Ecopower: Komisch, wie kommt das/kann das sein

  • Moin,


    also bei den letzten 6 BHKW-Info-Tagen haben die wenigsten Firmen nur "Statisten" als Standbetreung geschickt - schon weil wir kein Allerweltspublikum sind und sich kein Hersteller durch unbeantwortete Fragen outen will.


    Danke für das Datenblatt vom Zyklonabscheider. Das Ding ist für Vakuumpumpen gedacht _()_ da hab ich glaub ich auf der Arbeit noch eins rumliegen aber von nem anderen Hersteller, da hing eine 5 Kolben ( Stern) Pumpe dran. Mal aufschrauben obs Zyklon oder nur ein Filter ist.


    Im übrigen hat der HONDA eine Ölfalle, nur ist scheinbar die Wirkung unzureichend ;(


    Grüße

  • Der Honda hat eine Ölfalle, die dem ERHÖTEM Ölnebel der Verschlissenen Machine wohl nicht mehr gerecht wird ?


    Das ist ja nach wie vor die Gretchenfrage - denn auch der ECO 4.7 hat soetwas.....



    Sternkolbenpumpe - auhauaha.


    Ich habe "unsere" Kolbenpumpen allesamt entsorgt (das war teuer). Die waren schlicht zu unzuverlässig und unterlaigen einem zu hohem Verschleiß. Die Wartungsksoten schrien nach Ersatz.... dem Schrotti war´s egal.


    Allerdings sei unser Vakuum ölfrei :)

  • Auf einer Messe mit beschlipsten ahnungslosen Seelenverkäufern sich die Stirn zu bieten, um von denen die eh keine Ahnung von Technik haben erhoffen inhaltliche Informationen auf einer Verkaufs- und Werbeveranstaltung zu erhalten - hm.... nein danke.


    Ich unterhalte mich weiter mit Kolben, Zylindern und Ventilen, die sprechen meine Sprache.


    Weshalb ja auch der verantwortliche Entwicklungsingenieur von AVL Schrick angemeldet ist, einen Vortrag über seine "Motorenentwicklung für das Vaillant EcoPower 3.0 und 4.7" halten wird, um anschließend darüber zu diskutieren - und nicht deren Pressesprecher da rumläuft. ;) Eine seltene Gelegenheit an den ganzen Konzernabwehrstellen vorbei an die interessanten Leute zu kommen...

  • Nur zur Info: AVL Schrick kommt zu den Info-Tagen, weil hier im Forum viel über die Motoren der EcoPower geschrieben wurde - einiges davon wohl auch schonmal bei denen versucht wurde und sich als nicht sinnvoll erwiesen hat. Im Gegensatz zu einigen anderen Marktteilnehmern sind die Leute bei Schrick aber sehr engagiert und freuen sich über Input zum Gerät und Verbesserungsanregungen. Wer also nicht nur rumdibbern möchte, sondern was bewegen möchte, hat dazu in Wuppertal die beste Gelegenheit ;) Am besten auch die Fotos, Messdaten und Aufzeichnungen der eigenen Experimente mitbringen!

  • Aha...


    Nicht vergessen - vom RW angefertigte Unterlagen zur Regelung des Geldflusses mitzunehmen.


    Wer seine Interna an Schrick weitergibt, solltel ich auch deren Geld erhalten - wer macht wessen JOB


    SRY ich halte das für ein NOGO und eine sehr schlechte Idee, die ich auf gar keinem Fall unterstütze - es sei es gibt einige 10t€ zu ernten.

  • Fragt mal ECOPOWER dazu zu seinen real gemachten Erfahrung - trotz vertraglicher Regelungen ! Wobei ich persönlich ein Gespräch mit einem Hersteller grundsätzlich unterstütze !!! (Kann an dem WE ebend leider nicht…)
    Erkundigt euch da mal nach dem "Exklusiv-Vertrag" mit Vaillant, ob der wirklich private Beauftragungen verbietet !?! Auch wären mal die Kosten für eine Generalreparatur - gleich ob Marathon oder Schrick - äußerst interessant...

