Neue Heizung mit dem Budget machbar?

  • Halli Hallo,


    geht zwar nicht um ein BHKW, denn das ist definitiv nicht machbar! Aber vielleicht kann mir ja trotzdem jemand helfen und sagen ob für das Budget es überhaupt möglich ist bisher habe ich hier ja immer gute Hilfe bekommen.


    Also der aktuelle Ist-Stand von dem Haus im Kauf:


    Haus: BJ 1968

    Wohnfläche: 173 m² - Zwei Wohnungen

    Aktuell eingebaute Heizung: BJ 1981 Öl - Wurde irgendwann auf Gas umgerüstet

    Einziehen werden mein Bruder, unsere Eltern und ich, also 4 Personen für noch ca. 3-4 Jahre die Nichte bis sie 18 Ist.

    Energieausweis sagt:


    Gebäude Nutzfläche 224 m²

    Energieendbedarf 236,9 KWh

    Primärenergiebedarf 262,6 KWh

    Anforderungswert 102,1 KWh


    Empfohlen werden laut Energieausweis die Dämmung des Dachbodenbodens (Haben wir vor mit diese Dachbodenverbundplatten) und eine neue Heizung.


    Budget je nachdem 15.000-20.000€ + Förderung


    Ich dachte eigentlich an sowas in die Richtung Buderus KB192i mit ca. 15m² (überhaupt notwendig?) Solarthermie (Warmwasser + Heizungsunterstützung) Budget wäre 15.000 + Förderung gibt da glaub nochmal saftig was drauf? Habe was von knapp 4.000€ gelesen.


    Allerdings sind in dem Haus noch alte Gussheizkörper (Rippenheizkörper heissen die glaub ich) nachdem was ich gelesen habe sind diese nicht Brennwert tauglich bzw. nicht effektiv geeignet so das also vermutlich in beiden Wohnungen sämtliche Heizkörper getauscht werden müssen? In diesem Fall würde ich 20.000€ + Förderung investieren. Doch ist das geplante überhaupt realisierbar für den Preis? Oder kann man von vorne herein sagen für den Preis nicht machbar und ich sollte einfach nur die Gas Heizung gegen eine Brennwert tauschen + Heizkörper tauschen und fertig?


    Das ich dann noch Angebote vor Ort einholen muss ist mir klar, wie gesagt geht es mir nur darum mal zu erfahren ob aus der Erfahrung von Leuten hier es überhaupt so realisierbar ist.


    Gruß Saro2002

  • Fünf Minuten Internet-Recherche zeigen, dass es jedenfalls eng wird.


    Die Kosten für eine 15 m2 Solarthermie-Anlage liegen laut Internet um die 8.000 EUR. Mit 50 EUR pro m2 BAfA-Förderung gehen 750 EUR runter. Wenn ich das richtig lese gibt es bei Eigenfinanzierung außerdem noch 7.5% von der KfW, das wären noch mal 600 EUR. Damit bleiben für die ST etwa 7000 EUR.


    Die Dämmung eines Dachboden-Bodens dürfte nach dieser Quelle um die 50 EUR/m2 kosten, wenn der Boden begehbar bleiben soll. Bei geschätzten 70-80 m2 Fläche wären das weitere 3.500-4.000 EUR. Falls die Umstände sehr günstig sein sollten und es 10% Förderung gibt, landet man bei 3.000 EUR plus X.


    Mit einem Budget von insgesamt 20.000 EUR bleiben somit für die Heizungssanierung weniger als 10.000 EUR übrig. Insbesondere wenn auch die Heizkörper getauscht werden müssen (3-500 EUR pro Stück kommen da schnell zusammen) wird das nicht reichen.


    Ich würde deshalb den Dachboden dämmen, die Heizkörper tauschen (möglichst großzügig auslegen, damit niedrigere Vor- und vor allem Rücklauftemperaturen möglich werden) und eine Brennwerttherme einbauen. Das dürfte das genannte Budget ausschöpfen. Die Solarthermie könnte man ggf. zusätzlich mit einem KfW-Kredit finanzieren. Bei 1% Zinsen sollte es möglich sein, den Kredit binnen 20 Jahren aus den zusätzlich ersparten Heizkosten zu tilgen.

    Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

    PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

    Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)

  • Meinen Recherchen nach gibt es für Solarthermie Warmwasser + Heizung mindestens 2000€ förderung, nicht 750€ Meine sogar bei 15 Quadratmetern war es sogar leicht über 2000€ (150€ pro Quadratmeter) Müssten also sogar 2150€ Sein. Laut CO2online gibt es sogar bei 12 Quadratmeter im aktuellen Jahr 2000€ Bafa + 1000€ Bafa Anreizprogramm dann wäre ich hier also schon nur mit Solarthermie bei 3000€ Förderung. KFW Kredit wird nicht genutzt.


    Ansonsten weiss ich leider nicht ob und wieviel Förderung evtl. Für Heizkörperaustausch, Gas-Brennwertheizung und Hydraulischen Abgleich erwarten kann.


    Hatte halt die Hoffnung das hier evtl. jemand ungefähr weiss wieviel Förderrung man bekommt und was Arbeitsaufwand ungefähr so im durchschnitt kostet. Dachboden Dämmung habe ich mich schon schlau gemacht, mach ich in Eigenleistung, der Quadratmeter kostet mich rund 25€ (Begehbar) also insgesamt rund 2500-3000€! Ist in dem Budget aber nicht mit drinn! Das Geld für die Dämmung ist darüber hinaus vorhanden. Die 15.000 bis 20.000 sind wirklich rein für die Heizung. Heizkörper werden ca. 15 Stück benötigt, Preis ohne Montage von z.B. Buderus rund 140€ das Stück.

  • Man muß immer auch schauen was sinnvoll und möglich ist.

    Ne Heizungsunterstützung mit Standardteilen zu bauen ist aufwendig. Zudem gibts da immer wieder hydraulische und Regelungsprobleme.

    Deshalb besser etwas, was passend abgestimmt ist - das sind nicht unbedingt die Pakete der großen Hersteller.

    Für sowas empehle ich den Solvis Max. Je nach Umfang der leistungen ist das ab etwa 18.000€ zu haben. Und es funktioniert gut.

  • Meinen Recherchen nach gibt es für Solarthermie Warmwasser + Heizung mindestens 2000€ förderung, nicht 750€

    Stimmt, da hatte ich mich verguckt - die 50 € sind für reine Warmwasser-ST und für Erweiterungen. Laut BAfA-Website gibt es für ST-Neuanlagen mit Heizungsunterstützung 140 €/m2, für 15 m2 also € 2.100. Zu den weiteren € 1000 siehe unten.

    Heizkörper werden ca. 15 Stück benötigt, Preis ohne Montage von z.B. Buderus rund 140€ das Stück.

    Genau, ohne Montage. Bei unserem Umbau vor 14 Jahren hat der HB pro Heizkörper für die Montage zwei Meisterstunden verrechnet. Heutzutage dürfte das einschl. Umsatzsteuer so um die 120 EUR kosten. Ein anständiges Thermostatventil kostet nicht unter 20 €. Ein paar Kleinteile kommen auch noch dazu, und schwupp! ist man bei 300 EUR Gesamtkosten pro Heizkörper - für 15 Stück also EUR 4.500.

    Ansonsten weiss ich leider nicht ob und wieviel Förderung evtl. Für Heizkörperaustausch, Gas-Brennwertheizung und Hydraulischen Abgleich erwarten kann.

    Das sind eben die "Einzelmaßnahmen zur Optimierung der Heizungsanlage", also Modernisierungsmaßnahmen, die im Zusammenhang mit der Errichtung einer ST-Anlage gefördert werden: Und zwar zusätzlich bis 50% der ST-Förderung, im vorliegenden Fall also nochmals 1.050 €. Und der Austausch der Heizpumpe sowie der hydraulische Abgleich wird extra mit 30% der Netto-Kosten gefördert. Deshalb ist es wahrscheinlich sinnvoll, wenn der HB diese beiden Posten gesondert anbietet und abrechnet.

    Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

    PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

    Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)

  • Ich merk schon, muss wohl wirklich vor ort erstmal mehrere Angebote reinholen! Ist die Buderus KB192i 15 oder 22kw Gastherme denn eine Gute Wahl? Oder gibt es da etwas besseres? Bin für alles offen, ausser Vaillant, das kommt mir nicht mehr ins Haus! Viel zu viel schlechte Erfahrung mit dem Vaillant EcoPower gemacht! 4 Austausch Motoren in 2 Jahren, dann haben wir das BHKW stillgelegt, nase voll gehabt.

  • Saro


    ich würd mich nicht jetzt auf die Auswahl eines Kessels/Therme festlegen.


