Abschreibung ? wie lange?

  • Hallo nach wie viel Jahren bzw.nach wie viel Betriebsstunden schreibt ihr den Dachs in eurer Wirtschaftlichkeitsberechnung ab?
    Meiner hatte nach 55000 h einen neuen Motor bekommen..jetzt hat er 81000 h gelaufen..Dazwischen neue Kabelbäume,Ölpumpen,Anlasser,Stellmotore etc. :rolleyes:

  • Zitat

    Hallo nach wie viel Jahren bzw.nach wie viel Betriebsstunden schreibt ihr den Dachs in eurer Wirtschaftlichkeitsberechnung ab?


    http://www.kwk-infozentrum.info/html/steuer_afa.html




    Zitat

    Meiner hatte nach 55000 h einen neuen Motor bekommen..jetzt hat er 81000 h gelaufen..Dazwischen neue Kabelbäume,Ölpumpen,Anlasser,Stellmotore etc. :rolleyes:


    55 tsd Bh für eine Ölanlage - ok - Gasanlagen laufen länger
    Kabelbäume ?? wieviel denn ??


    Anlasser ?? mehrere ?? ?(

  • Hallo Reinhard,


    bei bivalenten Anlagen, bei denen der "Spitzenlastkessel" auch alleine für eine Versorgung des Objektes ausreicht kann ich mir auch eine Degressive AfA vorstellen.


    Grüße


    Bruno

    Ich bemühe mich, garantiere aber keine Vollständigkeit und Richtigkeit, Beiträge ersetzen keine Steuer- oder Rechtsberatung!
    Ich Unterstütze den gemeinnützigen Gedanken dieses Forums und dessen gemeinnützigen Verein, der sicher nix gegen eine Spende hat, wenn ihm hier geholfen wurde.

  • Tja, wie das so ist mit unseren Behörden, mein FA will 20 Jahre, sowie bei der Fotovoltaik @:pille



    Gruß
    Tom

  • "Dein" BeARBEITER im FA ist schlecht informiert.
    Er braucht nur in die AFA - Tabelle des Finanzministeriums zu schauen.
    Habe ich gerade im Internet nochmals getan.


    Eindeutig: BHKW - 10 Jahre.


    Hole Dir das entgangene Geld schnellsten zurück!.
    Kannst mir ja 10 v.H. Lesegeld geben-wauu ;) ))))

  • Dachsfan
    1 Anlasser,3 Kabelbäume,3 Ölpumpen,2 Stellmotore.Die Anlage ist nur wirtschaftlich wenn man vieles selber macht(jede zweite Wartung,Ölpumpe.Anlasser).


    Ich meinte eigentlich nur die Abschreibung in einer Betriebswirtschaftlichen Rechnung :rolleyes:
    Was denkt ihr wie lange wird der Dachs laufen bis er komplett ausgetauscht werden muß?

  • Zitat

    1 Anlasser,3 Kabelbäume,3 Ölpumpen,2 Stellmotore.Die Anlage ist nur wirtschaftlich wenn man vieles selber macht(jede zweite Wartung,Ölpumpe.Anlasser).


    Anlasser ist normal, Kabelbäume jede 5 Jahre einer ist auch ok, ich gehe davon aus den 3. hast Du gerade erst eingebaut, Ölpumpen ist auch ok, Stellmotore na ja... kann man lassen, wenn sonst nix war, würde ich sagen ist ok.



    Es ist schön wenn man vieles selbermachen kann, das stimmt. Ich kann Dir aber so nicht beistimmen, das es voraussetzung für die Wirtschaftlichkeit ist, das kommt auf die Umstände an......


    Aber wer ein Schrauber ist, ich würde auch niemand an meine Anlage lassen..... der Schraubt doch sowie so gern. Viele meiner Kunden, wie gesagt Kfz Meister, Handwerksmeister ( Elektro, Heizungsbau..) machen alles selbst am Dachs, ich finde es richtig wenn diese Kunden voll unterstützt werden. ( Die nicht zum ersten Mal schrauben- meine ich)

    Zitat

    Was denkt ihr wie lange wird der Dachs laufen bis er komplett ausgetauscht werden muß?


    Ich wüsste nicht warum der Dachs komplett ausgetauscht werden muss. Ich schätze mal das meiner noch 30 Jahre läuft. :tongue:

  • Hi,


    3 Ölpumpen bei 55000h ist normal ?( ?( ?( ?(


    Gruß
    Tom

  • reinhard


    Das BHKW auf 10 Jahre abgeschrieben werden weiß ich auch aber mach das mal einem Steuerbeamten klar @:pille
    Als ich meine PV-Anlage 2000 und meinen Dachs 2001 gekauft hatte, stand im August 2001 das FA vor der Tür und machte ne Prüfung :-(/
    Seit dem haben die mich auf Beobachtung @:pille


    Mir ist das mittlerweile zu dumm mich mit denen zu streiten, dafür ist mir meine Zeit zu kostbar.


    Gruß
    Tom

  • Zitat

    Original von Tom3244
    reinhard


    Das BHKW auf 10 Jahre abgeschrieben werden weiß ich auch aber mach das mal einem Steuerbeamten klar @:pille
    ....
    Gruß
    Tom


    Aber da ist doch nichts klar zu machen...
    Wenn Alles so klar wäre. Ein Blick von 1 Minute auf die homepage des
    Bundesfinanzministeriums und dann unter AFA-Liste steht eindeutig
    BHKW= 10 Jahre.


