Powerstart beim ecopower BHKW?

  • Hallo Dachsfans,
    ich betreibe seit Ende 2001 ein ecopower BHKW, damals noch Valentin, heute ja Vaillant. Ich habe seit dem Einbau nur Probleme mit dem Gerät.
    Sämtliche Platinen sind ausgetauscht worden, die Gummifüße für die Lagerung sind zig mal ersetzt worden, 2 neue Zylinderköpfe sind eingebaut worden, erst letztes Jahr ist ein Ölkühler eingebaut worden vorher hatte das Gerät einen extrem hohen Ölverbrauch, der Wärmetauscher mußte auch schon ersetzt werden und so könnte die Mängelliste über die ganzen 5 Jahre fortgesetzt werden. Mein größtes Problem ist aber der Starter. Nach Verschleiß von zwei 220 V Startern wurde mir ein 12 Starter mit einer Batterie eingebaut. Die Batterie wurde zig mal und ebenso der 12V Starter ersetzt. Bisher gab es keine Heizperiode in der die Wartungsfirma nicht mehrmals das Gerät wieder flott machen mußte. Immer wieder mußt ich Wochenenden oder Tage im Kalten verbringen. W"eder Valentin noch Vaillant reagieren bisher auf meine Anfragen. Der Händler repariert zwar immer wieder, aber was nützt das, wenn immer wieder Ausfälle des Gerätes in der Heizperiode zu verzeichnen sind.
    Mich würde jetzt interessieren, ob der von Ecopower angebotene Powerstart Abhilfe von den Startproblemen des BHKW´s bietet, oder ob das genau wie der 12V Starter wieder nur ein Versuch von ecopower ist.
    Schon jetzt recht herlichen Dank für Eure Antworten.
    liebe Grüsse
    powerman

  • Der Powerstart hat sich bewährt, die Anlassertechnik beim Ecopower macht wie Du richtig schreibst sehr grosse Probleme.


    Dürfen wir erfahren wie das ganze Finanztechnisch gehandhabt wurde ?

  • Hallo Dachsfan,
    erst ein mal Danke für die Info. Leider ist es bei den Kosten so, dass ich diese komplett tragen soll, obwohl bei mir der Starter seit Einbau, also seit August 2001, noch nie funktioniert hat. Ich habe seit Inbetriebnahme bestimmt schon 10 Starter ersetzt bekommen aber keiner hat lange gehalten.
    Auf meinen Kulanzantrag bei der Fa. Vaillant warte ich immer noch vergebens. Es erfolgt bisher keinerlei Reaktion, genauso wie noch bei Valentin, weder Mails, Faxe noch Einschreiben-Rückscheinbriefe wurden von Valentin beantwortet. Nur telefonische, also nicht beweisbare Aussagen, dass solange das Gerät nicht richtig funktioniert würden mir keine Kosten entstehen, wurden damals von Valentin gemacht. Trotzdem mußte ich die Zylinderköpfe und die eine oder andere Batterie bezahlen. @:-Ich würde mir auf keinen Fall mehr ein BHKW von ecopower zulegen. :-(/ nur Ärger mit dem Ding gehabt.
    liebe Grüße
    hajo-powerman

  • @hajo-powerman, Sehr schlimmer Lebenslauf!
    Ich denke auch das dir der Powerstart per Generator helfen wird.
    Es tröstet zwar nicht, aber leider bist du nicht der einzige der Probleme mit seinem BHKW hat.
    Auch andere Hersteller haben da einige Monatgsmaschinen im Markt die einfach nicht rennen wollen.
    Und dann hast du auch keinen Anspruch auf die Bafazuschläge, so das deine Rendite noch schlechter ist. ;(


    Wir hatten hier mal im Forum einen Ecopower User der sich sehr gut mit den Geräten auskannte, ich weiß aber nicht ob der neue User unter dem Namen BHKWPOWER der gleiche wie damals ist.


