B.KWK Kongress 2019

  • Seit gestern läuft in Berlin der B.KWK Kongress. Einige Mitglieder vom BHKW-Forum e.V. habe ich dort schon getroffen.



    Es gibt aber auch Videos von der Veranstaltung. Hier die Eröffnungsrede. Spannend sind die Hinweise von Staatssekretär Bareiß zu anstehenden KWKG-Novelle.


  • Danke für die Infos.


    Ich muss gestehen, dass mir die Kraft fehlte, dem Herrn Staatssekretär bis zum Ende zuzuhören....

    Es ist wie immer Wischi-Waschi und man sollte hier mal die Rede vom letzten Jahr, vom vorletzten Jahr u.s.w. einstellen. Der angesprochene Arbeitsplatzabbau wird vor allem in der CDU/CSU/SPD-Fraktion im Bundestag stattfinden, wenn die so weitermachen und die Berufspolitiker meinen, mit warmweichen, unkonkreten Aussagen weiterzukommen.


    Darüber hinaus hat der Knabe keine Ahnung von der Materie, ansonsten müsste er wissen, dass Biomasse-KWK sicher nicht die Lösung ist und mehr Probleme bringt, als sie löst.


    Es fehlt bei dem Knaben an jeglichem pragmatischen Ansatz, der für die nächsten 10 Jahre Lösungen bringt, diese aber am besten gestern, und das sind eben Erdgas-BHKW. Stattdessen wird wieder der Ausflug nach Wolkenkuckucksheim gemacht.


    Dann mach mal aus PV Wasserstoff oder noch besser Methan... und dann guck mal, wie das funzt... P2irgendwas ist absoluter Nonsens

  • Politiker Nr1 fragt N2: Was hast Du denn heute gesagt?

    Politiker Nr2: Nichts!

    Politiker Nr1: Ich wollte ja nur wissen, wie Du’s heute formuliert hast.


    Also bezüglich Staatssekretär will ich Dir nicht widersprechen, bezüglich deiner Auffassung zu Biomasse schon.


    Fossiles Gas kann nur eine taktische Maßnahme sein und ja, das müsste konsequent unterstützt und nicht behindert werden. Aber es muss auch absehbar abgelöst werden. Biomasse und P2G sind strategische Parameter. Die muss man jetzt denken und weiterentwiceln, damit sie mittelfristig tragfähig werden. Wie ich schon an anderer Stelle festgestellt hab war Dein Steckenpferd von heute früher auch mal Wolkenkuckucksheim.


    Aber Strategie ist nicht jedermanns Sache. Manche Menschen haben einen Horizont mit dem Radius Null, das nennen sie dann Standpunkt. (sorry, ist nicht wirklich böse gemeint:D)



  • Wo kommt die Biomasse her? Was wird dafür nicht angebaut? Wer hat dafür dann nix zu fressen?


    Rechne mal vor: Ich habe ne Tüte mit 1 Mio kWh PV-Strom, die gerade keiner braucht. Was kann ich mit P2G draus machen? Was mache ich dann aus dem oder mit dem, was ich draus gemacht habe? Basis sind die 1 Mio kWh Strom...


    Mal egal, wo die Reise hingeht: Wir werden nicht drum rumkommen, unseren Verbrauch zu senken, und zwar bei allem. Ansonsten kommt (wie schon 1000x von mir geschrieben) AKW als Lösung, da CO2-neutral und sauber und für vordergründig in der Zeit von 12 Uhr bis Mittags denkende Trottel DIE Lösung.


    Bei Biomasse und vor allem bei P2G ist die Mathematik der Feind. Wie gesagt: Rechne doch mal vor... die 1 Mio kWh stehen im Raum

  • Was willst Du denn gerne hören?

    Dass Biomasse nicht für alles reicht? Sagt auch keiner, bringt halt einen Beitrag.

