Neue Heizung muß her

  • Also bekommt man die Wärme eher nicht weg.

    Ebent. Das war es, was ich mit meinen Ausführungen zartfühlend andeuten wollte.

    Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

    PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

    Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)

  • Moin,

    Der Master steuert die 70% weich über alle Wechselrichter aus.

    Bislang bin ich nie in die 70%-Abregelung reingelaufen.

    Also so richtig passt das alles nicht zusammen bei Dir. Auch das Du knapp 30KW WR-Leistung aber nur 24,57kWp Modulleistung hast ist nicht "normal" und schon gar nicht bei teilweiser Ost-West Ausrichtung.


    Das ist wirklich ein Schachtelbau wie im Bilderbuch.^|__|^|__|:-)

  • Wie kommst du auf knapp 30kW Wechselrichterleistung?

    5+5+7+4=21 würde ich sagen ...


    Du weißt doch hoffentlich, daß die 70% auch auf die installierte Modulleistung bezogen sind ...


    Daß man DC-seitig mehr ranpacken kann, ist was anderes. Wird ja auch gemacht. Eben wegen Ost-West-Nord.

    Und der SE5000 darf AC-seitig nur 4,6kW, weil einphasig.

  • Moin,


    Du bist ein Scherzkeks ;-_, nimmt man die Datenblätter der WR her hat der SE7K zb. 9,45kWp und der SE4000H 6,2kWp. Addiert man die maximalen DC Leistungen deiner WR zusammen kommen 30kWp maximale Modulleistungen raus.

    Wenn Du tatsächlich viel Ost-West Anteil hast ist bei Dir rein rechnerisch ein WR zu viel installiert, liegt aber bestimmt wieder an der Verschachtelung des Daches.

    Ja, die 70% beziehen sich auf die Nennmodulleistungen können aber entweder fix vom WR oder am Netzübergabepunkt gemessen werden.


    Und bis 2012 wurden auch 5kVA ( 110% von 4,6kVA) einphasig zugelassen, keine Ahnung wie alt deine Kisten sind. Eine kommunikative Kopplung der einphasigen WR um die Schieflast unter 4,6kVA zu halten ist ebenfalls zulässig.


    Grüße

  • DC-Leistungen ... klar doch.

    Hast du dich mal mit den Tools beschäftigt, wie die Auslegung der Anzahl der Module respektive die angeschaltete DC-Leistung an einem Wechselrichter berechnet wird?

    Z.B. am SE7K mußten wir tricksen, daß das Tool mitspielt (ich glaube, die Anzahl der Module war das Hauptproblem, weil wegen der Vermeidung von DC-Spannungseinbrüchen alle Optimierer in einen String mußten, die Alternative wären 2 kleinere einphasige WRs gewesen).


    Außerdem: Viele Module laufen, gerade an solchen Tagen wie heute (kühl und sonnig), durchaus auch mal mit 110-120% der Nennleistung.


    Das andere ist natürlich der verschachtelte Aufbau.

    Bei der Garage geht nicht mehr drauf, aufs Flachdach daneben wollte ich nichts (Sichtachse in den Garten), der SE3500H wäre schon hart an der Grenze gewesen, der SE4000H hat den besseren Wirkungsgrad, vom Preis her ist's egal.

    Der SE5000 ist wegen der Powerwall 1 notwendig (braucht einen einphasigen WR), zudem muß man hier die PW1 auch als Generator sehen. Der SE5K ist praktisch ausgereizt.


    Das hat alles schon seinen Grund, warum das so ist, wie es ist.


    Der erste Teil der PV wurde 2016 errichtet.

  • Also ich kenne beiweitem nicht alle PV Auslegungsprogramme jedoch mit dem von SMA, Sputnik und PV-Kalk sowie einigen freeware tools habe ich bisweilen schon gearbeitet.


    Aber mal ehrlich als Elektriker kann ich ganz gut aus den Datenblättern und mit Stift / Papier mittels P, U, R und I meine Schlüsse ziehen ;)


    Am Beispiel Deiner Garage : hier hätte ich den SE3000 platziert, mit 3KW/4,65kWp mehr als ausreichend für die 5,1kWp Ost-West. Und Deine Visualisierung stimmt mir zu, max 2,8KW.

