Spezifische Wartungskosten Ecopower 4.7

  • Wie hoch sind laut Euren Erfahrungen die spezifischen Wartungs- und Instandhaltungskosten für das Ecopower 4.7 ? 5

    1. >10 ct/kWh_el (3) 60%
    2. 3 ct/kWh_el (1) 20%
    3. 4 ct/kWh_el (1) 20%
    4. < 2 ct/kWh_el (0) 0%
    5. 5 ct/kWh_el (0) 0%
    6. 6 ct/kWh_el (0) 0%
    7. 7 ct/kWh_el (0) 0%
    8. 8 ct/kWh_el (0) 0%
    9. 9 ct/kWh_el (0) 0%

    Hallo liebe Boardler,


    für meine Planungen benötige ich unbedingt Anhaltswerte für die spezifischen Wartungskosten
    eines Ecopower 4.7. Bisher konnte ich keine verlässlichen Informationen gewinnen.
    Das Einsatzszenario für mein BHKW liegt bei 5500 Volllastbetriebsstunden bei 7200
    Betriebsstunden im Jahr.
    Sind 3ct/kWh_el realistisch für die Wartungskosten oder treffen eher 10 ct/kWh_el zu?


    Nachstehend die Umfrage (der Einfachheit halber).


    Danke!

  • Das Einsatzszenario für mein BHKW liegt bei 5500 Volllastbetriebsstunden bei 7200
    Betriebsstunden im Jahr.


    Die Bh pro Jahr sind schon sehr hoch. Da werden die Kosten bei ca. 3 ct/kWhel liegen. Bei 6000 Bh pro Jahr werden es so um die 4 ct/kWhel sein.

    Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. ?(
    http://perdok.info/
    Oscar Perdok GmbH
    Gildeweg 14, 46562 Voerde
    Beratung, Planung und Installation von: KWK-Anlagen, PV-Anlagen, Stromspeicher mit Notstromfunktion, Eigene Herstellung von Ladestationen für E-Mobile, Energie-Effizienz incl. Kosten/Nutzen-Betrachtung, Ladestation für E-Mobile (kostenlos)

    Einmal editiert, zuletzt von ecopowerprofi ()

  • Sind 3ct/kwh_el realistisch für die Wartungskosten oder treffen eher 10 ct/kWh_el zu?


    Also ich kann zum ecopower 4.7 nur so viel beisteuern;


    Gerät ist seit über 4 Jahren in Betrieb. Bezogen auf die reinen 5.776 Bh in 2012 sind mir rund 25 Cent an Wartungskosten und Reparaturkosten pro Bh entstanden. Das macht bei einem Ertrag von Pel. = 18.022 kwh einen Betrag von rund 8 ct/ kwh_el. aus. Mit einem Wartungsvertrag müssten bei den von Dir angegebenen Bh pro Jahr ca. die gleichen Kosten entstehen.


    Ohne Wartungsvertrag kann es durchaus noch teurer werden, weil keiner weiß, wie lange der Motor hält, wie oft die Steuerung, der Wechselrichter oder der Öldruckschalter im Nutzungszeitraum von 10 Jahren gewechselt werden müssen und ob die Wartung nach Ablauf der Gewährleistung evtl. selber durchgeführt werden kann.


    Also nach meinem bisherigen Erfahrungswerten sollte man mit diesen 8 ct/ kwh_el. schon rechnen. ;(

  • Hallo zusammen,


    ich möchte das Thema aus aktuellem Anlass nochmal hervorholen.
    Es wäre für mich auch super hilfreich, wenn Ihr eure Wartungshistorien offen legen könntet
    für die ersten 5 Jahre, d.h. was wurde bei welcher BH-Zahl gemacht und was hat es gekostet.


    Vielen Dank!!

  • Ohne aktuell selbst "betroffen" zu sein :)


    Alle 20th sei ein neuer Motor fällig, wenn der alte es denn soweit schafft. Rund 5000€ kostet der Austausch.
    Das verursacht schonmal 500 000 cent / 20 000h = 25Cent Pro Betriebsstunde.


    Dazu kommt bei der geplanten Laufzeit pro Jahr ca. 1200€ Wartungskosten ich runde auf und schätze:
    120000cent / 8000h = 15Cent pro Betriebsstunde


    Damit seien erstmal für 5Jahre grob geschätzt pro Betriebsstunde 40Cent für Wartung bei Seite zu legen.


