Ecopower teure Ölinspektion, Motorinstandsetzung

  • Hallo liebe BHKW-Gemeinde!


    Ich bin Betreiber von vier ecopower-Geräten 4.7, Bj. 2009. Bei einer Anlage mit ca. 25t Betriebstunden habe ich das Problem, dass diese einen
    erhöhen Ölverbraucht hat. Ein geschulter Fachbetrieb hatte die Anlage betreut und mir innerhalb von zwei Monaten im Frühjahr zwei Ölinspektionen zum Preis von fast 600€ durchgeführt sowie mir ein Angebot über einen Motoraustausch vorgelegt. Ich war mit der Rechnung über die zweiten Ölinspektion keineswegs einverstanden und habe diese zurückgewiesen. Hier wurde mir entgegnet, dass gem. Anweisung von Vaillant bei der Meldung „Ölstand min“ _immer_ eine Ölinspektion zwingend durchgeführt werden muss. Ich kann dies leider nicht so recht nachvollziehen, dass bei einem Motor
    der eh ausgetauscht werden muss, noch hohe Kosten durch zwei Ölinspektionen produziert werden. Bei einem Auto mit hohem Ölverbrauch achtet man auf den Ölstand und schütte ggf. Öl nach. Leider ist es laut Vaillant nicht möglich nur das Öl zu kaufen. Man muss immer das komplette Ölinspektionskid
    kaufen. Ich werde zwar nun dem Motor Ende Aug. auf Kulanz (50% auf Mat.) austauschen lassen, aber mich interessiert für die Zukunft hinsichtlich den anderen Anlagen welche Erfahrungen Ihr gemacht habt. Ferner habe ich mir überlegt den alten Motor überholen zu lassen und mir als Ersatzmaschine hinzulegen. Gibt esdiesbezüglich Erfahrungen?


    Bedanke mich schon mal für Eure Bemühungen und wünsche allen ein sonniges und schönes Wochende!


    Joe

  • Hat schon mal jemand selbst Öl beim Ecopower nachgefüllt und kennt daher die Spezifikation von dem Öl?


    Ja, ich. Aber wegen der Kulanz bzw. Gewährleistung würde ich davon abraten sondern empfehlen nur original Öl zu verwenden.


    Ein geschulter Fachbetrieb hatte die Anlage betreut und mir innerhalb von zwei Monaten im Frühjahr zwei Ölinspektionen zum Preis von fast 600€ durchgeführt


    So geschult kann der nicht sein. Nach einer Ölinspektion verlangt die Steuerung nach einer Wartung. Wenn der Motor nach zwei Monate schon wieder zu wenig Öl hat, dann hätte der innerhalb von max. 1400 Bh 7 Liter Öl verbraucht. Ein bisschen zu viel. Das hätte dann vorher schon bemerkt werden müssen. So plötzlich passiert das nicht.

    Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. ?(
    http://perdok.info/
    Oscar Perdok GmbH
    Gildeweg 14, 46562 Voerde
    Beratung, Planung und Installation von: KWK-Anlagen, PV-Anlagen, Stromspeicher mit Notstromfunktion, Eigene Herstellung von Ladestationen für E-Mobile, Energie-Effizienz incl. Kosten/Nutzen-Betrachtung, Ladestation für E-Mobile (kostenlos)

  • Das ist die Folge, wenn sich der Staat mit seiner Förderungspolitik einmischt. Da werden Auflagen gemacht, die kriminelles Verhalten förern. Aber niemand schaut denen auf die Finger, die die stattlichen Auflagen gewinnbringend zu missbrauchen wissen.
    1992 erfüllte ich einmal die vorgeschriebene Vorsorgeuntersuchung meiner Zähne, worauf der Zahnarzt mit einem fehlerhaft eingestellten Ultraschallgerät und zusätzlich falscher Anwendung meine sämtlichen Frontzähne zerstörte. Meine Beschwerdeversuche beim Zahnarzt und bei stattlichen Stellen blieben erfolglos.