    Aber kommen wir zur Eingangsfrage zurück.

    Nein, mit dem budget ist Heizungssanierung (erst recht wenn noch die ganzen Körper und Verrohrung getauscht werden soll) nicht machbar. und zusätzlich noch Dach dämmen erst recht nicht.


    Tut mir leid,

    aber da müsst etwas mehr her.


    Wieviel Eigenleistung wäre denkbar?

    ...und handwerklich möglich?

  • Naja ich merk schon ich knall wohl einfach eine neue Brennwert-Therme + Warmwassertank (aktuell ist glaub ein Junckers AiO Gerät drinn also Therme mit integriertem WW Tank) rein und Rest bleibt wie es ist dann bin ich denke ich mit +- 7-8.000€ dabei evtl. noch Warmwasser Solarthermie und fertig. Es heißt immer so schön das die Energiespargeräte (Pellet, Solar, BHKWs usw.) ja gar nicht so teuer seien und im Endeffekt muss man heut zu tage selbst für die kostengünstigsten Eco-Heizungen 40.000€ planen? Ne danke dann bleibe ich bei Fossilen Brennstoffen und gut ist.


    Was bringt es mir z.B. wenn Pellet Heizungen so schön mit ~20.000€ beworben werden exkl. Lagerplatz welcher dann nochmal locker 10.000-15.000€ kostet usw. oder ich eine Wärmepumpe für 15.000€ bekomme aber dafür nochmal für locker 30.000€ das komplette Haus auf Fußbodenheizung umbauen müsste, soviel kann ich gar nicht sparen als das sich das lohnt. Wie gesagt mir fehlt da irgendwo auch das Verständnis das ich bei einem Hauskauf für 160.000€ nochmal rund 1/3 des Kaufpreises nur für eine Heizungsanlage nutzen soll um Jährlich dann vielleicht 200€ zu Sparen, in dem fall muss ich wirklich sagen da Sch*piep* ich auf die Umwelt...


    Ich hab 200.000€ davon gehen 160.000 für den Hauskauf drauf, nochmal rund 18.000€ für die Nebenkosten und übrig bleibt halt der Rest + Förderung also insgesamt rund 25.000€.


    Wie gesagt es handelt sich (Beispielbild) um solche Heizkörper:



    P.S. Nein Verrohrung wird definitiv nicht neu gemacht da bleiben die alten drinn, wenn werden nur die Heizkörper getauscht und das eigentlich auch nur weil es ja sein muss? Wenn es nach mir gehen würde könnten die drinn bleiben, aber die soll man ja nur schlecht mit Brennwerttechnik nutzen können? Eigenleistung kommt halt drauf an, also abmontiert bekomme ich die alten Heizkörper z.B. wohl auch, dürfte ja sogar ziemlich viel Schrottwert haben? Sind ja nicht leicht diese uralten Gusseisenheizkörper. Neue Heizkörper aufhängen dürfte ich auch noch hinbekommen ;) Nur den eigentlich Anschluss an die Rohre der müsste dann gemacht werden.

  • wenn werden nur die Heizkörper getauscht und das eigentlich auch nur weil es ja sein muss? Wenn es nach mir gehen würde könnten die drinn bleiben, aber die soll man ja nur schlecht mit Brennwerttechnik nutzen können?

    Ob man diese Heizkörper (für mich sieht der auf dem Bild übrigens nicht nach Guss aus, sondern nach Stahl geschweißt - das wäre dann nicht ganz so schlecht und würde auch eher zum Baujahr passen) mit Brennwert nutzen kann oder nicht, hängt von Größe der Heizkörper und der Heizlast der jeweiligen Räume ab. Rippenheizkörper sind nun mal weniger leistungsfähig (d.h. sie geben bei einer gegebenen Wassertemperatur weniger Wärme ab) als moderne Heizkörper. Und deshalb muss man – um eine gegebene Raumtemperatur zu halten – den Heizkreis für Rippenheizkörper tendenziell mit höheren Temperaturen fahren als für moderne Heizkörper.


    Ausschlaggebend für den Wirkungsgrad einer Brennwertheizung ist dabei die Rücklauftemperatur RLT (anders als bei einer Wärmepumpe: Da wäre es die Vorlauftemperatur). Aus der angehängten Grafik (die Wirkungsgrade werden hier nach Hi angegeben) sieht man schematisch den Zusammenhang: RLT <30°C wäre optimal, ist aber nur bei guter Dämmung mit Flächenheizung erreichbar. Um 30°C geht aber auch noch. Bei höheren RLTen sinkt der Wirkungsgrad schnell ab und ist ab ca. 50-55°C RLT weitgehend weg.


