Heizung modernisieren - Brennstoffzelle die beste Wahl?

  • Hallo liebe Forenmitglieder,


    Ich hoffe ich blamiere mich nicht direkt weil ich offensichtliches in den bisherigen Foreninhalten nicht gelesen oder übersehen habe.


    Ich habe das Haus meiner Mutter größtenteils übernommen und wohne darin.

    Aufgrund der aktuellen Förderlage und Aufgrund des alters der aktuellen Heizung (von 1982) möchte ich eine neue Heizanlage einbauen.


    Ich habe mir bereits Solarthermie und Wärmepumpe angeschaut und bin durch die Firma EW-Energy-World auf die Brennstoffzelle gestoßen

    :!:EW Energy World scheint ja nicht besonders seriös zu sein (Konnte ich selber bei meinem ersten Gespräch vor-Ort feststellen - hier wurde ich gefühlt genötigt irgendwelche Anträge direkt beim ersten Gespräch zu unterschreiben - habe ich nicht gemacht)


    So nun zu den Daten:

    Die meisten beruhen auf Hochrechnung Okt. 19 - Feb. 20!

    Davor hat meine Mutter alleine in dem Haus gewohnt und ein ganz anderes Heizverhalten als ich (wir).


    Verbrauchsdaten

    Jährlicher Stromverbrauch: ~ 4200 kWh

    Jährlicher Brennstoffverbrauch: Gas ~5500 m3


    Derzeitige Heizung

    Energieträger der Heizung: Gas

    Alter und Typ der der Heiztechnik: BJ 1982 - Alter 38 Jahre (Gas Brenner - kein Brennwertkessel)

    Foto vorhanden falls es was hilft

    Ist bereits eine Solarthermie vorhanden: Nein

    Vorhandener Heizungspufferspeicher und Größe: Nein

    Art der Warmwasserbereitung und Vorratsvolumen: Gas (220 L)

    Gibt es ein besonderes Strom-/Wärmeverbrauchsverhalten:

    Hydraulischer Abgleich durchgeführt: Nein

    Temperaturen der Heizkreise: ? Hierauf weiß ich leider die Antwort nicht

    Art der Heizkörper: Primär Fussbodenheizung + 4 Heizkörper im Haus verteilt


    Immobilie und Rahmendaten

    Beheizte Fläche, Anzahl Bewohner: 230 m2 (2 Personen + 1 Baby)

    Art und Baujahr der Immobilie: Einfamilienhaus - alleinstehend (Garage grenzt an Nachbargebäude)

    Erfolgte Modernisierungen: keine

    Weitere geplante Modernisierungen: Fenster (aktuell 2 Fach Verglast von 1982

    Zweiter Abgasstrang für BHKW frei: ???

    Erdgasanschluss vorhanden oder möglich: Ja - Vorhanden

    Zusammenschluss von Nachbarhäusern möglich: nicht geprüft (geht es bei der Frage um die technische Möglichkeit: wenn Ja wer kann hierzu eine Aussage treffen)



    Wie ich oben bereits erwähnt habe möchte ich die Heizung modernisieren und spiele momentan mit dem Gedanken an folgende Maßnahmen:

    1)Heizung:

    - Solarthermie

    - Brennstoffzelle

    Warum keine Wärmepumpe: Laut Heizungstechniker meines Vertrauens (Nachbar) eignet sich unsere Fussbodenheizung aufgrund des alters nicht für Wärmepumpe da die Abstände zwischen den Schlaufen zu groß sind und ich die Temperatur nicht erreichen kann, die ich benötigen würde


    2)PV Anlage: Wenn noch im Budget dann ja (nur bei Solarthermie)

    3)Fenster austauschen: Wenn noch Budget vorhanden ist dann teilweise - ja (z.b. wohnzimmer: größe ~30m2 - Raumhöhe 9 Meter - Kaum gedämpte Decke


    Des Weiteren würde mich interessieren wie ausgereift ist den die Brennstoffzelle überhaupt?

  • Unter der Verraussetzung, dass die alte Heizung noch tut, moechte ich dir meine laienhafte Empfehlung aussprechen: Kuemmer dich erstmal um anstaendige Daemmung (neue Fenster, Rolllaeden, Kellerdecke, oberste Geschossdecke/Dach, Aussen), danach gehts an die neue Heizungsanlage.


    Wenn du fuer Aussendaemmung nicht genug Geld uebrig hast, denk an gescheites Lueften! Sonst gammelt dir die Bude weg, weil die Waende dann das kaelteste Innen ist, vorher warens die Fenster und man konnte sehen, wenn sich Wasser abgesetzt hat.