    Auch die Stift/Papier Methode zur Gesamtanlage wird von der Visualisierung gestützt, die Tage knapp über 15KW im Peak sind an einer Hand abzuzählen.

    Was ich bei Deiner Visu aber noch nicht verstanden habe ist das die Summe der DC-Modulleistungen = AC WR-Leistung ist ?


    Ist halt blöd das jegliche Optimierungsmaßnahmen an den baulichen Gegebenheiten scheitern.


    Aber eines noch : Du schreibst das es vorkommt das die beiden Speicher sich gegenseitig laden/entladen. So wie Du die Stromsensoren eingezeichnet hast kann es sich dabei nur um ein "schwingen" handeln da beide Speicher etwa gleich schnell reagieren. Gibt es evt. die Möglichkeit an einem der beiden Speicher/Gateway/WR ein Delay oder Verweilzeit einzustellen ?

  • Die SE3500H und kleinere haben im Vergleich zum SE4000H und größeren einen miserablen Wirkungsgrad. Preislich geben die sich so gut wie nichts.


    Ich schrieb, daß die PW2 von der PW1 gelegentlich was abzieht. Anders herum geht es prinzipbedingt nicht.

    Strom aus der PW1 sieht für die PW2 wie Strom von den Modulen aus, weil er noch über den Solarwechselrichter muß. Daher "produziert" meine PV auch mitten in der Nacht Strom, der SE5000 erzeugt Leistung, solange was in der PW1 drin ist.


    Ein Schwingen ist das aber schon gleich gar nicht.

    Die Speicher mögen gleich schnell sein, aber die Steuerungen sind es nicht. Mein subjektiver Eindruck ist, daß die PW2-Steuerung mit 1-2 Sekunden eine ganze Ecke langsamer ist als die PV-Steuerung mit der PW1. Man kann es sehen, wenn man bei Betrieb eines vergleichsweise schnell alternierenden Stromverbrauchers wie Herd oder Backofen direkt ohne Umweg übers Web-Portal draufguckt.


    Wenn die PW1 leer ist und das Haus nur noch von der PW2 versorgt wird, habe ich durch diese Regelungsverzögerung immer so 30-50W Leistungsbezug.

    Ist aber auch bei Leuten so, die nur eine PW2 haben, hat also nichts mit der PW1 zu tun.


    Wann zieht die PW2 von der PW1 Strom ab?

    Dunkel ist's.

    Die PW2 ist nicht voll.

    Die PW1 hat z.B. mal wegen eines Wasserkochers 2kW Leistung rausgehauen.

    Jetzt ist der Wasserkocher aus, nur noch die Grundlast wird gezogen. Die PW2 sieht die Differenz als Einspeisung und versucht das natürlich auf 0 zu regeln. Also wird bilanziell Strom von der PW1 in die PW2 geschaufelt.

    Irgendso ein Initialereignis wie mit dem Wasserkocher braucht es dafür. Allerdings liegt die umgeschaufelte Leistung meistens so bei 200-500W. Mehr habe ich schon gesehen, kommt aber selten vor.


    Die PV-Anlage inkl. PW1 und die PW2 laufen völlig unabhängig voneinander, die wissen nichts vom jeweils anderen.


    Die Befürchtung wegen des Schwingens war folgende:

    2kW Überschuß, was von beiden Steuerungen auch so gemessen wird. Jetzt sagt sich jede Steuerung, toll, kann ich den Akku (jeweils den eigenen) mit 2kW laden. Also werden 4kW abgezogen, von denen aber 2kW bezogen werden müssen. Ups, Bezug, stellen die beiden Steuerungen fest, es muß ausgeglichen werden. Und dann ist wieder der Überschuß da usw., daß sich das mit schnellen Wechseln von Laden und Entladen aufschaukelt.

    Passiert aber überhaupt nicht. So ein Effekt ist nicht einmal im Ansatz feststellbar.


    Funktioniert nahezu perfekt und deutlich besser, als von manchem Experten prophezeit.


    Was das Ausrechnen betrifft, schon klar.

    Aber da gibt es dann immer noch die herstellerseitigen Vorgaben.

  • Die SE3500H und kleinere haben im Vergleich zum SE4000H und größeren einen miserablen Wirkungsgrad.

    versteh ich nicht.



