Endlich wieder da: Die Atomenergie als Klimaretter

  • Hans-Dampf: die Lage scheint schlechter, als sie ist


    Jetzt baut sich eine Druckwelle auf die Regierung gerade auf, auf die wir als KWK-Fans lange gehofft haben.

    Die Schwergewichte USA und GB proklamieren CO2-Neutralität für 2050. Im Land machen Player wie VW mächtig Druck. https://www.electrive.net/2019…-ladeinfrastruktur-jetzt/


    Wenn es wirklich weltweit zu einer Abkehr von Fossilien kommt, gehört jeder, der nicht mitmacht zu den Verlierern. Nach der Pariser Klimakonferenz hat man noch geglaubt, mit einer Emulation von Handeln durchzukommen. Das ist gottseidank vorbei.


    Je mehr E-Autos und WP-heizungen in der Dunkelflaute nuckeln, umso unverzichtbarer wird die KWK.

    Das große Geschäft für unsere Branche kommt erst noch ....

    Citroen C-Zero, 35qm PV, 12kWh LiFePo (15x250Ah, Winston), 4kW Taiwan-Inverter, DIY BMS
    Hausdämmung 16cm PS 0.035

  • Die 100%-Lösung morgen früh und vor allem von jetzt auf gleich gibt es nicht.


    Die Stromerzeugung jetzt ist schlecht. Man hat aber andere, bessere, jedoch nicht perfekte Alternativen, wie eben die KWK, die dann eben auch grundlastfähig ist, erheblich weniger CO2 emittiert, aber eben nicht nix....


    Und aus vielen Diskussionen (war ja gerade Wahlkrampf) mit Grünen weiß ich, dass die erstens genau NULLKOMMANULL Ahnung von dem Thema haben, zweiten sich genau NULLKOMMANULL Gedanken machen, wo denn die ab 2022 fehlenden 20 GW herkommen und drittens alles von vorne herein abgebürstet wird, was nicht direkt auf NULLKOMMANULL Gramm CO2 geht.


    Meiner Meinung nach fehlt denen wie allen anderen Politikern auch schlichtweg die Fachkenntnis.

  • Such dir doch vor Ort einen Grünen und rede mit ihm, nimmt er sich Zeit deiner Argumentation zu folgen und versteht sie, wird er es Entsprechend seinem "Vorgesetzten" berichten und so weiter.


    Ohne den Versuch bringt das jammern nix.

  • Ich habe das ja alles gemacht und habe mit allen erdenklichen Leuten an den Ständen gesprochen, ich bin ja so bekloppt und gehe da hin, wenn die bei uns stehen.


    Reden kann man mit denen, Problem ist nur, dass beim Thema Energiewende nichts an Fachwissen vorhanden ist, egal, bei welcher Partei. War bei den Grünen nicht anders.


    Fragen, woher denn die 20 GW kommen, wurden nicht konkret beantwortet, sehen wir dann, bis dahin....


    Bis dahin ist aber nicht mehr lange....


    Es war jedes Mal so, dass beschrieben wurde, was alles Scheiße ist. Lösungen, wo der Strom herkam, hatte keiner.


    Spannend war auch, dass VOR der Europawahl sich außer den Grünen keine Sau am Wahlkampfstand, egal ob CDU oder SPD oder FDP, sich für das Thema überhaupt interessiert hat.


    Der jetzt fanatische Einsatz gegen den Klimawandel, bei dem sich jetzt alle überbieten, kam erst am Wahlsonntag um 18:01 Uhr in Gang...

  • Politiker müssen keine Lösungen parat haben, die sollen nur die Richtung vorgeben.

    Ist doch sowieso besser wenn Politiker der Energiewirtschaft nur verbindliche Zielmarken setzen - die auch weh tun müssen. Die können dann am besten entscheiden, welcher technische Weg der beste ist. In Schweden läuft das zumindest so.

    Dann muss RWE &Co für Schwarm-BHKWs Geld ausgeben um ihre Meilensteine zu erreichen.

    Genauso wie jetzt Fiat bei Tesla Ablassscheine kauft um die EU-Grenzwerte zu erreichen.

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  • Naja man sollte schon versuchen den entscheidungstreffenden Politikern die Infos zukommen zu lassen die sie für eine gute Entscheidung brauchen, sonst können die nur nach dem entscheiden was ihnen die "Fachleute" der entsprechenden Lobby erzählen...

    RWE und Co. Interessiert das doch nicht, die wollen Gewinn machen, und Garantieen das die Kraftwerke auch in 20 Jahren noch laufen dürfen. Kann man RWE verantwortlich machen wenn eines Tages tatsächlich der Blackout kommt? Ich glaube nicht!

  • Es ist doch Schwachsinn, wenn Politiker nur die Richtung vorgeben sollen! Wenn der Karren dann im Dreck steckt, soll ihn wieder jemand anderer rausziehen?


    Zumindest die Fachpolitiker in den Fraktionen sollten schon wissen, wovon sie sprechen. Nur diesen Eindruck habe ich in letzter Zeit zu häufig aber auch nicht mehr - es zählt nur noch Ideologie.

  • Du hast natürlich Recht, das Volk sollte die Richtung vorgeben. Die Politiker - als Angestellte des Volkes - haben die Aufgabe diesen Willen in die Wege zu leiten. Was ich meine ist, dass Mikromanagement nicht die Aufgabe der Politik ist.

    Und da reicht es vollkommen, eine steigende KWK-Quote vorzuschreiben, wie es die Chinesen mit der E-Auto-Quote machen.


    Die Expertise für solche Entscheidungen holt sich die chin. Regierung bei anerkannten Experten, die regelmäßig ausgetauscht werden. Der Mann meiner Kollegin (Herzchirurg) war so einer.

    In der Schweiz fragt man bei Richtungsentscheidungen - wie Atomkraft - dazu einfach das Volk. Scheint auch zu funktionieren.


    Wir sind weder technokratisch wie China, noch demokratisch wie die Schweiz. Dafür zunehmen saturiert. Ein perfektes Mileu für Andere ihre Interessen durchzusetzen. Die nächste Krise, "Populisten", Terror werden so manche aus ihren Träumen holen.

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