Batteriespeicher für einen Dachs

  • Hallo, bei diesem Thema komm ich leider mit meiner Planung gerade nicht weiter. Hab schon bei Solarwatt und e3dc angefragt, die einen antworten nicht, die anderen leiten mich an den Installations und Vertriebspartner weiter, der sich bisher auch noch nicht zurückgemeldet hat.


    Gibts hier jemand der sich mit entsprechenden Anlagen auskennt, die auch für BHKW und nicht nur für PV geeignet sind?


    Das ganze soll einen Batteriespeicher ab 5kW haben, eine ensprechende 0 Einspeisesteuerung mit erst Eigenverbrauch decken, dann Batterie laden, dann Heizstab.
    Ich denke beim Dachs ist die 3Phasige auslegung notwendig, und ein max. Ladestrom von 5,3 kW erforderlich (im Sommerbetrieb)

    2005 Dachs HR 5.3 mit Kondenser 51.000 Betriebsstunden

    2007 Dachs RS 5.0 mit Kondenser 32.000 Betriebsstunden

    2008 PV 12,9 kWp Süd 30° Volleinspeisung

    2019 BYD 13,8 kW und 3 x Multiplus II-48 3000 35-32

    2019 PV 9,8 kWp Ost West 10° Überschusseinspeisung

  • Hallo Dachs läuft


    Ich betreine einen Dachs und speichere in den Varta


    Schau einfach mal auf meine Homepage C.Kuehr.de.tl
    Kannst dir die Live Aufzeichnung vom Varta Speicher anschauen


    Bei Fragen einfach an Christof.Kuehr@freenet.de


    Gruß
    HWO Elektrotechnik Kühr

    ist erst im Nebenberuflichem Aufbau: Fa. Kühr Elektrotechnik eingetragen in der HWO
    Elektroinstallation, SPS Technik, Eib- Partner, Fachpartner von Varta, Alarmanlagentechnik nach VDS
    Inhaber Christof Kühr, Negertalstr. 2a, 57462 Olpe Unterneger
    Mail: Christof.Kuehr@freenet.de / Hompage:C-Kuehr.de.tl


    NUR WER HANDELT KANN ETWAS VERÄNDERN :thumbsup:

  • Das ist ja scheinbar genau das was ich auch möchte, ich seh mir die Seite heut abend genauer an.


    Nachdem du, wie ich vermute, das beruflich machst kannst du mir ja vielleicht eine Empfehlung geben was ich da genau alles brauche und was finanziell auf mich zukommen wird. Evtl. könntest mir die Sachen ja sogar verkaufen, ich vermute für die Installation wird die Anfahrt zu weit (97633)?

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  • Hallo


    kommt drauf an wieviel du speichern möchtest.
    Wenn du einen hohen Verbrauch hast, solltest du einen großen speicher wählen.
    Gerade in den Sommermonaten wo der Dachs nur wenig läuft sollten dann auch jedes KW/h in den Speicher rein.
    Nimmt man einen zu kleinen Speicher so kann er die 5,3 KW/h nicht einspeichern und es würde dann wieder zur Netzeinspeisung führen.
    Hast jedoch einen Dauerstromverbrauch (z,B. Mieter) so wie bei mir, dann kann mann auch einen etwas kleineren Speicher wählen (bei mir 8,3 KW/h)
    Da er nie mit den vollen 5,3 KW/h vom Dachs laden würde. Z.B. Dachs bringt 5,3 Kw - 1KW Verbraucher = 4,3 KW Ladeleistung


    Aber um so größer der Speicher um so mehr kann er auch an Energie liefern z.B. bei mir 8,3 KW/h speicherkapazität = 2,9 KW/h Ausgansleistung.
    Dann ständen dir gesammt Systemleistung von 5,3KW/h Dachs + 2,9 KW/h Speicher = 8,2KW/h zur verfügung.


    Wenn Du dich für einen Varta entscheidest (14000 Zyklen Ganantie Varta) kann ich sicherlich einen Varta Installateur vermitteln der in deiner Nähe Wohnt
    oder selber auf der Varta Storage Homepage googeln.


