Wärmepumpe am Dachs Planungshilfe gesucht

  • Ich hab mir das nochmal überlegt und einen mehr oder weniger guten Platz für den 2. Puffer gefunden.

    Hydraulik würde dann so aussehen: Sind da noch fehler drin?


    Bzgl. Überschusssteuerung habe ich ja bereits den BPR, kennt sich da jemand genauer damit aus? Wie bringt man dem bei das er zuerst 0 - 10 V Signal WP ansteuert, und erst dannach wenn noch Überschuss vorhanden ist den Heizstab?

  • So macht der 2 Puffer aber keinen Sinn.

    Mit der WP mußt du oben und unten an den 2. Puffer.

    Du bekommst doch die Menge Heizwasser von der WP garnicht durch den Dachs, ohne dass du Heiswasser von Puffer 1 in Puffer 2 verschiebst.

    Guck dir doch einfach nochmal meine Hydraulik an.

    Kubota D722 mit Sincro FB4-48/100
    48V 775AH (C5) Bater, 2 Victron Multigrid
    9,9 KWp PV u. 2,7 KWp PV

    WP Panasonic Aquarea 9KW

  • Ich bin doch mit der WP oben und unten an Puffer 2 ( mit Puffer 2 meinen wir den ohne Heizstab etc. oder?)


    Ich dachte das Heizwasser was nicht direkt in den Dachs kann geht so in den 2. Puffer...


    Ich hab das doch fast so wie auf deinem Bild, nur das das BHKW nicht über WT angeschlossen ist.

  • Dein Ausgang von der WP geht zum Dachs. Das erhöht dir die Durschpülung von Puffer 1 zu Puffer 2.

    Machs doch nicht so kompliziert.


    Wenn die WP wirtschaftlich laufen soll, dann geht es nur so. Aufheizen in Reihe, und zwar so, dass die Geräte in ihrem Tempbereich arbeiten.

  • Der Dachs hat ein eingebautes Thermostat, lässt also immer nur soviel durch das am Dachs Ausgang (VL) 80 Grad sind. Durch das T Stück im Rohrverlauf kann die WP also den Dachs nur mit soviel RL Wasser versorgen wie er auch gerade brauchen kann. Der restliche Volumenstrom muss also in Puffer 2. Am Volumenstrom Dachs Puffer ändert sich durch die WP nichts somit wird der Puffer auch nicht zusätzlich durchmischt.


    Bei deinem Anschlussschema kann ich keinen Vorteil gegenüber meinem finden, jedoch glaube ich das ich das Volumen der beiden Puffer nicht so gut nutzen könnte und die Wärmeerzeuger deshalb etwas häufiger takten.


    Etwa da wo am Puffer 1 der WW RL ist sitzt auch der Temperaturfühler F1 der den Dachs abschaltet, das Speichervorulmen darunter kann ich nur bei Stromanforderung nutzen. Wegen Warmwasser geht der Dachs an sobald am oberen Speicherfühler unter 65 Grad sind und aus sobald am F1 65 Grad sind.
    Deshalb glaube ich würde die Wärme in Speicher 2 meist nicht genutzt werden können (nur Nachts wenn keine WW Bevorratung). Wären auch für den Dachs beide Puffer in Reihe angeschlossen könnte ich den F1 ganz unten an Speicher 1 anbringen. Dadurch mehr Laufzeit am Stück und wenn die Wärmeerzeuger alle aus sind könnte ich auch mehr von der in Speicher 2 bevorrateten Wärme nutzen.


    Bei deinem Anschlussschema bleibt die Wärme in Speicher 2 größtenteils ungenutzt da die einzige Möglichkeit um in Speicher 1 zu kommen nur dadurch besteht das das Wasser von der Heizkreispumpe in Specher 1 geschoben wird. Da der Heizkreis jedoch nur kurz vor starten des Dachses (also Puffer fast "kalt") eine höheren Volumenstrom hat, (ansonsten wird ja dem VL , RL Wasser beigemischt) würde kaum etwas von dem Wasser aus P2 in P1 gelangen. Ich vermute das sich hier ein Wärmestau bildet...

  • Du hast ja an Puffer 2 die WP mit 9KW, du wirst also dein Wasser doppelt so schnell aufheizen wie zuvor. Ums takten kommst du nicht herum.

