Was soll nach dem Dachs kommen? NeoTower?

  • Hallo liebe Kollegen,

    mein Dachs ist nun seit knapp 10 Jahren im Betrieb und kurz nach dem Forentreffen bei ca. 51.000 Betriebsstunden verstorben, grundsätzlich bin ich sehr zufrieden gewesen mit meinem Dachs, die Infrastruktur ist gegeben, allerdings ist ein Nachfolgermodell ab einer gewissen Investitionssumme wirtschaftlich schwierig. Das Nachbarhaus was ich bisher mit versorgt habe steht zum Verkauf und würde im Zweifel bei einer Nichtteilnahme des neuen Projektes zu Laufzeitverlusten führen. Anbei habe ich Euch die Daten des Hauses beigefügt.

    Eine Überlegung garnicht mehr mit einem BHKW zu arbeiten liegt mir zur Zeit auch im Sinn, da eventuell Solarthermie mit mehr PV und einer Wärmepumpe ebenfalls ein gangbarer Weg sein kann, da ich mit einer Senec Cloud zumindest Teile der Stromproduktion in den Winter legen kann.

    Jetzt brauche ich von Euch Anregungen wie Ihr das machen würdet, die Zeit drängt jetzt nicht, da die 63KW Therme alles am laufen hält und der Winter hoffentlich bald vorbei ist.

    Den Strom leite ich an die Mieter vom Stromversorger durch der Gasverbrauch sinkt natürlich enorm Wartung und Sonderkosten am Dachs bleiben momentan aus.

    Zu beachten wären auch die Zuschüsse welche eventuell noch konkret beschlossen werden, 2010 hat mich der Staat schon gut verarscht und die bereits zugesagten Zuschüsse

    mangels Masse im Fördertopf gekenzelt.



    Verbrauchsdaten:

    Jährlicher Stromverbrauch: 15.000 kWh die Grundlast liegt bei 700w-1,2KW

    Jährlicher Brennstoffverbrauch: 120.000-140.000 kWh ca. 5100 Betriebsstunden pro Jahr (Dachs) Spitzenlast läuft im Winter häufig mit.





    Derzeitige Heizung: Dachs 5,5 verstorben + 11/2019

    Energieträger der Heizung: Gas

    Alter und Typ der der Heiztechnik: Atak 63KW Brennwert Spitzenlastkessel (Bj. 2014)

    Ist bereits eine Solarthermie vorhanden: nein

    Vorhandener Heizungspufferspeicher und Größe: 1000 Ltr.

    Art der Warmwasserbereitung und Vorratsvolumen: Puffer an Frischwasserstation, und 3 Boiler je 160Ltr. Warmwasserspeicher

    Batteriespeicher: 10KW Bleispeicher (2016) zweimal kaput gegangen da nicht kompatibel mit BHKW und PV seit 2020 Lithium mit Senec Cloud


    Gibt es ein besonderes Strom-/Wärmeverbrauchsverhalten: Nein alle Mieter machen was sie wollen eine Stromtankstelle habe ich mal angeboten, allerdings ohne Interesse

    Hydraulischer Abgleich durchgeführt: Zum Teil, vermutlich sind im System hydraulische kurzschlüsse

    Temperaturen der Heizkreise: 70-80 Grad verlassen den Dachs

    Art der Heizkörper: Radiatoren BJ ca. 2000



    Immobilie und Rahmendaten

    Beheizte Fläche, Anzahl Bewohner: ca.650qm² ca. 14-18 je nach Situation der Vermietung

    Art und Baujahr der Immobilie: 1950-1970 Bimssteine und Ziegelsteine alles wurde gedämmt

    Erfolgte Modernisierungen: ständig optimiert und renoviert seit 1995 Fenster 1996 Doppelverglasung Speicherdämmung, neue Klinkerhülle 2002

    Speicherdämmung und Ausbau 2018, PV (2013) ca 5KWp, Senec Lithium 10KW Batteriespeicher Batteriespeicher 10KW Blei seit 2016 ab 2/2020 Austausch gegen Lithium


    Weitere geplante Modernisierungen: Eventuell mehr PV auf OST und Westdächer und Solarthermie anstelle von BHKW

    Zweiter Abgasstrang für BHKW frei: BHKW braucht nur an vorhandene Infrastruktur

    Erdgasanschluss vorhanden oder möglich:

    Zusammenschluss von Nachbarhäusern möglich: bereits erfolgt seit 2010, mehr geht nicht.


