Eigenbau-BHKW mit 1,2L 3-Zylinder-TDI aus meinem VW Lupo

  • Das ist absolut nicht sinnvoll.

    Wie in der Diskussion klar wurde geht es dem Fragesteller nicht um Sinnhaftigkeit seines Vorhabens, auch nicht um Wirtschaftlichkeit.


    Technisch wäre es denkbar das gesamte Gebäude für die Laufzeiten des Stromerzeugers vom Netz zu trennen.


    |__|:-)

  • alikante richtig, es geht weniger um Sinn, von finanziellen Aspekt mal ganz abgesehen, es geht eher um den Spaß am basteln.


    Sicher würde ich günstiger kommen und zeitlich besser weg kommen, wenn ich mir einfach einen 5kW Generator fertig im Baumarkt kaufe, aber ich möchte meinen Motor weiter am leben erhalten, wenn er dafür ganz nebenbei auch noch einspringen kann, um meinem Haus einen Netzersatz zu bieten, umso besser =)


    Ich werde also die Idee mit dem 12kW 1500U/min Generaror umsetzen, sobald mein neues Fahrzeug kommt und der Lupo zum Verwerter geht, sollte im Juni so weit sein =).


    Gruß Pierre

  • Hallo MA,

    generell besteht der Zusammenhang: Leistung = Drehmoment x Drehzahl;

    geht man von gleich bleibend vorhandenem Drehmoment(???) bei niedrigerer Drehzahl aus, dann wäre die Maximalleistung bei halber Drehtahl = halbe Nennleistung! (EinTurbomotor kann bei niedrigen Drehzahlen auch ein geringes Drehmoment haben(Turboloch!)

    Zum Notstrom (insellösung): da braucht man Leistungsreserven um Einschaltströme von Verbtrauchern zu "covern"

    Zum Notstrom-Generator: da kann man nur einen Inselfähigen, evt. Permanentmagnet-erregten Generator nehmen , mit Spannungs- Frequenz(Drehzahl) und Last-Regler, der die Motordrehzahl genau regelt! Damit ist ein Hobby-Elektroniker schnell überfordert!

    Einfachere Lösung: Gleichstromgenerator( Drehstromgenerator mit Gleichrichtern wie beim Auto) mit nachgeschaltetem Sinus-Wechselrichter (so wie es manche BHKW-Hersteller machen!)

    MfG heizerhermann

  • Ich habe auch einen DC Generator und gehe mit Wechselrichter auf das Hausnetz.

    Habe aber auch ne große Batterie als Puffer. Da muss dann der Generator nicht durchgehend laufen.

    Kubota D722 mit Sincro FB4-48/100
    48V 775AH (C5) Bater, 2 Victron Multigrid
    9,9 KWp PV u. 2,7 KWp PV

    WP Panasonic Aquarea 9KW

  • Hallo,

    Serienmotore auf BHKW kann schwierig sein. Alle PKW Komponenten sind auf sich flexible Drehzahlen ausgelegt. Fest Drehzahl dauerhaft kann zur Problemen bei der Kühlung und viel wichtigen bei der Schmierung führen. Nur so als Denkanstoß. Auch die Abgaskrümmer und andere Komponenten brauchen Luftstrom zur Kühlung die du bei einen Stationärmotor nicht hast.

  • Sorry aber das stimmt so nicht, Schmierung geht über Öldruckleitung und da ist im Standgas schon genug Druck drauf.

    Auch Kolben u. Zylinderwand werden bei geringen Drehzahlen mit Ölnebel versorgt. (Ölspritzdüsen)

    Achten sollte man auf Ölkühlung, aber die meisten Automotoren haben schon einen Ölkühler im Wasserkreislauf.

    Öl darf aber durch die Kühlung nicht zu kalt werden, weil sonst der Kraftstoffanteil im Öl stetig ansteigt. Öl sollte mindestens 100 Grad haben.

    Der Abgaskrümmer braucht keine Kühlung, den sollte man sogar isolieren damit die Wärme nicht vorm Abgaswärmetauscher entweicht.


    Gruß

    Thomas

    Kubota D722 mit Sincro FB4-48/100
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  • MasterOfPuppets : Ich hatte schon mal die gleichen Ideen, aber hier wirklich den richtigen Weg (effektiv bzgl. Kosten und Umwelt) zu finden ist nicht einfach. Ich denke, man muss sich eine Größe nehmen, die man abdecken will, und die damit notwendigen Rahmenbedingungen abdecken: wie z.B.

