Angebot für BlueGen BG-15 Brennstoffzelle

  • Soweit mir bekannt ist deine Abrechnungsart nach § 12 Heizkosten-Verordnung nicht zulässig. Nicht das du da mal Ärger bekommst, aber wo kein Kläger da kein Richter...

    Wer möchte sich beschweren, weil er nichts zahlen muss? Ich hatte früher eine Abrechnung nach qm. Dann kam ein neuer Mieter, der wollte Wärmemengenzähler im Haus. Ist so, dann habe ich nachgerüstet. Die Abrechnungen hatten sich dann um 10% verteuert. Nachdem er ausgezogen war, hab ich mich für eine Miete ohne Nebenkosten entschieden. Dank Wartungsvertrag sind die Kosten auf 15 Jahre kalkulierbar. Statt 4 x Kabel haben wir eine Sat-Schüssel und einen Internetanschluss fürs ganze Haus. Nach 2 Jahren hatte ich die Investitionen wieder erwirtschaftet. Den Gasanbieter wechsle ich jedes Jahr. Würde ich nach §12 abrechnen würde mich der Gaspreis/Strompreis gar nicht interessieren.


    In 2 Jahren fällt die PV bei meinen Mietern aus dem EEG. Wir haben dann theoretisch gar keinen Strombezug mehr. Es könnte alles so einfach sein....

  • Ich sag ja wenn sich alle einig sind ist das gut so. Erwischt du einen Mieter der im nachgang rumnörgelt hast du ein Problem.

    2005 Dachs HR 5.3 mit Kondenser 51.000 Betriebsstunden

    2007 Dachs RS 5.0 mit Kondenser 32.000 Betriebsstunden

    2008 PV 12,9 kWp Süd 30° Volleinspeisung

    2019 BYD 13,8 kW und 3 x Multiplus II-48 3000 35-32

    2019 PV 9,8 kWp Ost West 10° Überschusseinspeisung

  • um mal zu schauen, was so ein 1,5 kW BZ-Heizgerät kosten würde, habe ich um eine Preisinformation gebeten. Das Gerät würde ohne Schwierigkeiten in ein kleines Studentenwohnheim mit 10 Zimmern passen, und um mit dem Wohnheimverein ins Gespräch zu kommen, habe ich mir ohne Ortstermin incl. genauer Analyse, was im Detail für die Installation gebraucht wird, ein 08/15 Angebot erstellen lassen.

    Anbei ein Zweiseiter zur Vertriebsunterstützung, der die finazielle Kalkulation unterstützen soll. Irgendwelche Kritikpunkte?


    Ein Verbrauchsobjekt mit 15.000 kW ist sicherlich kein EFZ, oder wenn dann ein Luxus-Villa. Wie wäre es denn, wenn man Biomethan vom Gasversorger bestellt, und dann mit 55% Biogas verstromt. Übliche Biogas-BHKWs liegen nur bei 40%-45% elektrischem Wirkungsgrad.


    Allerdings sind die 600 € Wartung pro Jahr schon recht happig. Das sind knapp 5 ct/kWh, wenn die Anlage rund um die Uhr bei Nennlast läuft. Die muß man sich erst mal verdienen. Besteht hierzu etwas Phantasie, inwieweit die Wartungskosten in den nächsten Jahren mit verbesserter Anlagentechnik weniger werden können?


    Gruß,

    Gunnar

  • Hast du schonmal erlebt, daß Wartungen preiswerter werden (Bei gleichem Umfang)? Ich nicht!

    Die 600,- Wartung sind scho happig im Vergleich zum neuen Dachs - das bewegt sich im gleichen Kostenrahmen, aber bei deutlich höherer Leistung.

  • das bewegt sich im gleichen Kostenrahmen, aber bei deutlich höherer Leistung.

    Das ist das Kernproblem aller fest Installierten kleinen Anlagen, nicht nur beim BHKW oder BSZ. Der größere Teil der Servicekosten bleibt auf der Straße.