  • die Problematik mit der Überhitzung ist im Motorenbau nicht neu. Es gibt eine Vielzahl Möglichkeiten das in den Griff zu bekommen oder zumindest soweit zu verschieben, dass die Lebensdauer der Motoren nicht davon beeinträchtigt wird. Ich betreibe diese Spielchen seit geraumer Zeit an einem KFZ Motor (2,3 Liter Hubraum, 4 Zylinder mit Turboaufladung, 300PS, derzeit 340tkm Laufleistung).


    Das Öl selbst ist schon mal ein guter Ansatzpunkt. Es gibt hier jedoch ein "Spannungsfeld" zwischen den Kosten für gutes Öl und der Gewinnspanne, denn der Endkundenpreis des Öl bei Vaillant ist ja schon recht ambitioniert angesetzt. Alternativ (oder ergänzend) könnte man über einen Ölkühler an passender Stelle nachdenken (Einmalinvestition). Die Ansaugluft wird beim ecopower gewollt vorgewärmt, da sie über einen Schlauch im vorgewärmten Gehäuse gezogen wird. Das vereinfacht die Steuerung, da sich die Entwickler nicht groß mit der Temperaturänderung der Ansaugluft herumschlagen müssen. Ein barometrischer Sensor (wie beim KFZ) fällt ebenfalls weg, da sich ein BHKW selten über Alpenpässe bewegt und auch einen Luftmengensensor (absolut unverzichtbar zur Berechnung der Gemischzusammensetzung im KFZ) sucht man vergeblich...


    Interessant wäre auch die Frage, wie denn das Öl in den Brennraum gelangt um sich dort als Ölkohle abzusetzen. Da gibt es einige neuralgische Punkte. Wie sehen denn bei deinem Motor z.B. die Ventilschaftdichtungen aus ?
    Die Spritzölkühlung des Kolbenbodens ist ebenfalls ein gängiges Verfahren - soweit nichts ungewöhnliches. Die Ölkohle an dieser Stelle lässt jedoch deutliche Defizite im Bereich Motorenbau und Ölauswahl erkennen. Vielleicht lassen sich dazu Rückmeldungen vom Schrick Spezialisten einholen ? Ich wäre auf seine Antwort gespannt...und natürlich auf die Abhilfe, die er daraufhin ersonnen hat.


    In Summe überlege ich, ob es nicht längerfristig sinnvoll wäre die Motorsteuerung der Vaillant Maschine einer Elektronik zu übertragen, die man auch als Endanwender selbst im Griff hat. Das MegaSquirt Projekt bietet sich dazu beispielsweise an. Die Lamdasteuerung und alle o.g. Steuerungsprobleme lassen sich damit prima adressieren und die fehlenden Sensoren sollten sich recht einfach aus dem KFZ Bereich nachrüsten lassen.


    https://de.wikipedia.org/wiki/MegaSquirt


    Problem dabei ist dann allerdings die Steuerung der restlichen Elektrik. Generator, Sicherheitsschaltungen Gleich-Wechselrichter usw.
    Und natürlich die Zulassung....


    Hm....


    Kommentare ?

  • Du kannst davon ausgehen, daß Einiges auf dem Weg der Änderung ist.


    Momentan horte ich dutzende Bilder mit interessantem Inhalt, die bei Gelegenheit losgelasen werden.


    Ein Luftmassenmesser ist bei abrupten Lastwechseln sicher gut und Kennfelder eine feine Sache, aber beim Eco geschieht alles langsam. Da erscheint es zB. wichtiger, sich um eine sinnvolle Gemischzusammensetzung zu bemühen. Auch das ist neben einer Vielzahl an Änderungen nur am Kopf, in der Pipeline !


    Daß so ein kleiner belangloses Motörchend erartige Temerpaturprobleme hat - MUSS nicht sein - 5KW - lächerlich....


    Die Erwärmung der Ansaugluft ist nicht gewollt - das ist eher ein Übel, da sman in Kauf nimmt um den INNENRAUM zu kühlen.


    Zum Glück bin ich nicht alleine, sonst würde es Ewigkeiten dauern so viele Details umzusetzen.



    Sollte einer zur Fragestunde (nicht Antwortstunde) auf der Messe sein -die Frage zur Lamdaregelung wäre interessant. Es ist halt eine Springsonde, die nicht springt und dennoch wird von Lambda gefaselt.

