Was soll nach dem Dachs kommen? NeoTower?

  • Der Dachs läuft ;)

    Mit den 4,6 CEnt hatte ich auch Neuendorfer gemeint und nicht Dich. Zickig bin ich auch nicht, bin super nett...


    Danke für Deine Berechnungen, sie sind sehr gut.


    Anmerken wollte ich aber noch, dass der BlueGEN nach Förderung fertig installiert 10 Mille netto kostet....

  • Anmerken wollte ich aber noch, dass der BlueGEN nach Förderung fertig installiert 10 Mille netto kostet....

    Das haben wir dann ja mehrfach erwähnt, nur das ich das NETTO nicht betont habe!

    Er schrieb doch rund 5ct, also bei mir in Bayern wird bei ,6 aufgerundet. Passt also, wobei man natürlich beim Faktor 8760 auch genauere Angaben machen sollte. Hat er aber auch, nämlich mit dem Jahrespreis.


    Vermutlich würde es sich anbieten hier eine Herstellerübergreifende Vergleichstabelle zu erstellen bei der AfA, Wartung und Brennstoffkosten aufs kW elekrtischer Leistung heruntergerechnet sind, dazu noch die mindest EV Quote ab der entsprechendes Gerät wirtschaftlich wird. Dann kann jeder recht leicht ablesen was für ihn am besten passt. Ergänzen könnte man mit z. B. geschätzten Einflüssen vorhandener PV und ST.

  • Liebe Leute, man kann sich vortrefflich um 0,4 Cent oder andere Nachkommastellen drehen, mein Anliegen war jedoch, grundsätzlich etwas Orientierung zu geben, weshalb ich zu den genauen Beträgen auch schrieb, "Aktuell? xxx Euro? Das wären dann auch rund x Cent/kWh. Man möge mich berichtigen...". Schön, dass die Details jetzt nochmal geklärt wurden. ;) Ich denke aber, dass zunächst so grundsätzliche Fragen geklärt werden sollten wie: Soll ich jetzt ein Motor-BHKW bestellen, dass am Ende je nach KWKG2020 zu rund 30 Prozent der Betriebszeit keinen KWK-Zuschlag erhält? Sollte ich mal prüfen, ob man den Dachs modernisieren und dabei reparieren kann? Was kosten mich Dachs-Modernisierung und BlueGen konkret? Und wenn diese Zahlen auf dem Tisch liegen, dann interessiere ich mich für Nachkommastellen und genaue Förderhöhen, die in Abzug zu bringen sind. :hutab:

  • Mir geht es wirklich nicht darum, die BSZ madig zu machen. Im Gegenteil, ich bin fasziniert, aber ich will die Realität möglichst gut verstehen. Mach ja sein, dass meinereiner nur zu doof ist, aber das mit einer einfachen Darstellung der Zahlen sehe ich bisher nicht. Mal werden Jahresbeträge genommen, mal kWh und mal Bh. Insbesondere steht nirgends, wann die Mwst. drin ist und wo nicht.


    Jetzt mach ich mal eine meiner einfachen Natur entsprechende Aufstellung und rechne den Besten Fall, so wie ich das verstehe. Und dann wäre es nett, wenn mir jemand meine Fehler aufzeigt, aber wenn möglich ohne unfreundlich oder ausfällig zu werden.


    Ich rechne mal alles mit Märchensteuer, weil wenn ohne, dann muss ich auch die Einnahmen ohne rechnen. Also ich lese, die Maschine kostet ohne Märchensteuer 26.000 bis sie steht. Das sind bei mir 30.900 inkl. Märchensteuer. Davon gehen, wie ich lese, 12.450 weg. (Nach meinem Wissen immer von der Bruttosumme, ich lasse mich aber gerne belehren), dann bleiben da 18.450,- brutto. (Wie kann ich das auf 10k€ Netto runterrechnen?)


    Die lege ich jetzt mal auf 10 Jahre um, dann sind das 1.845 pro Jahr (brutto).

    Dazu kommen Vollwartung €600,- Da nehme ich an, das ist brutto, ansonsten wäre das hier 714.


