Hauskauf und Umstellung auf Vitovalor PT2?

  • Hallo,


    ich habe leider null Ahnung von Heizungen (darum bin ich ja auch hier gelandet) und hoffe auf eure Hilfe.


    Ich möchte ein Haus kaufen in dem Derzeit eine Nachtspeicherheizung installiert ist. Diese Heizung möchte ich gerne ersetzen lassen. Nun hatten wir kurz vorher jemanden von Energy World da, der die Vitovalor PT2 für unser jetziges Haus empfohlen hat (da ist zur Zeit eine uralte Ölheizung installiert. Nachdem ich die Eckdaten vom neuen Haus genannt habe hieß es, dass die Heizung auch dort Sinn machen würde.


    Nun kann uns der Verkäufer ja viel erzählen, denn zum Verkaufen ist er schließlich da.


    Da aber das gesammte Heizsystem umgestellt werden muss fragt sich ob das alles Sinn macht.


    Ich versuche mal die wichtigen Daten zusammenzufassen:


    110qm Wohnfläche auf zwei Etagen

    3 Personen (2 Erwachsene, 1 Kind)


    Derzeit Nachtspeicher, von uns werden Heizkörper installiert. In diesem Zusammenhang würden wir auch die Brauchwasserversorgung von Durchlauferhitzer umstellen auf die Versorgung durch die Vitovalor.


    Da wir dieses Haus nicht bewohnt haben können wir nicht angeben wie die derzeitigen Verbrauchsdaten sind. Die Daten aus dem jetzigen Haus sind wohl nicht zu übertragen.

    (falls es doch jemand interessiet: 2500l Öl / 4600kW/h im Jahr)


    Nun die große Frage:


    Dürfte sich eine Vitovalor rechnen?

    Gibt es vielleicht andere Vorschläge?


    Grüße,

    Lola Langohr

  • Moin,

    Ich möchte ein Haus kaufen in dem Derzeit eine Nachtspeicherheizung installiert ist.

    sind die Verbrauchswerte der Nachtspeicherheizung und des Normalstromes bekannt ?


    mfg

  • Heiz- und Nutzstrom kann nicht getrennt werden. Nur HT und NT

    NT = 14.558 kWh

    HT = 2.584 kWh


    zum Baujahr bin ich auch schlauer:

    Grundsteinlegung für den alten Teil des Hauses um 1900

    Neuer Teil 1970

    Modernisierung 2011 - 2017

  • Moin,

    Nun hatten wir kurz vorher jemanden von Energy World da

    @Lola, während wir hier Daten sammeln und uns darüber Gedanken machen ob eine Vitovalor grundsätzlich für Euer neues Haus sinnvoll sein könnte, solltest Du mal über die Suchfunktion in diesem Forum die Beiträge studieren, in denen der Begriff "Energy World" vorkommt. Auf alle Fälle kann ich Dir spannende Unterhaltung und vielleicht auch neue Erkenntnisse versprechen.


    Zu den Verbrauchsdaten: Viel wissen wir noch nicht, aber mit den vorhandenen Daten kann man mal eine erste grobe Daumenschätzung anstellen.


    Es wurden also 2.584 kWh in der HT-Zeit verbraucht. Grob geschätzt müssten das ca. 60% des Haushaltsstroms sein, d.h. der reine Haushaltsstromverbrauch (einschl. Durchlauferhitzer) hätte insgesamt so um die 4.300 kWh gelegen, davon ca. 1.720 kWh NT. Auf die Heizung (ohne Warmwasser) entfallen somit ca. 13.000 kWh/a. Für Warmwasser kommen bei drei Personen bestimmt noch mal 2.200-2.800 kWh/a oder 6-8 kWh/Tag hinzu. Das wären dann insgesamt ca. 140 kWh Wärme pro qm und Jahr.