    Und dass P2G einen besch.. Gesamtwirkungsgrad hat? Das weiß auch jeder. Aber wir haben heute schon Überstrom-Abschaltungen. Wenn wir eines Tages doppelt oder dreifach so viel Windkraft haben, was machen wir dann damit? Ich sage mal als mittelfristiges Ziel wäre 50% Gesamtwirkungsgrad aus Überstrom erreichbar, aber da muss man auch frühzeitig (jetzt) was dafür tun und nicht meinen, „da kann ich heute kein Geschäft mit machen“.

    Es gibt keine einzelne Patentlösung wie in den 1960ern. Wir müssen vielfältig denken und Einsparung ist vermutlich der größte Posten in der Gesamtrechnung. Aber das ändert halt nichts dran, dass Wind und Sonne sehr ungleichmäßig arbeiten, auch wenn wir nur noch die Hälfte an Strom brauchen.

  • bluwi

    Ich habe hier oft kritisiert, dass manche z. B. bei der BSZ diese als Lösung anzweifeln, weil sie 89 Vorteile und 3 Nachteile hat, Ende vom Lied: Man macht garnix und lässt alles so.


    Evtl. mache ich beim Thema Biomasse und P2G genau das selbe und habe nicht auf dem Schirm gehabt, dass es auch hierbei nicht um DIE 100%-Lösung geht, sondern um Steinchen im Mosaik Energiewende ohne Atom-Renaissance. Dies ist sicher falsch von mir.


    Beim Thema Staatssekretär gehe ich aber keinen Millimeter von meiner Meinung ab.

    Es ist ja schon toll, dass der Mann zu spät kommt, weil er sich vorher um das Thema Grundrente kümmern musste und danach beim B.KWK seinen substanzlosen BLABLA-Vortrag hält.


    Kann sein, dass er ein Multitalent ist, kann aber auch sein, dass er kein Multitalent ist und dies genau das Problem ist....


    Die Regierung hat keine Multitalente, sondern eher Mutti-Talente


    Here lies the rabbit in the pepper....


    Ich wollte auch mal mit Anglizismen auf dicke Hose machen.


    Die Leute, die über das Thema Energiewende entscheiden, haben fachlich genau NULL Ahnung von der Materie. Schade, dass dem Herrn Staatssekretär keiner ne Frage gestellt hat. Herr Staatssekretät, wie funktioniert das denn mit dem gleichzeitigen Kohle- und Atomausstieg 2021 und den dann fehlenden 20 GW? U.s.w......


    Herr Staatssekretär, kümmert sich in der Politik jeder um alles oder keiner um nix oder wie kann es sein, dass Sie im Thema Grundrente involviert sind, aber im Thema Energiewende auch? Sind Sie in beiden Feldern kompetent? Klasse! Glückwunsch.


    Haben Sie sich damals auch um das Thema Transgender gekümmert? Ja? Sind Sie denn der Meinung, dass ein Transsexueller, der mindestens 35 Jahre als Frau gelebt hat, Mütterrente beziehen sollte, wenn er ein BSZ-Auto fährt, welches mit Wasserstoff aus P2G betrieben wird?


    Solche Leute wie der Herr Staatssekretär leben davon, dass andere Leute ihnen Rederecht geben und mit der heißen Luft zufrieden sind, die sie beim Sprechen ausatmen.


    Ich kann nur jedem raten, der die Chance hat, mal einen Politiker ganz konkret zum Thema Energiewende zu befragen, mache ich sehr sehr oft.


    Ich habe vor etwa einem Jahr einen Grünenpolitiker gefragt, wo denn der Strom 2022 herkommt, Antwort: Aus PV und Wind.

    OK, habe dann gefragt, wo denn in einer windstillen Nacht der Strom herkommt, er hat mir dann gesagt, dass es heute PV Module gibt, die sogar nachts Strom produzieren und dass man einfach nur mehr PV installieren müsse.


    Dann habe ich alle Restkraft, die ich noch hatte, gebündelt und gefragt, was denn im Hochsommer ist, wenn die PV-Anlagen das Netz vollknallen und wir Überschuss haben. Da hat er gesagt, dass es Stromspeicher gibt und immer mehr geben muss und wird. Außerdem würde das Netz den Strom ja auch speichern.


