoltaik 3,2 kWp mit Inselwechselrichter 5,0 kW und 26 kWh Batteriespeicher,

    BHKW Senertec Dachs HR NE als Batterieladegerät 3,0 kW

    Holzvergaser Buderus Logano S161

  • FU macht Gleichstrom, Wechselrichter wieder Drehstrom.

    Moin Meles meles ,


    selbst wenn das Gespann aus FU und WR zusammen funktionieren könnte brauchst Du einen "Verwalter" für den Zwischenkreis, also eine Logik die misst welche Leistung in den Zwischenkreis hinein/heraus fließt. Daraus eine Information bildet und einen 600V Leistungssteller anspricht der den "Rest" über Heizstab verbrennt - und das ganze in Echtzeit.

    Soweit so gut aber Du willst eine Notstromlösung, ergo muß das ganze Schwarzstartfähig sein - woher beziehst Du die nötigen 400V/230V zum starten des FU und BHKW nebst Nebenaggregaten ?


    mfg

  • Sorry aber das ist doch absolut unwirtschaftlich wenn man den Rest mit dem Heizstab verbrauchen muss.

    In der Nacht bei nur 300Watt Grundlast gehen sicher 500-1000 Watt in der verbaute Elektronik unter und der Rest in den Heizstab.

    Das ist doch Schei..e

    Kubota D722 mit Sincro FB4-48/100
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    9,9 KWp PV u. 2,7 KWp PV

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  • Sorry aber das ist doch absolut unwirtschaftlich

    Da will ich Dir nicht widersprechen, aber man muss die technische Lösung und deren Machbarkeit zunächst unabhängig von der Betriebs-Wirtschaftlichkeit sehen. Am Ende musst Du den Gesamtaufwand an Zeit und Kosten auf die Kwh umrechnen, die Du im Notfall dann wirklich brauchst. Wobei Du die Arbeitszeit unterschlagen kannst, wenn Du das selbst als Hobby machst. Wenn Du den Elektriker dafür bezahlen musst, dann wir die Arbeitszeit der domminierende Faktor sein.


    Was mich betrifft, so lehne ich das dirkete Verheizen von Strom im Normalbetrieb grundsätzlich ab. Im Notbetrieb ist das eine Abwägungsfrage der Gesamtkosten.

    Lesen gefährdet die Dummheit! Denken gefährdet Vorurteile!
    Der geistige Horizont mancher Menschen hat einen Radius von NULL. Das nennen sie dann Standpunkt.

  • Aber warum hängst du dann den Dachs nicht hinter 3 kleine Multiplus2 ist doch sicher nicht teurer aber dafür viel effizienter?

    Abgesehen davon hättest du auch Notstrom wenn der Dachs gerade mal nicht läuft.

    Den Multiplus gibts schon für 1060€ Stück.

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    9,9 KWp PV u. 2,7 KWp PV

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  • Stop! Die letzten Posts verlassen wieder das Thema.

    Finde ich nicht. Geht es hier darum, den Dachs Inselstromfähig zu machen wie's die Überschrift suggeriert? Oder geht es darum, ob exakt deine Idee exakt so funktioniert, wie du dir das denkst?


    Geht es darum, dem Streifenhörnchen das Ausspucken von Strömlingen ohne Netz beizupulen sehe ich nur wenig Offtopic. Da brauchst du - ob als Fertigteil gekauft oder als Selbstbauprojekt - eine Kompensation, die die nötige Blindleistung zur Verfügung stellt. Diese hält die Spannung konstant, egal, ob nur ohmsche Lasten oder Induktive oder kapazitive Lasten dazu kommen. Einzige Abweichung vom Seriendachs wäre die Leistungsregelung, die der Dachs als reines Netzparallelaggregat nunmal nicht mitbringt. Und die Frage, wie reagieren die Sicherheitseinrichtungen, müssen diese im Inselbetrieb außer Kraft gesetzt werden, anders parametriert werden oder stört's die nicht?


    Geht's darum, ob nen spezieller FU, der auch noch modifiziert werden will - sonst kommst du nicht an die Zwischenkreisspannung heran - in genau dieser Konfiguration funktioniert - tut mir leid, keine Ahnung, da bin ich raus. Kenne weder den Dachs so weit, daß ich sagen kann, was genau die Steuerung macht wenn da was anderes dran hängt als ein Netz - Lastsprünge reichen z. B. um PV-Wechselrichter abschalten zu lassen, ist das beim Dachs etwa genau so? - noch kenne ich den FU geschweige denn dessen Parametrierung.


    Rußige Grüße

    Peter