    Vorab Danke für Eure Unterstützung

    Grüße aus Hennef

  • Also, die Sache ist immer individuell und nur weil bei Herrn Schmitz das BHKW xy optimal ist, muss es bei Herrn Müller noch lange nicht so sein.


    KONKRET BEI DIR gibt es nix geeigneteres als eine Solidpower BSZ.

    Diese macht 13.000 kWh Strom, immer, egal, wie kalt oder warm es ist, 1,5 kW pro Stunde. Bei Deiner Grundlast die Faust aufs Auge...


    Der angebotene neoTower kostet laut Angebot etwa circa vielleicht 24.000 Euro.

    Die Vollwartung ist mit 0,22 Euro bepreist, würde ich sofort machen.... Dumm nur, dass hier pro Stunde gemeint ist. Wenn die Kiste 5.500 Stunden läuft, sind dies 1.210 Euro. Sollte man nicht vergessen.


    Was sollte man noch nicht vergessen?

    An Förderung bekommst Du, wenn die Anlage abgeglichen wird, für das BHKW mit Bonus 3.500 Euro.

    Der KWK-Bonus wird für 3.500 Stunden pro Jahr bezahlt, die 2.000 Stunden, die die Maschine noch läuft, werden nicht vergütet.

    Wenn wir uns nun nicht um nen Tausender kloppen, kostet die Maschine Dich nach Förderung 20.000 Euro. Und die muss die Maschine mit der neuen KWK-Gesetzgebung amortisieren.


    Die BSZ steht für etwa 26.000 Euro netto bei Dir im Keller, der Abgleich ist auch hier vorgeschrieben, wird aber nicht teurer, weil da jetzt ne BSZ hin soll.....

    Abgleich kostet pro Heizkörper etwa 90 Euro netto und wird auch wieder mit 30% gefördert....


    Die BSZ wird mit 12.450 gefördert, den KWK-Bonus, den es auch für die BSZ mit der neuen Gesetzgebung noch gibt, nimmt man sofort mit, sind 3.600 Euro.


    Also kostet Dich der BlueGEN 10.000 Euro nach Förderung....


    Die zwingend vorgeschriebene Vollwartung BSZ kostet 600 Euro im Jahr und nicht 1210 wie beim BHKW....


    Der neoTower 4 hat, wenn wir über Geld reden, niemals eine Chance gegen den BlueGEN....


    Und das schreibt einer, der BEIDE Anlagen kennt...

  • Die BSZ hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm 1,5 Kw elektrisch passt echt gut da PV und Speicher gut kompensieren können, bei 600 Watt Wärmeleistung wäre ich

    deutlich zu gering unterwegs.

    Das mit den Betriebskosten fände ich auch interessant ich gehe von 2kWh Gas für eine kWh Strom aus der Stromverbrauch der BSZ geht von der eigenen Produktion ab oder? Wie viel mag das sein?
    Wie lange ist die Lebenszeit einer BSZ?

    Wäre Solarthermie im gewissen Maß noch zusätzlich rentabel ? Bei ca 1500Ltr. Puffer kann Wärmeerzeugung ohne Therme nicht schaden?

    Besten Dank vorab.

    Denke positiv und sei offen für Neues @:pille
    Wer es noch nicht weiss, unser Dachs läuft, erste Lebenszeichen 10.02.2010 16:16
    verstorben bei 51.000 Betriebsstunden 11/2019

  • Moin Leute,


    man muss eventuell 3 Schritte zurück gehen, um zu kapieren, wieso ich denn vom BlueGEN so überzeugt bin.


    Ich habe vor etwa 2 1/2 Jahren unserem hiesigen Kaju abgeraten, sich so ein Ding zu kaufen und war mir sicher, dass das Teil eh nicht funktioniert. Dies lag daran, dass der Friedhof der BHKW und der Heizungstechnik generell prall belegt ist von Scheininnovationen, die ich in 30 Jahren in der Branche alle miterlebt habe. Sei es jetzt die Sunmachine oder Kirsch oder green energy oder die Stirlings oder oder oder oder.....