    Frage an Neuendorfer

    Waren denn auch Politiker der Grünen vor Ort? Es geht doch um die Energiewende.... Falls nein: Hast Du irgendeine Idee, wieso nicht?


    Zurück zum Staatssekretär:

    Ich sehe in meiner kleinen, naive Welt die Zuständigkeitsverteilung von Politikern genau so, wie wenn wir einen Mitarbeiter suchen. Ist der Knabe aufgrund seiner bisherigen Laufbahn qualifiziert? Hat er Erfahrung? Zumindest eine Basis für seine Aufgabe, auf der man aufbauen kann?


    Bei Herrn Bareiß finde ich in seinem Lebenslauf keinerlei Qualifikation, wieso er sich um das Thema Energiewende kümmern sollte. Er ist zwar parlamentarischer Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, aber hat keinerlei Ahnung von Energie, von deren Erzeugung und anderen Dingen in diesem Themenkomplex.


    Er ist jedoch Beauftragter der Bundesregierung für Tourismus und Zitat aus seiner Homepage hierfür zuständig:


    Als Beauftragter der Bundesregierung für Tourismus initiiert, koordiniert und steuert er Initiativen und Programme, um optimale Rahmenbedingungen für die deutsche Tourismuswirtschaft zu schaffen und die Attraktivität des Reiselands Deutschland zu stärken.


    Na dann: Uns allen eine gute Reise!

  • Die Grünen waren wohl angefragt, hatten zugesagt und dann wieder abgesagt wegen einer spontanen Fraktionssitzung. Genaue Infos kann der B.KWK liefern, ich war auch nur als Teilnehmer dort...


    Hier die politische Diskussion mit den Positionen der einzelnen Parteien.


  • Neuendorfer

    Bitte versteh mich nicht falsch, das richtet sich null gegen Dich und es ist klasse, dass Du die Videos reinstellst...


    Ich kann nur jedem raten, sich das Video von der Podiumsdiskussion anzuschauen, es ist sehr sehr interessant.


    Es ist zunächst einmal eine bodenlose Frechheit, dass niemand von den Grünen dabei war, da sieht man mal wieder, wie ahnungslos die sind und wie dogmatisiert das Thema Energiewende bei denen ist. KWK ist böse....


    Die AfD ist eine Ein-Themen-Partei, wüssten die, dass viele Motoren in den in D verbauten BHKW Ausländer sind, mit denen der Deutsche Energiemarkt umgevolkt werden soll, wäre sicher einer gekommen, aber die Diskussion hätte sicher gelitten, so ist es dann doch eine sehr gute Diskussionsrunde geworden.


    Nun aber mal zum Inhalt:

    Die Kameraden müssen sich an den Aussagen messen lassen, die sie auf der Bühne gemacht haben, was mich stört ist immer das Zeitfenster.... bis 2030, bis 2050, bis Januar wollen wir beschließen, dass wir und über xy Gedanken machen...


    Unser Uli hat super argumentiert und das Beispiel mit der geleasten Kaffeemaschine ist klasse und zeigt den ganzen Wahnsinn... Es wird sich also zeigen, wie die Jungs das aufgenommen haben, besonders gespannt darf man sein auf die Änderungen beim Mieterstrommodell....


    Der Knabe von der CDU wie auch der von der SPD haben dann aber doch andere Maßstäbe, ich habe die Zahl nicht mehr so ganz auf dem Schirm, aber es waren geplant, mit dem Mieterstrommodell 500 MW zu generieren, geworden sind es 30 (??).... Welche Schulnote bei 6% Zielerreichung gibt man?


    Verwunderlich für mich ist es, dass die alle noch auf dem sehr schmalen Brett Wärmepumpe unterwegs sind. Thema ist ja, dass sich die Frage stellt, wohin man die Überschüsse packt, die primär im Sommer anfallen... Da heizt aber keiner. Im Winter fehlt aber der PV-Strom und on top springen da dann die WPs an....