    Ob wie in der Vergangenheit die Motoren kostenneutral von Vaillant ersetz werden sei interessant. Die in den Datenblättern angegebenen Werte zur Lebenserwartung sind lustig und eher nicht erreichbar.


    Ausfallzeiten und damit verbundene Verluste und die eigene Zeit zur Behebung der weiteren Probleme mit Elekronik und sonstigem sind oben beim GROBSCHÄTZEN nicht mit einbezogen.

  • Schau dir das (herstellerinterne !) Datenblatt von PPT aus 2007 an, beziehe die Preisexplosionen für die einzelnen Komponenten seit dem mit ein und du wirst locker auf ca. 30 Cent/kWh kommen, d.h. "wirtschaftlicher" Betrieb ab 5.000 Bh x 0,3 €/Bh = 1.500 € p.a. x (selten erreichte) 8 Jahre für den Motor bist du bei etwa 12.000 € - dem Nettopreis von ca. 16 T€ für ein 4.7-er ecopower (das 3.0-er kostet nicht etwa 1/3 weniger, wie es der Leitungsvergleich vermuten ließe !) gegenübergestellt, kannst du dir eine "Amortisation ausmalen"...

  • Die Bilanz sagt alles.


    Gibt es in der Leistungsklasse empfehlenswerte Alternativen mit geringeren Wartungskosten?
    Stufenlose Modulation muss nicht zwingend möglich sein; verschiedene
    Lastpunkte reichen aus für Nachtabsenkung (z.B. 2 kW_el, 4 kW_el, 6 kW_el) .

  • Hallo ecoPower 3.0 un 4.7 Betreiber,


    da bekomme ich ja Angst. Ich benötige ein ca. 5 KW el. BHKW.
    Den Dachs wollte ich eigentlich nicht nehmen, da er mir zuviele Spezialteile hat.


    Mein 12 KW BHKW hat ganz wenige Spezialteile die verschleißen.


    Nun bin ich verunsichert


    Jörg

  • da er mir zuviele Spezialteile hat.


    z.B. die Zündkerze für den Gas-Dachs kostet ca.150€ netto. Für den ecopower ca. 50 € netto. Der 4000h-Watungskit beim ecopower kostet 309,50 netto un beinhaltet Öl, Zündkerze, Zündkabel, Lufrtfilter, Ölfilter, Schrittmotor Gasmischer und Lambda-Sonde. Ist bis auf das Öl alles gängige Serienteile. Ob man nach Ablauf der Garantie die Lambda-Sonde und den Schrittmotor Gasluftmischer bei der Wartung jedesmal profilaktisch tauscht oder nur bei einer Störung sollte jeder für sich selbst entscheiden. Man kann dadurch bei einer Wartung schon ca. 100 bis 150€ an Material sparen. Beim Dachs steht die Wartung alle 3500Bh an.


    Ein AT-Motor beim ecopower kostet ca. 3500€. Der ist komplett mit Zylinderkopf usw. fertig zusammen gebaut und beinhaltet aber auch den Vergaser, Schläuche,Ölkühler, Ölfilter und Luftfilter. Soviel ich weiß, gibt es beim Dachs zum vergleichbaren Preis nur Teile zum Einbau in das vorhandene Motorgegäuse. Oft wird beim Dachs nur der Kolben und die Laufbuchse getauscht. Alles andere bleibt. Nach 40.000 bis 60.000 Bh sollte man beim ecopower ein neuer Motor kalkulieren.


    Die häfigsten Fehler an den Steuerungsplatinen können wir für wenig Geld reparieren. Ein Neuteil ist in 95% der Fälle nicht notwendig. Wir haben Anlagen wo noch nie der WR getauscht wurde. Dort wo dies schon mal der Fall war, bin ich der Meinung auf Grund meiner Erfahrungen, dass dies in den meisten Fällen durch Netzüberspannungen (Gewitter) aus gelöst wird. Es wäre also ratsam an besonders gefährdeten Stantorte Überspannungsschutzeinrichtungen (z.B. von Fa. Dehn) in der Netzzuleitung einzubauen.

    Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. ?(
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