    - max el. Leistungsbedarf im Haus (~12 - 18 KW) -> Generator mit der Leistung und dann eben mit 50Hz

    (48 -52Hz) bei entweder Synchronmotor oder Drehstrom mit Kondensatoren


    - Jahres el. Energiebedarf (~5.000 bis 6.000 KWh) -> Generator mit geringerer Leistung ( 3 - 12KW) und Batteriepufferung

    Batteriepufferung ? Hier bestimmt der max Ladestrom die Batteriegröße bzw. Kapazität

    -> Kosten der Batterie sind fast direkt proportional mit der Kapazität

    Und auch der Wärmebedarf des Hauses sollte dazu passen. Wohin mit der Abwärme,

    Wenn ich Strom brauche.

    6.000 KWh / 12 KW = 500h Jahreslaufzeit

    6.000KWh @ 230g/KWh@1.500U/min@12KW = ~1.400Kg Heizöl = ~1.750L Heizöl

    6.000KWh @ 210g/KWh@2.400U/min@20KW = ~1.260Kg Heizöl = ~ 1.580L Heizöl

    6.000KWh @ 400g/KWh@1500U/min@3KW = ~2.400Kg Heizöl = ~ 3.000L Heizöl

    -> PV mit Batteriesystem? Erst gestern gab es wieder einen Fachartikel, dass ein Batteriesystem zur Erhöhung des Eigenverbrauchs nicht wirtschaftlich sinnvoll sind.


    - Jahres Wärmebedarf [15.000 - 24.000KWh) -> Solarthermie für den Sommer?

    1.2TDI hat einen sehr guten mechanischen Wirkungsgrad -> Elektrisch zu heizen?


    Noch zu beachten sind Wirkungsgrad Batterie ~85% (laden, entladen, Selbstentladung)

    Usw.

    Es gibt gute BHKW Hersteller, nur der Preis ist noch etwas hoch, auf der anderen Seite ohne Stückzahlen wird deren Preis nicht niedriger. Dies ist mal eine kurze Zusammenfassung von Überlegungen und Berechnungen, die ich mir vor der Verwirklichung eines Projektes gemacht habe.

  • Ich habe so ein Projekt durchgezogen.

    Die Überlegung war erstmal, wie ich so was legal betreiben kann. Da blieb nur nicht netzgekoppelt. Es sollte aber dennoch auf das Hausnetz gehen ohne Umschaltung.

    Da blieb nur ein Gleichstromgenerator, der die Batterie vom Batteriespeicher versorgt.

    So wurde es ein Kubota Diesel mit Syncro DC Generator.

    Das war die beste Idee die ich hatte. Ich erzeuge 3KWh Strom und 7KWh Wärme mit einem Liter Heizöl.

    Da kostet mich das KWh 6-7 Cent je nach Heizölpreis.

    Die Hälfte Strom geht im Winter für die WP drauf. Da kostet das KWh Wärme aus der WP nur noch 1.5Cent.


    Gruß

    Thomas

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  • Stromsparer du hast sicherlich keine JAZ von über 4 !


    Hier die Jahresübersicht.

    Markiert ist der Februar mit Cop 4.1, ausser im Januar liege ich überall über 4.1.

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    2 Mal editiert, zuletzt von stromsparer99 ()

  • Moin,

    erstens steht da COP !

    Zweitens fehlen die Temperaturangaben.

    Und drittens wurden meines Wissens selbst in Laborreihen mit Wasser/Wasser WP nie über 6,8 (W10/W35) erreicht, Deine Anzeige zeigt fast 7.0 bei L/W WP technisch unmöglich.

    Hast Du selbst mal nachgemessen oder vertraust Du der Anzeige blind ?


    Grüße

  • Die fast 7 sind von der inbetriebnahme im August bei ca. 30 Grad. Da habe ich die 2 Stunden laufen lassen um zu sehen ob ich alles richtig installiert habe. Die willst du doch jetzt nicht wirklich in fragestellen bei 30 Gad?


    Und nein ich habe keinen Wärmemengenmesser, aber 1600L Puffer. Da kann man relativ einfach rechnen.


    Gruß

    Thomas

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  • natürlich stell ich die in Frage, einfach mal lesen was theoretisch und praktisch möglich ist :


    http://www.effiziente-waermepu…%A4rmepumpen_Kreisprozess


    Und eine genaue Berechnung im Puffer über 3...4 Messpunkte ist auch quatsch, ein Wärmemengenmesser ist Pflicht sonst bleibt es eine Schätzung !

  • OK, du willst mir jetzt erklären, dass der eingebaute Wärmemengenzähler in der Panasonic Aquarea die Werte schönt?

    Panasonic wäre schon lange pleite, wenn die WP nicht die angepriesene Leistung / Effizienz erreichen würde.

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  • ich will dir nix erzählen, nur zum nachdenken anregen. Was zeigt Dein Auto für nen Verbrauch an und wieviel ist es tatsächlich ? Welcher Hersteller geht von sowas Pleite.......


    Wenn Du mit einem geeichten Wärmemengenzähler und Stromzähler den Cop von 4,1 erreichst kannst Du mich von einer Jaz 3,5 -3,8 überzeugen.


    |__|:-)