    Mit deinem Schema wirst du kaum über Cop2 kommen, mit meinem erreiche ich aufs Jahr einen Cop von 4. Die WP braucht einen hohen Durchfluss, weil sie sonst auf Störung geht. Die Differenz Vorlauf Rücklauf sind da nur ein paar Grad.


    Du nutzt den Dachs ohne Wärmetauscher? Wenn ja, keine Angst, dass dir mal 1000Liter in den Keller laufen.

    Und wenn schon ohne Wärmetauscher, warum hast du da eine Schwerkraftbremse drin? Da macht dein Dachs ja regelmäsig einen Kaltstart.

    Kondenser hast du keinen, bzw. bei deiner derzeitigen Rücklauftemp. wäre er ohne Funktion, da du oberhalb der Kondenstionstemp liegst.

    Mit meiner Hydraulik könntest du mit dem Kondenser an Puffer 2 und könntest hier 10% Wärme gewinnen. Also rund 5-6% Heizöl sparen.


    Gruß

    Thomas

    Kubota D722 mit Sincro FB4-48/100
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  • Du nutzt den Dachs ohne Wärmetauscher? Wenn ja, keine Angst, dass dir mal 1000Liter in den Keller laufen.

    Wegen der Schläuche meinst du? Bisher hab ich mir da keine Gedanken gemacht und mich auf den Wechselintervall verlassen.

    Und wenn schon ohne Wärmetauscher, warum hast du da eine Schwerkraftbremse drin? Da macht dein Dachs ja regelmäsig einen Kaltstart.

    Da noch ein wasserführender Holzofen geplant ist wurde ein Rückschlagventil mit eingebaut damit dessen Pumpe (wenn der Dachs aus ist) hier kein heißes Wasser reindrücken kann.

    Kondenser hast du keinen, bzw. bei deiner derzeitigen Rücklauftemp. wäre er ohne Funktion, da du oberhalb der Kondenstionstemp liegst.

    Kondenser hab ich, und insofern die Temperaturfühler korrekt anzeigen, bringt er aktuell schon was. Das Wasser kommt je nach RL Temperatur 2 - 4 Grad wärmer in den Dachs.

    Mit meiner Hydraulik könntest du mit dem Kondenser an Puffer 2 und könntest hier 10% Wärme gewinnen. Also rund 5-6% Heizöl sparen.

    Îch verstehe immer noch nicht wieso ich im RL des 2. Speichers geringere Temperaturen haben soll als es jetzt der Fall ist. Was ich aber nicht verstehe ist wie ich die Wärme da wieder vollständig raus bekommen soll. Aus Puffer 1 entnimmt Warmwasser und FB Heizung Wärme. und nur die Heizkörper wälzen beide Puffer um. Da müsste doch P1 schneller kalt werden. Dadurch würde der Dachs starten, paralell die WP und da beide etwa gleich viel Wärme abgeben,da jedoch mehr aus P1 entnommen wird käme es zu einem Wärmestau in P2. Woduch der Effizienzgewinn erzielt wird ist mir nicht klar, an der RL Temperatur ändert sich ja nichts. Die Durchmischung verhindert der 2. Puffer auch bei meiner Einbindungsvariante.

    Mit deinem Schema wirst du kaum über Cop2 kommen, mit meinem erreiche ich aufs Jahr einen Cop von 4. Die WP braucht einen hohen Durchfluss, weil sie sonst auf Störung geht. Die Differenz Vorlauf Rücklauf sind da nur ein paar Grad.

    Das mit dem Volumenstrom ist mir inzwischen klar. Das mein COP deinen nie erreichen kann ist mir auch klar, schon allein deshalb weil noch eine ST vorhanden ist. Erst vorgestern ging der Dachs mal für 2 Stunden an nachdem es 3 Tage bewölkt war. Bis auf einen monatlichen Probelauf war er also seit mitte Mai aus.

    Mir ist auch klar das ein möglichst hoher COP wichtig ist, in meinem Fall ist aber jeder COP über 1 (also Referenzwert Heizstab) ein Gewinn.

  • Die Kondensationstemp bei Heizöl liegt bei 45 Grad, wenn deine Abgasetemp darüber liegt kommt es nicht zur Kondensation. Somit kein Brennwert. Brennwert macht 10% aus. Mit deiner derzeitigen Rücklauftemp kannst du unmöglich deine Abgase unter 45 Grad bringen.