    Mein Hintergrund hierbei ist einerseits, dass unser Unternehmen primärer Ansprechpartner für den Kunden ist, dem wir die Wundertüte verkauft haben, mal so rein juristisch gesehen. Zweitens schreit es für Endkunden auch nicht unbedingt nach "Mehr", wenn man sich Mist gekauft haben, die KWK-Branche hat massiv gelitten unter den pechschwarzen Schafen. Es heißt dann immer:

    Kauf Dir ja kein BHKW, ist Mist.

    Es heißt nie: Kauf Dir keine Sunmachine.

    Alles wird in einen Topf geworfen, die BHKW sind in Sippenhaft, was neben der irrwitzigen Bürokratie auch ein Grund für die geringen Stückzahlen ist.


    Ich habe mir dann die Anlage von Kaju hier im Forum aus der Ferne in aller Ruhe angeschaut und darauf gewartet, dass das Ding hochgeht. Ist es aber nicht.


    Also waren wir vor 2 Jahren auf der SHK, haben mit Solidpower gesprochen, uns das Werk angesehen, die Leute kennengelernt und dann die BSZ in unser Portfolio aufgenommen.


    Das "Problem" an dem BlueGEN ist sein sehr niedriger Unterhaltungsfaktor. Er läuft einfach immer, macht immer 1,5 kW pro Stunde und fertig.... Er eignet sich nicht für Leute, die gerne mal schrauben, gerne mal gucken, was er denn am 27.09. um 03:22 Uhr gemacht hat, denn da hat er 1,5 kW Strom in dieser Stunde gemacht.... kann man, wenn man will, online sehen. Aber einen Nährwert hat das auch nicht.


    Man kann auch nicht dran fummeln, Öl nachkippen oder sonstwas dran machen, er ist einfach da...

    Einige Leute kapieren oder glauben das nicht, simple Dinge sind manchmal schwer zu vermitteln. Es wird dann ein Haar in der Suppe gesucht, wird das nicht gefunden (denn es ist keines da), kann das nur den Grund haben, dass man noch nicht genug gesucht hat. Muss aber jeder selber wissen.


    Solidpower hat derzeit den BG0 und den BG15.

    Der BG0 kommt im schäbigen Industriedesign daher, macht aber eben das, was ich oben beschrieben habe.

    Die Zugänglichkeit ist von vorne und von rechts, was bei Kaskaden ein Nachteil ist. Man muss als Abgaszubehör Alu nehmen


    Der neue BG15 sieht erheblich besser aus, ist von vorne zugänglich, sprich: Man kann mehrere Maschinen press nebeneinander stellen. Man kann Kunststoff-Abgaszubehör nehmen.


    Der BG15 kann modulieren, hat ein Display... sprich man kann sehen, was er macht. Und der Wirkungsgrad des neuen BG15 ist schlechter (!) als der des alten BG0.


    Die Modulation sehe ich bei einer SOFC-BSZ extrem kritisch, da diese technisch bedingt homogene Betriebsbedingungen haben muss. Außerdem ist es bei einer Leistung von 1,5 kW elektrisch wurscht, ob die Kiste dann auf 1,0 oder was auch immer runter kann. Es gibt hier absolut keinen Vorteil, aber das Risiko der Standfestigkeit. Hier ist man Viessmann nachgelaufen, dies ohne jeden Grund...


    Ich hänge nun mal an meinem sehr stressfreien und langweiligen BSZ-Leben, deshalb bin ich nun wieder da, wo ich damals vor 2 1/2 Jahren mit unserem Kaju war: Ich verkaufe den BG15 nicht, warte ab, gucke mir an, was das Ding macht.


    Beim BG0 würde ich mit Blut unterschreiben, dass dieser ohne Theater läuft, beim BG15 weiß ich es schlichtweg nicht.


    Dies mal als Background, wieso ich manche Dinge beim BlueGEN sehe, wie ich sie sehe.


    Zu Euren Fragen:

    Der BG0 frisst etwa 2,5 kWh Gas pro Stunde und macht 600 Watt Wärme und 1,5 kW Strom. Der Eigenverbrauch Strom der Maschine ist marginal, da der Prozess bei der Kiste chemischer Natur ist. Ich habe nicht die leiseste Ahnung, wie viel Strom der BG0 als Eigenverbrauch hat. Es ist aber die Suche nach dem Haar in der Suppe. Meinetwegen sind es 5 Watt....


