Installateur vor Ort finden...

  • Hallo zusammen meine bisherigen Versuche einen Installateur in Wohnortnähe zu finden der sich mit BHKW auskennt scheitern kläglich.
    Der letzte (eigentlich rennomierte) Betriebinhaber meinte vorhin:
    wenn er ein BHKW der Fa. Senertec einbaut so erhält er gerade mal 10% vom VK-Preis... deshalb hat er kein Interesse...


    Und ich verliere so langsam das Interesse @:pille


    Seit 4 Tagen durchforste ich das www,


    fordere Angebote an,


    lese Wirtschaftlichkeitsberechnungen die auf Phantasieannahmen beruhen,


    bekomme Angebote wo ich für alte motoren mit5 ein bisschen Zubehör 20-25TD€ hinlegen soll - ( das rechnet sich ja dann wieder)


    konkrete Hilfe vor Ort scheints nicht zu geben,


    Lese von Pflanzenölbetrieb, von Nawaro Vergütung, nur Lieferanten für Sojaöl etc. gibts wohl kaum...
    ein Anbieter macht Wirtschaftslichkeitsberechnung mit dem von ihm für die ersten Liter subventionierten PÖL @:pille


    So langsam steige ich dahinter warum die Handwerksbetriebe kein Interesse zeigen ;)


    Frustige Grüße


    Discovery

  • Hallo,


    ich bin mir sicher, daß sich hier übers Forum ein kompetenter Handwerksbetrieb finden lassen wird, der mit einer Marge von 10 % bei einem Auftragsvolumen von 20-30.000,- Euros "knapp auskommen" wird. ;)


    Allgemein ist die beschriebene Situation ein Riesen-Problem bei unserem deutschen Handwerk! Wir mögen tollste Handwerker haben, leider sind das aber oftmals lausige Kaufleute und noch schlechtere Verkäufer!!! Die unterliegen viel zu oft dem Irrglauben, daß sie mehr verdienen könnten, wenn sie ein billiges Produkt mit hohem Händlerrabatt handeln und dann davon noch einen Großteil der Konditionen aufgrund der Konkurrenzsituation am Markt an den Kunden weitergeben.


    Hinterher sind viele Billigprodukte am Markt platziert, der Handwerker aber trotzdem Pleite und der Kunde hat das Nachsehen. So wird das nix hier im Lande.
    @:-


    Greetings Andy der FrechDachs

    ... denn die Freude an der richtigen Entscheidung währt länger als die Freude am billigen Einkauf!

  • Hallo Discovery,


    mach doch mal langsam ;) ;)
    Mein Tipp, beschreib mal dein zu versorgendes Objekt mit Größe, Strom -und Gas/Ölverbrauch, Dämmzustand, jetzige Heizung usw. und ich wette hier aus dem Forum kommen ehrliche und gute Tipps was bei der Auswahl der Installateure zu beachten ist. Und wenn du ein Angebot hast würde ich hier mal nachfragen ob alle Angaben schlüssig sind. Das dauert zwar ein bischen, aber es lohnt sich! @:-


    AxelF

    Wikipedia: ICH WEISS ALLES!


    Google: ICH HABE ALLES!


    Internet: OHNE MICH GEHT NICHTS!


    Strom: ACH WIRKLICH ???!!!

  • Zitat

    wenn er ein BHKW der Fa. Senertec einbaut so erhält er gerade mal 10% vom VK-Preis... deshalb hat er kein Interesse...



    Dies ist eine Aussage, die wir oft hören, siehe auch:
    http://www.kwk-infozentrum.inf…teller_servicepreise.html


    Durch den "neuen" Vertriebsweg und durch Händler/ Handwerker die "verdienen" wollen, werden so leider Interessenten, die gern einen Dachs kaufen wollen vertrieben.


    Mein Tipp ruf doch in Schweinfurt an und schildere Dein Problem, dort wird Dir sicherlich geholfen.

  • Discovery


    Zitat

    Der letzte (eigentlich rennomierte) Betriebinhaber meinte vorhin:
    wenn er ein BHKW der Fa. Senertec einbaut so erhält er gerade mal 10% vom VK-Preis... deshalb hat er kein Interesse...