    Der Zweck des 2. Puffer liegt darin der WP und dem Kondenser optimale Betriebsbedingungen zu bieten.

    Erst wenn du im Brennwertbereich bist und mit der WP in den Cop4 Bereich kommst, macht die Investition Sinn. Vorher gibst du nur viel Geld für Technik aus, die sich nicht bezahlt macht.


    Heizkörper und Dachs an Puffer 1, Fußbodenheizung, WP und Kondenser an Puffer 2.

    Wenn du das nicht verstehen willst, kann ich dir nicht helfen.

    Kubota D722 mit Sincro FB4-48/100
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  • Verstehen kann ich es schon nur welchen unterschied es macht, damit tue ich mir schwer. Die FB bekomm ich aus dem Puffer 1 nicht raus. Warscheinlich liegt es daran das ich keinen Unterschied sehe. Ich seh mir das nochmal an ob ich doch eine Möglichkeit habe die FB zu ändern, Problem ist wie gesagt das die nen VA Wärmetauscher braucht...


    Klar ist COP 4 super, aber selbst COP 2 wäre für mich im Vergleich zum Heizstab eine Effizienzverdopplung, oder sehe ich das falsch?

  • Guten Morgen in die schöne Diskussionsrunde,


    ich würde vielleicht auch nochmal kurz die eine oder andere " Fangfrage " stellen wollen:


    Dachs


    Kannst du vielleicht kurz folgende Infos nennen: Welche Art Pufferspeicher hast du derzeit, also wenn es geht welcher Hersteller, Typ genau?

    Ist es ein Pufferspeicher mit einem oder mehreren " Wärmetauscher " in Form von Windungen im Pufferspeicher? Du sagtest ja das eine wohl darin enthalten ist wo du derzeit die FB-HZG als System dadurch getrennt hast wegen der alten Diffusionsoffenen alten Rohre.

    Wie machst du dein TWW / Warmwasser, wird es auch über diesen Speicher zur Verfügung gestellt?


    Du hast also derzeit auch schon einen E-Heizstab, welchen hast du da genau?

    Du möchtest zusätzlich auch noch einen Wasser geführten Holzofen in das System integrieren, welchen hast du da und welche Steuerung ist vorhanden?


    Welche Systemparameter nimmst du für die FB-HZG, und welche für die Statischen Heizflächen / Heizkörper?

    In welcher Art " Reihenfolge " möchtest du denn die gesamte Anlage dann Betreiben?

    Als erstes den Dachs zur Eigenstromabdeckung, dann bei drohender " Netzeinspeisung " den Heizstab / Wärmepumpe, und ggf. bei Fehlender Spitzenlast den Wasser geführten Kaminofen oder zuletzt die Fossile Energie Gas mit der Spitzenlasttherme ??


    Wenn du kannst dann beschreibe doch kurz die " Leistung " der FB-HZG und die der Statischen Heizflächen/ Heizkörper, und in welchem Verhältnis läuft das Heizverhalten ab, also was läuft wann? Wird die FB-HZG über Raumthermostaten geschaltet?

    Wie sind die Heizkreise aufgebaut?


    Mein Gedanke ist der, dass du vielleicht gar kein so großes Invest für eine Wärmepumpe machen musst, sondern vielleicht das System auch anders aufbauen könntest, ich kritzel hier anbei mal eine Art R&I Schema als Diskussionsgrundlage.

    Man kann ja die vorhandenen Komponenten so weit als möglich weiterhin nutzen und nur dann das nötigste dazukaufen.


    Grüße

    Swen

  • Viessmann Vitocell 360 M für die Heizung, und oben und mitte ist ein zweiter Speicher angeschlossen, auch von Viessmann welcher genau kann ich nicht sagen. Der Heizungsspeicher hat den VA WT für die FBH und noch einen an dem die ST angeschlossen ist. Der WW Speicher hat einen WT wo das Wasser vom Heizungsspeicher angeschlossen ist und einen an dem ebenfalls die ST hängt.


    Heizstab, keine Ahnung, irgendwas billiges mit 6 kW. Wird aber über einen BPR so angesteuert das nur der Überschussstrom verheizt wird.


    Das mit dem Holzofen ist noch Zukunftsmusik, für dieses Jahr ist es ein entweder WP oder Ofen. Warscheinlich kommt erst die WP. Dabei ging es vorrangig darum das ich jährlich ca. 3 Ster Holz kostenlos bekomme und das nicht wegwerfen will. Ggf. ist es unregelmäßig auch mal mehr, aktuell könnte ich wenn ich Platz hätte sehr viel Borkenkäfer Holz kostenlos bekommen.