    Gruß
    HWO Elektrotechnik Kühr

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  • Ja im Sommer würde eine Ladeleistung von 5,3 kW benötigt, jedoch würden mir hier 5 kW sicher auch über den Tag reichen, und für die Nacht vielleicht nochmal 2-3 kW. Bevor ich da einen zu großen Speicher hinstelle nur wegen der Ladeleistung ist die Überlegung den Dachs auf 3,8 kW zu drosseln. Leider muss ich im moment auch mit den Ausgaben sehr genau kalkulieren. In 11 Jahren würde dann noch die PV dazukommen, dann wird ja nochmal weniger Speicherkapazität benötigt. Größter Verbraucher ist sicher der standard Backofen mit Ceranfeld in der Küche...
    Für den Winter wäre die Steuerung die den Heizstab zuschalten kann wichtig.


    Was denkst du in welcher € Größenordnung ich mich damit bewege?

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  • Hallo


    Also was lese ich da, Heizstab, daS GEHT JA GAR NICHT eher eine Wärmepumpe.


    Also Speicher liegt, man sagt so 1100 Euronen +19% pro KW/h.
    Also ich würde jetzt Grob sagen 6,3 Kw Speicher reichen dir liegst also bei grob geschätzt 6300 Euronen Netto
    + Installation + Konfiguration falls erwünscht.
    Alles zusammenrechnen und schon ist der Endpreis bestimmt. (Ich weis jetzt nicht den Installationsaufwand in deinem Haus.)


    Gruß
    Christof

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  • Wärmepumpe, kostet wohl mindestens 12.000 € und hat eine geringere effizienz je kälter es wird. Da diese aber erst bei -5° zuschalten wird, und ggf. etwas früher aber dann immer nur kurzzeitig bei Stromüberschuss wird sich das wohl nicht lohnen. Brutto einschl. Installation würde ich also mit 8.500 hinkommen. Was meinst mit Konfiguration? Sind das dann nur die Speicherkosten oder ist da auch die 0 Bezugsregelung bzw. 0 Einspeiseregelung dabei?


    Ich finde die Varta Seite recht unübersichtlich und wirkliche Daten kann ich überhauptnicht finden. Wie lange ist bei den Systemen die Garantie? Kann ich die kosten z. B. über 10 Jahre abschreiben, oder gibts da noch mehr (einschränkungen) zu beachten?

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  • Da ich finde, die ganzen "Komplettpakete" sind zu teuer, baue ich mir meine Speicher immer selber!


    Ich habe nun bereits zwei Dachse an unterschiedlichen Standorten, jeweils in Kombination mit PV-Anlage und immer mit einer Eigenbaulösung Batteriespeicher


    Einmal mit SMA Sunny Island 6.0 + 660Ah Batterie Bleigel = maximal ca. 15 kWh nutzbare Energie
    Das andere mal mit SMA Sunny Island 6.0 + 900Ah Batterie Blei (flüssig) = maximal ca. 22 kWh nutzbare Energie


    Kannst ja mal bei kommerziellen Anbietern fragen, was Dich diese Leistungsklasse kostet. ;(


    Ich schicke Dir dann als Vergleich die Aufstellung aus meiner Buchführung was meine Eigenbaulösung inkl. Elektrikerkosten tatsächlich fertig gekostet haben :D


    Und laß Dich nicht aufs Glatteis führen bezüglich der großen Vorteile der Li-Ionen Akkus - den größten Vorteil hat erst einmal der, welcher diese Dinger verkauft...

  • Hallo
    Eigentlich ist dort alles zu finden Garantie, Downloads usw.
    siehhe mal hier. https://www.varta-storage.com/de/downloads.html.


    Konfiguration meinen ich die Visualisierung um den Speicher live auf pc oder wie bei mir auf der Homepage zu sehen.
    Die Regelung ist mit bei der Hardware inbegriffen.


    So pi mal Daumen liegst schon richtig mit ca 8500 je nach installationsaufwand.
    Steht der Speicher nah am Zählerschrank ist es einfacher als wenn er weit weg vom Zählerschrank steht.


    M.f.G
    HWO Elektrotechnik Kühr

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  • Hallo Solardachs


    Ich habe selber auch Die Staplerbatteriebox Lösung im Keller (noch stehen) jedoch werde ich dieses wieder Abbauen da es Versicherungstechnisch Probleme gibt
    Es besteht keine Zertifizierung auf diese geschlossene System.
    Ja sicherlich hat jedes Teil eine Zertifikat aber nicht in der Zusammenführung selbsthergestellter Konsterlationen.