    Und zum Thema WP: Unser Heizungswasser war dieses Jahr nie waermer als 50 Grad und das mit normalen Wandheizkoerpern! Natuerlich sind die WPs schlecht, wenn Aussentemperatur -10 und Heizungswasser 50 Grad benoetigt wird, aber das holen die in den Uebergangszeiten (Aussen 5 Grad, Heizungswasser 35 Grad) wieder rein. Ich weiss jetzt aber auch nicht wie hart eure Winter sind. Gegenueber unserer Nicht-Brennwert-Heizung ist bei uns die WP nur minimal teurer. Dafuer spare ich mir aber Gas-Zaehler und Schornsteinfeger... Wenn du jetzt auch noch Fussboden-Heizung drin hast, was ja immernoch ne Flaechenheizung ist und somit besser als unsere Konvektionsheizkoerper, sollte sich das auch gegenueber einer Brennwert-Heizung sehen lassen koenenn. Kohlendioxid-Steuer kommt ja, was der WP entgegenkommt, wenn ihr nachhaltige Stromerzeugung nutzt.

  • In aller kürze:


    1. Lass die Finger von EW

    2. Fenster beurteilen lassen, hast du noch die alten Holzfenster mit Doppelflügeln und Kit als Dichtmasse dann lohnt sich der Austausch sicher!

    3. Gebäudedämmung kann gut sein, kommt aber auch stark auf Ausführung und Standort an, auf dem Land sehe ich z. B. eine erhöhte Gefahr das der Specht dir massiv ärger macht!

    4. Frage: Welche Rücklauf und Vorlauftemperaturen haben Heizkörper und Fußbodenheizung bei welcher Außentemperatur? Meine FB kommt bei -10 Grad draußen auf 40 Grad VL und wäre für Wärmepumpe geeignet. Baujahr 74...

    5. Solarthermie und BSZ zusammen macht keinen Sinn

    6. Wenn möglich warte ein Jahr und erfasse in der Zeit aktuelle Daten

    7. PV macht eigentlich (solange es noch Einspeisezusagen gibt) immer Sinn, wenn deine Dachfläche begrenzt ist würde ich eher auf die ST verzichten und über eine Warmwasser Wärmepumpe nachdenken, die Funktioniert dann ja mit PV Strom und Wirkungsgrad ca. 3. Da kostet Warmwasser also höchstens ca. 3 ct pro kWh


    Wie ausgereift BSZ sind kann man dir in Einigen Jahren besser beantworten, so lange sind sie ja noch nicht auf dem Markt...

    Kohlendioxid-Steuer kommt ja, was der WP entgegenkommt, wenn ihr nachhaltige Stromerzeugung nutzt.

    Wenn ich dich richtig Verstehe eine Frage: Woher kommt im Winter der nachhaltig erzeugte Strom auf den er keine CO2 Steuer zahlen muss? Ansonsten sehe ich es ähnlich wie du mit Anmerkungen siehe oben.:thumbup:

    2005 Dachs HR 5.3 mit Kondenser 51.000 Betriebsstunden

    2007 Dachs RS 5.0 mit Kondenser 32.000 Betriebsstunden

    2008 PV 12,9 kWp Süd 30° Volleinspeisung

    2019 BYD 13,8 kW und 3 x Multiplus II-48 3000 35-32

    2019 PV 9,8 kWp Ost West 10° Überschusseinspeisung

  • wenn Aussentemperatur -10 und Heizungswasser 50 Grad benoetigt wird, aber das holen die in den Uebergangszeiten (Aussen 5 Grad, Heizungswasser 35 Grad) wieder rein.

    Das möchte ich so nicht einfach stehen lassen. Das Problem ist doch, dass in diesen Zeiträumen auch am meisten Heizenergie gebraucht wird und bei der Spreizung wird die WP schon richtig schlecht. D. h. das sollte schon genau betrachtet werden, oder einfach eine Zusatzheizung für die "schlechten" Zeiten. (Holz/Pellets bevorzugt)

    Lesen gefährdet die Dummheit! Denken gefährdet Vorurteile!
    Der geistige Horizont mancher Menschen hat einen Radius von NULL. Das nennen sie dann Standpunkt.

  • Da hast du recht, man muss sich halt auch überlegen wie oft es in der jeweiligen Region so kalt ist. Betrifft das nur 3 Nächte pro Jahr ist es sicher anderst als wenn man von 25 Tagen oder mehr spricht.

