Anspruch an Regelung für WhisperGen?

  • wieviele Heizkreise kann denn Euer Regler?
    Und dann noch die alles entscheidende Frage: was kostet so ein Teil?



    mfg


    Bruno

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  • @ Bruno 44


    Frage 1 kann ich dir beantworten ... 1 x gemischt (ungemischt)


    Frage 2 ... :-) ... da wir ja noch im Feldtest sind ist das noch nicht ganz geklärt, aber er wird vorraussichtlich in der "Endversion" so ca. 1300 € kosten ... aber wie schon gesagt: Es ist nicht nur ein Regler (2 Kessel (oder 2 Stf.), Heizkreis, WW-Speicher od. Kombispeicher,Solaranlage usw.) sondern eine Livedarstellung, Überwachungseinheit und die Möglichkeit permanenten Zugriff zu haben.


    So richtig vergleichen kann man diesen Regler nicht mit irgendeinem anderen Regler auf dieser Erde ...:-)


    MfG me. Ahrendt

  • Aber Aber Bruno, sowas darfst du doch nicht fragen ;)
    Billig wirds bestimmt nicht sein, aber "große" Regelungen von anderen sind auch nicht grade günstig.


    Evtl. bekommen wir wir ja auch einen Rabatt so als Mithelfer ^^



    Da nicht alle BHKWs modulieren können, oder jetzt nicht auf Modulation laufen sollte der Hinweis von Tom schon mit einfließen das die alten Werte dynamisch zu der Entscheidungsfindung des Reglers dazugenommen werden.
    Also wenn die Wärmeanforderung des Hauses oder WW-Speichers um eine gewisse Zeit geschoben werden kann, da aus den alten Daten zu erwarten ist das in diesem Zeitrahmen mit einem erhöten Strombedarf zu rechnen ist, sollte das der Regler dynamisch einstellen können.
    Also wenn man früher Strom braucht und es nicht nur eine kurze Lastspitze ist alle WW-Speicher nachfüllen und den Puffer ganz durchladen wenns sein muss, andererseits die Pumpen des WW-Speichers oder Heizungsvorlauf erst freigeben oder auf niedriger Leistung laufen lassen um noch in den zu erwartenden Strombedarf zu rutschen.
    Das es nicht immer klappen wird ist klar, aber man kann es ja möglichst in die Richtung optimieren.
    Wichtig finde ich nicht nur einen Schütz zu schalten sondern Kasskaden zu fahren, sonst gibst du den Bedarf frei und sämtliche Stromer fangen gleichzeitig an.Das dies nur mit Umbauten im Haus und an der Installation geht ist mir klar, ich bin ja auch auf dem Bastelweg dahin...



    Bernd

  • nur ein gemischter Heizkreis? Das ist leider sehr wenig. Meine jetzige Regelung hat 2 und wenn ich die Heizzentrale doch mit nem 2ten Dachs erweitere kommt noch mindestens einer evtl. zwei dazu. Ist künftig geplant die Regelung diesbezüglich aufzubohren?


    Grüße


    Bruno

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  • tja Bernd, so bin ich halt, immer die betriebswirtschaftlich Sicht mit einbeziehen. Was nutzt mir die beste Energieeinsparung, wenn der finanzielle Aufwand über die Laufzeit der Investition nicht mindestens wieder reinkommt. ))))


    Was die Regelung angeht habe ich noch einen Wunsch. Auf der Seite steht, dass ein Datenlogger ingegriert ist, mit Tages-, Monats- und Jahresdaten. Ich erinnere mich noch gut, in der Zeit als mein Haustier noch ganz jung war, bin ich stündlich in den Keller um die Daten abzulesen, nur so konnte ich entdecken, wann welche Optimierung sinn macht. Hier wäre eine viertelstunden-Aufzeichnung das optimale. Wieviel Speicherplatz wird für solch einen Datensatz benötigt, sprich, wie lange kann der Regler die Daten speichern bis er "voll" ist? Bricht er dann die Aufzeichnung ab oder überschreibt er mit dem neuen Datensatz den ältesten? Wenn es keine direkte Anbindung ans Internet oder Telefon gibt: besteht die Möglichkeit an den Regler ein GSM-Modem anzuschließen dass hierüber die Störungsmeldungen abgesetzt werden und man sich darüber einwählen kann um die Daten abzufragen.