  • SRY ich halte das für ein NOGO und eine sehr schlechte Idee, die ich auf gar keinem Fall unterstütze - es sei es gibt einige 10t€ zu ernten.

    Tja Gekritzel da hast Du wohl eine falsche Vorstellung von Internetforen allgemein und vom BHKW-Forum im Speziellen.


    Alle Informationen hier im Forum sind für absolut jeden Leser kostenfrei zu erhalten. Auch der Verein hinter dem Forum arbeitet "non profit" und ist als "Gemeinnützig" annerkannt.


    Gemeinnutz schließt Eigennutz aus, insofern ist auch der lat. Egoismus das Gegenteil des im Forum gelebten Umganges. Denk mal drüber nach.


    Grüße


    PS: in der Tat sollten so viele Eco3.0/4.7 Betreiber wie Möglich den Kollegen von Schrick mit "konstruktiver Kritik" löchern.

  • Wäre es nicht möglich den Vortrag /Fragerunde aufzuzeichnen und im Download des Tages unterzubringen ?


    Interessieren würde mich der Vortrag schon, er zeigt das bei Vaillant und Schrick Handlungsdruck erzeugt wurde,
    wie offen die Karten dann laufen ??


    Aber 7 Stunden hin /Vortrag / 7 Stunden zurück macht ziemlich viel Tag auf der Autobahn....

  • Wäre es nicht möglich den Vortrag /Fragerunde aufzuzeichnen

    Der Vortrag wird auf Jedenfall aufgezeichnet und steht nach Bearbeitung und Freigabe in der Infotek zum download bereit!!


    Grüße

  • @ gemm


    Meines Wissens nach...


    so starke Temperaturschwankungen sind in den "Einsatzumgebungen" eines Eco auch nicht vorhanden.
    Die Ansaugung dort unten soll bei Einsatz von LPG und " geringen Undichtigkeiten" die doch recht dichte Kiste Explosionsfrei halten...
    Erdgas ist aber leichter als Luft macht da diese "Sicherheit" einen Sinn ??
    Steht es aber in der Zulassung hat man hier und bei vielem Anderen schnell ein Problem..
    oder ein breites Kreuz und sorgt anderweitig für Sicherheit.. wer aber einen Strick drehen will wird Material finden.


    Das Öl kommt mit wachsendem Anteil ( durch den Verschleiß) aus dem Motor über die Entlüftung in den Ansaugtrakt.


    Eine Ventilschaftdichtung / Einlassventil, war bisher noch bei allen Motoren die ich in den Fingern hatte dicht.


    Ausslassventil Führungsschaft umlaufend mit Fase versehen um möglichst wenig Öl "aufstehen" zu lassen,
    das Öl was hier seinen Weg nach unten findet,
    geht seinen Weg belastend für das Abgassystem.


    -der Ansaugweg wurde durch Schrick bisher nicht verändert
    -Ölfalle geändert im Ventildeckel ?
    -geänderter oder neuer Zylinderkopf
    -Wasserkühlweg/Richtung
    -geändertes/neues Pleul
    - anderers Öl, auch hier weiterhin das Schweigen..
    kauf mal ein Auto und es wird nicht gesagt was für ein Öl verwendet werden muss, das gibt es nur vom Autohersteller....
    das Thema gabs hier aber schon rauf und runter..


    @ alikante


    DANKE !! spart mir viel Zeit die ich in der Blechdose hätte verbringen müssen


    Grüsse

  • Interessante Gedanken dabei !