    2005 Dachs HR 5.3 mit Kondenser 51.000 Betriebsstunden

    2007 Dachs RS 5.0 mit Kondenser 32.000 Betriebsstunden

    2008 PV 12,9 kWp Süd 30° Volleinspeisung

    2019 BYD 13,8 kW und 3 x Multiplus II-48 3000 35-32

    2019 PV 9,8 kWp Ost West 10° Überschusseinspeisung

  • Kohlendioxid-Steuer kommt ja, was der WP entgegenkommt, wenn ihr nachhaltige Stromerzeugung nutzt.

    Wenn ich dich richtig Verstehe eine Frage: Woher kommt im Winter der nachhaltig erzeugte Strom auf den er keine CO2 Steuer zahlen muss? Ansonsten sehe ich es ähnlich wie du mit Anmerkungen siehe oben.:thumbup:

    Da setzt du natuerlich den Finger auf nen Wunden Punkt. Mein Stromanbieter (DREWAG) verspricht mir meinen Strom zu 100% aus Wasserkraft zu erzeugen und hier setze ich dann auch meinen Strich. Ich will halt auch noch Geistig intakt bleiben und mir nicht die Ruebe ueber jede Versprechung der von mir genutzten Produkte zerbrechen wollen.


    wenn Aussentemperatur -10 und Heizungswasser 50 Grad benoetigt wird, aber das holen die in den Uebergangszeiten (Aussen 5 Grad, Heizungswasser 35 Grad) wieder rein.

    Das möchte ich so nicht einfach stehen lassen. Das Problem ist doch, dass in diesen Zeiträumen auch am meisten Heizenergie gebraucht wird und bei der Spreizung wird die WP schon richtig schlecht. D. h. das sollte schon genau betrachtet werden, oder einfach eine Zusatzheizung für die "schlechten" Zeiten. (Holz/Pellets bevorzugt)

    Du hast recht, so einfach ist das nicht. Das mit der Zusatzheizung ist nen super Einwand, kleines Aber: Das System wird komplexer und die Berechnung des Bivalentspunkt (wann schaltet man um zwischen WP oder Pellets...) macht auch nicht mal eben jeder Heizungsbauer fuer dich.


    Unser 30 Jahre alter Oelkessel hat das Haus fuer 1900 Liter Oel im Jahr warm gemacht. Jetzt bezahl ich 190 Eur im Monat an Stromabschlag mehr, bin dafuer aber so einiges ungeliebt los: Schorni, Oelgeruch, Brennerlaerm, Mischerlaerm und koennte im Sommer sogar noch kuehlen, wenn ich irgendwann mal dazu komme, die gescheiten Thermostate dafuer einzubauen.


    Bearbeitung: Achso und falls jetzt jemand mit den 1900 Litern und 190 Stromabschlag rumrechnen. Das waren Schaetzwerte. Ich weiss die genauen Zahlen nicht, hab keinen extra Zaehler fuer die WP.

  • Technisch ist das mit dem Umschaltpunkt ne Kleinigkeit, und das wann beantwortet ein Blick ins Datenblatt der WP bei welchen Temperaturen hat sie welchen COP. Wie ist dein Bezugspreis für Strom bzw. Pellets und schon weist du wann das Umschalten Sinn macht.

    2005 Dachs HR 5.3 mit Kondenser 51.000 Betriebsstunden

    2007 Dachs RS 5.0 mit Kondenser 32.000 Betriebsstunden

    2008 PV 12,9 kWp Süd 30° Volleinspeisung

    2019 BYD 13,8 kW und 3 x Multiplus II-48 3000 35-32

    2019 PV 9,8 kWp Ost West 10° Überschusseinspeisung

  • Hallo,


    Danke schon mal vorweg für die Rückmeldungen!


    Ich möchte noch ein paar Rahmenbedinugen aus meiner Sicht erläutern.

    1)Die geschilderten Kombination von WP / Pellet /... schrecken mich ab!

    Ich möchte eigentlich eine Sache/Heizung maximal noch mit einer Solaranlage oder PV Anlage

    1.1) Ich habe keine Platz im Keller für die Pellets


    2) Wie kann ich den herausfinden ob eine WP für mein Haus ausreicht?


    3)Die aktuelle Heizung ist wie gesagt schon aus dem Jahr 1982 und macht des öfteren Probleme.

    Deshalb steht ein Austausch eh kurz bevor.