    Fragen über Fragen. :D


    Grüße


    Bruno

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  • Der Regler ist so aufgebaut, dass man mit den Erweiterungskarten (I/O-Karte/PT1000) mit "einem Klick" mehrere Heizkreise oder Speicher verwalten kann.


    Im Moment (Feldtestregler) werden erstmal Standard-Algorythmen und Konfigurationen getestet.


    Zu den Kosten ... wenn man sich 'mal ansieht, was größere Regler können (nämlich vor allem nichts schlaues) und dann sieht was die Dinger kosten fragt man sich schon, ob man da eigentlich NUR den Namen bezahlt ??? Das sind zwar Regler die man bestimmt auch im U-Boot verwenden kann oder auf dem Mond ... nur schlau sind sie halt nicht ...


    Naja ... ob wir nun schlauer sind müßen wir noch beweisen ))))


    @ Bruno 44
    Je nach Abtastrate und Datenfeldern (Temp./Gaszähler/usw.) sage ich 'mal ca. 1 Jahr ... ich denke, dass das mit den 15 Minutenwerten hinkommen müßte ... sooooo viel K sind's dann ja nicht ...und wir haben 64MB on Board ...
    Die Tagesdaten sollen aber möglichst täglich per Email verschickt werden ...


    GSM ist ebenso möglich wie analoges Modem ... DigiENERGY wählt sich selbstständig am Ende des Tages ein (frei Wählbar) und verschickt den "Tag" als *.csv Datei ... naja und einmal mit Excel eingerichtet kann man sich das ganze Jahr ansehen ... oder den Tag ... oder die Stunde X


    Wenn ich hier jetzt ganz schlau werde gibt's natürlich eine DACHS-Forum-Version bauen ... das nennt sich dann DigiDACHS :-)


    Ach ja ... ich finde keine Beschreibung oder Handbuch zu dem MSR2 ... hat die evtl. jemand auf PDF ???


    Was kosten denn Die MSR1/2 und das DachsWeb ?


    MfG me. Ahrendt

  • na dann mal ran an die Dachssteuerung. Die forenteilnehmer werden es danken, vor allem diejenigen, die sich hier vor der Installation schlau machen. Wenn es sowas bei meinen Dachsen bisher bezahlbar gegeben hätte, dann hätte mein Dachsbauer die Standardregelungen vom Spitzenlastkessel in die Tonne treten dürfen. Ist aber sicher nicht die letzte Heizung, die ich austauschen werde, insofern darf ich auch noch aus Erfahrung lernen. Und wenns mich ganz arg wurmt, dann tausche ich auch noch die neuen Regelungen aus und verticker sie bei Ebay ))))


    Grüße


    Bruno

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  • in der Database gibt es zumindest eine technische Doku. Warum die Bedienungsanleitung MSR2 nicht drin ist, kann ich nicht sagen, vielleicht Problem mit Datenschutz o.ä, ich kümmer mich drum.


    Dachsfan kennt die Preise für die Regler, die sind beim Dachs ganz normal immer im Kauf dabei (Dachs gibts nicht ohne Regler) aber es gab mal eine Zeit, in der MSR1 Besitzer den neuen Regler haben wollten, oder haben mussten weil MSR1 und MSR2 nicht kompatibel sind und bei der Erweiterung dann ein Austausch anstand. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube damals was von 1500€ gehört zu haben (incl. umbau?)


    Grüße


    Bruno

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    Einmal editiert, zuletzt von Bruno44 ()

  • Hallo me. Ahrendt,


    ja leider lassen sich die meisten BHKW nur Ein und Aus schalten.


    Bei Einsatz im Ein-oder Zweifamilienhaus werde ich damit nie auf einen sinnvollen Anteil von selbstgenutztem Strom kommen. Trotz 5,11 Cent Subvention pro verkaufte kWh Strom muss ich doch bei den gegenwärtigen Strompreisen noch draufzahlen.