    Es ist absolut egal, wie lange die BSZ hält, denn man hat einen Vollwartungsvertrag, der 10 Jahre läuft. Ich weiß nicht, was die BSZ nach 10 Jahren und einem Tag macht, aber dann ist 2031 und ich weiß auch nicht, ob dann die Welt noch steht. Vielleicht bin ich dann schon tot, vielleicht sind andere hier dann schon tot, vielleicht auch nicht..... Oh Gott... überall Bedrohung und Gefahr, was ist denn, wenn....????


    Man kann sich gegen den Totalausfall der BSZ nach 10 Jahren und einem Tag absichern, indem man sich heute keine kauft. Dann ist man auf der sicheren Seite.


    Für alle anderen:

    Solidpower hat noch Restbestände vom BG0, die für einen Sonderpreis abverkauft werden, wer Interesse hat, kann sich melden.


    Solarthermie kann man zusätzlich machen, die Frage ist, ob das sinnvoll ist, denn der BG0 macht ja immer 600 Watt. Nennenswert Wärme produziert Thermie im Sommer, die kann man dann maximal für WW nehmen.

  • Wenn das bis dato ein Dachs steht, wäre eine Umrüstung ggf der geringste Aufwand.

    Der neue Dachs mit MSR3 kann die alte MSR2 Systemtechnik (soweit welche vorhanden ist) weiter nutzen. Durch die 3 Stufen sollte eine lange Laufzeit realisierbar sein.

  • Da hat HansDampf schon recht, die Bluege passt optimal, vermutlich kann man die auch mit ein wenig ST unterstützen, muss man aber rechnen!

    Zum Teil, vermutlich sind im System hydraulische kurzschlüsse

    Wie so etwas zustandekommt würde mich schon interessieren. Unabhängig davon hast du mit KWK statt WP eine sehr gute Alternative die du bei der Objektgröße auch ausnutzen solltest. Ob WP überhaupt möglich ist kommt auf die Rücklauftemperaturen an die wir noch nicht kennen.


    Bei deiner Objektgröße, kann man ohne Bedenken die Bluegen einbauen, alternativ ist dein Wärmebedarf aber auch groß genug um sich wieder einen Dachs zu holen und diesen im Sommer mit Solarthermie zu unterstützen. Hier sehe ich wiederum zwei Möglichkeiten. a) einen neuen Dachs, der kann auch modulieren. Das kompensiert die Ungewissheit mit dem Nachbarn und b) dein alten Dachs mit einem Modernisierungspaket wieder in die Förderung zu bringen. Das ist dann ein Sonderfall über den man genau nachlesen muss, evtl. gibt es ja sogar eine Lücke in der man mit modernisierten Bestandsanlagen um die 3500 Std. Grenze herum kommt? Weiß hier jemand mehr?

  • Hans Dampf

    Saubere Darstellung, dafür ein :thumbup:

    Nun will ich nicht das Haar in der Suppe suchen, aber eine genauso saubere Kostenrechnung wäre der I-Punkt!

    Lesen gefährdet die Dummheit! Denken gefährdet Vorurteile!
    Auf der Suche nach Intelligenz sind alle Teleskope von der Erde weg gerichtet. Nicht ohne Grund!

  • Gibt es dafür einen nachvollziehbaren technischen Grund?

    Neuendorfer

    Der Fehler in Deinem Satz liegt in dem Wort "nachvollziehbar". Nein, gibt es nicht, ich habe damals meinen Senf dazu gegeben und war der Meinung, dass die Modulation unnötig ist bei 1,5 kW elektrischer und vor allem 600 oder 800 Watt thermischer Leistung.


    Stattdessen sollten doch bitte alle froh sein, dass man eine sehr sehr zuverlässig funktionierende Maschine hat, die sich gerade im Markt etabliert und die Finger von der Kiste lassen. Meinetwegen ne neue Verkleidung machen und Zugang von vorne und nicht vorne/rechts, aber das war es dann auch schon.


    Dem ist man aber nicht gefolgt. Ich kann mit definitiver Sicherheit sagen, dass der BG0 absolut einwandfrei funktioniert ohne die kleinste Macke.


