BHKW oder BSZ oder Gasbrennwerttherme?

  • Du willst mir jetzt nicht erzählen, dass du beim Duschen 5 Minuten durchgehend Wasser laufen läßt? Und das auch noch bei voller Leistung?

    Es spielt keine Rolle ob 21 KW DEH oder 1,5KW Heizstab, der Heizstab braucht eben nur länger.

    Abgesehen davon braucht der DEH keine 21 KW auch wenn er 21 KW kann.

    Kubota D722 mit Sincro FB4-48/100
    48V 775AH (C5) Bater, 2 Victron Multigrid
    9,9 KWp PV u. 2,7 KWp PV

    WP Panasonic Aquarea 9KW

  • Mit einer Südanlage bekommst du gut 1000KW/h je KWp.

    Reg dich doch nicht so auf, übrigens ist es eine Ost West Anlage...

    Na ja, von den 750 W, die die BZ leistet, bleibt nach Abzug der Grundlast nicht mehr viel übrig, um eine Batterie zu laden...

    Ich schätze die Grundlast liegt bei 200 - 300 Watt.?!

    Es wäre eine Ost-West Anlage, so denn ich sie schon hätte...


    Meine Grundlast liegt wohl eher im Bereich 400 - 600 W, da ich eine Teichfilteranlage habe, die schon alleine - je nach Verschmutzungsgrad des Wassers - irgendwas zwischen 50 und 300 Watt verbraucht und das 24/7 ...

  • OK, ich bezog mich noch auf den Ursprünglichen Beitrag bei Themenstart. Wenn du auch nachts eine so hohe Grundlast hast, erhöht das natürlich deutlich den Eigenverbrauch. Das macht die BSZ dann schon Interessant, vorausgesetzt man bekommt einen großen Teil der Wärme genutzt. Vielleicht wäre da auch die Bluegen BSZ inzeressant. Vielleicht machst du ein eigenes Thema auf, da wir deine Verbrauchszahlen nicht kennen können wir gerade nicht wirklich auf deine Vorhaben eingehen...

    Es könnte sich rechnen, wenn man einen Pool heizen will,

    Wenn man nen Pool auch im Winter heizt ist vermutlich, je nach größe auch ein klassisches BHKW interessant.


    Für Fans von Autarkie sind alle oben genannten Systeme ungeeignet. Sie schalten nämlich alle ab, wenn der Strom ausfällt

    Das kommt auf den Hersteller des Batteriewechselrichters an, es gibt auch Systeme die dann als Insel weiterlaufen. Muss man aber genau hinsehen, sonst könnte es passieren das die Insel nur so lange funktioniert bis die Batterie leer ist...

    2005 Dachs HR 5.3 mit Kondenser 51.000 Betriebsstunden

    2007 Dachs RS 5.0 mit Kondenser 32.000 Betriebsstunden

    2008 PV 12,9 kWp Süd 30° Volleinspeisung

    2019 BYD 13,8 kW und 3 x Multiplus II-48 3000 35-32

    2019 PV 9,8 kWp Ost West 10° Überschusseinspeisung

  • Das kommt auf den Hersteller des Batteriewechselrichters an, es gibt auch Systeme die dann als Insel weiterlaufen. Muss man aber genau hinsehen, sonst könnte es passieren das die Insel nur so lange funktioniert bis die Batterie leer ist...

    Genau aus dem Grund habe ich die Victrons, und die PV hängt am Laderegler und der geht direkt auf die Batterie. Nennt sich DC gekoppelt.

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  • stromsparer99


    Wenn Du einen DEH besitzt und 1 Minute unter der Dusche stehst und der DEH hat eine Leistung von 18 kW, wie viel Strom verbrauchst Du dann?


    Zweite Frage: Wenn der nicht auf "voller Leistung" läuft, wie warm kommt dann wohl das Wasser aus der Dusche?


    Hier bei uns fällt seit Herrn Newton der Apfel zu Boden.... In BW scheint es so zu sein, dass er in der Luft stehenbleibt...

  • Mir reichen 39-40 Grad unter der Dusche völlig aus. Und wenn du jetzt keine Regenwalddusche hast, dann kommt da genug Warmwasser raus ohne dass der DEH auf Vollast läuft. Bei 18KW braucht der DEH 0,3 KWh die Minute.

    Geh mal duschen und stop die Zeit wie lange das Wasser läuft.


    Deine Warmwasserverbräuche sind weit weg von der Realität.

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  • Sehe ich auch so, man Duscht an einer Abnahmestelle sicher nicht mit Maximaldurchfluss und Maximaltemperatur des DLF. Also keine Volllast

    Würden 2 Duschen Paralell mit über 60 Grad laufen wäre das anders, ist aber doch sehr unangenehm die Temperatur.

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  • Wie viele Liter 40grädiges Wasser kommen denn aus der Dusche, wenn die Tüte auf Stufe 1 oder 2 oder wo auch immer läuft? Und ein 18-kW-DEH ist alles andere als ein Luxusprodukt, auch auf voller Leistung nicht.


    Die Leistung regelt sich über die Zapfmenge, oder? Und da ist man bei 18kW=100% und weniger Hahn aufdrehen schnell bei ner tropfenden Dachrinne... Aber die Komfortansprüche sind ja verschieden....


    Wenn meine etwa 1.000 kWh für WW pro Person und Jahr zu viel sind, wie viel sind es denn Eurer Meinung nach?

  • Wie viele Liter 40grädiges Wasser kommen denn aus der Dusche

    Ich hab's gerade gemessen: In 5 Minuten ca. 40 Liter, das wären dann ca. 1,4 kWh oder anders gerechnet 16,7 kWh pro Stunde. Damit wäre also ein 18 kW DEH annähernd ausgelastet.