    Wenn nun die Heizkörper groß genug sind ist es möglich, auch bei Rippenheizkörpern die Thermostatventile so weit zu drosseln, dass das Vorlaufwasser im Heizkörper (egal mit welcher Temperatur es ankommt) auf z.B. 30-35°C abgekühlt wird und der Raum trotzdem warm bleibt. Ob bzw. wie weit das geht, zeigt sich beim hydraulischen Abgleich. Dabei ist es ohne Weiteres möglich, dass brauchbare RLTen zumindest in einigen Räumen auch mit den bestehenden Heizkörpern darstellbar sind.


    Ich würde also als erstes im ganzen Haus einen hydraulischen Abgleich machen lassen (der wird mit 30% gefördert und ist im Rahmen einer solchen Sanierung ohnedies notwendig) und dann mit dem HB entscheiden, ob und in welchen Räumen die Heizkörper tatsächlich ausgewechselt werden müssen um im Mix eine für eine Brennwertheizung geeignete RLT zu erreichen. Im Obergeschoss sollte bei der Berechnung der Heizlast die geplante Dachboden-Dämmung (die in jedem Fall sinnvoll ist) bereits eingerechnet werden.

  • Ein Austauschen der Heizkörper nach und nach macht wohl auch wenig Sinn? Also das man Monat für Monat ein zwei Heizkörper austauscht? Ein weiterer extra Kredit bei der KFW wird dafür definitiv nicht gemacht, das ist mir die Ersparniss dann einfach nicht wert. Dann müsste nach jedem Heizkörper vermutlich ein neuer Hyraulischer Abgleich gemacht werden? Also ich würde aus Dem Bauchgefühl sagen das die Heizkörper zum großen teil verdammt groß sind teilweise geschätz ca. 60x250 bis 300, die alte Eigentümerin hatte es für meinen Geschmack schon viel zu warm (schätzungsweise 24 Grad plus). Aber man muss wohl halt einfach vor Ort schauen, Solarthermie habe ich jedenfalls erstmal gestrichen bzw. Wenn höchstens 2-3 Quadratmeter für Warmwasser mehr ist halt wohl nicht drinn.


    Mal schauen ab dem 1.7. wird es dann wohl losgehen mit der Heizungssanierung habe halt leider nicht viele Infos zur aktuellen Heizungsanlage und auch noch keinen Zugriff. Weiss halt nur das BJ81 zwischenzeitlich irgendwann der Brenner von Öl auf Gas Gewechselt wurde und die Heizung ist extrem rostig evtl ist damit auch nur gemeint das die Heizung 81 von Öl auf Gas gewechselt wurde. Die alten Öltanks werden entsorgt Angebot für 1000€ davon zahlen wir 50% die andere hälfte zahlt die alte Eigentümerin. Wollte halt eigentlich nicht 100% des übrig bleibenden Geldes nur in die Heizung und Dämmung stecken.

  • Ein Austauschen der Heizkörper nach und nach macht wohl auch wenig Sinn? Also das man Monat für Monat ein zwei Heizkörper austauscht?

    Das bringt nur happige Mehrkosten und Deine Familie wird wahnsinnig, weil dann ein Dreiviertel Jahr lang im Haus immer wieder Baustelle ist.

    Also ich würde aus Dem Bauchgefühl sagen das die Heizkörper zum großen teil verdammt groß sind teilweise geschätz ca. 60x250 bis 300, die alte Eigentümerin hatte es für meinen Geschmack schon viel zu warm (schätzungsweise 24 Grad plus).

    Also wenn das so ist, müssen die meisten wahrscheinlich gar nicht gewechselt werden. Wie gesagt: Lass den hydraulischen Abgleich sorgfältig machen, d.h. von jemand, der die Daten zu den einzelnen Räumen und den dort vorhandenen Heizkörpern einschl. Leitungslängen tatsächlich ermittelt (oder zumindest intelligent abschätzt) und nicht nur Standardwerte eingibt um Zeit zu sparen. Dann stellt sich heraus, ob und welche Heizkörper tatsächlich für eine Brennwert-kompatible RLT zu klein sind. In unserem Haus (mit Rippenheizkörpern Baujahr 1973) war das nur bei einem einzigen Heizkörper der Fall, und da haben wir dann auch nichts gemacht, weil das ein Schlafraum war. Bisher hat dort noch niemand gefroren. Keine Kompromisse würde ich nur im Badezimmer machen: Und da ist es ggf. besser, zusätzlich einen beheizten Handtuchhalter aufzustellen als den vorhandenen Heizkörper auszuwechseln.