    Ob das der BG 15 auch tut, weiß ich nicht. Werde ich aber auch nicht an unseren Kunden ausprobieren und abwarten.


    Zum Thema Wirkungsgrad:

    BG0 frisst 2,51 kWh Gas und macht daraus IMMER 1,5 kWh Strom und 600 Watt Wärme

    BG15 frisst 2,7 kWh, macht auch bis zu 1,5 kWh Strom, aber auch gerne weniger, keine Ahnung, wieso, und liefert bis zu 0,85 kWh Wärme.


    Mit den Worten "bis zu" ist alles erschlagen. Ich wollte dieses Jahr endlich mal zum Jahrestreffen vom Forum kommen, wenn ich es denn zeitlich schaffe. Bereits jetzt verspreche ich, dass ich jedem Teilnehmer bis zu 1000 Euro schenke, wenn wir uns sehen.


    Kleiner Tipp am Rande: Nehmt trotzdem mal eigenes Geld mit.


    Wieso sind die Zahlen anders, obwohl es der gleiche Stack ist? Keine Ahnung... ich hatte irgendwann auch keinen Bock mehr, nachzufragen, denn ich hätte die Anlage nie auf BG15 geändert. Es wird aber wie immer eine höllisch pfiffige Innovation dahinterstehen, die ich mir mit meinem kleinen Hirn nicht vorstellen kann.


    ===========

    Verbrauchsdaten:

    Jährlicher Stromverbrauch: 15.000 kWh die Grundlast liegt bei 700w-1,2KW

    Nun noch für Freund bluwi die Berechnung, die ist nicht so einfach, da es ein Mietobjekt ist, ich führe aber einfach mal die Kosten auf.


    Der BG0 verbraucht 22.000 kWh Gas, von denen der Wärmeanteil entfällt, da in diesem Objekt die Wärme wohl immer genutzt wird.

    Sind also 0,6*8760h=5.256 kWh, bei 6 Cent also 320 Euro


    Vollwartung kostet 600 Euro, EEG-Umlage kann anfallen auf 10.001. kWh Eigenverbrauch, der wird aber durch (siehe Zitat oben) das Lastprofil im Objekt irre hoch sein.


    Also stehen in jedem Jahr in dem Keller 13.000 kWh Strom rum, die der Betreiber dann verkaufen kann, wenn er denn will. Schlappe 25% der Vollwartung kann er noch umlegen, wenn er denn will...


    Falls nein kosten diese 13.000 kWh Strom mit nicht nicht umgelegtem Vowa 920 Euro. Einstand ist also 7,1 Cent/kWh.


    Den Strom kann er ja an die Mieter verkaufen, macht er ja im Moment auch....


    Wir können hier Tage diskutieren, aber konkret für diesen Anwendungsfall gibt es nix besseres als den BG0. Es wird wahrscheinlich sogar weniger Strom zugekauft werden müssen als vorher beim Dachs, obwohl der 5,3 kW hatte... verrückt, oder?


    Kann nicht....

    Doch. Denn wenn der Dachs 5.000h gelaufen ist, ist er 3.760 Stunden nicht gelaufen, bei 0,7 kW Grundlast sind das 2.632 kWh Strom, die der Dachs sicher nicht geliefert hat.


    Mit dem BG müssen aber nur die Bereiche oberhalb von 1,5 kW abgedeckt werden. Mit dem Hammer gerechnet sind dies 0,2 kWh, wenn man 15.000 kWh durch 8760 teilt. Sind dann 1760 kWh.....

  • Ok, nun auch von mir ein paar Gedanken für Christopherus_1975


    Das mit der "Senec Cloud" würde ich als Planungskonstante vergessen. Das ist ein Marketinginstrument damit die Stromspeicher verkauft werden. Lohnt sich der Tarif für den Betreiber, wird er sicher früher oder später gekündigt. Es gibt physikalisch halt keine Stromspeicherung in einer Wolke... Lohnt sich der Tarif in der Vollkostenrechnung für den Anbieter, gibt es den so lange, wie es sich für den Anbieter lohnt und der Anlagenbetreiber brav zahlt...


    PV und Wärmepumpe passen vom Ertrag/Verbrauch nicht zusammen. Die PV bringt es im Sommer, die Wärmepumpe braucht den Strom im Winter. Die Sonne scheint am Mittag, die Heizung braucht es morgens und abends... Und günstige Wärmepumpenstromtarife sind nicht mit PV kombinierbar!


