Elektromobilität als kostengünstiges und umweltfreundliches Allheilmittel?

  • Der E-Tron wird nicht gefördert, denn der liegt über dem Limit (glaube ich).

    Laut dieser Quelle soll es die Förderung von 6000 € für Autos mit einem Netto-Listenpreis von maximal 40.000 € geben. Das wären 47.600 € brutto. Ich nehme an, dass es sich hier um den "Grundpreis" handelt, d.h. das Basismodell ohne jegliche Extras, denn die gleiche Quelle sagt:

    "Kostet ein E-Auto allerdings mehr als 65.000 Euro, gibt es keinerlei Förderung mehr."


    Der Audi e-tron ist da so oder so drüber, der liegt wohl eher bei 80.000 €.

    Aber gibt es denn in anderen Ländern nix vom Land?

    In Bayern nicht. Vielleicht liegt das auch am Länderfinanzausgleich: In Berlin gibt's jedenfalls 4000 €.

    Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

    PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

    Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)

  • Ob und wieso der Twizzy ein oder kein Auto ist, weiß ich nicht. Aber wenn man dann in NRW ein E-Auto für 8.000 Euro kaufen kann und 10.000 Euro kriegt, mach ich den Laden zu und leb vom Autokauf


    Wie sieht es denn mit dem aus?


    https://efahrer.chip.de/news/d…-web&cm_ven=chip_outbrain


    Wie ist das eigentlich, wenn die Förderung in den Bundesländern unterschiedlich ist? Kann ich in einem kaufen und im anderen zulassen? Oder ein "neues" gebrauchtes kaufen (z.B. Tageszulassung)?

  • Du musst in NRW leben und auch primär in NRW fahren, Sinn ist, die Städte (wir sind ja dicht besiedelt) vom Feinstaub zu entlasten..,. das passiert nur dann, wenn Du auch in NRW fährst.


    Wie ich die Politik so kenne kann es aber auch sein, dass Du in Bayern die Förderung für NRW kriegen würdest, wenn Du versprichst, nur oder fast nur in NRW zu fahren.


    Mal ernsthaft: Man muss in dem Bundesland wohnen, wo es die Förderung gibt.


    Auch nett: Gestern lief bei uns in einer Sendung des Westdeutschen Rundfunks (Sendung suche ich) ein Beitrag zum Thema E-Mobilität, lohnt sich das??? Es wurde verglichen, was denn ein E-Auto und ein Verbrenner in der Anschaffung kosten und in den laufenden Betriebskosten. Anschaffung haben sie hingekriegt, E-Auto kostet x und Verbrenner y.... Überraschung: Verbrenner kostet weniger. Aaaaaber: Es gibt ja jetzt die Förderung von 6 Mille vom Bund, da kostet das E-Auto nur noch ein bisschen mehr als der Verbrenner. Die laufenden Kosten wurden beziffern mit Inspektion (E-Auto viel billiger) und Steuern (E-Auto nix, Verbrenner 80 Euro/Jahr).


    Die NRW-Förderung hat der in Köln ansässige Sender doch tatsächlich vergessen, ebenso den Vergleich Kosten auf 100 KM....|:-(


    Naja, heute macht der Reporter einen Beitrag zum Thema: Welche Margarine kann man heute noch essen? Wir haben für Sie getestet...,


    Deshalb ernähren wir uns heute nur aus Vorräten, warten diesen Beitrag ab und gehen dann erst morgen wieder einkaufen.


    Schon heftig, wenn ein Reporter nicht mal weiß, dass es in NRW die Förderung für E-Autos gibt...

  • Entweder bin ich zu dämlich oder aber diese Förderung wird in dem Link nicht angezeigt


    In NRW gilt ein Limit von 1000 KM Fahrleistung, mehr darf die Karre nicht auf dem Tacho haben. Dann gilt sie als neu und wird gefördert, drüber gibbet nix....


    Die Frage ist, wie das denn die Autohändler auf die Kette kriegen... sprich:

    Die Kiste hat 983KM auf dem Tacho und einer will ne Probefahrt machen...


    Wenn der dann einsteigt, würde er, wenn er den Wagen kauft, 4000 Euro Förderung kriegen. Wenn er aussteigt, nicht mehr...

  • Fahrzeug abmelden und neuen Vorführwagen zulassen. Die meisten VoFü die ich kenne haben eh unter 3000 km. Dann muss man bei den Elektroautos vor 1000 km mit den Probefahrten aufhören. Sehe da jetzt kein Problem.


    oder:


    Ich wäre als Kunde sicher damit einverstanden wenn statt tatsächlichen 1.478 km nur 999 km im Kaufvertrag stehen, insofern ich damit 4.000 € sparen kann.

