Wasserbehandlung, Spirovent u. Co

  • Hallo,
    im Handel sind verschiedene sogenannte Heizungswasser-Behandlungssysteme erhältlich, die z. B. Kalkbildung und/oder Verschlammung verhindern oder gar zurückbilden sollen. Auch hier im Forum war Spirovent ein Thema.
    Mich würde interessieren, ob Dachsbesitzer solche Systeme im Einsatz haben, wenn ja welche, warum sie eingebaut wurden (vorsorglich oder wegen Problemen) und aus welchen Gründen man sich für dieses bestimmte System entschieden hat (Kostenfrage, Erfahrung des betreuenden Senertec-Betriebs usw.). Vor allem würden mich Erfahrungen mit Spirovent, Elysator, Pneumatex und Permatrade interessieren - gerne natürlich auch andere Produkte bzw. Hersteller.
    Mit freundlichen Grüßen

  • Schonmal "Suchen" Funktion ausprobiert?
    Thema hatten wir schon, wenn du dananch noch Fragen hast sehen wir weiter...


    Ich bin doch heute wieder unleidlich :rolleyes:
    Aber als Wiederkäuer sehe ich mich auch nicht.....
    obwohl ich dann mit meinen Abgasen den Dachs betreiben könnte,
    evtl. doch mal drüber nachzudenken :D


    Bernd

  • Hallo Lingo,


    nach einer Disskusion mit meinem Installateur zu diesem Thema ist folgendes bei rausgekommen: Kalkablagerungen können ein Problem sein, deswegen entkalktes Wasser verwenden. Mit Einbindung eines Pufferspeichers hat man - wenn man so will - einen Schlammabscheider, nämlich unten im Puffer. Allerdings sollte man bei einer Wiederbefüllung der Heizungsanlage den Puffer vorher auch ganz entleeren, damit der Schlamm nicht durch die Anlage gepumpt wird.
    So mach ich es jetzt auch!


    AxelF

    Wikipedia: ICH WEISS ALLES!


    Google: ICH HABE ALLES!


    Internet: OHNE MICH GEHT NICHTS!


    Strom: ACH WIRKLICH ???!!!

    Einmal editiert, zuletzt von AxelF ()

  • Hallo Bernd,


    die Suchen-Funktion habe ich schon benutzt, aber das was ich gefunden habe, gibt auch nicht besonders viel Information her. Drum habe ich auch geschrieben, dass mich Erfahrungen allgemein interessieren würden und um es zu präzisieren, ob es vielleicht einen Hersteller gibt, mit dem es besonders positive oder negative Erfahrungen gibt.
    Oder hab ich was übersehen/nicht gefunden, wo doch konkreteres steht??
    Danke
    Lingo

  • Hallo Lingo,


    über das Thema wurde hier schon mehrfach diskutiert und klar ist das ein hoher Kalkgehalt auf jeden Fall Probleme macht, da bei den Temperaturen die erreicht werden der Kalk ausfällt (am heißesten Punkt im Motor) und sich ablagert. Das führt zu einer Verschlammung and den Wärmetauscher Flächen im Dachs. Daher muss immer entkaltes Wasser verwendet werden und der Schlammabscheider ist nur ein Add On.


    Erfahrungen welcher Hersteller /welches Produkt empfehlenswert ist sind mir hier nicht bekannt. Wir haben da mehr allgemein drüber diskutiert.


    Möglichkeit 1: Wasser enthärten und zusätzlich einen Schlammabscheider einsetzen.


    Möglichkeit 2: System Trennung über Wärmetauscher.


    Gruss
    Spornrad

    -- Die Sonne ist die Quelle unserer Energie, die es richtig anzuzapfen gilt ! ---
    „Nicht alles, was zählt, ist zählbar!“ „Nicht alles, was zählbar ist, zählt!“ Albert Einstein

  • Als erstes muss geklärt werden warum sich Schlamm bildet ... Kalk ist i.d.R. nur ein Problem bei viel kalkhaltigem Wasserinhalt (Pufferspeicher) ...


    Schlamm bildet sich durch Materialabtrag ... und das wiederum hauptsächlich durch Korrosion ... und der wiederum durch z.B. Sauerstoff, zu niedrigem pH-Wert oder Spannungsgefälle (Materialmix) ...


    Also ... um 'was geht's ?