    Bei dem genannten Wärmebedarf würde eine Vitovalor voraussichtlich während der Heizperiode (8 Monate, etwa Mitte September bis Mitte Mai) durchlaufen, also ca. 5.550 Betriebsstunden. In den vier Sommermonaten kommt sie auf ca. 6 Betriebsstunden pro Tag für Warmwasser, also weitere ca. 750 Betriebsstunden. Zusammen gibt das 6.300 Betriebsstunden, in denen 4.725 kWh Strom und 6.930 kWh Wärme erzeugt werden. Verbraucht werden dafür 13.860 kWh Erdgas in der Vitovalor sowie 8.640 kWh in der Zusatztherme, zusammen 22.500 kWh Erdgas.


    Für den zukünftigen Stromverbrauch haben wir keine Anhaltspunkte, also setzen wir mal die statistischen 3.400 kWh/a für einen Dreipersonen-Haushalt an (ohne Durchlauferhitzer). Ich könnte mir vorstellen, dass in den acht "Winter"-Monaten ein Eigenverbrauch von insgesamt 2.050 kWh erreichbar ist. In den vier Sommermonaten kommen vielleicht noch mal 550 kWh dazu. Insgesamt macht das 2.600 kWh.


    Mit einer normalen Brennwert-Gastherme (Basisfall) würden ca. 16.000 kWh Erdgas verbraucht werden.


    Jetzt kannst Du folgende Rechnung zur Wirtschaftlichkeit einer Vitovalor im Vergleich zu einer reinen Gasheizung aufmachen (Steuern nicht berücksichtigt, ggf. abweichende Dir bekannte Werte musst Du selbst substituieren):


    1) Einnahmen


    Einsparung Zukaufstrom: 2.600 kWh * 28 ct/kWh = 728 EUR

    KWK-Zulage für Eigenverbrauch: 2.600 kWh * 4 ct/kWh = 104 EUR

    Einspeisevergütung: 2.125 kWh * 5 ct/kWh = 106 EUR

    KWK-Zulage für Einspeisung: 2.125 kWh * 8 ct/kWh = 170 EUR

    Erstattung Energiesteuer: 13,86 MWh * 5,5 €/MWh = 76 EUR

    Summe Einnahmen: 1.184 EUR


    2) (Zusatz-)Ausgaben


    Mehrverbrauch Erdgas: 6.500 kWh * 5 ct/kWH = 325 EUR


    Der "Rohgewinn" liegt somit bei ca. 860 EUR/Jahr. Den kannst Du jetzt den Mehrkosten einer Vitovalor (netto, abzüglich Förderung in Höhe von 9.300 EUR) im Vergleich zu einer Gastherme gegenüber stellen. Machen würde ich das mit der Vitovalor nur, wenn die Amortisationszeit unter zehn Jahren liegt.


    Achtung: In dieser Rechnung noch nicht berücksichtigt sind die Wartungskosten! Für eine Gastherme kannst Du diese beim Heizungsbauer erfragen, sie dürften so um die 100-150 EUR/Jahr liegen. Bei der Vitovalor ist meines Wissens ein 10-Jahres-Vollwartungsvertrag obligatorisch, dessen Kosten in der Angebotssumme ggf. bereits enthalten sind. Das musst Du in jedem Fall vorab klären, weil die in Frage stehenden Kosten erheblich sind. Ich empfehle hierzu, über die Viessmann-Website einen Heizungsbauer in Deiner Region zu ermitteln, der sich mit der Vitovalor auskennt. Zur Fa. Energy World solltest Du Dir anhand der o.g. Beiträge eine eigene Meinung bilden.


    Gruß, Sailor

    Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

    PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

    Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)

    Einmal editiert, zuletzt von sailor773 ()

  • Ok, vielen Dank. Mit dieser Antwort kann ich was anfangen und es leuchtet mir ein.

    (zum Thema Energy World hatte ich schon recherchiert hier und meine Schlüsse gezogen, aber danke für den Tip ;-) )


    Da also fraglich ist ob die Vitovalor Sinn macht schließt sich gleich die nächste Frage an.