    Ich hoffe deine Betonung lag dabei nicht auf "eigentlich rennomierte" sondern auf "Der LETZTE" bzw. das LETZTE. wenn man bedenkt das er 10% am VK Preis verdient, dann ist das ja auf jeden Fall weniger als seine 40 - 50% die er an einer Therme hat. Klar 10 % von etwa 22000.- € gegen 40 % von etwa 3500.-€. Also ehrlich, so einem rennomiertem Heizungsbauer würd ich ja sofort einen Auftrag geben und zwar über das was er meint was am besten ist.
    Dachs

  • Moment mal, also ich habe das so verstanden, das der Handwerker "nur" 10 % auf den Dachs VK erhält, also wären dies ca. 1.500 €. Wenn der Handwerker nun z.B. ein sagen wir rotes Heizungsprodukt V...ss..... verkauft, wird er tatsächlich mehr Spanne an der Heizung haben.


    Spanne ist aber kein Gewinn !! Von der Spanne gehen Gewährleistungsarbeiten, Kulanzarbeiten etc. etc. ab


    Nicht das ich damit sagen will, das ein Handwerker froh sein sollte, 1.500 € Spanne zu haben, da halte ich mich absolut raus. Tatsache ist, sehr viele Handwerker sagen - nein danke - dann lieber ein anderes Produkt mit mehr Spanne. @:pille

  • Fan
    bin natürlich bei meinen 22.000,- €von einer kompletten Anlage ausgegangen.
    - Gasdachs
    - Kondenser
    - Pufferspeicher
    - WW-Modul
    - Heizstab
    - Heizkreisstation
    - Schwerschichtkapsel
    - Zusatzisolierung
    - Außenluftansaugung
    - Bausatz Abgasführng DN 80


    so wie bei mir Zuhause halt. Damit lieg ich etwa bei einem Invest von 21.000,- bis 22.000,- .


    Und bei den 3500,- für die Therme kommt kaum eine rote V..ss... in Frage. Da natürlich nur die weisse S..g..


    Discovery
    wegem dem Installateur vor Ort würde ich auch wie Dachsfan schon vorschlägt einfach mal in Schweinfurt anrufen.

    Zitat

    Mein Tipp ruf doch in Schweinfurt an und schildere Dein Problem, dort wird Dir sicherlich geholfen.


    Gruß Dachs

  • Zitat

    Original von AxelF
    Hallo Discovery,


    mach doch mal langsam ;) ;)
    Mein Tipp, beschreib mal dein zu versorgendes Objekt mit Größe, Strom -und Gas/Ölverbrauch, Dämmzustand, jetzige Heizung usw. und ich wette hier aus dem Forum kommen ehrliche und gute Tipps was bei der Auswahl der Installateure zu beachten ist. Und wenn du ein Angebot hast würde ich hier mal nachfragen ob alle Angaben schlüssig sind. Das dauert zwar ein bischen, aber es lohnt sich! @:-


    AxelF


    Haus über drei Etagen ca. 260 m² WF, Innenschwimmbad, 5x8x1,7m
    Bj. mitte der 70er,
    z.Zt. Nachtspeicher, allerdings asbestfrei!, 2 Kachelöfen in zwei Etagen vorhanden.
    Thermopen-Verglasung, Außenverkleidung Schiefer, rel. geschütze Südlage.Dach gut isoliert.
    Ein Installateur meinte von der Wärmeleistung müßte man mit 70-80 Kwh/m² hinkommen.


    Bisheriger Energieverbrauch: 75000 Kwh Nachtstrom !!!! Allerdings von zwei über 80jährigen, die Kachelöfen wurden nicht benutzt, das Schwimmbad wurde per Durchlauferhitzter nachts auf Temperatur gehalten.
    Ich bezweifle das die auch nur ansatzweise sparsam gewirtschaftet haben.



    Discovery

  • Moin,


    ist ja ne Hammer Villa , hät ich auch gern! würde mich fühlen wie die Prinzessin auf der Erbse ))))


    Ich hatte auch das Problem mit den Nachtspeicheröfen, mit den Verbräuchen kann man nicht richtig rechnen, da die Dinger nachts heizen wenn normale Anlagen auf Absenken gehen auserdem haben Nachtspeicheröfen annähernd 100% Wirkungsgrad also gesamte Energie wird in Wärme gewandelt!


    Habe bei mir zwei drittel des alten Verbrauchs angenommen bei Dir also gut 50.000Kwh das söllte dann die "reine Heizenergie" sein! Dazu kömmt aber noch deine WW-Versorgung und die typischen Verluste einer Heizanlage.
    Da sind die Heizungsbauer gefragt mal ne ordentliche Berechnung zu machen.


    Schon mal über Solarthermie afm Dach nachgedacht??


    Mfg

  • Hallo Dachsgemeinde!