    Du willst mir jetzt nicht erzählen, dass du beim Duschen 5 Minuten durchgehend Wasser laufen läßt?

    Also ich mach' das schon, das gehört für mich zum Komfort. Allerdings erwärmen wir unser WW nicht mit Strom, sondern im Sommer mit Sonne und im Winter mit Erdgas.


    Jedenfalls halte ich besagte 1,4 kWh pro Person und Tag (d.h. also 5 Minuten duschen und sonst keinen Verbrauch!) für die absolute Untergrenze. Als Verbraucher würde ich bei der Auslegung meiner Anlage eher 3 kWh pro Person und Tag ansetzen. Unter der lauwarmen Dusche stehen zu müssen ist ätzend, und Verbraucher wie Spül- und Waschmaschine kommen ja auch noch hinzu.

    Wenn meine etwa 1.000 kWh für WW pro Person und Jahr zu viel sind, wie viel sind es denn Eurer Meinung nach?

    Ich zumindest halte 1000 kWh für WW pro Person und Jahr für eine absolut vernünftige und realistische Schätzung.

    Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

    PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

    Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)

  • Ab und an mal Baden, Hände waschen und vor allem der EInsatz von WW an der Spüle, all' das sollte man nicht unterschätzen....


    Die 1.000 kWh pro Person sind absolut belastbar. Im Neubau mit den heutigen Bädern, die sich Leute bauen lassen (und dann mit ner 5.000 Euro Luft-WP beheizen) kann man gerne 1.500 kWh ansetzen

  • Ok, aber dann muss da (ohne, dass ich jetzt noch 16 Seiten vorher lese und suche) entweder Solarthermie im Spiel sein oder es ist der Zukauf der BWWP nach PV, denn die Werte sind ja im Sommer niedriger.


    Und Überraschung:

    Ich denke mal, dass man im Januar nicht grob anders duscht als im Juli. Wenn man mal als Schnitt 100 kWh Strom nimmt (garnix bringt die PV ja nur nachts), werden wohl im Jahr 1200 kWh Strom für WW gebraucht.


    Wenn die BWWP nun eine JAZ von 2,5 hat, gehen 3.000 kWh Energie für Warmwasser drauf. Und es sind drei Personen...


    Ja nu...

  • Wer schließt ne Spülmaschine an Warmwasser an bei nem DLF? Vielleicht wird im Sommer eher geduscht und im Winter lieber mal gebadet?


    Hier kommt es wirklich sehr aufs Verbrauchsverhalten an, bei uns Duscht im Sommer nur die Frau warm. Kinder und ich finden das kalt angenehmer. Einzig fürs Haarewaschen wird Warmwasser benötigt. Ja und dann noch die Sache mit dem Wasser laufen lassen, macht ja auch nicht jeder... bei uns ist nun das 3. Jahr in Folge Wassermangel und deshalb Gießverbot, etc...


    Im Winter gibts wie zu Omas Zeiten einmal die Woche ein Bad, wobei wir nach Verschmutzungsgrad sortiert ins gleiche Badewasser steigen. Ach ja und ich komme trotz langer Haare mit 17-20 Liter aus. Ohne Haare eher so 5 Liter.

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  • Hier kommt es wirklich sehr aufs Verbrauchsverhalten an

    Ich glaube das ist der Punkt, beim WW gehen halt die Gewohnheiten extrem auseinander. So wie Ihr das macht, würde ich das für mich nur auf See oder im Flüchtlingslager akzeptieren. Dafür darfst Du mich gerne als (Warm)wasserverschwender bezeichnen, da steh' ich zu. Aber weiter bringt uns das alles nicht.


    Ich darf daran erinnern, dass diese Diskussion mit der Frage angefangen hat, ob man einen DLE aus einer PV-Anlage betreiben kann. Ich glaube alle hier sind sich einig, dass dies in der Regel nicht geht: Weil nun mal a) bei einer normalen 40° Dusche - so lange das Wasser läuft - die benötigte Wärmeleistung um 10-20 kW liegt (das ist Physik) und b) nur die wenigsten Dach-PV-Anlagen so eine Leistung bringen, erst recht nicht morgens und abends. Es ist vermutlich auch kein Zufall, dass gängige DLE ausgerechnet mit 18 kW Leistung ausgelegt werden und nicht z.B. mit 3 kW. (Übrigens: Dass wir hier in ca. zwanzig Beiträgen über einen DLE diskutiert haben, den es inzwischen offenbar gar nicht mehr gibt, hat durchaus etwas Loriot-haftes.)


    Dass hingegen bei einer Lau- oder Kaltdusche die benötigte Wärmeleistung gegen Null geht, glaube ich sogar ohne einschlägige Messergebnisse gesehen zu haben :).


    Übrig bleibt die Frage, welchen Warmwasserverbrauch man ansetzen sollte, wenn man z.B. als Heizungsbauer oder auch als unbezahlter Ratgeber hier im Forum den Wärmebedarf eines Haushaltes im Sommer abschätzen möchte. Und da bleibe ich dabei: So lange nichts Spezifisches über die Verbrauchsgewohnheiten des Kunden bzw. Ratsuchenden bekannt ist, setze ich lieber einen hohen (aber keineswegs abnormen) Verbrauch an als einen niedrigen, der in den meisten Fällen nicht realistisch sein dürfte.

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  • Nein ich habe keine Solarthermie.

    Ich glaube ihr habt keine Ahnung von BWWP oder?

    Der Verbrauch ist im Sommer niedriger, weil

    1. das Wasser aus der Leitung wärmer ist wie im Winter

    2. die Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit höher ist und die WP damit mehr Energie aus der Luft entnehmen kann.


    Ihr solltet einfach mal weniger spekulieren und dafür einfach mal euren Verbrauch messen.

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