    Solarthermie habe ich jedenfalls erstmal gestrichen bzw. Wenn höchstens 2-3 Quadratmeter für Warmwasser mehr ist halt wohl nicht drinn.

    An Deiner Stelle würde ich mir zumindest zwei Angebote machen lassen, eins für 5 m2 (WW) und eins für 15 m2 (Heizungsunterstützung). So aberwitzig teuer sind zusätzliche Kollektoren nicht. Bei den zu legenden Leitungen sparst Du mit der kleineren Anlage genau nichts, und mit einem kleineren Speicher nicht allzuviel. Und eine Luxus-Anlage für (wie oben erwähnt) 18.000 EUR würde ich mir sowieso nicht anschaffen.

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    Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)

  • Naja Badezimmer folgt noch komplett Sanierung, das wird komplett neu gemacht unter anderem wird eine Dusche eingebaut, ist halt noch Stand 1968 :) Wie wir alle Wissen haben die Menschen damals ja an Geschmacksverirrung gelitten :D habe eigentlich vor sogar mindestens 3 Angebote machen zu lassen. Was ich halt noch weis über das Haus, ist das es damals mit staatlichen Krediten Finanziert wurde und kein Fertig/Katalog Haus ist, sondern massiv bauweise vom Architekten und vom Staat etliche Auflagen gestellt wurden so wie heute bei der KFW.


    Leitungen verlegen sollte imho nicht so schwer sein, es gibt 3 Kamine und nur zwei werden benutzt, dachte eigentlich dann kann man doch einfach den ungenutzen als Versorgunskanal für Leitungen etc. nutzen. Möchte halt nichts falsch machen da wir mit den BHKWs (EcoPower und Dachs) doch ganz schön auf die Nase gefallen sind.

  • Bei dem geringen Buget kann man es mit Solar erstmal vergessen. Das geld geht bei Rohren und Bad drauf.

    Allenfalls an Nachrüstung in einigen Jahren kann man denken und einen entspr. Wärmeerzeuger / Speicher kaufen. ZB den Solvis Ben oder Max, dann hat man einige Möglichkeiten. Und es kostet nicht viel mehr als ein Standard-Brennwertgerät.

  • Solarthermie in Deutschland in Bestandsbauten ist eine sehr gute Sache (für den Hersteller)....


    Aber nicht auszurotten, dass manche es noch immer propagieren, machen selbst die Grünen nicht mehr so wie früher...

  • Naja, sie vermittelt aber auch im Sommer ein tolles Gefühl, wenn man mit dem solar erwärmten wasser duscht ;-)

    Und wenn man an den Ben oder Max in ein paar Jahren ggf ne Brennstoffzelle dranhängt, ist das auch problemlos möglich.

  • Daher kann man dem TE hier nur den Tip geben, vorausschauend zu investieren. Nicht gerade die billigst mögliche Kiste, sondern was gutes, erweiterbares. Und später bei der Erweiterung: nur wenn es wirklich sinnvoll ist.

  • Leute nochmals die 20.000€ sind lediglich für die Heizung für nix anderes! Das Badezimmer, Dachbodendecke Dämmen etc. Hat damit nix zu tun! Und ich weiss übrigens immer noch nicht wieso ich die Rohre neu machen sollte, das ist garnicht eingeplant und auch nir schwer möglich, da in der Wand unter Putz verlegt.


    Aber egal morgen ist Termin mit Heizungsbauer dann weiss ich mehr, ich weiss z.B. Schon das er meinte Buderus wär nicht so toll, er würde sie mir zwar verbauen, hätte aber was günstigeres und besseres zu empfehlen.


    Edit: ich finde es aber interessant das Online überall gesagt wird Brennwertheizung kostet inkl. Montage kosten 7500 bis 9000€ und mit 20000€ + Förderung welches rein für die Heizung zur verfügung steht soll nur eine Gas Brennwertheizung möglich sein. Der Dachs sowie das EcoPower haben ja sogar nur 30.000 bis 35.000€ gekostet.