    Da wir die Nachtspeicherheizung auf jeden Fall ersetzen möchten fragt sich was wir statt dessen wohl installieren.


    Eine herkömmliche Gasheizung käme natürlich in Frage.

    Gibt es dazu denn noch Alternativen? (die Sinn machen)


    Vorschläge?

  • Also Vorschläge.


    Erstens ist der Wärmebedarf des zu kaufenden Hauses zwar nicht grottenschlecht aber ziemlich schlecht. Falls noch nicht geschehen, solltet Ihr also als erstes von einem kundigen Energieberater klären lassen, ob und welche zusätzlichen Wärmeschutzmaßnahmen (abgesehen von der neuen Heizung) in dem Haus mit vertretbarem Kosten-/Nutzenverhältnis durchgeführt werden können. Die würde ich dann gleich mitmachen, da wegen der neuen Heizung sowieso schon in allen Räumen Baustelle sein wird. Je nachdem was dabei rauskommt könnte sich nicht nur der Jahreswärmebedarf sondern auch die Heizlast (und damit die Auslegung der neuen Heizung) dadurch noch verändern. Und Fördermittel gibt es dafür auch.


    Zweitens: Da in allen Räumen Heizkörper installiert werden müssen, würde ich empfehlen entweder Flächenheizungen zu installieren oder die Heizkörper so groß auszulegen, dass ein Niedertemperatur-Heizsystem möglich ist. Das heißt, Vorlauftemperatur maximal 50°C, Rücklauftemperatur 30°C oder weniger. Das ist wegen der besseren Wirkungsgrade sowohl für eine Brennwertheizung günstig als auch für eine Wärmepumpe.


    Drittens: Wenn diese beiden Punkte gegeben sind (d.h. deutlich verminderter Heizwärmebedarf und Niedertemperatur-Heizsystem), solltet Ihr im Vergleich zur Standardlösung (Brennwerttherme) auch mal eine elektrische Wärmepumpe prüfen. In Eurem Fall kommt wahrscheinlich nur eine Luft-WP in Frage, aber bei einem kleinen, gut gedämmten Haus mit NT-Heizsystem kann sich das trotzdem rechnen.


    Viertens: Sofern ein geeignetes Dach vorhanden ist, solltet Ihr in jedem Fall die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage prüfen. Nicht um damit ggf. eine Wärmepumpe anzutreiben (wegen der gegenläufigen Erzeugungs- und Verbrauchsprofile bringt das kaum etwas), sondern um - an Stelle der sich wohl nicht rechnenden Brennstoffzelle - wenigstens einen Teil Eures Strombedarfs selbst decken zu können. 70-80% wie bei der BZ sind natürlich nicht drin, aber 25-30% im Jahresmittel wahrscheinlich schon, und im Sommer können es durchaus 50-60% werden. Lasst Euch dabei aber keinen Stromspeicher aufschwatzen, denn der rechnet sich zu derzeitigen Speicher- und Stromkosten bestimmt nicht.


    Gruß, Sailor

    Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

    PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

    Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)

  • 1. Das ist eine gute Idee und das werden wir machen.

    2. Meinst du mit Flächenheizung eine Fußbodenheizung? Das würden wir nur ungern tun, da die Böden eigentlich in Ordnung sind bzw gerade erst gemacht wurden. Die jeweiligen Stellen zu öffnen an denen Heizkörper reinkommen ist da schon ärgerlich genug. Den Hinweis auf die Niedertemperatur-Heizung nehme ich mal an und werde da nachhaken ob das in dem Haus geht.

    3. Gibt es für die Luftwärmepumpe Vorraussetzungen? (ich habe keine Ahnung was das ist)

    4. Es handelt sich um ein Flachdach von ca. 48 m²

  • Die meisten Energieberater kennen nur "Fenster neu und Aussendämmung". Aber gerade Außendämmung schneidet beim Kosten/Nutzen Vergleich schlecht ab.

    Heizkörper auf 50/30° auslegen heisst: sehr große Heizkörper! Und das kostet. Was überhupt möglich ist, kann man nur anhand von Plänen und Berechnung sehen.