    Dann brauche ich 2,5kW Gas * 6ct * 8760 Std = 1.314,- (brutto)


    Daraus werden 1,5kW Strom * 8760 * 30ct(EV brutto) = 3.942,- (brutto)
    plus 0,6kW Wärme * 8760 * 6ct = 315€


    Das sind bei den Einnahmen 4.257,- und bei den Ausgaben 3.759,-. (Wenn ich mich nicht verrechne)


    Da bleiben bei meiner Rechnung im allerbesten Fall (Grenzwert) €500,- wenn alle Wärme genutzt wird (was bis zu einem gewissen Grad realistisch ist) und aller Strom in EV geht, (was nicht sehr realistisch sein dürfte) und ich 30ct ansetze anstatt der 28ct, die auf meiner letzten Rechnung standen.


    Bitte gerne korrigieren, wo ich falsch liege.

    Lesen gefährdet die Dummheit! Denken gefährdet Vorurteile!
    Der geistige Horizont mancher Menschen hat einen Radius von NULL. Das nennen sie dann Standpunkt.

  • 26000 -12450 - 3600 = 9950 netto

    Wenn du in Brutto rechnen willst: 11.840. Wobei ich davon ausgehe das die Förderungen vom netto abzuziehen sind. Wieso sollte eine Förderung Brutto sein, soweit mir bekannt ist das immer Netto, es sei denn man macht Kleinunternehmer dann ist ja brutto und netto gleich...

    Wieso sollte der Staat einem ein Fördergeld zahlen nur um dann daraus die USt wiederhaben zu wollen? Da kann er doch gleich netto überweisen.


    Aber interessant wie hier der Rechenweg so große Unterschiede macht.

    Mein Gedankengang ist folgender.

    Du bezahlst die Bluegen Brutto für 30900

    Du bekommst die UST erstattet -4900

    Du bekommst die Fördergelder überwiesen -16050

    Du korrigierst den Buchwert von 26000 auf 9950

    wenn du nun das Ganze wieder Brutto wissen willst muss der Rechenweg aber eingehalten werden, also nun 9950*1,19=11840

  • Also, echt anstrengend....


    Die Kisten kostet 26k netto fertig installiert. Sind dann 31.000 brutto, davon gehen 16.000 Förderung ab (12450 und 3600) und es verbleiben 15.000 Euro. Kann sein, dass er die Mwst wiederkriegt, bin ich von ausgegangen, kann auch nicht sein...


    Es handelt sich um ein Mietobjekt, steht ja im Text, deshalb Stromverkauf, steht nicht im Text, muss aber so sein.. Da gibbet dann keinen Eigenverbrauch.... Deswegen kann er den Gasanteil umlegen, der für Wärme draufgeht, ebenso den Wärmeanteil Vollwartung.


    Die beste aller Möglichkeiten ist aber, den 10 Jahre alten kaputten Dachs auf Stand heute zu bringen, kostet ??? Dann hat er zwar keine Garantie wie beim BlueGEN durch den 10-Jahres-Vollwarter, aber dafür Technik von vorgestern und die Sekte hat ihre Ruhe und ich auch...


    Es lebe der Dachs... leider lebt er aber durch die neue KWK-Gesetzgebung nicht mehr lange... Spätestens Ende 2020 macht BDR Thermea die Lampe aus.

  • Wieso sollte der Staat einem ein Fördergeld zahlen nur um dann daraus die USt wiederhaben zu wollen? Da kann er doch gleich netto überweisen

    1. Du solltest nicht versuchen, vernünftig zu denken, wenn es um Steuern geht. Es gibt ein Gesetz (ich glaube sogar in de Verfassung), dass man nichts zweimal versteuern darf. Deshalb wurde auch die Vermögenssteuer vom Verfassungsgericht gekippt. Aber der Staat verlangt Mineralölsteuer (nicht zu knapp) und verlangt darauf dann auch noch Mehrwertsteuer. Wenn Du tankst, dann zahlst Du also von Deinem schon versteuerten Einkommen nochmal Steuer und auf die Steuer dann auch nochmal Steuer.

    2. . . netto überweisen
    Ich denke, dass er genau das tut, wenn Du ein Gewerbe hast. Ich lasse mich aber gerne überzeugen, wenn jemand sagt, er weiß das. Und ich gehe auch davon aus, dass die Subvention als zu versteuerndes Einkommen zu behandeln ist. Aber auch da gibt es vermutlich Leute die sowas wissen (und nicht nur wie ich vermuten)



    12.450 / 16.050

    Ich dachte die 12.450 ist alles. Wo kommen die 3.600 her?


    Hans Dampf

    >> Es handelt sich um ein Mietobjekt . .