    Hast du für uns weitere Infos zu der Umgebung in der deine Anlage steht?
    Und kannst du etwas zu der Kostenseite sagen?
    Was haben dich bisher Wartungen und Ersatzteile gekostet?
    Darzulegen was dich die Zusatzreperaturen gekostet haben wäre auch nicht schlecht.
    Aber natürlich nur wenn du willst.



    Ansonsten hast du eine schöne Steilflanke für Dachsfan geliefert :D

    Zitat

    Original von hajo-powerman
    Ich würde mir auf keinen Fall mehr ein BHKW von ecopower zulegen. :-(/ nur Ärger mit dem Ding gehabt.

  • Hallo Bernd d. D.,
    was meinst Du mit Umgebung, kannst Du die Frage konkretisieren?
    Ich geb Dir trotzdem mal ein paar Fakten, vielleicht meinst Du ja das:
    Das BHKW steht mit dem Warmwasserspeicher in einem Heizungskellerraum in einem freistehenden Einfamilienhaus mit etwa 240 qm Wohnfläche ohne Keller gerechnet.
    Ich speise im Jahr etwa 3000 bis 5000 KwH ein.
    Im letzten Jahr habe ich dafür Gas im Wert von ca 3500,00 € benötigt.
    Die Wartung schlug mit 16% Mwst. noch mit 350,00 € zu Buche.
    Das ersetzen des Zylinderkopfes hat mich 405,00 € gekostet.
    Dann noch die eine oder andere Kleinigkeit, aber nichts dolles, denn die restliche unzähligen Reparaturen waren immer kostenfrei eben halt nur ärgerlich, denn es mußte immer jemand da sein und ich konnte im Winter meine Hütte nicht mehr alleine lassen, :-(/ da mir sonst alles speziell z.B. im letzten Jahr kaputtgefrohren währe. :-((((
    Ich hoffe Dir mit den Angaben geholfen zu haben, wenn noch was fehlt, dann frag ruhig. (y)
    MfG
    hajo-powerman

  • (y)Hallo Leute,


    damit meine ich euch beiden, Bernd und hajo-powerman.
    Ja Bernd ich bin der den du meinst, ich bin der mit dem Ecopower
    Der auch letztes Jahr schon hier anwesend gewesen ist.


    Und nun mal zu dem Ecopower Problem.
    Der Generator Start ist einfach spitze, ich hatte auch das Problem
    Mit ständigem Anlasser wechseln.
    Seit dem ich den Gen. Start eingebaut habe, ist das Ding noch nie wieder
    Nicht angesprungen, wirklich das ist ein Schritt nach vorn.


    Nun zum Zylinderkopf, wurde der wegen zu hohem Ölverbrauch getauscht
    Oder weil es nicht mehr angesprungen ist?
    Mal ganz neben bei, Kopf tauschen bringt nichts, oder nur für kurze Zeit.


    Wenn ich das mal grob über den Daumen sehe, wird dein Eco um die 20000
    Stunden auf der Uhr haben.
    Ist das richtig?


    3500 Euro für Gas ist auch heftig, moduliert das Ding eigentlich noch oder
    steht in der Anzeige nur noch 100 % ?
    240 qm Wohnfläche, ist das Haus voll isoliert oder Altbau und nicht isoliert?
    Ich kann nur sagen wenn es nicht isoliert ist wird die Leistung sowieso nicht
    Reichen und wenn es etwas kühler wird, steht die Drehzahl am Anschlag.
    Das währe nicht im Sinne des Erfinders.
    Hast du noch nen Spitzenlastkessel oder nur das BHKW?