    PV sehe ich heute kritischer. Wir brauchen im Sommer keinen zusätzlichen Strom mehr, da gibts genug. Es macht mehr sinn, Strom für den Eigenverbrauch zu produzieren. Und das dann wenn die Heizung läuft. Den Stomversorgen brauch man für die wenigen Bedarfsspitzen, wenn man mal mehr als 750 W im Haus braucht. darunter ist man autak.

  • Es gibt sehr gute Fördermöglichkeiten für den Umstieg weg von Nachtspeichern hin zu xy..... dies geht aber ohne Energieberater nicht. Es ist hier essentiell, einen Energieberater einzuschalten. Dieser weiß alles über Förderungen etc....


    Was es dann für eine neue Heizung wird, kann man entscheiden, wenn klar ist, wo die Reise hin gehen soll. So, wie ich das verstanden habe, wollt Ihr nicht selber in dem Haus wohnen???


    Nachtspeicher in einer Vermietung sind Nervengift und mindern die erzielbare Miete erheblich. Ausreichende Standardlösung ist hier Gas-Brennwert mit Heizkörpern. Aber wie gesagt nen Energieberater einschalten

  • 2. Meinst du mit Flächenheizung eine Fußbodenheizung?

    Ja, oder auch eine Wandheizung. Aber wenn die Böden unverändert bleiben, kommt Fußbodenheizung schon mal nicht in Frage. Eine Wandheizung ist eher eine Spezialität, die nur unter bestimmten Umständen passt.


    Niedrige Vorlauftemperaturen lassen sich aber auch erreichen, indem man einfach leistungsfähige Heizkörper einbaut. In aller Regel sollte das möglich sein - insbesondere wenn durch Wärmeschutzmaßnahmen die Heizlast (d.h. die durch die Heizkörper pro Raum abzugebende Wärme) geringer wird als jetzt. Jeder Heizungsbauer müsste das rechnen können.

    3. Gibt es für die Luftwärmepumpe Vorraussetzungen? (ich habe keine Ahnung was das ist)

    Oh. Dann muss ich mit meiner Erklärung etwas weiter vorne ansetzen.


    Eine Luft-Wärmepumpe funktioniert im Grunde nicht anders als das Kälteaggregat im Kühlschrank. Beide laufen mit Strom, der den Verdichter für das Wärmeträger-Medium antreibt. Es gibt nur einen Unterschied: In einem Haus mit WP sitzt der heiße Teil (beim Kühlschrank ist dies das Blechteil an der Rückseite, das sich warm anfühlt und wenn man Pech hat scheppert) im Wärmespeicher und erwärmt das Heizwasser fürs Haus, während der kalte Teil (beim Kühlschrank ist das die Fläche, die wegen Eisbildung gelegentlich abgetaut werden muss) bei der Luft-WP außen sitzt und von der Umgebungsluft erwärmt wird.


    Der Wirkungsgrad einer WP wird Leistungszahl genannt (abgekürzt COP) und steht für das Verhältnis der Nutzwärme, die sie abgibt, zum verbrauchten Strom. Der COP wird um so besser, je höher die Temperatur am kalten Ende ist und je niedriger die Temperatur, die erzeugt werden muss. Dementsprechend ist der COP einer Luft-WP bei kalten Außentemperaturen schlechter als bei warmen, und bei hohen Vorlauftemperaturen schlechter als bei niedrigen. Die sich aus den verschiedenen Betriebszuständen im Jahresdurchschnitt ergebende Leistungszahl wird "Jahresarbeitszahl" (JAZ) genannt.