    Welche Systemparameter nimmst du für die FB-HZG, und welche für die Statischen Heizflächen / Heizkörper?

    In welcher Art " Reihenfolge " möchtest du denn die gesamte Anlage dann Betreiben?

    Als erstes den Dachs zur Eigenstromabdeckung, dann bei drohender " Netzeinspeisung " den Heizstab / Wärmepumpe, und ggf. bei Fehlender Spitzenlast den Wasser geführten Kaminofen oder zuletzt die Fossile Energie Gas mit der Spitzenlasttherme ??


    Warmwasser 60 Grad von 6 bis 23 Uhr.

    FB 26/38

    HK 30/70

    wobei ich diesen Winter noch versuche da etwas zu optimieren...

    Dachs / WP / Heizstab paralell nur Überschussstrom

    Holz Spitzenlast bzw. nach Lust und Laune bzw. bei Störungen in der restlichen Anlage.

    Bei uns gibt es kein Gas, ist alles Heizöl. Spitzenlasttherme gibts auch nicht.


    Wenn du kannst dann beschreibe doch kurz die " Leistung " der FB-HZG und die der Statischen Heizflächen/ Heizkörper, und in welchem Verhältnis läuft das Heizverhalten ab, also was läuft wann? Wird die FB-HZG über Raumthermostaten geschaltet?

    Wie sind die Heizkreise aufgebaut?

    Bin mir nicht sicher ob ich das richtig verstanden habe, ich versuchs mal. FB und HK laufen paralell. FB ist im EG verbaut, HK im OG. Leistung hab ich keine Ahnung, vielleicht hilft die Fläche weiter es sind je ca. 200 qm. Raumthermostate gibt es nur an den Heizkörpern. Heizkreise jeder Heizkörper für sich, keine Ringleitung oder so. FB auch jeder Raum für sich. In jedem Heizkreis ein Mischer.


    R&I Schema?


    Da ich aktuell noch als "Spitzenlast" auf den Heizstab angewiesen bin möchte ich auf jeden Fall noch ein Heizsystem dazu. Für dieses Jahr ist also die Frage WP oder Ofen. Wobei ich WP schon reizvoll finde da sie ja doch effizienter ist als der Heizstab. Und vor allem wenn keiner zum Holz nachlegen da ist auch funktioniert.


    Ich weiß nicht ob es relevant ist, aber da das ganze nun sehr ganzheitlich wird erwähne ich noch das folgendes vorhanden ist:


    PV 12,8 kWp Süd 1998

    PV 1,6 kWp Süd

    PV 9,8 kWp Ost West 2019

    BYD 13,8 kWh

    3 x Victron Multiplus II 3000 Watt


    Die ST ist um 2000 und hat 6 Felder. Ist aber durch Schornstein teilverschattet.

    Wir wohnen hier aktuell zu 6.

    E- Auto kommt voraussichtlich in den nächsten 5 Jahren

    Lagerhallen von der Fläche ca. 6 Garagen, sowie 2 Garagen sind auf Frostschutz mitbeheizt. Das ist erforderlich wegen den gelagerten Gegenständen und weil die Räume auch als Werkstatt genutzt werden.

  • Zitat

    Viessmann Vitocell 360 M für die Heizung, und oben und mitte ist ein zweiter Speicher angeschlossen, auch von Viessmann welcher genau kann ich nicht sagen. Der Heizungsspeicher hat den VA WT für die FBH und noch einen an dem die ST angeschlossen ist. Der WW Speicher hat einen WT wo das Wasser vom Heizungsspeicher angeschlossen ist und einen an dem ebenfalls die ST hängt.


    Guten Morgen Dachs,


    Wenn man sich die Skizze des Viessmann Speicher ansieht im WWW, und deine Beschreibung von oben dazu nimmt erschließt sich einem: Der TWW Speicher ist ein separater Speicher der zusätzlich noch eine Systemtrennung hat, ist das richtig interpretiert so ?

    Ebenso hast du eine Solarthermie - Anlage, richtig ????

    Am oberen " VA WT " ist über einen gemischten Heizkreis deine FB - HZG angeschlossen, und von wo geht der Heizkreis der Heizkörper weg ?

