Erdtank Heizöl Dichtheit/Lebenserwartung?!

  • Zumindest wenn er irgendwo offiziell verzeichnet ist, würde ich schauen, dass das Ding sauber ist. Guckt mal einer rein, gibts kein Tam Tam und auch keine spezialisierte Firma die das irgendwie für viel Geld bestätigen muss. Tipp: Örtliche Feuerwehr kann man für alles was mit Öl zu tun hat auch anfragen. Die sind oft sehr Hilfsbereit. Insbesondere Belüftung ist z.B. wichtig bevor man da reingeht.


    Nutzung als Wassertank ist natürlich möglich. Da würde ich darauf achten, dass das Teil eine vollständig intakte Beschichtung hat, sonst hast nachher Eisenbelastetes Wasser in Deinen Leitunge und Du sanierst nach ein paar Jahren alles was hinten dran hängt.


    Auch das Fouling ist nicht zu unterschätzen wenn man Regenwasser nutzt. --> Wir haben das vor knapp 30 Jahren im Neubau unseres EFH zwecks Umweltgedanken für teuer Geld installiert und das Teil nach ~5 Jahren für nochmals deutlich mehr Geld wieder rausgeschnitten. Leitungen aufgeschnitten + gebürstet, Anschlüsse neu gemacht, einige WC-Schüsseln ersetzt weil sich der Krempel eingefressen hat etc. Die ganze ganze Sanitär-Anlage war nach - soweit ich mich erinnere - ca. 1.5 Jahren permanent grün überwachsen, kamst gar nicht hinterher mit putzen. Der Tank war auch eine Fehlkonstruktion, keine grosse Wartungsöffnung zum reinklettern fürs putzen, einfach ablassen konnte man ihn auch nicht. Der "Spass" hat alles in allem sicher über 15k verursacht, eher mehr. Die psychischen Kosten noch nicht eingerechnet. ;)


    Klar, das ist ~30 Jahre her, mittlerweile gibt es sicher mehr Erfahrung auf dem Gebiet. Viel Pflege dürfte es immer noch benötigen. Ein paar eigene Ideen hätte ich auch wie man es evtl. sogar sinnvoll und relativ einfach in den Griff bekommen würde, aber ich bin durch damit. Meine Zehennägel kringeln sich immer noch beim Gedanken daran. Ich würde das nur noch ausschliesslich für die Gartenbewässerung machen. Es gibt im Alltag nicht viel hartnäckigeres als Wasser-Bio-Film. Kriegst fast ausschliesslich mit intensiver mechanischer Bearbeitung wieder weg. Da hilft weder einweichen noch Chemie mit nem CIP-Kreislauf zuverlässig wenn er mal da ist.

  • Nutzung als Wassertank ist natürlich möglich. Da würde ich darauf achten, dass das Teil eine vollständig intakte Beschichtung hat, sonst hast nachher Eisenbelastetes Wasser in Deinen Leitunge und Du sanierst nach ein paar Jahren alles was hinten dran hängt.

    Da mach ich mir gerade wenig sorgen, die entsprechenden Leitungen sind alle PE oder verzinkt

    Tipp: Örtliche Feuerwehr kann man für alles was mit Öl zu tun hat auch anfragen. Die sind oft sehr Hilfsbereit. Insbesondere Belüftung ist z.B. wichtig bevor man da reingeht.

    Meinst du die können auch ne Tankreinigung machen? Leer ist er ja. Wenn ich nen Zollstock reinhalte ist der komplett Trocken...

    Auch das Fouling ist nicht zu unterschätzen wenn man Regenwasser nutzt. --> Wir haben das vor knapp 30 Jahren im Neubau unseres EFH zwecks Umweltgedanken für teuer Geld installiert und das Teil nach ~5 Jahren für nochmals deutlich mehr Geld wieder rausgeschnitten. Leitungen aufgeschnitten + gebürstet, Anschlüsse neu gemacht, einige WC-Schüsseln ersetzt weil sich der Krempel eingefressen hat etc. Die ganze ganze Sanitär-Anlage war nach - soweit ich mich erinnere - ca. 1.5 Jahren permanent grün überwachsen, kamst gar nicht hinterher mit putzen. Der Tank war auch eine Fehlkonstruktion, keine grosse Wartungsöffnung zum reinklettern fürs putzen, einfach ablassen konnte man ihn auch nicht. Der "Spass" hat alles in allem sicher über 15k verursacht, eher mehr. Die psychischen Kosten noch nicht eingerechnet.