    Meine Rechnung war eine allgemeine "Bestwertbetrachtung". Durch Weiterverrechnung wird's nur wieder schlechter. Und netto wird's auch nicht besser, weil da bei den Einnahmen wieder die Mwst. abzuführen ist.

    Die von mir nicht berücksichtigeten 3.600 machen im Jahr mit +360 den Kohl auch nicht so fett, dass 60%EV ausreichen.


    p.s. irgendwo habe ich auch gelesen:

    Die Förderung der Brennstoffzelle ist auf maximal 40 Prozent der Anschaffungs- und Installationskosten begrenzt.

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    Der geistige Horizont mancher Menschen hat einen Radius von NULL. Das nennen sie dann Standpunkt.

    Einmal editiert, zuletzt von bluwi ()

  • Danke an alle Beteiligten,

    als ich eben von der Arbeit gekommen bin hätte ich nicht erwartet, dass so viele Beiträge gepostet wurden.
    Gefühlt finde ich den Gedanken der BSZ sehr gut.

    Weil das Ding scheinbar immer weiter läuft und nicht wie der Dachs ständig mal zu den falschen Zeiten stehen bleibt. Da das Objekt 50 Km entfernt ist muss es praktisch sein, schrauben und Öl nachfüllen kann der Büromensch eh nicht.

    Mehrwertsteuer kann ich leider nicht ziehen.

    Der Gaspreis EK liegt bei 0,046€ Strom EK bei 0,261 der Vk liegt bei 0,268€ PV produziert ca 4000kWh wovon meist ca. 2800 selber genutzt werden. Der 10 Kw Speicher sollte mit 2,5Kw Aufnahme und Abgabe

    den Lastgang zu 90% weg kompensieren, so dass nicht mehr soviel Bezug übrig bleiben sollte.

    Ein Dachs soll es aus Prinzip nicht mehr sein, dafür war mir der Service aus Schweinfurt zu wenig Kundenfreundlich, das merke ich mir in der Regel und ziehe meine Konsequenzen daraus.

    Der RMB ist mir eigentlich zu teuer und die Förderung zu kompliziert und unberechenbar.

    Ein konkretes Angebot für eine BSZ würd durchaus Sinn ergeben wenn ich die Meinungen richtig deute.

    Denke positiv und sei offen für Neues @:pille
    Wer es noch nicht weiss, unser Dachs läuft, erste Lebenszeichen 10.02.2010 16:16
    verstorben bei 51.000 Betriebsstunden 11/2019

  • Ja hier müssen wir wohl auf Fachkompetenz warten, ich schätze es anderst ein. Wo die 3600 herkommen kann ich dir nicht beantworten, das habe ich von Hansdampf übernommen.

    Ich hätte gesagt die Subvention muss man nicht versteuern, aber sie mindert die Investition, also den AfA Betrag.

    Wieso wird es schlechter wenn man grob 1/3 der Wartungskosten auf die Mieter abwälzen kann und nicht selbst zahlen muss? Bzgl. der abzuführenden USt so wie ich es verstanden habe bekommst du die zusätzlich zur Einspeisevergütung überwiesen, so das es hier ein durchlaufender Posten ist, die USt auf den Eigenverbrauch muss man aber Zahlen, bzw. im Fall verkauf an Mieter wird die USt zwar nur durchgeleitet, aber dadurch ist der erzielbare Nettostrompreis natürlich geringer. Ist es nicht gängige Praxis das nach 5 Jahren zur Kleinunternehmerregelung gewechselt wird, wenn keine hohen Reperaturkosten zu erwarten sind? So wird es zumindest bei PV praktiziert.


    Um das mit dem EV genau zu berechnet bräuchten wir jetzt Nachhilfe bzgl. Umsatzsteuer, und eine Info zu welchem Preis der Strom an die Mieter abgegeben wird, sowie Info wessen Einschätzung bzgl. Fördergelder richtig ist.


    Mehrwertsteuer kann ich leider nicht ziehen

    Warum nicht? Ich denke du könntest 80 - 90 % EV erreichen, und mindestens die Hälfte deines PV EVs mehr einspeisen.


    Verstehe ich das richtig, das du den Strom für 0,268 ct an die Mieter verkaufst? Falls ja und unter berücksichtigung der Wirkungsgardverluste beim Stromanteil des Gases komme ich auf Herstellungskosten von 18,17 ct.