    Ich frage auch nochmal ganz naiv: Du hast nur das BHKW als Erzeuger / Heizquelle und keinen Spitzenlastkessel oder so, richtig ?


    Zitat

    Warmwasser 60 Grad von 6 bis 23 Uhr.

    FB 26/38

    HK 30/70

    Die TWW Temperatur ist okay für einen Standardhaushalt, wie ist deine Zirkulation geregelt, Pumpe über Zeit oder Temperatur?

    Schaffst du wirklich die Spreizung V 38°c / R 26 °c bei der FB - HZG ?

    Schaffst du wirklich die Spreizung V 70°c / R 30 °c bei den statischen Heizflächen ?

    Das wären ja richtig gute Spreizungen im System !


    Zitat


    Da ich aktuell noch als "Spitzenlast" auf den Heizstab angewiesen bin möchte ich auf jeden Fall noch ein Heizsystem dazu. Für dieses Jahr ist also die Frage WP oder Ofen. Wobei ich WP schon reizvoll finde da sie ja doch effizienter ist als der Heizstab. Und vor allem wenn keiner zum Holz nachlegen da ist auch funktioniert.


    Ich persönlich würde nicht nur aus Kostengründen eher die Variante des Heizstabes nehmen der dir die Überlast des BHKW oder der PV Anlage als Redunanz / Spitzenlast abdeckt, dieser ist wesentlich günstiger als das System der Wärmepumpe, ABER: Der Heizstab macht nur dann Sinn wenn man ihn intelligent macht, und das bedeutet eine Steuerung zu nutzen welche dir erstens die Überlast bei der Stromerzeugung des BHKW & PV Anlage bei " drohender " Einspeisung " ins Netz dann dieses System aktiviert.

    Wenn man einen Heizstab stumpf wie es die meisten machen unnütz einfach in einen Anschluss am Pufferspeicher im unteren Bereich montiert kann der eigentlich noch gar nicht wirklich effektiv das tuen was auch nutzvoll ist.


    Ich füge mal einen Link an der für meine Begrifflichkeit gut erklärt wie man Power to Heat umsetzen sollte, durch die Bauart des PTH System von EFG wird der Heizstab intelligent, und durch die Konstruktion als Gemischter Heizkreis kann man jegliche Elektrische Leistung in sofort nutzbare Thermische Energie umsetzen, allerdings ist es dazu Notwendig das System zuhause auch Hydraulisch etwas Sinnvoll gebaut zu haben.



    Kannst du vielleicht eine Skizze zeichnen wie das System bei dir zuhause aufgebaut ist, oder gar Fotos machen?


    Grüße

    Swen

  • Also, der Heizungsspeicher hat von oben bis unten einen WT da ist die FB dran. Unten ist noch ein WT da ist die ST dran. Heizkörper sind direkt an den Puffer, bzw. in der Leitung zwischen Puffer und Dachs angeschlossen.

    Der WW Speicher hat auch 2 WT oben kommt das Wasser aus dem Heizungspuffer, unten ist ST dran. Einziger Nachteil ist das der WW Speicher ohne ST nur im oberen drittel erwärmt wird...


    Ja bisher gibt es nur BHKW (und Heizstab).


    Zirkulation wird über Funk angefordert, also nur bei Bedarf. Nach 2 Minuten ist das Wasser warm. Da die Rohre schlecht isoliert sind ist das die einzige möglichkeit das man im Sommer keine Wandheizung hat.


    Die Zahlen sollten Vorlauftemperaturen bei +15 bzw. -10 Grad sein. Spreizung FB ist ca. 4 Grad. Heizkörper je nach Temperaturen zwischen 15 Grad wenn es warm ist und 25 Grad wenn es unter die 0 Grad geht. Liegt warscheinlich an der Frostschutzbeheizung der Hallen...


    Im ist Zustand ist der Heizstab ja bereits so angesteuert das er nur den Überschuss verheizt. Hat im vergangenen Jahr dazu geführt das nur 3 kWh eingespeist wurden. Das Funktioniert also, nur hätte ich es gerne etwas effizienter. Mehr Wärme aus dem Strom herauszuholen bedeutet ja weniger Laufzeit für den Dachs und somit weniger Heizölverbrauch.


    Was soll auf die Skizze drauf, ich dachte das Hydraulikschema wäre aussagekräftig. Was fehlt da noch?