    Das kann einen schon stutzig machen, mit den Installateuren. Lange nicht jeder traut sich das Einbauen des Dachses zu. Bei uns in der mittelbaren Umgebung gibt es auch nur einen, der das mittlerweile nahezu hauptsächlich macht.
    Die ortsansässigen Installateure haben entweder vom Dachs noch gar nichts gehört oder raten davon ab, weil der Vierzylinder-Fordmotor doch so anfällig sei! ))))


    Nur gut, dass mein Installateur sich mal die Mühe machte und Infomaterial in unserem Briefkasten versenkt hat. So fing alles an...


    Techdachs

  • Zitat

    bin natürlich bei meinen 22.000,- € von einer kompletten Anlage ausgegangen - so wie bei mir Zuhause halt. Damit lieg ich etwa bei einem Invest von 21.000,- bis 22.000,- .


    Und bei den 3500,- für die Therme kommt kaum eine rote V..ss... in Frage. Da natürlich nur die weisse S..g..


    Bei Discovery mit ca. 100.000 kWh Gasverbrauch / a würde wohl vom "Standartheizungsbauer" eine V..ss... mit grosser Solaranlage alternativ angeboten werden. Ich kenne da hunderte von Anlagen, wobei mir am besten die Anlagenkombination Dachs + Solaranlage gefällt.


    Die Montagearbeit und damit Vergütung bleibt gleich, eine Heizungsanlage mit Solaranlage kostet auch soviel wie Du geschrieben hast. Leider zeigt sich, das viele "Heizungsbauer" nicht bereit sind, eine KWK Anlage einzubauen, da dieser Auftrag weniger "Spanne" bringt als z.B. eine alternative Heizungsanlage mit Solaranlage.


    Ich erstelle diesen Beitrag völlig Wertfrei, rein zur Information, da dieser Sachverhalt leider einer verbreitung von KWK Anlagen entgegenwirkt.

  • Oh, mein Gott!
    75000 kwh Strom, Hallenbad mit 68000 Liter Wasser!!!! als Sofortmaßnahme ein Dachs rein ;), Wärme ins Schwimmbad und Strom selbst verbrauchen wären bei 8000 Betriebsstunden im Jahr über 40000 KW/h Strom! und 85000 KW/h Wärme fürs Schwimmbad :D
    Aber die Elektroheizung soll doch wahrscheinlich raus? Da muß ja eine Heizungsinstallation her!
    Puhh, was soll man da empfehlen?
    Ich würde versuchen große Heizflächen (Fußbodenheizung oder Wandflächenheizung) wenn nicht machbar aber wenigstens großzügig dimensionierte Radiatoren einzusetzen um geringe Vorlauftemperaturen fahren zu können. (Ist wichtig für eventuelle Solarunterstützung, Brennwertnutznug, Wärmepumpe)
    Auf jeden Fall kann es nicht schaden sich z.B. in folgendem Forum
    http://www.haustechnikdialog.de/forum.asp?inhalt=Öffentliches%20Forum
    ein bisschen schlau zu machen um mit einem Installateur vor Ort die verschiedenen Möglichkeiten zu erörtern.


    Übrigens, es muß ja nicht unbedingt ein Heizungsbauer die komplette Anlage inclusive eines Dachses bauen, ein BHKW kann ja später von einem Dachscenter „nachgerüstet“ werden.
    Die Senertec-Hydraulikfibel gibt dazu Hinweise!


    AxelF

    Wikipedia: ICH WEISS ALLES!


    Google: ICH HABE ALLES!


    Internet: OHNE MICH GEHT NICHTS!


    Strom: ACH WIRKLICH ???!!!

  • Zitat

    Übrigens, es muß ja nicht unbedingt ein Heizungsbauer die komplette Anlage inclusive eines Dachses bauen, ein BHKW kann ja später von einem Dachscenter „nachgerüstet“ werden.


    :tongue: genau, der Dachs muß rein ;) alles andere wäre Wahnsinn.

  • Da du ja sowieso komplett neu verlegen musst,
    kannst du dir die optimale Wärmeverteilung in den Räumen einbauen.
    Wie mein Vorredner schon sagte, wichtig sind niedrige Temperaturen im Heizkreis.
    Egal ob BHKW oder nicht.
    Wenn du schon renovierst solltest du dich da sehr genau informieren,
    hier steckt ein enormes Sparpotential.


    Die 75.000 KW Strom sind ja die netto Leistung die dein Heizkreis abgeben müsste in der jetztigen Konfiguration.
    Dazuzurechnen sind noch die Verluste einer Zentralheizung.
    Ich komme bei mir mit Dachs auf einen Nutzungsgrad von ca. 57,7% dabei ist zu bedenken das das BHKW ja schon nur 60% in Heizwärme umsetzt, die Differenz sind Speicher und Leitungsverluste.