  • Also im Eingangsbeitrag las sich das so als ob die 20K für Dachboden, Heizung und Solarthermie gedacht waren. Wenn der Dachboden extra geht, gibt das ca. 4000 € mehr Luft im Budget. Dann sieht es nicht mehr ganz so eng aus.


    Zweitens: Rohre auswechseln ist Unsinn, außer es gäbe Anlass zu der Vermutung dass die Rohre undicht sind oder demnächst durchrosten. Und so wie es aussieht, müssen (anders als ursprünglich vermutet) auch die meisten Heizkörper wahrscheinlich nicht gewechselt werden. Das gibt noch mal mehr Luft.


    Drittens, in der Eingangsfrage hat der TS klar gesagt, dass er kein BHKW will. Aus diesem Grund haben wir auch keinerlei Info zum Stromverbrauch. Es hat bei diesem Stand der Diskussion absolut keinen Zweck darüber zu spekulieren, ob ein BHKW vielleicht doch sinnvoll sein könnte.


    Was wir wissen ist, dass das Haus mit vergleichsweise hohen Vorlauftemperaturen geheizt wird. Damit scheidet eine Wärmepumpe als Alternative für die Heizung aus. Eine Pelletheizung käme vielleicht noch in Frage, aber bei einem beschränkten Budget würde ich das (Förderung hin oder her) nicht empfehlen. Unterm Strich bleibt da außer einer Brennwerttherme nicht viel übrig.


    Die Schätzung von 7,5-9 K€ einschl. Installation für eine Brennwerttherme halte ich für realistisch, nachdem ja der Gasanschluss bereits vorhanden ist. Neue Heizpumpe und hydraulischer Abgleich kommen hinzu, das wird aber mit 30% gefördert. Alles zusammen ist einschl. Förderung wahrscheinlich für weniger als 10K€ darstellbar. Hinzu kommen evtl. Kosten für Heizkörper sowie für 15 voreinstellbare Thermostatventile. In jedem Fall bleiben grob geschätzt 10 k€ übrig, um noch was für die Umwelt zu tun - wenn man will. EnEV-Probleme scheint es hier ja nicht zu geben.


    Das Rest-Budget dürfte für eine 15 m2 ST-Anlage reichen. Angenommen die bringt 6.000 kWh/a nutzbaren Wärmeertrag, dann würde sie Erdgas im Wert von ca. 300 € sparen. Bezogen auf ca. 6.000 € Investition (nach Abzug der Förderung) bedeutet das mit dem Holzhammer gerechnet eine Amortisationszeit von 20 Jahren. Also reich wird man damit nicht, aber man hat sein Geld zurück bevor die Anlage hin ist (was nicht unbedingt für jedes BHKW gilt).


    Wenn das Dach geeignet ist, wäre es aus meiner Sicht die bessere Alternative, an Stelle der ST eine PV-Anlage anzuschaffen (selbstverständlich ohne Stromspeicher). Das Restbudget könnte so um die 6-7 kW(p) hergeben. Der Energieertrag dürfte mit 6-7.000 kWh/a ähnlich sein, aber das Produkt Strom ist nun mal wertvoller. Und bei einer vierköpfigen Familie sollten 1000-1500 kWh Eigenverbrauch im Jahr aus der PV möglich sein.

    Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

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  • BHKW schrieb ich ja fällt aufgrund der negativen Erfahrung vor allem mit dem Eco Power raus, wie gesagt morgen treffen mit dem Heizungsbauer, da schaut er soch alles genauestens an! Keine Lust auf nicht vernünftig funktionierende Heizungen wo der Heizungsbauer und Hersteller 2-3 mal im Monat erscheinen und selbst die Vaillant Ingeneure ratlos sind wieso da Reihenweise Motoren sterben. Die Lösung dann von Vaillant war auf kosten des Herstellers ein Modem zu verbauen damit die die Heizung aus der Ferne entstören konnten. Der Heizungsbauer sagte aber auch schon das die Heizkörper vermutlich zumindest zum großen teil nicht gewechselt werden müssen. Aber er möchte mir auch eine Alternative zu Solar zeigen, hat aber nicht genauer gesagt was dies Wäre. Dach wäre für Solar meiner bescheidenen Meinung nach fast Ideal, eine Dachhälfte ist genau richtung Süden nur ganz leichten ost drall ausgerichtet.