Eigenbau-BHKW mit 1,2L 3-Zylinder-TDI aus meinem VW Lupo

  • Danke für deine Geduld mit mir, ich weiß halt nicht wo ich ansetzen soll....


    Der Notstromer soll in erster Linie dafür sorgen, ein Einfamilienhaus bei einem Stromausfall Autark weiter zu betreiben über vielleicht ein paar Tage, die Grundlast im Schnitt beträgt ca. 400W, jedoch soll das Aggregat es auch mal abkönnen, dass gekocht wird, ich rechne mal im Maximum 5-7kW..... jedoch sollte auch noch ein bisschen Luft nach oben sein....


    Deswegen wollte ich Anfangs auch auf einen einphasigen Generator setzen, da ich mir dann wegen unsymmetrischer Belastung der Phasen keinen Kopf machen müsste und es somit gar nicht erst zur Schieflast kommen kann, da ich auch keinen echten Drehstromverbraucher im Haus habe.


    Zu beachten ist jedoch, dass beim Notstrombetrieb nur ein Ceranfeld funktioniert und ich die 2te und 3te Phase des Kochfeldes weg schalte (überlast des Neutralleiters).


    Ich weiß eben nicht wie ich da vorgehen soll.


    Bei Rotek.de finde ich nun einen einphasigen Generator, der mir 12kW bei 3000U/min liefert.

    Und auch einen einphasigen der 12kW bei 1500U/min liefert.


    Wie würdest du da vor gehen?


    Gruß

  • Ich komme mit 4,8KW ohne Strombezug aus ohne mich wirklich einschränken zu müssen. Kochen Backen Wäschetrokner und Waschmaschine geht natürlich nicht gleichzeitig. Aber wir sprechen ja von Notstrom, da reichen 5KW aus.

    Ich denke der 8KW von Rotek sollte für Notstrom locker ausreichen. Da kannst du den Diesel dann mit 1500Umin laufen lassen.

    Wenn du dir gleich noch einen Wasserkreislauf zur Heizung legst, dann hättest du im Winter auch gleich noch Heizung.

    Kubota D722 mit Sincro FB4-48/100
    48V 775AH (C5) Bater, 2 Victron Multigrid
    9,9 KWp PV u. 2,7 KWp PV

    WP Panasonic Aquarea 9KW

  • Ja, klar mach ich auch mit meinem Kubota, und der hat mit 722ccm deutlich weniger Leistung. Allerdings belaste ich auch nur mit 5KW.

    Die Schwungscheibe solltest du aber etwas vergrößern, damit Lastwechsel nicht zum Problem werde.

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  • Die Qual der Wahl....


    1500U/min direkt auf einen 8kW Generator, spart natürlich die Sache mit der Untersetzung, jedoch bin ich dabei eingeschränkt in Bezug auf "Luft nach oben".


    1800U/min mit Untersetzung auf 1500U/min eines 12kW Generators, habe ich meine "Luft", jedoch muss ich dann ne Übersetzung frickeln....


    Was natürlich auch für 1800U/min spricht, ist der bessere Arbeitspunkt des Motors, wenn ich das Muscheldiagramm richtig deute oder?

  • Glaubst du wirklich, dass dein Notstromer so lange in Betrieb ist, dass es relevante Unterschiede im verbrauch geben wird?

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  • Moin,


    für ein paar Stunden Notstrombetrieb ist die Effizienz wirklich nicht wichtig. Sollte sich das Projekt aber entwickeln und ein echtes BHKW werden hat man mit durchdachten Käufen mehr Spaß und weniger finanziellen Verlust. Deshalb würde ich den 12KW Generator nehmen auch wenn der ohne Übersetzung nur mit unter 10KW laufen sollte.

  • Also nach 11 Jahren Betrieb konnte ich mal den Netzersatz-Zähler eines NE Dachses checken. In 11 Jahren keine 10 Stunden Betrieb, und sicher war von der Laufzeit noch einiges Prüfbetrieb.

    Und auch aus eigener Erfahrung: Wie oft / lange ist der Strom mal weg?

    Mach ich mir daher wenig Gedanken drüber..... das Geld und die Zeit kann man sinnvoller investieren.

  • Deiner läuft auch nicht Netzparallel :-)

    Meiner ist DC und lädt die Batterie.

    Wenn er sein Haus versorgen wollte, dann würde die Kiste großteils auf 200-300 Watt laufe. Das ist absolut nicht sinnvoll.

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