KWK-Index Q2/2016: Strompreis sinkt unter 2,5 Cent je kWh

  • Erneutes Tief bei der Einspeisevergütung für BHKW-Strom. Aber neue Angebote von Direktvermarktern bieten Alternativen zum üblichen Preis der Netzbetreiber...

    Während die Strompreise für Energieverbraucher mit 25 bis 29 Cent je Kilowattstunde unverändert hoch sind, sinken die Preise für die Einspeisung von Strom aus kleinen BHKW in das öffentliche Netz erneut: Nur noch 2,479 Cent je kWh zuzüglich vermiedener Netzentgelte …

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    Quelle: https://www.bhkw-infothek.de/n…nkt-unter-25-cent-je-kwh/

  • Wenn der nicht online mit Fernauslesung usw. ist, ist es kein Smart-Meter.

    Man achte darauf, dass der BHKW-Lieferant nicht gegen § 312 StGB verstößt. :neo:


  • woran erkenne ich als Laie einen smarten 2 Richtungszähler ?

    Denkst du denn wirklich darüber nach in die Direktvermarktung zu gehen? Ich besitze auch einen 1.0. Ich liege bei einer Erzeugung pro Jahr von ca. 6100 kWh, wovon ich nur 600 kWh verkaufe. Mein Erlös liegt daher bei ca. 18 EUR je Jahr.

  • Moin,

    Zitat von BHKW-Infothek

    Nur noch 2,479 Cent je kWh zuzüglich vermiedener Netzentgelte erhalten KWK-Einspeiser im dritten Quartal dieses Jahres von ihrem Netzbetreiber.

    Nur gut, dass die meisten BHKW's im dritten Quartal relativ wenig laufen und dementsprechend wenig kWh zu dieser Vergütung einspeisen (müssen). Bei uns fallen z.B. nur 5% der Jahresarbeit im Juli bis September an. Im vierten Quartal wird's ja dann vielleicht mit der Vergütung wieder besser... :/


    Zitat von BHKW-Infothek

    Anlagenbetreiber, die über ein Smart-Meter verfügen, erlässt buzzn den monatlichen Grundpreis.

    Hoffen wir, dass buzzn dieses Angebot aufrecht erhält, wenn der Smart Meter Rollout ab 2017 wirklich kommt und entsprechend viele kleine Einspeiser es dann wahrnehmen wollen. Wenn man 10.000 kWh einspeist, würde der Zusatzertrag aus dem "buzzn-Cent" immerhin die Kosten für den Smart Meter ausgleichen. Das wäre dann für uns Prosumer der erste greifbare "Vorteil" dieser Zwangsbeglückung: Die reinen Verbraucher (die ab 6.000 kWh Verbrauch auch so ein Ding aufgedrückt bekommen sollen) haben außer Kosten rein gar nichts davon.



    Zitat von BHKW-Infothek

    Da selbst der Gaspreis höher ist, als die Einspeisevergütung von Netzbetreibern oder aktuelle Konditionen bei Direktvermarktern, ist sogar eine Verheizung von Überschussstrom mittels Heizstäben wirtschaftlich.

    Vorsicht v.a. bei Neuanlagen: Nicht vergessen sollte man evtl. anfallende EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch, sowie die um 4ct/kWh höhere KWK-Zulage für eingespeisten Strom bei Inbetriebnahme ab 2016. Kommt beides zusammen, so erhöhen sich die (Opportunitäts-)Kosten für verheizten Überschuss-Strom auf fast 10 ct/kWh netto. Das ist dann doch mehr als der Gaspreis.




    Gruß, Sailor

    Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

    PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

    Solarthermie 9,2 qm (brto.) Vakuumröhren (Vorgänger 14 qm Flachkollektoren 2004-2021, davor 8 qm 1979-2003)