    Da du den Strom nun für 26,8 ct verkaufst (hier rechne ich brutto) bräuchtest du einen EV von etwa 70 % oder 9100 kWh. Aber Achtung, der Strom den du durch die Batterie jagst erleidet einen schwund von bis zu 20 % und die Speicherkosten sind nicht berücksichtigt. Ich kann mir aber nicht vorstellen das es bei der Kombi aus Speicher und Bluegen zu einem positiven Ergebniss kommt. Grob überschlagen dürften deine Speicherkosten nicht über 3,5 ct pro kWh liegen damit Speichern mit nicht Produzieren gleich kommt. Da aber nicht produzieren keine Option ist sondern nur Einspeisen, würde ich bis zu Speicherkosten in höhe von 10,17 ct. pro kWh dem Einspeisen den vorzug geben.


    ACHTUNG: Das ganze lohnt sich bei dir (dank deines Sagenhaft günstigen Strompreises) erst wenn die EEG Umlage wegfällt, vorher kommst du nur dann in die Gewinnzone wenn die Strompreise künftig schneller steigen als die Gaspreise. Finanziell würde es dir, wenn alles so bleibt wie aktuell, zwar nix bringen (selbst bei 100 % EV) aber du hättest was gutes fürs Klima getan.

  • Wieso wird es schlechter wenn man grob 1/3 der Wartungskosten auf die Mieter abwälzen kann . .

    Weil ich nur anteilig was umlegen kann für was, was der Mieter auch bekommt. Für das bisschen Wärme würde ich mir den Wartungsvetrtrag sowieso nicht auf's Auge drücken lassen und was den Strom betrifft ist verkaufen halt mit EEG-Umlage einfach Schit. Zur Abnahme des Stroms kann ich ihn ja nicht zwingen, wenn der teurer ist als Netzbezug. Deshalb sehe ich auch nicht, dass der Wegfall des EEG-Aufschlags da viel bringt, weil das ja auch beim Netzbezug wegfallen würde.

    Lesen gefährdet die Dummheit! Denken gefährdet Vorurteile!
    Der geistige Horizont mancher Menschen hat einen Radius von NULL. Das nennen sie dann Standpunkt.

  • Denke positiv und sei offen für Neues @:pille
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  • Also, aus meiner Sicht hast Du drei Möglichkeiten:


    a) Nix machen. Dann kein Risiko und Du hast Ruhe


    b) Noch ne gewisse Zeit alles durchrechnen, alle Unwägbarkeiten, Eventualitäten und sonstige Möglichkeiten sondieren, dabei aber auch die 3. Nachkommastelle berücksichtigen.... Und dann entscheiden und irgendwas kaufen, was basierend auf den Infos das Richtige zu sein scheint.


    c) Ganz einfach den Dachs deinstallieren lassen und den BG0 installieren lassen. Der Installateur muss nicht aus der Nachbarstraße kommen, denn den Service macht eh Solidpower, denn mit denen hast Du ja einen Vollwartungsvertrag. Insofern ist es mehr oder weniger wurscht, von wo der Installateur kommt, gut wäre, wenn er die Sache kann...


    Je mehr Infos Du bekommst, was denn noch zu bedenken ist, hier und da lauert Falle xyz u.s.w., desto unsicherer wirst Du, denn hier lösen Dir manche Leute Probleme, die Du ohne manche Leute gar nicht hättest.


    Falls Du Dich für a) entscheidest. solltest Du aber so ehrlich sein und Deine Signatur ändern, offen für Neues?????

  • Danke an alle Beteiligten,

    als ich eben von der Arbeit gekommen bin hätte ich nicht erwartet, dass so viele Beiträge gepostet wurden.
    Gefühlt finde ich den Gedanken der BSZ sehr gut.

    Weil das Ding scheinbar immer weiter läuft und nicht wie der Dachs ständig mal zu den falschen Zeiten stehen bleibt. Da das Objekt 50 Km entfernt ist muss es praktisch sein, schrauben und Öl nachfüllen kann der Büromensch eh nicht.

    Naja, mal aus dem zweiten Betriebsjahr des Dachs GEN2 heraus: Wenn du da an den Verbrauch von deinem denkst - das ist anders.

    12,6 l Öl reichen heute problemlos bis zur ersten Wartung (auch neu: Intervall 7000 Bh bei 5,5 kw Leistung). Die Zuverlässigkeit gegenüber einer Maschine von 2010 ist deutlich besser, da auch einige Problempunkte des Dachses beseitigt wurden.