Was unsere Nachbarländer für den Klimawandel tun

  • Ich gebe dir Recht Verheizer, dass die Politik mehr Geld anfassen muss um irgendwas zu ändern. Finde aber trotzdem, dass es hier in Deutschland relativ gut läuft. Es gibt ja auch gewisse Parteien die sich stark für den Klimawandel einsetzen. Das finde ich auch gut und soll auch so bleiben. Wir haben nur den einen Planeten und den müssen wir schützen. Finde es schade, dass Geld eine Rolle spielt.


    LG

  • Ja das stimmt. Geld regiert die Welt. Leider ist das so und wird wahrscheinlich auch so bleiben.


    Langsam findet aber ein Umdenken statt und es gibt viele Länder, die als Vorbildfunktion dienen können. Oftmals wird die nationale Klimabilanz aber künstlich verbessert, indem man die Umweltbelastung einfach in ein anderes Land auslagert. Langsam aber sicher sollten wir uns in allen Aspekten als globale Gesellschaft betrachten.


    NO BORDERS NO NATIONS!

  • Ja, Geld regiert die Welt.

    Solange eine PV-Anlage, neue Heizung oder jede andere energetisch sinnvolle Anlage unter dem Gesichtspunkt der Rentabilität und Förderung angeschafft wird, wird es für unsere Umweltentlastung nicht so vorangehen, wie es notwedig wäre.


    Ich bin der Auffassung, dass Investitionen auch sinnvoll sind, wenn sie sich nur ökologisch armortisieren. Lässt sich allerdings schlecht rechnen und wird nicht innerhalb der Lebenszeit nachprüfbar sein.

  • Geld regiert leider die Welt. Lobbyismus kommt auch noch dazu. Es ist doch absolut fragwürdig das sich eine Politikern hinstellt und einem vom Klimawandel erzählt und sagt, dass wir als Gesellschaft anpacken müssen selber auch einen dicken V8 fährt.. verstehe ich nicht.....

  • Die Wirtschaft läuft bei uns einfach nicht nach Plan und die Menschen können sich eine nachhaltige Anlage schlicht und einfach nicht leisten.

    Warum läufft die Wirtschaft nicht nach Plan? Der Dokumentarfilm Oeconomia von Carmen Losmann beschreibt einen zentralen Mechanismus (siehe Besprechung). Wirtschaftliche Aktivität kann man entweder als Summe aller Güter und Dienstleistungen (BIP) messen, die gegen Geldleistung geliefert wurden, oder über den Gegenstrom des Geldflusses, also Geldmenge mal Zirkulationshäufigkeit. Weil die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes eher gleichbleibend ist, muss man also die Nettokreditaufnahme stärken, damit die Menge des Geldumlaufes zunehmen kann.


    Die Frage ist nur, ob das besser Privatleute sein sollten, z.B. für Hypothekenkredite und langlebige Konsumgüter und, oder ob der Staat die Kreditsumme für Infrastrukturprojekte expandiert. Letzterer hätte den Vorteil, mit besserer Bonität niedrigere Zinsen nutzen zu können. Zinsen bestimmen ja den Anteil des Geldflusses, der zur Entlohnung an die Reichen und Superreichen fließt, welche direkt oder indirekt über Banken die Einnahmen aus der Kreditvergabe einstreichen.


    Ist es nicht so, dass bei Zinsen um 0% der Einfluss der oberen Zehntausend schwindet?


    Gruß,

    Gunnar


    Solange eine PV-Anlage, neue Heizung oder jede andere energetisch sinnvolle Anlage unter dem Gesichtspunkt der Rentabilität und Förderung angeschafft wird, wird es für unsere Umweltentlastung nicht so vorangehen, wie es notwedig wäre. Ich bin der Auffassung, dass Investitionen auch sinnvoll sind, wenn sie sich nur ökologisch armortisieren.

    Dafür gibt es einen Trick, indem man in die betriebswirtschaftliche Rechnung die externen Kosten durch eine Abgabe oder Steuer einbezieht. Wir dürfen heute schon unsere Energiesteuern in gewissen Rahmen, den die EU vorgibt frei gestalten. Daher ist es uns erlaubt, die Energiesteuern auf Energieprodukte mit einer Energiekomponente plus einer Komponente für die CO2-Intensität so auszugestalten, dass eine gewünschte Lenkungswirkung erzielt.


    Gruß,

    Gunnar

    Ist die Wärme kraftgekoppelt, wird die Energie gedoppelt. (Ulli Brosziewski)

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