    5,5 Cent Wartung je kWh beim NeoTower Living sind eigentlich ganz ok. Was kostet die Vollwartung vom BlueGen aktuell? 600 Euro? Das wären dann auch rund 5 Cent/kWh. Man möge mich berichtigen...


    Was die Anschaffungskosten betrifft, solltest Du ein zweites Angebot für den NeoTower, eines von Deinem SenerTec-Partner und eines oder zwei zum BlueGen einholen. Je nachdem wie schlimm der Schaden am Dachs ist, käme auch eine 50-Prozent-Modernisierung mit neuem Motor in Betracht. Dann kann man das mal grob durchrechnen, wo Du mit was landest.


    Klar ist halt, der BlueGen macht Dir irgendwas bei 12.500 kWh im Jahr. Ein Motor-BHKW eher 20.000 kWh. Aber die Eigennutzung von beiden dürfte unterm Strich gleich sein. Die Einspeisung des Überschusses lohnt aber kaum. Was hier alles rausreißen wird sind die rund 10.000 Euro Förderung aus dem KfW 433 Programm für einen BlueGen. Und mit dem KWKG 2020 ist aktuell für BHKW größer 2 kW eine Begrenzung der Förderung (KWK-Zuschlag) auf 3.500 Stunden pro Jahr vorgesehen. Der BlueGen wäre davon nicht betroffen, ein Motor-BHKW, das > 5.000 Stunden laufen würde hingegen schon.

  • Zum Thema Wirkungsgrad:

    BG0 frisst 2,51 kWh Gas und macht daraus IMMER 1,5 kWh Strom und 600 Watt Wärme

    BG15 frisst 2,7 kWh, macht auch bis zu 1,5 kWh Strom, aber auch gerne weniger, keine Ahnung, wieso, und liefert bis zu 0,85 kWh Wärme.

    Das ist doch eine Verbesserung, im Ganzen, also Wärme und Strom hat man nun nur noch 350 Watt Verluste, mit dem alten waren es 410 Watt. Gesamtwirkungsgrad ist also besser, nur die Aufteilung Wärme Strom verschlechtert sich geringfügig.

    Doch. Denn wenn der Dachs 5.000h gelaufen ist, ist er 3.760 Stunden nicht gelaufen, bei 0,7 kW Grundlast sind das 2.632 kWh Strom, die der Dachs sicher nicht geliefert hat.


    Mit dem BG müssen aber nur die Bereiche oberhalb von 1,5 kW abgedeckt werden. Mit dem Hammer gerechnet sind dies 0,2 kWh, wenn man 15.000 kWh durch 8760 teilt. Sind dann 1760 kWh.....

    Da hast du recht, das kann schon gut sein, aber in deinen Annahmen gehst du davon aus das der Dachs nicht einmal zufällig paralell zu einer Spitzenlast lief. Wenn das System aber gut installiert und eingestellt ist, sollte es möglichst oft paralell zu den Spitzenlasten laufen. Zugegeben, das ist nicht immer einfach in Mehrfamilienhäusern.



    Was du aber in deinen Berechnungen immer unterschlägst ist die Abnutzung also AfA für den Bluegen, diese muss man wie bei jeder anderen Maschine die zur Gewinnerzielungsabsicht betrieben wird aber auch berücksichtigen. Ausser du hast von vornherein vor mit der Stromerzeugung Verlust zu machen, das wird aber mindestens genauso seten er Fall sein wie das die Wärme des Bluegen ungenutzt zum Teufel geht.

    Also mit deinen Zahlen, 10 Jahre Lebenserwartung (siehe Vowa) Investition 10.000 € nach Förderung und 13.000 kWh pro Jahr Stromerzeugung muss man pro kWh die Erzeugt wird noch einen AfA Anteil von 0,076923077 € als Kosten berücksichtigen.