    Ziel muss es also sein nur soviel Strom zu erzeugen, wie gerade benötigt wird. Dieses funktioniert aber mit Ein und Aus und egal mit welcher Steuerung nicht. Sicherlich kann durch manuelle Optimierung dort einiges verbessert werden, dazu bedarf es aber eines informierten und interessierten menschlichen Maschinisten. Zum Massenprodukt wird ein BHKW damit aber nicht.





    Mit freundlichen Grüßen

  • Fuchs
    Ich kann dir da nicht zustimmen.
    Man kann den Dachs im Lastgang programmieren mit 3 Ein-und Ausschaltzeiten täglich. Daß das Teil den ganzen Tag laufen soll, um deinen Strombedarf zu decken, mußt du auch die anfallende Wärme unterbringen.Und mit dieser Modulation glaube ich nicht, daß dies besser ist.
    Bei einem Stundenverbrauch des Dachs von 1,79 Liter, was soll denn der weniger verbrauchen, wenn er nur die halbe Leistung bringen soll. Das lohnt sich m.E. weder im Treibstoffverbrauch und der Dachs produziert Betriebsstunden.
    Daß ein BHKW nicht weiter verbreitet ist, hat auch den Grund, daß es in der Bevölkerung weitgehend unbekannt ist und die Hersteller recht wenig tun um dies zu ändern. Außerdem ist der Preis anfangs doch abschreckend und wenn die Bevölkerung liest:"Der Kessel der sein Geld verdient" glauben alle gleich er produziert Euros. Und es sollte der ökologische Aspekt unbedingt bedacht werden.

  • Naja ... die Sache mit der Modulation kann man fast vergessen, denn damit habe ich schon meine Ecopower-Erfahrungen gemacht ... die zwei Geräte und die dazu passende Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen könnt ihr euch ja Live ansehen ... da ist nichts mit Gewinn ...


    Die dortigen Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen beinhalten keinerlei Emotionen sondern sind ganz dem € gewidmet ... ich habe mir auch andere Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen von Dachsen angesehen ... da wurde schon das ein odere Andere vergessen ... aber sei's drumm ... eine neue Küche kann man auch nicht wirtschaftlich rechnen und macht trotzdem Spaß ... na und der Dachs aber auch der Ecopower haben ja auch ökologische und Gesamt-ökonomische Vorteile ...


    Das Problem ist bekannt ... der angebliche Mehrgewinn durch die Modulation ist nicht vorhanden, da auch während der Schwachlast der Motortausch/Wartungsticker zu 100% läuft ...


    Würde man jedoch die Schwachlast Prozentual bewerten könnte die Wartung und Motortausch noch etwas verschoben werden ... da wäre dann evtl. ein Mehrgewin herauszuholen ...


    ... und was das Massenprodukt angeht ... schauen wir mal ... vom Whispergen sind immerhin 80.000 St. bestellt :-)


    MfG me. Ahrendt

  • Zitat

    Naja ... die Sache mit der Modulation kann man fast vergessen, Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen könnt ihr euch ja Live ansehen ... da ist nichts mit Gewinn ...


    Das Problem ist bekannt ... der angebliche Mehrgewinn durch die Modulation ist nicht vorhanden, da auch während der Schwachlast der Motortausch/Wartungsticker zu 100% läuft ...


    Würde man jedoch die Schwachlast Prozentual bewerten könnte die Wartung und Motortausch noch etwas verschoben werden ... da wäre dann evtl. ein Mehrgewin herauszuholen ...


    Ein uralt Thema, wo man sich wunderschön Streiten kann :D


    Ich stimme Dir (leider) zu, Modulation bringt nichts, eine "andere" Bewertung geht nur zu Lasten des Motors und macht m.E. keinen Sinn.


    Ich könnte natürlich auch alles andere aners Bewerten und z.B. den Wartungsintervall bei Gasanlagen von 3.500 auf 4.000 Bh erhöhen, aber das macht eben auch keinen Sinn. ))))


    Eigendlich brauch man ja auch gar keine Wartung, nur regelmäßige Motorenwechsel, oder ist das dann auch wieder eine Wartung ? ))))

  • Hallo me.Ahrendt,


    Zitat

    Ich werde euch auf dem Laufenden halten. Evtl. dürfen wir (sind ja nicht unsere Daten) eine Seite darstellen, bei der die mometanen Zustände aller überwachter Strelings darstellt.