    Absehbar wird beim Strompreis auch das Thema Angebot und Nachfrage eine Rolle spielen, wurde ja auch erwähnt. Wenn dann die WPs im Winter anspringen, 60° Vorlauf machen und wenig Strom im Netz ist, kann man den Betreibern mit dem COP von dann 2,0 nur gratulieren.


    Nahwärmenetze sind eine gute Sache. Wenn man der Betreiber ist, als Bezieher sieht die Welt ganz anders aus.... ich habe schon Kalkulationen für Nahwärmenetze gesehen, bei denen der Preis in Summe bei Faktor 5 dessen lag, was die Beheizung mit einer eigenen Gastherme gekostet hätte. Dies hat ja ein Fragesteller auch angemerkt. Eine Lösung könnte ein Preismix sein, Heizung ist teurer, Strom aber billiger...


    Insgesamt denke ich, dass die Rolle der KWK als wichtige Teillösung bei der Energiewende in immer mehr Köpfe gekommen ist, was mir fehlte waren eben die kleinen BHKW, die als Lösung nicht vorkamen (habe ich zumindest nicht mitgekriegt). Dass aber gerade diese die Netze entlasten, muss man auch auf dem Schirm haben.


    Wie gesagt: Super interessante Diskussion, guck Euch die Sache mal an.

  • Keine Sorge, nichts negativ aufgefasst. Ich kann nur zum Konzept und den Gästen auf den Veranstaltungen anderer Veranstalter echt wenig sagen. :hutab:


    Außer, dass ich den Herren von der SPD als etwas sehr überheblich wahrgenommen habe und der Herr von den Linken zwar sympathisch argumentiert hat, im Detail aber auch Verständnislücken präsentiert hat. Die Grünen wiederum sind dank Krischer und Verlinden echte KWK/BHKW-Freunde. Die CDU hat sich hingegen in der Vergangenheit nur im Sinne der Industrie-KWK als Partner gezeigt... Dafür fand ich die Worte deren Vertreters ganz schön großspurig. Sollen die Parteien doch bitte abseits des Podiums die KWK mal wirklich voranbringen...

  • Der CDU-Mann hat ja gesagt, man soll ihm ruhig Mails schreiben.... das Video ist ja da..


    Ich denke mal, dass ich ihm morgen mal schreibe, wenn ich die Zeit finde, Macht man eh viel zu selten...


    Dass die Grünen sich für KWK einsetzen, wäre mir neu, erlebe ich bei Gesprächen vor Ort anders. Aber wenn es so ist, umso besser.


    Der SPD-Mann lebt halt wie derzeit alle in der SPD in seiner eigenen Welt und denkt nach dem Motto: Wir machen doch so eine tolle Politik, wieso seid Ihr Wähler alle zu doof, das zu kapieren?


    Wir nehmen Sie halt alle einfach in die Pflicht... auf jeden Fall war die Diskussion erheblich besser als die Nummer mit dem Tourismusbeauftragten aus dem Video vorher.

  • Den politischen Beitrag werde ich auch zum Anlass nehmen, ein mir (halbwegs gut) bekanntes MdB anzuschreiben. Nun ist es erfahrungsgemäß sinnvoller, 2-3 markante Forderungen zu formulieren, als sich in epischer Breite über das ganze Spektrum auszulassen. Was wären eure Vorschläge, was sich ändern müsste (2-3 Punkte mit je 1-2 Zeilen), damit eine reale CO2-Reduktion erreicht würde. (Hier nur auf BHKW bezogen)

    Meine Einschätzung:

    1. Abbau der zweckfreien und kontraproduktiven Bürokratie für kleine Anlagen
    2. Die politisch (und z. T. auch vom Verband) bevorzugten Nahwärmenetze dauern viel zu lange und decken realistisch gesehen nur einen Bruchteil ab. Kleine Anlagen sind der Schlüssel zum Erfolg.
    3. Die EEG-Umlage auf KWK Eigenverbrauch ist massiv kontraproduktiv, insbesondere im Falle von Vermietungen. Bei Biomasse-Strom ist sie geradezu pervers.