    Lesen gefährdet die Dummheit! Denken gefährdet Vorurteile!
    Der geistige Horizont mancher Menschen hat einen Radius von NULL. Das nennen sie dann Standpunkt.

  • Allerdings sind die 600 € Wartung pro Jahr schon recht happig. Das sind knapp 5 ct/kWh, wenn die Anlage rund um die Uhr bei Nennlast läuft. Die muß man sich erst mal verdienen. Besteht hierzu etwas Phantasie, inwieweit die Wartungskosten in den nächsten Jahren mit verbesserter Anlagentechnik weniger werden können?

    Der Preis ist weniger für die Wartung (außer Filterwechsel ist nach meinem Halbwissen nichts zu tauschen), sondern die Rückstellung für den Tausch des Brennstoffzellenstacks. Früher war der etwa alle drei Jahre fällig, heute hört man von 5 Jahren als Zielgröße, was ja dann eben gerade die 10 Jahre mit dem zweiten Stack vollmachen würde. Ja und dann ist halt Vertragsende. Also die Anlage linear über 10 Jahre abschreiben. Denn niemand weiß, was nach 10 Jahren der nächste Stack kosten soll.

  • Achtung die Dachssekte schreibt kritisch:

    GM1967 du führst nur die Kosten für die Wartungsteile auf, zumindest nehme ich das an. Zum Vergleich müsste man aber die Vollwartungskosten über 10 Jahre einschließlich Garantie hernehmen.

    Neuendorfer Das ist Interessant, dann kann man annehmen das der Sack wohl um die 3000€ Kosten wird (netto) vielleicht kalkuliert der Hersteller auch mit Risiko das er den Sack nur einmal tauschen muss dann wären es 6000€. Geht man von mindestens 5 % Preissteigerung p.a. aus und das daran vermutlich mehr verdient werden soll als am Wartungsvertrag kann man also grob vermuten das der Stack (insofern dann noch verfügbar) wohl zwischen 4500 € und 9000 € plus X netto kosten wird. Das ist immerhin ein Anhaltspunkt.

    2005 Dachs HR 5.3 mit Kondenser 51.000 Betriebsstunden

    2007 Dachs RS 5.0 mit Kondenser 32.000 Betriebsstunden

    2008 PV 12,9 kWp Süd 30° Volleinspeisung

    2019 BYD 13,8 kW und 3 x Multiplus II-48 3000 35-32

    2019 PV 9,8 kWp Ost West 10° Überschusseinspeisung

  • Also nach 10 Jahren veschrotten und eine komplett neue Anlage kaufen. Wenn eine schwarze Null rauskommt geht das ja noch, aber irgendwie hört sich das trotzdem scheiße an.


    Irgendwie sollte man da vielleicht mal umdenken, und was nachaltigeres bauen.

    Bezahlbar, günstig zu reparieren und unabhängig von Vergütung usw...


    Übern Daumen sehe ich meine Eigenverbrauchsanlage deutlich im Vorteil.

    Kubota D722 mit Sincro FB4-48/100
    48V 775AH (C5) Bater, 2 Victron Multigrid
    9,9 KWp PV u. 2,7 KWp PV

    WP Panasonic Aquarea 9KW

  • Es sagt ja niemand, dass der Hersteller nach den 10 Jahren nicht doch einen Stack zum bezahlbaren Preis anbietet. Was ich nur sagen will: Bei der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung sollte man erstmal "nur" von einer Nutzungsdauer über 10 Jahre ausgehen.

  • Irgendwie sollte man da vielleicht mal umdenken, und was nachaltigeres bauen.

    Zum einen kann es gut sein das es nach 10 Jahren noch Ersatzteile gibt, zum anderen weißt du wie eine Konsumgesellschaft und Kapitalismus funktionieren?... Leider

    Bsp. Stell dir vor alle würden ihre Autos reparieren bis sie 30 Jahre alt sind, das kostet einige Arbeitsplätze... Aber gut vielleicht kommt der Schritt ja nach der Vollständigen Automatisierung, die ja schon fast ein Bedingungsloses Grundeinkommen unausweichlich macht?!