    Ich erinnere mich auch an den staatlich vorgeschriebenen Kehrzwang, der dazu führte, dass manche Schwarzen den Edelstahlbrennwertkamin mit ihrer Stahlbürste bearbeiteten.


    Hat man wenigstens die Möglichkeit, sich die Leute auszusuchen, die von Vaillant mit der Wartung beauftragt werden? Ich würde gerne selbst die Kontrolle über das behalten, was ich teuer bezahlen muss. Fülle ich selber Öl nach, weiß ich, was ich mit meinem teuren Eigentum tue und bemerke auch rechtzeitig Unregelmäßigkeiten.

  • Das ist die Folge, wenn sich der Staat mit seiner Förderungspolitik einmischt. Da werden Auflagen gemacht, die kriminelles Verhalten förern. Aber niemand schaut denen auf die Finger, die die stattlichen Auflagen gewinnbringend zu missbrauchen wissen.


    Was hast Du denn heute wieder geraucht. Oder hast Du zu tief ins Glas geschaut?? Die Wartungsvorschriften wurden vor fast 20 Jahren von ecopower solutions aus der Schweiz auf Grund von Vorgaben der Fa. Marathon, USA erstellt. Da dachte noch keiner daran das Ding in Deutschland zu verkaufen. Vielleicht glaubst Du auch, dass die NSA das alles steuert um uns zu ruinieren.

    Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. ?(
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  • . Wenn der Motor nach zwei Monate schon wieder zu wenig Öl hat, dann hätte der innerhalb von max. 1400 Bh 7 Liter Öl verbraucht. Ein bisschen zu viel. Das hätte dann vorher schon bemerkt werden müssen. So plötzlich passiert das nicht.


    würde ich bei vaillant reklamieren, geht gar nicht der ölverbrauch....oder liegt der fehler woanders ?


    gruß daniel

    db Strom Wärme Wasser
    16356-Werneuchen-Wegendorfer Str. 51
    zertifizierter Vaillant ecoPOWER-Partner
    BHKW: ecoPower 1.0 PV: 26,2 kWp HV: Fröling S4
    geplant für 2014: Vaillant Brennstoffzelle

  • Oskar, nein, das NSA ist die Fa Vaillant, wenn sie nicht darauf achtet, dass ihre beauftragten Handwerker ordentlich arbeiten. Wenn ich schon selbst nicht die Möglichkeit habe, die Wartungsleute zu kontrollieren und diesen hilflos ausgeliefert bin, muss Vaillant ganz besonders darauf achten, dass ordentlich gearbeitet wird und nicht unverhältnismäßige Preise abkassiert werden.
    Nein da ist keine Verschwörung im Gange, sondern im Gegenteil, es fehlt die notwendige Kontrolle. Ich kann mir kaum vorstellen, dass unkorrektes Arbeiten damals von der Fa Marathon und von Ecopower solutions abgesprochen wurden. Vaillant müsste dafür gerade stehen, wenn überhöhte Preise und schlechte Arbeit gemacht werden.
    Wir kennen alle den goldenen Boden des Handwerks. Man muss Handwerkern auf die Finger schauen, um nicht übervorteilt zu werden. In diesem Fall muss es die Firma Vaillant.
    Um "Verschwörung" zu unberechtigt hohen Abrechnungen vorzubeugen. Also, das Gegenteil von Verschwörung.


    Übrigens, Snowdon arbeitete gegen zukünftige Verschwörungen. Die Einfädelung des Irakkrieges war nicht in Ordnung. Ich fand es jedenfalls nicht in Ordnung, wenn auch aus amerikanischem Wirtschaftsinteresse sinnvoll. Ich finde es gut, wenn unkorrektes Verhalten an den Tag gebracht wird.
    Kontrollieren kann man nicht, wenn man vor inkorrektem Verhalten Augen, Ohren und Mund verschließt.


    Hat Vaillant schon geantwortet?


    Übrigens, wenn der Staat sich einmischt und Monopole vergibt, kommt es oft zu Unregelmäßigkeiten. Hier gehören die Wartungsverträge dazu. Behörden arbeiten ausgesprochen schwerfällig, wenn man gegen solche Missstände bei "zertifizierten" Mitarbeitern der Firma vorgeht. Früher unterstanden diese nicht einmal dem bürgerlichen Recht, sondern die Stände hatten ihre eigene Gerichtsbarkeit. Das gibt es auch heute noch.