    @Gekritzel Der Luftmengenmesser hat den Vorteil, dass man schon weiss wie das Gemisch zusammengesetzt ist, bevor es sich bildet. Ansonsten musst du über den Restsauerstoffgehalt im Abgas gehen (Lambdasonde) - sinnvollerweise mit einer Breitbandsonde. Sprungsonde geht auch, aber da muss die Steuerung schon fix reagieren können. Und das kann sie beim Ecopower eben nicht. Das Argument mit den Lastwechseln ist natürlich richtig. Trotzdem ist eine Luftmengenregelung den anderen Regelungen überlegen. Zumindest in meinen Augen. Außerdem gibt es diese Steuerungen und Sensoren preiswert...
    Die Erwärmung/Kühlung des Innenraumes kann man recht elegant durch einen Lüfter realisieren. Das klappt ja bei der Elektronik auch so gut, dass Vaillant gleich zwei davon verbaut hat (Ironie). Und die Sicherheit der Absaugung...naja..muss die Kühlluft eben durch den Auspuff/Kamin mit raus. Ernsthaft - das ist eine wassergekühlte Maschine. Wasser kann nahezu beliebige Wärmemengen abtransportieren. Nicht aus dem Brennraum, natürlich, aber das ist Sache der Motorkonstruktion.
    Oh - und bei Kauf eines neuen Autos gibt es ganz klar die Infos zu Öl. In den meisten Fällen im Handbuch. Was es NICHT gibt ist die Info zum Hersteller des Original-Öls (wie beim Ecopower). Aber die Info zu einer Hand voll Ersatzöle anderer Hersteller gibt es schon.


    Die Wärmeprobleme beim Ecopower Motor haben nichts mit der Größe oder Leistung zu tun. Hitzeprobleme gibt es auch bei den ganz kleinen Motoren für Modellflugzeuge. Der Grund ist schon eher in der Konstruktion zu suchen. Magermotoren und Motoren, die wegen einer trägen Gesmischregelung oft zu mager laufen haben sehr schnell thermische Probleme...und das ist beides beim Ecopowermotor der Fall. Daher mein Gedanke an eine flotte Regelung.
    Das ungenügende Öl ist eher ein Symptom, aber nicht die Ursache der Probleme. Auch ist bei so einem Motoröl die Hitzebeständigkeit nur EIN Faktor. Ein einfacher Austausch gegen ein synthetisches, hitzebeständigeres (und auf den ersten Blick haushoch überlegenes) Öl will gut überlegt sein...



    ecoschrauber
    Auf das Öl im Ansaugtrakt bin ich gar nicht weiter eingegangen. Das gehört ganz klar raus - aber dazu gibt es ja schon einige Infos mit Vorschlägen im Forum.
    Das bei dir die Ventilschaftdichtungen noch dicht waren erstaunt mich, denn der Ecopowermotor, den ich vor langer Zeit mal in den Fingern hatte, der hatte gar keine. Naja, vielleicht wurde das geändert....da gibt es ja eine Menge Baustellen.


    Auf der anderen Seite - die Entwicklung eines komplett neuen Motors hätte sicher eine Summe gekostet, die Vaillant nicht aufzubringen imstande gewesen wäre. Auch die Verbesserungen bei Schrick sind nicht kostenlos und in der Umsetzung dürfen sie auch nichts kosten. Überlegt euch mal was solche Umrüstungen - wie hier im Forum gezeigt - den Endkunden durch einen Vaillant Techniker kosten würden ? z.B. Verlegung des Luftfilterkastens nach außen ? Nicht tragbar.
    Daher müssen sie das beste machen, was für nahe-null Budget machbar ist.


    Ölfalle würde ich sagen (vobei ich zum Druckausgleich noch keine passende Idee habe). Ölkühler vielleicht. Anderes Öl wäre mit Sicherheit machbar. Anderer Ölfilter auch.
    Aber...Schmiedekolben ? Andere Ölführung ? Anderer Einlasstrakt ? Andere Gemischregelung ? Niemals.



    Und auf den Vortrag bin ich gespannt ;-)

  • Stellt ihm doch auch mal die Frage, ob evtl. das Forum hier für Schrick eine Informationsquelle - an denen sie ja offensichtlich interessiert sind - darstellt. Wenn nicht - woanders her bekommen sie solche geballten Feedback's nicht ! Der beste und größte Fundus braucht nur genutzt zu werden !!!

  • Na, die Jungs bei Schrick sollte man nicht unterschätzen...die verstehen schon was Motorenbau.
    Was wir nicht wissen (können) ist der Spielraum, in welchem sie sich bewegen dürfen. Der wird halt von Vaillant vorgegeben.


    Ich habe gerade einen neuen Schrick Motor eingebaut bekommen / einbauen lassen. Mal sehen, wie der sich macht...