    Mit den anderen Zahlen komm ich auch nicht klar, Gaspreis 6 ct. Verbrauch 2,51- Wärme 0,6 / Leistung 1,5 ergibt Brennstoffkosten von 0,06 € pro kWh. Nimmt man die Verluste 0,41 kWh noch auf der Wärmeseite dazu statt auf der Stromseite kommt man dennoch auf 0,0764 €

    VoWa kostet pro kW 0,046153846 €

    Daraus gergeben sich gerundet Kosten pro kWh von 18,31 bis 19,95 ct pro kW


    6,756 ct EEG Umlage oben drauf und der Verlustfreie Stromverkauf an Mieter ist ab 25,06 ct möglich. Bezugspreis aus dem Netz schätze ich mit 31 ct also erwirtschaftet man pro Stunde 5,9 * 1,5 = 8,90 ct maximal. Damit ist die Wirtschaftlichkeit schon mal mehr als sichergestellt, wie immer kritisch die Einspeisevergütung für ungenutzten Strom. Fairerweise mus man aber auch sagen das die EEG Umlage ja vielleicht bald wegfällt! Was die Wirtschaftlichkeit in Mietobjekten verdoppeln würde!


    Daraus ergibt sich (ohne EEG Umlage) ein Mindesteigenverbrauch von 45 % oder 5850 kWh was in dem Fall wohl gegeben ist.


    Ach eine Frage noch sind bei dem Invest von 10.000 € die Installationskosten schon drin?

  • Also,


    die Förderung ist nicht 10.000 Euro, sondern 12.450 Euro aus KfW 433. Wenn 2.450 Euro so zu vernachlässigen sind, gebe ich Euch gerne meine Kontonummer


    Die AfA fällt bei allen Anlagen an....


    Wenn der Vowa beim BlueGEN 600 Euro kostet und die Kiste 13.000 kWh macht, kostet die Vollwartung je kWh 4,6 Cent...

    5,5 Cent Wartung je kWh beim NeoTower Living sind eigentlich ganz ok.

    Zweiter Fehler: Es sind nicht 5,5 Cent je kWh, sondern 22 Cent je Bh. Die Kiste moduliert aber.... Und eine Stunde mit 2 kW kostet auch 22 Cent...


    Und ja: Für 26.000 Euro netto steht die Kiste namens BG0 im Keller und macht nix außer Strom.... kann auch etwas weniger sein, je nachdem, wie die Örtlichkeiten so sind. Sind dann eben 10 Mille nach den Förderungen.


    Dafür wird es niemals im Leben ein BHKW geben, da kann er sich noch 30 Angebote holen...

  • 1.

    Also kostet Dich der BlueGEN 10.000 Euro nach Förderung....


    Sind dann eben 10 Mille nach den Förderungen.


    Investition 10.000 € nach Förderung


    die Förderung ist nicht 10.000 Euro, sondern 12.450 Euro aus KfW 433. Wenn 2.450 Euro so zu vernachlässigen sind, gebe ich Euch gerne meine Kontonummer


    2.

    Was du aber in deinen Berechnungen immer unterschlägst ist die Abnutzung also AfA für den Bluegen, diese muss man wie bei jeder anderen Maschine die zur Gewinnerzielungsabsicht betrieben wird aber auch berücksichtigen.


    Die AfA fällt bei allen Anlagen an....

    3.

    VoWa kostet pro kW 0,046153846 €


    Wenn der Vowa beim BlueGEN 600 Euro kostet und die Kiste 13.000 kWh macht, kostet die Vollwartung je kWh 4,6 Cent...


    Tust du dir und uns bitte den gefallen und regst dich erst auf wenn du GRÜNDLICH gelesen hast was DU SELBST geschrieben hast?

    Ok beim 3. Beispiel kann es auch an der Umrechnung € in ct liegen, würde aber auch nicht für dich sprechen.


    Im übrigen habe ich deine Behauptung das er in diesem Fall gut passt bekräftigt und lediglich angemerkt das du nicht ALLE kosten erwähnt hast, sowie das andere Produkte auch gut passen könnten.


    Im Endergebniss habe ich für dich weitergerechnet und dargelegt das ab 45 % EV eine Bluegen Gewinn macht! Was du so wenn überhaupt nur nach der 5. Nachfrage machst! Ebenso habe ich dargelegt das die neue Bluegen im Gesamtwirkungsgrad nicht schlechter ist, lediglich ein ungünstigeres Wärme / Strom Verhältniss hat.


    Es ist also nicht nachvollziehbar weshalb du so Zickig bist wenn andere die von Dir vertriebenen Produkte gut dastehen lassen?!?!