    Dann nur her mit den Links, werde die dann unter Online-BHKW mit einpflegen ;) .



    Zitat

    Was meinst Du mit :
    ... kann das BHKW wieder ausschalten um beim nächsten vorraussichtlichen Spitzenstrombedarf wieder genügend Laufzeit zu haben um diese decken zu können. Die Parameter hierzu sollten dynamisch erfasst werden.



    Ich meine damit das wenn die Momentane gespeicherte Wämeenergie im Puffer ausreicht um den Wärmebedarf bis zum wahrscheinlichen nächsten Einschalten durch Stromanforderung zu decken, das BHKW ausschalten sollte um dann wieder genügend Laufzeit zu bekommen um die Stromspitze abzudecken. Die Parameter sollten eben nicht starr sondern dynamisch ermittelt werden um sich den unterschiedlichen Wärmebedarf und Strombedarf immer anzupassen.


    Es sollte auf jeden Fall auch die Möglichkeit bestehen das der Betreiber das BHKW über einen Taster einschalten kann. Hierzu wäre ein kleines Anzeigedisplay in der Wohnung von Vorteil (vor allem wenn kein PC vorhanden) wo man die zu erwartende Laufzeit ablesen kann. Dann kann der Betreiber selbst entscheiden ob er das BHKW einschaltet z.B. weil er dann Wäschetrocknen will oder den Backofen für längere Zeit benötigt usw.. Ich mache das so und es hat sich als sehr sinnvoll herausgestellt ;) Zusätzlich bekomme ich auch per Sprachausgabe in der gesamten Wohnung mitgeteilt wenn das BHKW startet oder ausgeht und einen Hinweis ob der Stromverbrauch sehr hoch ist. Man kann sich dann entsprechend verhalten.


    Grüße
    Tom

  • @ Tom 3244


    Zitat

    Ich mache das so und es hat sich als sehr sinnvoll herausgestellt Zusätzlich bekomme ich auch per Sprachausgabe in der gesamten Wohnung mitgeteilt wenn das BHKW startet oder ausgeht und einen Hinweis ob der Stromverbrauch sehr hoch ist. Man kann sich dann entsprechend verhalt


    Haaaaaa .... das ist ja 'n Ding:
    "Achtung Achtung... in 2 Minuten rennt hier der Dachs los ... legen Sie schon'mal die Ohren an und suchen Sie den Schutzraum auf ... auf dem Weg dorthin schalten Sie bitte die Waschmaschiene ein )))) " ...
    Späßle ...... :D


    Zum Thema :
    Die gespeicherte Wärmemenge wird bei uns als Recource erkannt und verschiebt zumindest die (witterungsgeführten) Nachladezeiten. Da wir ja auch eine Solaranlage mit integriert haben ist diese ja als Energielieferant zu berücksichtigen. Wir schauen also permanent in den Puffer und berechnen dann die nächste Nachladezeit für den Pufferteil (WW-getrennte Schaltuhr). Durch die Heizzeit-Optimierung wird die Ladezeit (anhand der gespeicherten Wärmemenge und des Raum-Gradienten (Auskühlzeit-Haus)) vorgezogen oder nach hinter verschoben.


    Jetzt könnte man folgendes tun:
    Droht nun die nächste Pufferladung zu kommen (Wochenschaltuhr für Stromspitzen) könnte man berechnen ob der Inhalt noch bis dorthin reicht
    oder wenn nicht
    um wieviel Kelvin die Raumtemperatur bis dahin fallen würde
    Ist die Raumtemperatur-Differenz größer als (z.B.) 2 Kelvin muss trotzdem nachgeladen werden.


    So in etwa ?!?!



    An dem Taster arbeiten wir gerade ... der ist sowieso vorhanden ... der Schorni kommt ja auch immermal vorbei ... und dem Taster erklären wir gerade unser "Morsealphabet" :-) damit kann man dann alles Mögliche ein und ausschalten ..


    ciao me. Ahrendt