    Ich fürchte, wenn man sich weigert, unkorrekt arbeitenden Personen den Zutritt zur Anlage zu gestatten, werden die Förderzahlungen eingestellt, statt, dass man Missständen auf den Grund geht?


    10 Jahre Garantie sind eine kostenträchtige Maßnahme. Diese kann durch unsolide Mitarbeiter ausgenutzt werden. Das mag zwar die Ausnahme sein, aber es sollte schon die Möglichkeit geboten werden, dass man selbst für die Funktion der Anlage sorgen kann. In diesem Fall werden dann nur für tatsächlich gelieferten Strom Fördermittel vergeben, oder besser noch, ganz eingestellt und dafür Netznutzungsgebühren für eingespeisten BHKW-Strom aufgehoben. Auch an eine steuerliche Vergünstigung ist zu denken.


    Eine sinnvolle "Verschwörung" wäre es hingegen, wenn die Netzbetreiber auf die Betriebszeiten der BHKWs Einfluss nehmen könnten, im Rahmen der Wärmepufferfähigkeit. Dann erst könnten BHKWs hervorragend Ihre Fähigkeit zur Spitzenlastkompensierung unter Beweis stellen, mit der Folge gerechterer Einspeisepreise.


    Es wird immer von der Liberalität des Strommarktes gesprochen. Ich sehe keine.
    Gestern habe ich "Naturstrom" besucht, um zu erfragen, ob sich auf diesem Feld Möglichkeiten ergeben. Nein, gibt es nicht. Alle müssen sich mit dem zufrieden geben, was eingespielt ist.
    Fördermittel darf Naturstrom vergeben, Einfluss nehmen, kann die Firma sonst nicht. Allenfalls in der hauseigenen Zeitschrift darstellen, welche Möglichkeiten es geben könnte und im Ausland schon gibt. Das tun die Redakteure sehr gut.


    Übrigens, die Qualität des Naturstroms scheint sehr gut zu sein. Wider Erwarten konnte ich mit dem eingetankten Naturstrom mein frisch teilrepariertes Elektroauto erfolgreich von Düsseldorf nach Krefeld überführen. :thumbsup:

  • A) Die Ölsorte ist ja nun allgemein bekannt: Mobil Pegasus 1005 - ein anderes sollte auf gar keinen Fall verwendet werden. Allerdings gibt es keinen Anbieter der Losgrößen unter 200 Lit. verkauft (ca. 774 €) - ergo müßten wir uns hier im Forum zusammentun...
    B) Mit der Motorüberarbeitung wirst du bei der Fa. Schrick wegen "Alleinvertretunganspruchsverträgen mit Vaillant" nur den Weg über Vaillant gehen können. Ob andere das fach- und qualitätsgerecht hinbekommen...? Frag mal BHKWPOWER.

  • A) Die Ölsorte ist ja nun allgemein bekannt: Mobil Pegasus 1005 - ein anderes sollte auf gar keinen Fall verwendet werden. Allerdings gibt es keinen Anbieter der Losgrößen unter 200 Lit. verkauft (ca. 774 €) - ergo müßten wir uns hier im Forum zusammentun...

    Guten Abend allseits,


    ich hane leider nichts dazu gefunden ob sich eine Käufergemeinschaft für das Pegasus 1005 gefunden hat?
    Ich würde gern einige Liter günstiger kaufen...

  • Lieber ecopowerprofi, du hast geschrieben....


    So geschult kann der nicht sein. Nach einer Ölinspektion verlangt die Steuerung nach einer Wartung. Wenn der Motor nach zwei Monate schon wieder zu wenig Öl hat, dann hätte der innerhalb von max. 1400 Bh 7 Liter Öl verbraucht. Ein bisschen zu viel. Das hätte dann vorher schon bemerkt werden müssen. So plötzlich passiert das nicht.