    MfG me. Ahrendt

  • Da hast Du Recht ! Oft wird jede Menge Frischwasser ( Trinkwasser) nachgefüllt, oder auch das gesamte Wasser abgelassen und neu aufgefüllt, dann kommt sauerstoffhaltiges Kalkhaltiges Frischwasser in das System...... @:pille

  • Also ich habe den Spirovent Schlammabscheider und den Microluftabscheider eingebaut. Grund waren die positiven Meinungen - Heizungsforum.de - und die menge an Wasser in meinem System ~3000Liter.
    War auch vollkommen richtig da mein Heizungsinst. keine Entkalkerpatrone für die Erstbefüllung auftreiben konnte.
    Werde bei der ersten Wartung mal den Schlammabscheider spülen und kucken was so angeschwommen kömmt :D


    MfG

  • Hallo alikante,


    wie hoch ist der Kalkgehalt (die Wasserhärte) bei Dir?


    Gruss
    Spornrad

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  • Hallo me. Ahrendt,


    hier ging es hauptsächlich um Erfahrungen bezüglich Wasserbehandlung und Schlammabscheider.


    Zitat

    Schlamm bildet sich durch Materialabtrag ... und das wiederum hauptsächlich durch Korrosion ... und der wiederum durch z.B. Sauerstoff, zu niedrigem pH-Wert oder Spannungsgefälle (Materialmix) ...


    Sehr oft ist es so dass eine alte Heizanlage umgerüstet wird und da kann im Laufe der Jahre etwas Schlamm entstanden sein. Da sollte man auf Nummer sicher gehen und einen Abscheider einbauen.
    Schlamm bei einer neuen Heizung ist ein Hinweis auf obige Fehler. Da muss umbedingt geprüft werden warum.


    Wenn dieser Schlamm in den Dachs kommt und sich dort ablagert kommt es zu Problemen beim Wärmeaustausch.
    Bei hartem Wasser scheidet sich der Kalk genau dort im Dachs ab und durch die große Menge Wasser (Puffer) ist das Einiges. Da hilft auch kein Schlammabscheider.


    Bei hartem Wasser muss der Kalk entfernt werden (Hersteller Vorschrift!).


    Möglichkeiten: a) Regen-Wasser b) Mit Ionen- Austauscher- Patrone


    Gruss
    Spornrad

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  • Zitat

    Original von alikante
    War auch vollkommen richtig da mein Heizungsinst. keine Entkalkerpatrone für die Erstbefüllung auftreiben konnte.


    @:pille Da bin ich Sprachlos, jeder Heizungsinst. sollte mindestens eine Enthärtungsanlage haben und sollte bei der Erstbefüllung auf 0 dH enthärten. So weiches Wasser gibt es in keiner Stadt.


    http://www.kwk-infozentrum.info/html/heizungswasser_1.html


    Nur so ist 100 % gewährleistet, das sich kein Kalk irgendwo absetzt und für teures Geld wieder entfernt werden muss.


    http://www.senertec-service.com/html/entkalken.html


    Eine Kalkschicht vermindert auch immer den Wirkungsgrad und solte vermieden werden. @:-


    Also bitte Erstbefüllung bitte immer auf 0 dH ^^

  • @ Spornrad


    Vorsicht mit Regenwasser ... pH <7 ... Lochfraß bei Kupfer ... !!!!!!


    @ Lingo


    Wie äußert sich denn Dein Problem ???


    MfG me. Ahrendt

  • Hallo Dachsfan


    Es gibt in Deutschland eine handvoll Landstriche da muß man das Wasser nicht
    zwingend vorbehandeln. Bei dem frühigen Hersteller EWFE (existriert nicht mehr) hat man einen Zusatz in das Heizungswasser mit auf gefüllt (Difusionstopp), das hat die schwarz Schlammbildung stark reduziert und die Anlagen lebensdauer wessentlich verlängert.Wenn dann auch noch profilaktisch
    einen Selbstdichter hin zufügt und auch noch enthärtestes wasser auffüllt und die Menbranenausdehnungsgefäße wartet sollte man mit dem Medium Wasser in der Heizungsanlage kein Problem mehr haben. (y)
    In meiner privaten Anlage habe ich in den letzten 5 Jahren kein Wasser mehr nachgefüllt der Anlagendruck ist immer noch stabil.


    Mit Energie geladenen Grüßen aus dem Teufelsmoor


    GB1530

    Mit Energie geladenen Grüßen aus dem Teufelsmoor.
    Nicht nur privat bin ich von hocheffizienten BHKW überzeugt.
    Vom Hobby zum Beruf gekommen bin ich seit einigen Jahren auch Angestellter der MWB AG und seit Februar 2014 bei RMB Energie GmbH