    Auch haben mich die Verluste überzeugt dieses Abzubauen.
    Die Batterien stehen direckt unter dem Wechselrichter. Rechnung Anschlußleitung 95mm² 48 Volt 2500W
    2500 Watt /48 Volt = 52 Amp. Hier bei messe ich auf der Hinleitung zum Wechselrichter einen Spannungsfall von 0,5 V0lt das mal 2 (hin und rückleitung) = 1 Volt


    Velust = 1 Volt x 52 Amp = 52 Watt verlust nur Leitungsverluste


    Fazit es muss kein Varta sein jedoch sollst drauf achten das die Batterien mit einer hohen Speicherspannung arbeiten um möglichst kleine Stöme auf den Leitungen zu haben


    Die Wechselrichter Verluste sind so zimlich bei allen gleich ( bitte keine Haarspalterrei jetzt )


    sonnenreiche Grüße
    HWO Elektrotechnik Kühr

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  • Einmal mit SMA Sunny Island 6.0 + 660Ah Batterie Bleigel = maximal ca. 15 kWh nutzbare Energie

    Und was hat es gekostet? Kann die Steuerung auch 0 Einspeiseregelung mit überschuss in Heizstab etc. Kann die Lösung mit 5,3kW geladen werden und um welche Batterien handelt es sich genau?

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  • Hallo Solardachs


    Blei Säure Staplerbatterien 660 Ah bei 48 Volt Laderät 3,5 KW.


    Deckt mir nur die Grundlast von 600 Watt.
    Daher brauche ich an diesem System keine reglung nur Eine ( Dachs aus Bateriespeicher an ) Alles andere regelt der Varta von ganz alleine Siehe meine Homepage.
    Gekostet hat es seinerzeit 2006 ca 7000€ + installation (habe ich ja selber gemacht)


    jetzt kommt noch der Abbau Batterien sind aber auch jetzt fertig. Ist halt Blei (ca 2500 Zyklen)


    gruß

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  • Ein Sunny Island 6.0 kann trotz 6kW Leistung nur maximal 4,6kW laden/entladen.
    Liegt an der maximalen Schieflast.

    Hmm dann müsste man die Dachsleistung entsprechend auf 4,6+Grundlast drosseln, wäre aber noch im Rahmen. Das mit der Schieflast versteh ich aber nicht.


    Bleibatterie 2500 Zyklen würden mir ja voraussichtlich für 8 bis 10 Jahre halten (Wenn Batterie knapp bemessen) Danach würde ich vielleicht sogar ohne Batterie auskommen weil dann zum Dachs noch die PV dazukommt. Kommt jetzt also auf den Preisunterschied an..



    Wegen kompletten Systemen, schau mal bei Oscar nach:

    Soweit ich das sehe wär ich bei Oskar mit mindestens 9.000 dabei und das ohne Installationskosten. Wenn ein System mit Bleiakkus mehr kostet als Lithium muss Lithium nicht mal besser sein um den Zuschlag zu bekommen.

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  • Hmm dann müsste man die Dachsleistung entsprechend auf 4,6+Grundlast drosseln, wäre aber noch im Rahmen. Das mit der Schieflast versteh ich aber nicht.
    Bleibatterie 2500 Zyklen würden mir ja voraussichtlich für 8 bis 10 Jahre halten (Wenn Batterie knapp bemessen) Danach würde ich vielleicht sogar ohne Batterie auskommen weil dann zum Dachs noch die PV dazukommt. Kommt jetzt also auf den Preisunterschied an..

    Hi


    Zur Schieflast:
    http://www.sma.de/partner/pv-n…anwendungsregel-4105.html


    Aber hast du denn im Haus keinen Verbrauch? Denn du musst ja den Verbrauch im Haus plus die maximale Ladeleistung annehmen.


    Gruß

    22 kWp Anlage
    2x STP 9000TL-20
    1x SB 4000TL-21
    Mit ecoBATT47 Speicher von ecopowerprofi, jetzt mit 3x SI 6.0h-11
    Seit dem 09.03.17 ergänzt mit dem BlueGEN :thumbsup:

    Model 3 Performance