Wärmemengenzähler Pflicht für Warmwasser aus BHKW?

  • Hallo,
    bisher ermitteln wir in unserem BHKW-Haus mit 19 WE die abzurechnenden Kosten für das Warmwasser über die Formel nach der HeizkostenVO. Die Wärmekosten ermitteln über eine Einahme-Ausgabenrechnung in die alle Einnahmen- und Kosten für Wärme, Strom, BHKW einfließen.


    Seit 1.1.14 haben wir m.E. die Pflicht zum Abrechnen mit den Mietern unsere Wärme für das Warmwasser durch einen Wärmemengenzähler zu erfassen. Der kommt ja in die Ladeleitung zum Warmwasserspeicher.
    Wir haben durch den Puffer-Speicher eine Vorwärmeleitung für das Kaltwasser eingebaut. Da fleißt ja parallel Wärme ins Warmwasser. Soll man da auch einen WMZ einbauen?
    Da steigt der Aufwand.
    Dann stehen uns die Heiz-Wärmemengen nicht zur Verfügung, weil auch Strom ausgekoppelt wird. Wir können doch nicht auch in die Heizleitung einen WMZ einbauen.



    Ist das ein unzumutbarer hoher Aufwand und wir brauchen keinen WMZ einzubauen?
    Schöne Grüße
    Tom Albrecht

  • Ich habe inzwischen gute Beratung von unserer Fachforma bekommen, die den Pufferspeicher eingebaut hatte.
    Die Heizkostennovelle sieht den Ausnahmefall des unzumutbaren hohen
    Aufwandes bei Warmwasserbereitung im Durchflussprinzip, bei Kombithermen
    und bei an Heizkesseln angeflanschte Warmwasserbereiter vor.
    Unser Pufferspeicher hat eine Trinkwasservorwärmeleitung und damit ein sog. Hygienespeicher. Dieser arbeitet im Durchflussprinzip. Keiner kann
    verlangen, dass wir ihn wieder ausbauen, zumal er aus Effizienzsteigerungs- und damit Energiespargründen eingebaut wurde.


    Die Entscheidung über eine unzumutbare Härte darf der Eigentümer (oder
    ggf. die Eigentümergemeinschaft) selbst treffen.
    Damit entscheiden wir uns gegen den Einbau eines WMZ.
    Beste Grüße
    Tom Albrecht