  • OK. Aber es ist leider so, dass die AH nur ein oder zwei E-Autos haben, um Probefahrten zu machen. Und wenn die Karre dann 983 KM auf der Uhr hat, stellt sich die Frage, was dann ist.... wie macht dann das AH weitere Probefahrten?


    Einfach ne neue Karre bestellen.... klar. Aber: Lieferzeit je nach Modell 18 Monate.... DDR lässt grüßen...


    Und mit der Nummer falschen KM-Stand eintragen wäre ich mal vorsichtig. Dann kann im Extremfall der ganze Kaufvertrag nichtig sein, ist so ähnlich wie bei den schlauen Leuten, die beim Hauskauf Grunderwerbsteuer sparen wollen.


    Es ist schon ein echtes Problem...


    Besser (aber wahrscheinlich zu einfach) wäre die Variante, den Fahrgestellnummern die Förderung zuzuordnen, klar ist, dass es für jedes Auto nur 1x Förderung gibt


    Auto mit FGNR 4711 ist auf das AH angemeldet, dieses nutzt es als Vorführwagen. Karre hat 7.000 KM drauf, dann kauft Herr Schmitz die Karre. Da das AH keine Förderung gekriegt hat, kriegt Herr Schmitz die Förderung für das E-Auto mit der FGNR 4711, da noch jungfräulich ungefördert.


    Ist jedoch auf FGNR xyz einmal eine Förderung an wen auch immer geflossen, ist diese dann eben unabhängig vom KM-Stand weg.

  • OK, der Kona hat echte 450 KM, da fehlen dann nur 150...


    Nen Kombi gibbet noch nicht, es ist aber sicher auch nicht verkehrt, wenn man jetzt mal abwartet, denn die Hersteller werden jetzt mit zig Modellen kommen und die Lieferzeiten der Kisten, die man jetzt kaufen kann, sind astronomisch...

  • Kombi wird es wohl keine geben. Kombi gilt alls deutsches Problem. Das wurde mal in einem Interview erwähnt. Fragt mich aber bitte nicht mehr wer das gesagt hat. Er war aber wichtig genug, dass ich es mir gemerkt habe. Gefragt sind im Moment halt mal der SUV und das nicht nur in Deutschland.

  • Von meiner Situation (2 Autos, 1 Wohnanhänger) ausgegangen, könnte es üblich werden, dass Plug-In-Hybride mit AHK (Mitsubishi Outlander) ein erstes Leben in Firmen durchmachen und dann mit 150Tkm / 3Jahre an Private weitergereicht werden, die mit den dann noch frischen Batterien hauptsächlich elektrisch fahren und nur gelegentlich im Urlaub den Benziner nutzen.


    ---> hier noch ein Whitepaper von den Papierknetern aus dem Bundesministerium bzgl. E-Mobiliät

    Dateien

    Citroen C-Zero, 35qm PV, 12kWh LiFePo (15x250Ah, Winston), 4kW Taiwan-Inverter, DIY BMS
    Hausdämmung 16cm PS 0.035

  • Kombi wird es wohl keine geben. Kombi gilt alls deutsches Problem.

    Genau so ist das.


    In anderen Ländern gelten Kombis als Makel, hat einen kuriosen Grund:

    In Kombis kann man ohne Ende Klamotten transportieren, die man zur Maloche braucht, Jeder, der einen Kombi fährt, muss also noch malochen, während die, die einen SUV oder sonstwas fahren, das nicht mehr nötig haben.


    95% der Deutschen brauchen keinen Kombi, 99,99% der Deutschen brauchen keinen SUV und können den auch nicht fahren.


    Sehr oft fährt die Mutti den SUV, um die Kinder in die Schule zu fahren.


    Generell ist beim Thema E-Auto bei manchen noch die Denke vorhanden, dass ein E-Auto 101% aller Anforderungen erfüllen muss, die zwischen dem 01.01. und dem 31.12. potentiell anfallen könnten, selbst dann, wenn sie seit Jahren nicht angefallen sind.


    Ich bin noch nie mit einem Anhänger gefahren, aber es kann ja sein, dass ich das mal machen muss (sonst sterbe ich). AHK gibbet nicht für E-Autos, also kaufe ich kein E-Auto.


    In Wirklichkeit deckt ein E-Auto bei den allermeisten Leuten 98% aller Anwendungsfälle ab.

  • "Allermeisten" ist ne Begrenzung und trifft ab 50,1 % zu.

    Aber für meine Anforderungen - Transport von Werkzeug, Material und am WE umfangreiches Sportgepäck - reicht kein PKW. SUV mag ich eigentlich nicht - da in der Stadt oft zu groß.

    Und es kann ja wohl nicht gewollt sein, dann 2 KFZ zu kaufen.....