    Danke für das Video, für mich dürfte das jedoch keinen Vorteil bringen, da ich den Heizstab nur paralell zum Dachs betreibe und nicht mit PV Strom. Auch sitzt mein Heizstab in der Speichermitte und nicht unten, eine Durchmischung konnte ich auch nicht feststellen. Habe mal den Heizstab testweise mit PV Strom laufen lassen, Puffertemperaturen waren: oben 105, mitte 90, unten 55 Grad. Wenn nun Der Dachs läuft versorgt er zunächst Heizkörper und Warmwasserspeicher und nur was dort nicht abgenommen wird, wird in den Puffer geladen. So habe ich wenn der Dachs und Heizstab an ist im Heizkreis HK vor dem Mischer immer 80 Grad. Der Puffer wird mit dem Heizstab sozusagen vorgeheizt und erst wenn der Puffer warm ist und Heizstab und Dachs aus sind wird aus ihm wieder Wärme entnommen. Ausnahme ist die FBH welche aber mit den ggf. geringeren Temperaturen klar kommt.

  • Das klingt ja nach einer " Interessanten " Anlage die man da gebaut hat bei dir :-)


    In der Anordnung der FB - HZG im Pufferspeicher oben ist es ja eher nachteilig das diese da so an das System angebunden ist, klar reicht dir die Vorlauftemperatur da dicke aus, aber der Rücklauf kommt dann ja in " Kalter " Form zurück und das inmitten des Pufferspeicher, dass ist eher kontraproduktiv für die Schichtung.



    Ich würde an deiner Stelle jetzt das System vielleicht etwas optimieren, wenn man da schon mal Geld in die Hand nimmt und investiert, dann sollte es wie du schon sagst effizienter werden.


    Schau mal als Vorschlag das R & I Schema an, so hast du als erste Heizquelle dein BHKW, dass versorgt mit der hohen Vorlauftemperatur das System, du kannst dann als Zusatz entweder die Solarthermische Anlage nutzen als auch ggf. den Wassergeführten Kaminofen.

    Bei der Vorlaufeinspeisung der Heizquellen hast du so immer eine für deine Bedürfnisse ausreichend hohe Temperatur gewährleistet.


    Der Heizkreis der Stat. HZK braucht ja nicht unbedingt die volle Temperatur, hier kann man sicherlich mal optimieren was für dein empfinden ausreichend ist um dann die Wohlfühl - Raumtemperatur mit z.Bsp. 60°c Vorlauftemperatur an den Heizkörpern zu erreichen.

    Die Spreizung sollte man mit 10 k wohl vielleicht hinbekommen, mein Vorschlag: auch ein schlechter Hydraulischer Abgleich ist immer noch besser als gar keiner. Die Rücklauftemperatur sollte ausreichend sein um die Schichtung im Pufferspeicher zu gewährleisten.


    Deine FB - HZG kann man dann im mittleren Teil des Pufferspeicher entnehmen, unterhalb des Rücklaufes der Stat. Heizflächen, die reicht dann immer noch locker aus für dein System, und auch hier würde ich den Ansatz eines Hydraulischen Abgleich ansetzen.


    Dein TWW Speicher würde ich ebenfalls am System oberhalb wie im Schema zur Beladung nehmen, aber den Rücklauf eben mittig ansetzen, da du je näher du der 60°c TWW Temperatur kommst immer weniger Spreizung zum Rücklauf haben wirst.


    Deshalb würde ich auch den Kondenser am BHKW ganz unten am Pufferspeicher entnehmen, so hast du immer die Garantie das du locker in den Brennwertbereich für die Anlage kommst.


    Deine Rohrdimensionierungen sollten logischerweise einer angemessenen Fließgeschwindigkeit entsprechen damit das ganze auch Hydraulisch ein ausgeglichenes System ist und sich hier nichts untereinander beeinflusst.


    Ich bin ja nach wie vor eher für die Power to heat variante, einfacher und so auch effizient einzubauen, gerade wenn du vielleicht die PV Anlagen berücksichtigst und ggf. in der Zukunft auch etwas mit Batteriespeicher vor hast.


    In diesem Sinne viel Spaß beim Gedanken drehen, Gruß

    Swen

  • In der Anordnung der FB - HZG im Pufferspeicher oben ist es ja eher nachteilig das diese da so an das System angebunden ist, klar reicht dir die Vorlauftemperatur da dicke aus, aber der Rücklauf kommt dann ja in " Kalter " Form zurück und das inmitten des Pufferspeicher, dass ist eher kontraproduktiv für die Schichtung.