    Daher wird der Dachs bei dir locker ausgelastet sein.
    Allerdings wird dich der Gesammtumbau des Hauses eine Stange Geld kosten, denn du hast ja keine vorhandene grundlage auf der du aufbauen kannst.


    Ich würde die KFW mit einbeziehen für den Hausumbau, du machst ja im Grunde eine Vollentkernung mit Neubauanbitionen.
    Aber dadurch hast du dann auch alle Möglichkeiten es besser als früher zu machen!!

  • Also,
    klar müssen Heizungsrohre und Heizkörper eingebaut werden und der
    alte Sch*** raus!


    Daher hatte ich die Überlegung mit BHKW :
    Wärme kann ganzjährig genutzt werden,produzierter Strom wird beim Versorger eingespeist.


    Das heißt, der neuen Heizungsanlage dürfte es egal sein von was die Wärme rein kommt, das bedeutet bis zu Einspeisung der Wärme ist die
    Heizung wie jede andere, nur wird halt ein BHKW vorgebaut...
    Stimmt meine Annahme insoweit?


    Soweit so gut,
    Nun aber, damit sich die Einspeisung von Strom richtig lohnt wäre es sinnvoll das BHKW mit Nawaro zu betreiben - Sojo-Raffinat z.B.
    Nur kriege ich nirgendwo Kosten und dauerhafte Lieferkonditionen
    damit man kalkulieren könnte.


    Vor allem:


    was gibt es an Einspeisevergütung bei Inbetriebnahme in 2007 ???


    1. Bei Betrieb mit Heizöl ( kann man hier die Mineralölst u. Ust abziehen)
    2. Bei Pflanzenöl betrieb


    Gerade habe ich Post bekommen von ecopower:


    Angefordert hatte ich Gerätebeschreibung, Preisliste, und Musterkalkulation wie oben, mit den Angaben zum Haus und Schwimmbad.


    Bekommen habe ich einen Prsopekt mit einer Kalkulation die nicht nachvollziehbar ist. Preisliste scheints keine zu geben...


    Im Anschreiben bedankt man sich für das Interesse, und erklärt sich bereit gerne die Fördergelder zu informieren - macht es aber nicht!!!


    So, die sind schon mal raus...

  • Zitat

    was gibt es an Einspeisevergütung bei Inbetriebnahme in 2007 ???


    1. Bei Betrieb mit Heizöl ( kann man hier die Mineralölst u. Ust abziehen)
    2. Bei Pflanzenöl betrieb


    Hallo Discovery,
    X( Man kann sich auch anstellen!!!!! :O
    Zu 1:
    der KWK – Zuschlag bei Heizölbetrieb ist 5,11 ct pro kwh (10 Jahre ab Inbetriebnahme) plus der durchschnittliche Baseload – Preis der Leipziger Strombörse des vorangegangenen Quartals plus die vemiedenen Netznutzungsgelder (vNN). Der Zoll zahlt pro Liter Heizöl 6,14 ct Mineral/Energiesteuer zurück. Umsatzsteuer hängt davon ab, ob du gewerblich oder privater Nutzer bist, -frag den Steuerberater.


    Zu 2:
    Einspeisevergütung nach EEG inkl. NAWARO-Bonus Stand 2006 war 18,99 Cent (aktuellen Stand bei EVU nachfragen)
    je Kw/h el. setzt sich so zusammen: 10,99Cent Basis, 6Cent NAWARO, 2Cent KWK)
    Basisvergütung reduziert sich jährlich um 1,5%, müßte in 2007 dann 10,83 Cent betragen. Ab Inbetriebnahme wird die Basisvergütung auf eine Laufzeit von 20 Jahren festgeschrieben. Einen Novellierung des EEG soll aber für 2007 anstehen.


    AxelF

    Wikipedia: ICH WEISS ALLES!


    Google: ICH HABE ALLES!


    Internet: OHNE MICH GEHT NICHTS!


    Strom: ACH WIRKLICH ???!!!

  • Kann Axel nur Beipflichten, 18,83Cent\Kwh Aber nur bei Rapsöl - auf Soja gibts meines Wissens keinen NaWaro auserdem gibts kein Soja nach Weihenstephaner Standard bzw DIN .


    MfG


    PS: Mwst kannst du ziehen und von der Energiesteuer (früher Mineralölsteuer)
    wirst Du auf Antrag dich entlastet.