    Evtl. wäre es sinnvoll, wenn wir zu einem Konsens über die wichtigsten Punkte finden und möglichst viele MdB parallel mit derselben Ausrichtung beackern. (Quasi eine crowd-Lobby)

    Welche Voraussetzungen müssten geschaffen werden, damit die kleinen Anlagen bis zu einem gewissen Grad zentral stromgeführt werden könnten und einen wesentlichen Beitrag zur Netzreserve beitragen können?

    (Vielleicht sollte das auch ein eigener Thread werden?)

  • Bzgl. Fernsteuerbarkeit, das würde sich mit Hardware für um die 50 € machen lassen. Ich kann jetzt nur vom Dachs reden, den kann man ja über ein Tastsignal anfordern. Dieses könnte z. B. von nem Raspberry Pi kommen der mit nem Router verbunden ist. Damit auch die Laufzeit sichergestellt werden kann müsste es vielleicht eine Förderung für größer Pufferspeicher geben.


    Interessant ist auch die KWK Vergütung nicht Zeitlich oder nach Leistung zu begrenzen, es gibt sicher einige Altanlagen, wie meine, für die Einspeisen aktuell nicht wirtschaftlich ist. Bekäme ich noch 5 - 8 ct pro kWh zum Börsenpreis dazu könnte ich zumindest mit ner schwarzen 0 zwischen Nov. und Feb. noch 10MWh zur Netzentlastung beitragen. Mit entsprechend größerem Puffer bevorzugt Nachts.


    Da es ja inzwischen KWK in den verschiedensten größen gibt kann man evtl. auf Nahwärmenetze zu großen teilen verzichten.

  • Bzgl. Fernsteuerbarkeit, das würde sich mit Hardware für um die 50 € machen lassen.

    Darum geht es nicht. Technisch muss es eine Zentrale geben, die gewisse Kennzahlen und aktuelle Werte für alle Teilnehmer so führt, dass keiner frieren muss, wenn grad kein Strom gebraucht wird aber bei Bedarf Platz im Wärmepuffer ist, um für ne Weile Vollgas zu geben.


    Das Thema ist dann halt für den Gesetztgeber, was zahle ich als Teilnehmer wofür? Ich kann dann ja nicht Eigenverbrauch optimiert fahren.


    . . . . kann man evtl. auf Nahwärmenetze zu großen teilen verzichten.

    Das ist ja das Thema. Die hohen Herren folgen ja nicht der Vernunft (weil keine vorhanden) sondern den Lobbyisten und die werden von den großen KWK-Betreibern bezahlt. Die Kleinen haben keine Lobby, deshalb gehen die Gesetze an denen vorbei.

  • Die Zentrale stelle muss doch nur sagen jetzt fehlen z. B. 5MWh also fordere ich z. B. 1000 KWK Anlagen mit 5 kWh an. Hat der KWK Betreiber nun einen 2000 Liter Speicher stehen kann er die ersten 500 Liter für normales Heizen und Warmwasser nutzen wie bisher auch. die restlichen 1500 Liter sind die Reserve für die Anforderung vom NB. Das sollte für mindestens 6 Stunden Laufzeit ausreichen. Fehlt noch mehr Strom werden mehr Anlagen angefordert, sind die Speicher von den Anlagen voll, werden andere angefordert... Merkt sich die Steuerung das ein BHKW nur einmal in 24 Stunden angefordert wird vermeidet man auch das nicht genug Platz im Speicher ist. Weiter muss die Steuerung noch erkennen ob eine KWK möglicherweise bereits läuft, damit statt dessen gleich eine andere Anlage angefordert wird.


    So kann der Betreiber die Anlage normal Wärmegeführt betreiben und muss nicht frieren. Noch besser wäre es natürlich die Temperaturen von 2-3 Fühlern mit zu übertragen damit das System errechnen kann wieviel Platz tatsächlich im Speicher ist. Dadurch kann dann auch auf z. B. denn Brennwertnutzen eingegangen werden, soweit dies erforderlich ist wird der aber ignoriert.