    Deshalb ist die Heizung aktuell für mich Prio. 1. Wenn ich andere Maßnahmen wie Fenster oder Dach dämen durchführe, habe ich vermutlich nicht mehr genug Geld für die Heizung.


    Wäre den eine Brennstoffzellenheizung eine gute Wahl für meine aktuellen Verbrauch?

    Oder sollte ich ggf. auf Gas + Solarthermie umstellen - weil ich damit sicher meinen Bedarf decken kann ohne Zusätzlich noch weitere Geräte zu benötigen?


    VG. :)

  • Wäre den eine Brennstoffzellenheizung eine gute Wahl für meine aktuellen Verbrauch?

    Die Brennstoffzelle wird Dir bei der Heizung überhaupt nicht helfen, weil da nur wenig warm rauskommt und wie verschiedentlich diskutiert, wird Dein Eigenverbrauch nicht dazu ausreichen, um die Kosten zu decken. Also imho kanz klar: Nein

    Die geschilderten Kombination von WP / Pellet /... schrecken mich ab!

    Man kann WP auch mit Gas kombinieren.


    Ich will Dir keine WP aufschwätzen, nur sollte man sich mit pauschalen Aussagen, von wem auch immer, nicht zufrieden geben. Das Thema Heizung ist heute so komplex, dass man nur wenig pauschal beantworten kann.


    Der Heizungsbauer legt Dir die Heizung immer auf den schlechtesten (kältesten) Fall aus, aber ca. 90% der Zeit ist das halt überdimensioniert. Es lohnt sich deshalb, die Abdeckung der Spitze dahingehend zu bewerten, was man sich evtl. einsparen kann und was man dafür an anderer Stelle ausgibt. In aller Regel gibt es nicht „die eine Lösung“. Meistens wirst Du mehrere unterschiedliche Lösungen finden, die ungefähr passen, der Rest ist dann eine Frage subjektiver Bewertung.

    Lesen gefährdet die Dummheit! Denken gefährdet Vorurteile!
    Der geistige Horizont mancher Menschen hat einen Radius von NULL. Das nennen sie dann Standpunkt.

  • Das ist der große Unterschied BSZ zu BHKW.

    Das BHKW hat ne ordentliche Heizleistung zB Dachs 14 kw - und erzeutgt nebenbei 5,5 kw Strom. Eine BSZ ist wesentlich kleiner und erzeugt unter 2 kw Strom. Vitovalor ca 800W - aber produziert auch nur 1,1 kw Wärme. Günstig für lange Laufzeit, aber man braucht nen zusätzlichen Wärmeerzeuger. Allein reicht ne BSZ nie.

    Man kann einiges kombinieren - aber das muß auch regelungstechnisch passen und tunlichst 20 Jahre funktionieren.

  • Guten Morgen,


    Dank für das Feedback.


    Genau diese Komplexität der Geschichte schreckt mich total ab. Man kann ja auch fast nicht herausfinden, welche Maßnahme/Heizung... am Ende die beste ist (Wenn man nicht alles mal verbaut)


    Mir wurde im Zuge des Gespräch über die neue Heizung folgendes Argument contra WP genannt. (Was meint ihr?/Ist das ein valides Argument?)

    "Die Abstände zwischen den Bahnen der Fußbodenheizung sind so groß, dass die WP die benötigte Wärme nicht aufbringt!"


    Frage begzüglich WP + Gas für Leistungsspitzen.

    1)ist das von der Bafa Förderfähig?

    2)Gibt es diese Kombinationen als "Standard Angebot" oder ist das etwas besonderes?


    Was haltet ihr von folgenden Maßnahmenkatalog (Falls finanziell möglich und geordnet nach Priorität)

    1)Neue Heizung (wie auch immer diese Aussieht + Peripherie damit ich die Heizung wieder vernünftig steuern kann - aktuell ist quasi alles auf Vollgas oder aus)

    2)PV vor allem wenn WP im Einsatz ist

    3)Kritisch Stellen im Haus dämmen und Fenster tauschen

    - Wohnzimmer: 8-9 Meter hoher Raum, keine besondere Deckendämmung

    - Wohnzimmer: 4 große Fenster (2 Fach-Verglast)


    Oder Alternative:

    1)Heizung nur eine neue Brennwertheizung (ggf. Renewable Ready)

    2)PV vor allem wenn WP im Einsatz ist

    3)Kritisch Stellen im Haus dämmen und Fenster tauschen

    - Wohnzimmer: 8-9 Meter hoher Raum, keine besondere Deckendämmung

    - Wohnzimmer: 4 große Fenster (2 Fach-Verglast)

  • Wäre den eine Brennstoffzellenheizung eine gute Wahl für meine aktuellen Verbrauch?