    Also bei der nächsten Steuererklärung einfach 10 v.H. absetzen und diesen Hinweis geben. Alles andere wäre ja Rechtsbeugung.

  • Mein FA hat den 10-jährigen Absetzungszeitraum auch ohne Murren akzeptiert.
    Ich habe denen nicht einmal den Hinweis a la Reinhard gegeben.


    Das FA hat ja auch nicht so viel Lust sich mit renitenten Steuerbürgern herumzuärgern (Je nach Sachbearbeiter ist das natürlich unterschiedlich)
    Gruß
    rosisosi

  • Zitat

    Alles andere wäre ja Rechtsbeugung.


    )))) Nein niemand vom Finanzamt kann Rechtsbeugung begehen.


    Ausserdem kann, wenn wichtige Gründe vorliegen von der allgemeinen AfA Liste abgewichen werden, in der Regel ist die Abschreibung mit 10 Jahren zu berechnen.


    Die Abschreibung kann, wie in meinem Link erklärt, linear oder degressiv vorgenommen werden. Dies ist ausschließlich die Entscheidung des Steuerpflichtigen. ;)


    Hier noch einmal der Link:
    http://www.kwk-infozentrum.info/html/steuer_afa.html

  • Ist die Darstellung in dem link von einem Steuerberater????
    linear und degressiv ist doch nicht zusätzlich möglich sondern nur
    entweder oder! Wobei man von einer dgressiven Abschreibung zu einer linearen wechseln kann -aber nicht umgekehrt.


    Ich werde mal meinen Sohn (Steuerberater, angestellt deshalb keine Werbung zu befürchten) bitten, eine stimmige
    Darstellung zu machen.

  • super reinhard,


    er wird dann sicher auch darauf eingehen, wann ein Wirtschaftsgut überhaupt degeressiv abgeschrieben werden kann, Stichwort bewegliches Wirtschaftsgut. Eine Heizung ist das m. E. nicht, also wenn ein BHKW in einem Haus ohne Spitzenlastkessel betrieben wird, ist das notwendiger Teil des Gebäudes.


    Grüße


    Bruno

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    Einmal editiert, zuletzt von Bruno44 ()

  • Also ich will nicht vorgreifen....


    aber bitte nicht erklären, dass das BHKW nicht weggenommen werden kann, dann würde es ja Teil des Gebäudes und nur noch mit den
    Werten für Gebäude (ab Baujahr 1925 nur noch 2,o v.H.) abschreibbar sein. Außerdem immer als eigenes Wirtschaftssubjekt führen und auch eine eigene Steuererklärung - niemals auf dem Bogen für Vermietung und Verpachtung!!!!
    Gerade bei der "Belieferung" von Mietern. Offiziell sind ja alle Parteien
    in einer GbR , aber der Eigentümer des Hauses stellt seinen Geschäftsanteil in Form der Sacheinlage BHKW . Daraus hat dann der Eigentümer Einnahmen/Ausgaben, die er in der entsprechenden
    Anlage einträgt. Da die Mieter keine Einnahmen und Ausgaben haben, brauchen die auch nichts anzugeben.


    Ab 01.01. 2008 ist das Spiel mit den degressiven Abschreibungsmöglichkeiten für die, dann erst anschaffen, sówieso vorbei. Wer bisher linear abgeschrieben hat, kann auch nicht zurück.
    (y)
    Man sollte grundsätzlich nur soviel abschreiben wollen, wie man
    Überschüsse erzielt. Wenn man davon ausgeht, dass die Überschüsse
    ziemlich gleichmäßig anfallen, dann ist wohl linear über 10 Jahre
    das Vernünftigste.

  • Also ich hab ganz entspannt degressiv mit Sonderabschreibung, Ansparücklage benötigte ich ja nicht als "Betriebsgründer einer KWK Betreiberfirma" wenn ich will kann ich auf lineare Abschreibung zurück.


    Das kann jeder machen wie er will und gucken was sein Finanzamt dazu sagt. Mit dem Gebäude zusammen muss niemand die KWK Anlage abschreiben, es sei denn er hat direkt beim Kauf des Hauses oder Neubau die Anlage gekauft. @:-

  • Hallo!


    Zitat

    3 Ölpumpen bei 55000h ist normal


    Nun ja, mein Dachs hat bei 3350 Bth auch schon die dritte !


    Aber noch auf Garantie (y)


    Aber die int. Umwälzpumpe kriegt langsam auch schon mal "Schwächeanfälle"


    Gruß Dachsgärtner

  • Zitat


    "Diese 5.130 € ( 19 % MwSt ) buchen Sie jetzt Gewinnerhöhend, d.h. als Einnahme."


    Das Ganze bitte auf dem Konto Umsatzsteuer "Habenseite" verbuchen. Den Begriff Gewinnerhöhend würde ich hier nicht verwenden wollen.


    Die Mwst ist ein durchlaufender Posten der Buchführung.
    Ein Guthaben am Ende des Wirtschaftsjahres wir an das FA abgeführt. Ein Negativbetrag bedeutet Rückerstattung vom FA.


    Mit Gewinn hat das betriebswirtschaftlich weniger was zu tun!!



    Gruß mpoehl