    2005 Dachs HR 5.3 mit Kondenser 51.000 Betriebsstunden

    2007 Dachs RS 5.0 mit Kondenser 32.000 Betriebsstunden

    2008 PV 12,9 kWp Süd 30° Volleinspeisung

    2019 BYD 13,8 kW und 3 x Multiplus II-48 3000 35-32

    2019 PV 9,8 kWp Ost West 10° Überschusseinspeisung

  • Denn niemand weiß, was nach 10 Jahren der nächste Stack kosten soll.

    Ich vermute mal, dass die Brennstoffzelle keine Totgeburt ist, sondern als Effizienztechnologie im Segment der Heizsysteme, die mit Gas als Energieträger betrieben werden, den einfachen Kessel verdrängen werden (vgl. mit Bild 6, Abschnitt 5 Ausblick). Somit kann ich auch nicht einschätzen, wie ein Ersatzteil in 10 Jahren kosten wird, aber mein Educated Guess ist der, dass die Stückkosten runter gehen, wenn die Stückzahlen rauf gehen.


    Gruß,

    Gunnar

  • Das ist auch ein Ansatz, es kann zwar keiner in die Zukunft sehen aber die Preise sollten unter dem Aspekt tatsächlich sinken, Konkurenz auf dem Markt vorausgesetzt. Dagegen hält falls sich der Finanzmarkt nochmal ändert die Inflation, deshalb bleibt alles wilde Spekulation und dient nur als grober Anhaltspunkt.

    2005 Dachs HR 5.3 mit Kondenser 51.000 Betriebsstunden

    2007 Dachs RS 5.0 mit Kondenser 32.000 Betriebsstunden

    2008 PV 12,9 kWp Süd 30° Volleinspeisung

    2019 BYD 13,8 kW und 3 x Multiplus II-48 3000 35-32

    2019 PV 9,8 kWp Ost West 10° Überschusseinspeisung

  • Verdrängen kan eine BSZ "einen normalen Gasheizkessel" nicht. Nur sinnvoll ergänzen. Denn die BSZ Heizleistung ist als voller Heizungsersatz zu gering. Wenn in einem Haus 15 kw Heizleistung angefordert werden, kann das die BSZ nicht.

  • Verdrängen kan eine BSZ "einen normalen Gasheizkessel" nicht.

    Wenn ich so in die Glaskugel des Orakels schaue, dann würde ich das nicht unterschreiben wollen.

    Das ist eine reine Preisfrage und es gibt so vieles, was früher horrend teuer war und durch die Massenproduktion richtig billig wurde. So kritisch ich aktuellen Rentabilitätsrechnungen mit BSZ begegne, so viel Potential sehe ich für die Zukunft, weil das systematisch für ein Massenprodukt prädestiniert ist.

    Man denke z.B. an Gefriertruhen vor 50 Jahren und heute. Eine BSZ mit einer WP kombiniert ist doch eine schnieke Sache ohne Lärm und Dreck, spätestens wenn wir von Wasserstoff reden.

    Also es wird sicher noch ne Weile dauern, aber es ist für mich nicht unvorstellbar.

    Lesen gefährdet die Dummheit! Denken gefährdet Vorurteile!
    Der geistige Horizont mancher Menschen hat einen Radius von NULL. Das nennen sie dann Standpunkt.

  • Es gibt viele Häuser, in denen weder BSZ noch die WP sinnvoll sind - oder, obwohl sinnvoll, nicht durchsetzbar. Bei uns zB hat ne Wohnungsgesellschaft die Wohnungen an Mieter verkauft. Alles Thermenheizungen - da kommt niemals eine Zentralheizung rein, obwohl es sinnvoll wäre. Da sich die Eigentümer nie einigen können und jeder lieber sein eigenes Süppchen kocht.

    WP scheitert an benötigten Temperaturen, fehlender Leitungskapatzität, Schall.....

    Ich hätte auch gern wasserstofftechnik - für ne BSZ wärs klasse, aber da kommt sicher noch was.