    Für mich schaut das so aus das die 3000H bis 5000H identische Wirkungsgrade haben (der 4000er sogar den flachsten Anstieg ) aber die 5K und 7K schlechter sind.


    Achso noch zu Deinem "Schwingen" ja es ist definitiv ein Schwingen nur eben eines mit abnehmender Amplitude. Es ist auch ganz klar warum sich das System nicht weiter aufschwingen kann. Weil der DC Speicher nicht vom AC Speicher laden kann! Hättest Du zwei AC Speicher würden die sich in Frequenz und Amplitude einschwingen bis ein Ereignis sie wider stoppt.

    Aber auch das minimale schwingen das Du jetzt beobachten kannst ist ganz einfach zu unterbinden. Beide Speicher werden ja wohl digitale E/A oder zumindest Relais- und potentialfreie Eingänge haben. Mit einer einfachen Verriegelung kannst Du bei entladendem DC Speicher dem AC Speicher das laden verbieten.


    Grüße

  • Ich habe meine Werte aus den Datenblättern. Und da sah der 3500H deutlich schlechter aus als der 4000H. So ganz grob 96,x% ggü. 99,x%, soweit ich mich noch erinnere. Die Entscheidung fiel schon vor einem halben Jahr.

    1P-WRs im Wirkungsgrad mit 3P-WRs zu vergleichen, verbietet sich zudem eigentlich.


    Bei weiteren AC-Speichern wäre das auch kein Problem. Denn das Gateway kann 10 Powerwalls steuern unabhängig davon, an welcher Phase die PWs angeschaltet sind. Die Werte dazu kommen von dem einem bestehenden Meßzangensatz.

  • Die Curven sind aus diesem Dokument:


    https://www.solaredge.com/site…_inverters_efficiency.pdf


    geringere Effizienz haben durchweg die Geräte ohne H am Ende.


    Wenn die AC Speicher vom selben Gateway gesteuert werden gibts natürlich kein Schwingen dazu isses ja ne zentrale Steuerung.

  • Der BlueGEN geht nicht aus, wenn die 600 Watt (!) Wärme nicht oder nicht voll im System abgenommen werden. Die Wärme geht dann eben durch den Schornstein, dies ist aber sehr sehr selten im Hochsommer der Fall und ein nur für Erbsenzähler wichtiger Faktor. Die Belastung der Zelle durch Start/Stop ist schlichtweg nicht gegeben, weil es keine gibt.


    Zweitens ist es schlichtweg falsch, dass die Viessmann-BSZ mit 11.100 Euro gefördert wird. Die Summe kommt zustande, wenn man sich den KWK-Zuschlag direkt auszahlen lässt. Dies kann an aber bei der BlueGEN auch, dann ist die Förderung beim BlueGEN aber bei 16.000 Euro.

    Auch wenn es hier vlt gerade nicht zum Thema passt Hans_Dampf aber wie setzen sich die 16 k€ Förderung zusammen und was kostet sie derzeit überhaupt? Auf der Website von Solidpower steht sie erzeugt bis zu 850 W Wärme?!

  • Die Förderung setzt sich zusammen aus 12.450 Euro von der KfW sowie der Einmalzahlung KWK-Bonus 3600 Euro


    Die 800 Watt Wärmeleistung kommen daher, dass es sich hierbei um die neue Anlage handelt, den BG-15, ich meinte aber damals den alten

  • Update:
    Die Stadtwerke waren da und wir haben überlegt, wie man das Meßkonzept umsetzen kann.
    Fazit: Derzeit nicht sinnvoll möglich.


    Daher wird es erstmal eine Gastherme, Pufferspeicher und Brauchwasser-Wärmepumpe (nur im Sommerbetrieb).


    Aber:
    Wenn die Smartmeter mit Gateway dann mal nach der Zertifizierung eingebaut werden (und da komme ich wegen der Größe der PV an sich nicht drumherum), ist das im Grunde vergleichbar mit einer Lastgangsmessung.
    Damit könnte man dann das Meßkonzept realisieren ohne großartigen zusätzlichen Verkabelungsaufwand.


    Das mit dem BHKW, welcher Typ dann auch immer, halte ich mir auf jeden Fall offen.
    Bei der neuen Heizung muß das dann nachrüstbar sein.