    Aktuell seher grenzwertig, da dein Verbrauch sinken wird also wie andere geschreiben haben nein.

    2) Wie kann ich den herausfinden ob eine WP für mein Haus ausreicht?

    Ausreichen tut sie wenn sie groß genug dimensioniert wird. Das ist nicht dein Problem, entscheidend ist welche VL RL Temperaturen du hast, und wie oft diese wie hoch ansteigen.


    GM1967 Da hast du schon recht, aber Vissmann z. B. verkauft die ja auch mit Zusatzbrenner. Das der neue Dachs modulieren kann ist ein riesen Vorteil, aber dennoch bleibt ein gewisses Restrisiko grundsätzlich erhalten wenn man KWK welcher Art auch immer monovalent betreibt. Die Störungsanfälligkeit ist nun mal höher als bei nem "langweiligen" Brenner.


    "Die Abstände zwischen den Bahnen der Fußbodenheizung sind so groß, dass die WP die benötigte Wärme nicht aufbringt!"

    Da du die Abstände wohl nicht messen kannst aber ein direkter Einfluss auf die VL / RL Temperaturen besteht lies die doch einfach mal ab. Die Anlage wird sicher auch über einen Mischer verfügen, hoffe ich?!

    2)PV vor allem wenn WP im Einsatz ist

    Das funktioniert nicht, wenn das eine Strom macht braucht das andere keinen und umgekehrt. Geringer Nutzen in der Übergangszeit, etwas mehr bei der WW Bereitung.

    2005 Dachs HR 5.3 mit Kondenser 51.000 Betriebsstunden

    2007 Dachs RS 5.0 mit Kondenser 32.000 Betriebsstunden

    2008 PV 12,9 kWp Süd 30° Volleinspeisung

    2019 BYD 13,8 kW und 3 x Multiplus II-48 3000 35-32

    2019 PV 9,8 kWp Ost West 10° Überschusseinspeisung

    Einmal editiert, zuletzt von Der Dachs läuft ;) ()

  • Da hat sich unsere Antwort überschnitten, oben steht noch was.

    Temperaturen Falls an den Rohren keine Thermometer sind, und es in der Steuerung nirgends eine Programmierte Heizkurve abzulesen gibt müsstest du die an den VL RL Rohren messen, dabei auch die zu dem Zeitpunkt herschende AT notieren.


    Passendes BHKW, du hast recht geringe Verbräuche, die im Moment auch noch unklar sind und sinken können, je geringer die Verbräuche desto geringer die Laufzeit, desto höher die Zeit bis es sich lohnt. Wenn überhaupt dann eine BSZ, kleines BHKW mit großer warscheinlichkeit nicht.

    2005 Dachs HR 5.3 mit Kondenser 51.000 Betriebsstunden

    2007 Dachs RS 5.0 mit Kondenser 32.000 Betriebsstunden

    2008 PV 12,9 kWp Süd 30° Volleinspeisung

    2019 BYD 13,8 kW und 3 x Multiplus II-48 3000 35-32

    2019 PV 9,8 kWp Ost West 10° Überschusseinspeisung

  • Zitat

    Alter und Typ der der Heiztechnik: BJ 1982 - Alter 38 Jahre (Gas Brenner - kein Brennwertkessel)

    Beschäftige mich gerade ebenfalls mit dem Thema Heizungserneuerung (Ölheizung "Tieftemperaturheizung", 31 Jahre)


    Hierbei gibt es folgendes Förderungsauschusskriterium zu beachten:


    Es besteht eine Kesselaustauschpflicht wenn die Heizung (Öl oder Gas) 30 Jahre und älter ist und es sich bei dem Kessel um einen sogenannter Konstanttemperaturkessel handelt (Die Vorlauftemperatur wird nicht durch z.B. Außentemperaturfühler beeinflusst)

    Wenn deine Heizung unter diese Kesselaustauschpflicht fällt, gibt es keine BAFA Förderung!


    Wenn deine Heizung also Außentemperaturgeführt läuft und/oder es handelt sich um einen "Tieftemperaturkessel" oder "Niedrigtemperaturkessel", dann besteht keine Austauschpflicht und die lukrative Förderung könnte gewährt werden.