    Da habe ich auch keine Bedenken, in einem anderen Haus gibt es eine 6400 Liter Zisterne, alles nicht begehbare Einzelfässer mit je 800 Liter in Reihe miteinander verbunden. War baulich nicht anderst möglich. Das ist jetzt 12 Jahre her und bisher sind nirgends Ablagerungen, außer an der Saugleitung, wobei die keinerlei Einschränkung darstellen.


    Mein größtes Problem ist vermutlich die Anschlüsse der Dachrinnen in den Tank zu leiten. Da steht nämlich der Wintergarten drauf :cursing:|:-(

  • Da habe ich auch keine Bedenken, in einem anderen Haus gibt es eine 6400 Liter Zisterne, alles nicht begehbare Einzelfässer mit je 800 Liter in Reihe miteinander verbunden. War baulich nicht anderst möglich. Das ist jetzt 12 Jahre her und bisher sind nirgends Ablagerungen, außer an der Saugleitung, wobei die keinerlei Einschränkung darstellen.

    Da sind aber sicher Kupferabschlüsse oder Kupferablaufrinnen vorhanden oder? Sonst kann ich mir das irgendwie nicht vorstellen. ;)


    Feuerwehr: Die können fast alles wenn sie wollen. Der Ton macht wie immer die Musik. (Der Kasten Bier gehört zum Ton logischweise mindestens dazu). Die haben in der Regel alles an Geräte die nötig sind, oder können einem zumindest sagen wie mans machen soll. Solange es also nicht super kompliziert ist, sind die da oft sehr hilfsbereit. Fragen kostet ja eh nie was. Mehr als nein sagen können die ned. Der Oberhonk von der Gemeinde der überall rummeckert sollte man logischweise nicht sein. =) Ob das nun in München oder irgend in nem kleinen Ort ist, wird sicher auch nen Unterschied machen. Unsere sind jedenfalls immer froh wenn Sie irgendwo ihre Übungen machen können. (Unser Gebäude nehmen die gerne ein paar mal pro Jahr als Spielwiese, da sie da die grossen Leitern brauchen und viel Platz rundherum haben).

  • Echt? Gibt hat verzinkt auch antimikrobielle Wirkung? Kommt mir grad etwas spanisch vor. Muss ich mich mal schlau machen.

    Oder ist das ein aktiv gekühlter Raum oder tief im Boden?


    Normal geht das mit Kupfer und Messing (wegen dem Kupfer). Silber wäre auch ein Kandidat, ist aber selten ein Legierungsbestandteil. Blei ist auch etwas aus der Mode gekommen =)

  • Dachrinnen sind aus Zink, weiterhin ist die Drainage angeschlossen, Kunststoffrohr. Die Fässer selbst sind auch aus Kunststoff. Die Pumpe selbst hab ich mehrmals gewechselt bis ich drauf kam das die Membran mit dem Wasser nicht klar kommt. Jetzt wo wir drüber schreiben, vermutlich wegen Verkeimung des Wassers. Die Fässer sind mit ca. 100 - 120 cm Erde bedeckt. Saugleitung hat einen Film, ist aber noch gut, Pumpe ohne Membran hält inzwischen seid 4 Jahren, ein Stück Gartenschlauch nach der Pumpe bis zu den Rohren ist auch noch gut und an den VZ bzw. Kunststoff Alu Verbundrohren scheint auch noch alles gut zu sein. Keramik hat keine Ablagerungen.

    Am Zink wird es nicht liegen, vielleicht an der Temperatur?

  • Temperatur ist ziemlich das wesentlichste. Die wird erst bei Reinstwasser fast irrelevant. 120cm Erde bringt natürlich extrem viel.

    Zink hat auch eine antimikrobielle Wirkung. Wieviel es tatsächlich braucht weiss ich aber nicht. Bei Kupfer reicht es aus wenn das Wasser über Kupfer fliesst. Die Drainage/Kunstoff bewirkt natürlich eher das Gegenteil.

    Dann hast noch Bewegung, das Schimmelzeugs mag keine Bewegung sondern Stillstand. Bei vielen eher kleinen Behälter hast automatisch mehr Bewegung/Verwirbelung als bei einem grossen. Hiflt sicher auch.


    Am Ende wird es vermutlich die Summer kleiner Dinge und vor allem die Temperatur im Speicher sein, dass Du keine Probleme hast.


    EDIT: Unser Tank war im Haus weil uns das so empfohlen wurde. Alles mit Falldruck ohne Pumpe. Zumindest das hat wunderbar funktioniert. Spülkasten wurde nur im oberen Stockwerk etwas langsamer gefüllt als unten. ;)