    Verkäufer von Wärmepumpen geben gerne einen COP an, der unter Labor-Normbedingungen ermittelt wurde und für die tatsächliche JAZ ungefähr so aussagekräftig ist wie bei einem Auto die Verbrauchsangabe nach NEFZ für den tatsächlichen Verbrauch. Als Daumenregel kann man aber sagen, dass eine ordentliche Luft-WP unter halbwegs vernünftigen Bedingungen (insbesondere Niedertemperatur-Heizung) auf eine JAZ von 3,0 bis 3,5 kommen kann. Will heißen: Um beispielsweise 14.000 kWh Wärme im Jahr zu erzeugen, verbraucht eine Luft-WP unter guten Bedingungen vielleicht 4.000 kWh Strom. Unter schlechteren Randbedingungen können es aber bei gleichem Wärmebedarf auch 4.500 oder mehr kWh Stromverbrauch im Jahr werden.

    4. Es handelt sich um ein Flachdach von ca. 48 m²

    Falls das Flachdach unverschattet ist (d.h. es gibt keine hohen Bäume oder Nachbarhäuser zumindest in Südost- bis Südwest-Richtung), könntest Du Dir von einem Solarteur ein Angebot für eine aufgeständerte PV-Anlage machen lassen.

    Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

    PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

    Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)

  • Moin,

    Nun hatten wir kurz vorher jemanden von Energy World da


    Bei dem genannten Wärmebedarf würde eine Vitovalor voraussichtlich während der Heizperiode (8 Monate, etwa Mitte September bis Mitte Mai) durchlaufen, also ca. 5.550 Betriebsstunden. In den vier Sommermonaten kommt sie auf ca. 6 Betriebsstunden pro Tag für Warmwasser, also weitere ca. 750 Betriebsstunden. Zusammen gibt das 6.300 Betriebsstunden, in denen 4.725 kWh Strom und 6.930 kWh Wärme erzeugt werden. Verbraucht werden dafür 13.860 kWh Erdgas in der Vitovalor sowie 8.640 kWh in der Zusatztherme, zusammen 22.500 kWh Erdgas.


    Hallo ich bin neu hier und überlege ob eine Brennstoffzellenheizung für unser Haus wirtschaftlich sein kann. Ich habe derzeit eine Gasheizung und habe unseren Strom- und Gasverbrauch über die letzten 2 Jahre recht gut dokumentiert.

    Ich habe nun versucht ähnlich der Rechnung oben abzuschätzen wieviele Betriebsstunden z.B. eine Vitovalor hätte, wieviel Wärme und Strom ich daraus bekomme, wieviel Gas ich verbrauche usw.

    Leider sind mir die Werte nicht ganz klar. Also pro Betriebsstunde erzeuge ich 0,75 kWh Strom, xy kWh Wärme und verbrauche xy kWh Gas?!


    Bei Interesse kann ich auch meine Verbrauchswerte mit angeben, das dann aber wahrscheinlich eher in einem neuen Post?


    VG

  • Pro Betriebsstunde verbraucht die Vitovalor 2,2 kWh Erdgas und erzeugt damit 0,75 kWh Strom und 1,1 kWh Wärme. Die Brennstoffzelle selbst ist kein Brennwertgerät, die mit installierte Spitzenlast-Therme dagegen schon.


    Für Planungs-Anfragen gibt es hier einen Fragebogen. Am Besten füllst Du diesen aus und startest damit einen neuen Post in diesem Unterforum.

    Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

    PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

    Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)

  • Nur um das klarzustellen - die Brennstoffzelle ist kein herkömmliches Heizgerät, daß einen Brennstoff mit einer Flamme verbrennt. Es ist eine chemische, exotherme Reaktion. Die Temperatur der PEM Zelle liegt bei etwa 50-90°. Diese Abwärme nutzt man in der Heizung, den Strom im haus.

  • Nur um das klarzustellen - die Brennstoffzelle ist kein herkömmliches Heizgerät, daß einen Brennstoff mit einer Flamme verbrennt. Es ist eine chemische, exotherme Reaktion. Die Temperatur der PEM Zelle liegt bei etwa 50-90°. Diese Abwärme nutzt man in der Heizung, den Strom im haus.

    Ich weiß, bin selbst Chemiker ;) Aber ich wollte für die Rechnungen die Werte wissen.