    Nun ja man wollte ja nicht die ganzen Fußböden wieder aufreißen, da gab es nicht viel alternative. Nachdem aber der WT im Speicher bis ganz unten geht, und der Volumenstrom wegen dem Mischer sehr gering ist hab ich da keine Bedenken.

    Die Spreizung sollte man mit 10 k wohl vielleicht hinbekommen, mein Vorschlag: auch ein schlechter Hydraulischer Abgleich ist immer noch besser als gar keiner. Die Rücklauftemperatur sollte ausreichend sein um die Schichtung im Pufferspeicher zu gewährleisten.

    Schichtung im Speicher funktioniert, Hydraulischer abgleich wurde bereits gemacht, ich versuche aber hier in dieser Heizsaison noch etwas nachzubessern.

    Deine FB - HZG kann man dann im mittleren Teil des Pufferspeicher entnehmen, unterhalb des Rücklaufes der Stat. Heizflächen, die reicht dann immer noch locker aus für dein System, und auch hier würde ich den Ansatz eines Hydraulischen Abgleich ansetzen.

    Hier kann ich nichts ändern, außer ich würde mir nen neuen Puffer suchen. FB muss ja über WT angeschlossen bleiben. Abgleich ist gemacht.

    Dein TWW Speicher würde ich ebenfalls am System oberhalb wie im Schema zur Beladung nehmen, aber den Rücklauf eben mittig ansetzen, da du je näher du der 60°c TWW Temperatur kommst immer weniger Spreizung zum Rücklauf haben wirst.

    So ist es bereits.

    Deshalb würde ich auch den Kondenser am BHKW ganz unten am Pufferspeicher entnehmen, so hast du immer die Garantie das du locker in den Brennwertbereich für die Anlage kommst.

    Ist ebenfalls so, Dachs zieht ganz unten und schiebt ganz oben.

    Deine Rohrdimensionierungen sollten logischerweise einer angemessenen Fließgeschwindigkeit entsprechen damit das ganze auch Hydraulisch ein ausgeglichenes System ist und sich hier nichts untereinander beeinflusst.

    Rohre sind alle 28mm. Wenn der Speicher kalt ist zieht die Heizkörperkreis Pumpe so viel das die WW Ladepumpe nichts abbekommt, deshalb wird für die WW Ladedauer die Heizkörperkreis Pumpe deaktiviert. Ansonsten keine Beeinflussungen.

    Ich bin ja nach wie vor eher für die Power to heat variante, einfacher und so auch effizient einzubauen, gerade wenn du vielleicht die PV Anlagen berücksichtigst und ggf. in der Zukunft auch etwas mit Batteriespeicher vor hast.

    Batteriespeicher ist schon da, nur auf die Inbetriebnahme warte ich noch immer... PV Strom verheizen wäre natürlich in 9 Jahren wenn die Förderung der ersten Anlage endet interessant. Jedoch werde ich dank der ST nicht viel davon nutzen können. Ich muss dieses Jahr mal auf die Ertragszahlen Okt - April achten, denn nur da besteht noch Wärmebedarf.


    Mit deinem Schema komm ich nicht gut klar.

    1. ist die FB falsch eingezeichnet, die muss zwangsweise wegen WT ganz oben und ganz unten hin.

    2. ist leider der WT im WW Speicher unten in aktuell ist er aber oben. Der untere ist an der ST angeschlossen.

    3. ist der Puffer zu klein um den Holzofen oben und mittig anzuschließen, hier kommt nur oben und unten in Frage sonst geht der mir nach 3 Stunden Monovalentbetrieb in die Notkühlung.

    4. wieso soll der Heizkörper RL ins untere Drittel? Da dies ja der kälteste RL außerhalb des WT FB ist müsste er ja ganz unten hin, sonst verliere ich ja nur Speichervolumen.


    Das Power to Heat Modul mag ja ganz interessant sein, da es aber zumindest in der nächsten Dekade nur Paralell zum Dachs laufen wird und dieser ja die hohe Temperatur oben im Speicher macht gibt es keinen unterschied zum klassischen Heizstab in Speichermitte.


    Alles in allem würdest du mir eher den Holzofen als die WP empfehlen, sehe ich das richtig?