Schwachstelle ÖL am Motor vom Ecopower 4,7KW

  • Mache ich hier mal weiter - Schwachstelle ÖL



    Das mit "Schwachstelle" hatte ich mir ja nicht aus Langerweile so formuliert - die Schwachstelle hat sich bestätigt.


    In meinem Ecopowermotor wurde NUR und ausschleßlich das Pegasus 1005 verwendet.


    Von einem guten Motoröl erwartet man:
    Sauberhaltung des Motor und der komponenten
    Ausreichende Kühlleistung
    Ausreichende Schmierleistung
    Ausreichende Temperaturstabliltät


    Der Kolben bei meinem BHKW ist VERKOKT. Der Kolbenboden ist mit einer sehr dicken Kohleschicht belegt und hat eine ausreichende Kühlung (Spritzkühlung mittels ÖL) verhindert.


    Die Kolbenringnuten sind verkokt - die obers derart, daß der Kolbenring nicht zurück in seine Nut konnte und stattdessen in die Zylinderwandung gedrückt wurde.


    Die Bilder sind hier irgendwo - irgendwann bastel ich die in meine Galerie - irendwann.


    Kurz - aus meiner Sicht ist das mineralische Pegasus 1005 für den Ecopowermotor ungeeignet, da es NICHT ausreichend temperaturstabil ist und an den kritischen Stellen versagt, den Motor letzlich zerstört.


    Wer seinen Ecomotor beim nächsten Ölwechsel auf ein vergleichbares Fehlerbeild untersuchen möchte, kann das EINFACH tun. Bei geöffneter Ölklappe kann mit einem 30€ Endoskop problemlos der Kolbenboden inspizieren.


    Sollte der verkokt sein - dann Kolben ziehen, insbesonders die obere Kolbenringnut entkoken und ein besseres Öl verwenden.



    Ich habe mein Öl gefunden, das auch andere hier im Forum verwenden :)

  • Immerhin hat Fa. Schrick zwar etwas sanfter formuliert, aber dennoch wie ich den gleichen Schluß gefunden, das mineralische Vaillant Öl taugt nichts.


    Es wurde zwar auch auf verkokte Kolbenringe, Kolben usw. eingegangen und die nicht ausreichende Temperaturstabilität nur beiläufig erwähnt und stattdessen auf der Basenzahl rumgeritten und diese aks KO Kriterium herangezogen, aber das stört nicht, im Gegenteil. Es ist "erstaunlich" das die Qualität vom verwendetem ÖL so schlecht ist, daß es nach 1000Stunden keine neutralisierende Wirkung mehr hat und übersauert - obgleich diese BHKW mir Erdgas/LPG betrieben werden, bei denen die TBN eher keine ernsthaft tragende Rolle wie zB. bei BiogasBHKW spielt.


    Wie auch immer - es bedrufte das zerlegen einen einzigen Motors (inzwischen sind es ein paar mehr) um sofort eine nicht ausreichende Ölqualität erkennen zu können. Es "verweundert" mich, daß anderte nach eigenen Worten hunderte zerlet haben und dabei keine Erkenntnis außer eventuell einen eignetlich überflüssigen Ölkühler erkannt haben.


    Im BHKW sei es im Bezug auf den Wassergehalt nicht so kritisch, daß die Öltemperatur unter 100°C bleibt, da mit langen Laufzeiten zu rechnen ist. IM PKW wäre das schon ein Problem.


    Der Entwicklungsleiter der Fa. Schrick sagt vorsichtig dazu: https://www.youtube.com/watch?v=qHpbxwxBssw

  • Guten Morgen Forum,


    2014/2015 musste ich wegen Zeitmangels (Arbeit & Trennung) und einem nicht so schnell lösbaren Elektronik Problem das BHKW einmotten.

    Langsam ist mein Leben wieder etwas geordneter und ich finde zumindest stundenweise Zeit mich um das ecopower zu kümmern. Habe den Wechselrichter getauscht und die letzte zwei Abende lief das BHKW gedrosselt auf 2600 U/min.


    Auch finde ich nun etwas Zeit um wieder im Forum zu lesen. Dabei stiess ich auf diesen Post.

    Weiss zufällig jemand was Gekritzel gemeint hatte mit "Endoskop den Kolbenboden inspizieren" und "den Kolben ziehen"?

    Ich bin mehr von der Ekeltronik Seite und hab wenig mit Verbrennern zu tun.


    Danke für Deine Hilfe!


    Viele Grüsse

    Martin