    Leider muss ich dir sagen dass es durchaus sein kann dass ein Motor plötzlich einen hohen Ölverbrauch hat, denn wenn ein Ölabstreifring bricht oder verschlissen ist, wird der Motor sofort öl verbrauchen. ;-_
    Wäre nicht das erste mal das ich soetwas bei einem Ecopowermotor sehe! :thumbdown::D:D


    Gruß
    Rolf.

  • Nach "einem kleinen gesundheitlichem Knacks" - bin ja hier gewarnt worden, hab aber wie ein kleines Kind nicht gehört - mal wieder ein Resümè der letzten Zeit :
    - Kaum war die Garantiezeit vorüber, einen Statorschaden durch Windungsschluß; eine "vom Blitz getroffene MOMO-Platine" und kürzlich ein WR-Kurzschluß ohne Ursachenbenennung... Reaktionszeit vom Vaillant-Kundendienst immerhin auf 7 Tage ver(schlimm)bessert...
    - Aktivitäten gegen Vaillant auf dringlichst ärztliches Anraten eingestellt (s.o.) - sah mich mit einer 5-köpfigen Anwalts-Sozietät vorm AG Remscheid konfrontiert, welche ausschließlich auf Formalitäten jedoch nicht auf technische Ursächlichkeit abstellten ---> David gegen Goliath...
    Der Sarkasmus konnte besser nicht sein: Just am 10.10. stieg mein Teil aus - am Tage der von mir abgesagten Gerichtsverhandlung... Immerhin läuft es nun wieder, nachdem der von meinem zertifiziertem Fachpartner angeforderte Werksmonteur am 17.10. in den 2 Std. Einsatzzeit immerhin 5 Halbsätze von sich gab und den Kurzschluß als "passiert ebend" definierte - äußerst "hilfs- und gesprächsbereit" ohne eine evtl. Ursache erklärend... :thumbdown: Der BHKW-Selbsttest lief stets ohne Fehlermeldung durch - bis der Anlasser startete. Da kamen die 3 x 10 A-Leiterabsicherungen der BHKW-Zuleitung gleichzeitig und das war's dann auch. Der neue WR mußte mit anderen Befestigungen versehen werden und hat jetzt je Kondensator eine grüne Kontroll-LED. Ob die alten Kondensatoren i.O. oder defekt waren, wurde nicht geprüft - ich wurde auch gar nicht erst gefragt, ob ich mit einem WR-Wechsel einverstanden wäre. Kostet ja bloß 3,50 €... Die Rechnung geht an den Service-Techniker, ich hab ihn schon mit dem Antrag auf Kulanzprüfung beauftragt. Ob ich unter diesen Umständen eine 4-stellige Rechnung bezahlen werde, weiß ich noch nicht.
    Zuvor mußte ich bereits am 01.10. selbst den Werkskundendienst wegen Leistungsabfall bis unter 4,2 kW anfordern, Vorschlag : Zylinderkopfwechsel für ca. 1.200 € oder Prüfung Motortausch auf Kulanz. Für diese Prüfung wurden jetzt alle Dokumente seit IB angefordert, um mir ein Angebot zum Motortausch unterbreiten zu können ?( Dem werd ich erst mal nachkommen und dann hier weiter berichten.
    Wenn ich das Teil mit "meinen Betriebsbedingungen fahre" zeigt's immerhin noch knapp 4.600 W - Kompensationsdruck 16,6 bar, keinerlei Ölverlust und GM- sowie DK-Einstellwerte im Vorschriftsbereich, Lambdasonde und Schrittmotor vor rd. 2.500 Bh gewechselt (5.Wartung).

  • So geschult kann der nicht sein. Nach einer Ölinspektion verlangt die Steuerung nach einer Wartung. Wenn der Motor nach zwei Monate schon wieder zu wenig Öl hat, dann hätte der innerhalb von max. 1400 Bh 7 Liter Öl verbraucht. Ein bisschen zu viel. Das hätte dann vorher schon bemerkt werden müssen. So plötzlich passiert das nicht.

    Außer jemand ersetzt den Honda-Motor durch einen Trabant-Motor (rengdengdengdeng...) ;-_