  • Hallo BHKWPOWER,
    erst ein mal Danke für Deine Nachricht.
    Bei dem Haus handelt es sich wohl um eins mit Baujahr 75, aber massiv und voll verklinkert(Schwammklinker). Das Dach ist nicht so prickelnd, daher soll dieses Frühjahr ein Neues mit 120mm PU-Aufsparrendämmung drauf kommen, es wird aber mit Ausnahme des Badezimmers auch kaum beheizt,nur Frostschutz. Es ist wohl voll unterkellert.
    Was das modulieren des Gerätes betrifft, da bin ich mir nicht sicher, denn die das Gerät betreuende Fa. Perdok hat es so eingestellt, dass es Tag und Nacht läuft, weil es sonst schlecht anspringt. Dabei ist dann auch die Leistung herrunter gesetzt worden. Nach der Anzeige läuft das Gerät immer bei 85-100%. Einen Spitzenlastkessel habe ich nicht, wohl eine Heizpatrone im Kessel, die angeblich erst bei Kesseltemperaturen unter 30-40°C sich einschaltet. @:- "meiner Meinung nach ist das aber auf den extrem hohen Ölverbrauch, vor Einbau des Ölkühlers zurück zu führen, denn zu der Zeit wurden meine Ventile jedes Mal mit der Bohrmaschine von der betreuenden Fa. Perdok in Rotation versetzt und ich kann mir nicht vorstellen, dass das gut für Ventile und Zylinderkopf ist". Diese Prozedur wurde/wird ja immer noch regelmäßig nötig.
    Die beiden Zylinderköpfe sind eingebaut worden weil das Gerät nicht mehr ansprang,
    Was mich aber noch interessieren würde, vielleicht hast Du ja Lust es mir auch noch zu sagen:
    Wie alt ist Dein Gerät (Inbetriebnahme)?
    Wieviel Betriebsstunden hat es Heute?
    Wann und mit wieviel Betriebsstunden wurde der Powerstart eingebaut?
    Und vielleicht sagst Du mir auch noch, was es Dich gekostet hat?

  • Was das modulieren des Gerätes betrifft, da bin ich mir nicht sicher, denn die das Gerät betreuende Fa. Perdok hat es so eingestellt, dass es Tag und Nacht läuft, weil es sonst schlecht anspringt. quote]



    )))) :-(/ @:- @:pille Schön das Ihr Ehrlich seid, schlecht das es so ist.

  • Hallo Hajo !


    mich würde mal intressieren wie hoch die Motortemperatur im Betrieb ist.
    Temeraturen über 80°C sind schlecht für das Öl, und lassen auf eine nicht richtig optimierte Hydraulik schliessen.



    Mfg. Heiko

  • Hallo hajo-powerman


    Entschuldige das ich jetzt erst antworte.
    Die Inbetriebnahme war 2004, es hat jetzt 21200 Stunden gelaufen, bei 10000 Stunden wurde der Powerstart montiert.
    Kosten hatte ich keine, das ging noch auf Garantie, weil ein Anlasser nach dem andern eingebaut werden musste.
    Aber mal zu deinem Problem mit den Ventilen, weist du eigentlich wieso die ständig eingeschliffen werden müssen?
    Die Kolbenringe und der Zylinder sind bei deinem Gerät total verschlissen.
    Das heißt das der Kompressionsdruck in den Kurbeltrieb gelangen kann und wird.
    In einem gewissen Maß ist das ja auch in Ordnung, nur wenn das zu viel wird, drückt das Öl durch die Kurbelwellenentlüftung in den Ansaugtrakt.
    Von dort gelangt der Ölnebel dann an das Einlassventil wo es sich ablagert und verkokt.
    Dies hat zur Folge, das es nach kurzer Zeit nicht mehr schließt und der Motor nur noch schlecht an spring b.z.w. gar nicht mehr an sprint.
    Wenn der Powerstart montiert ist, wird es wahrscheinlich immer an springen, weil der startet das BHKW mit 580 U/min, der normale Anlasser schafft mal gerade 150 U/min.
    Wenn da die Ventile nicht hundert Prozent dicht sind, wird das nichts.
    Das ist zwar alles schön, nur richtig ist das auch nicht, die Leistung geht in den Keller auch wenn du den Powerstart montieren läst.
    Du müsstest den Motor komplett neu machen lassen, Kolbenringe, Kolben, Kolbenbolzen, Zylinder schleifen.
    Habe ich bei mir alles bemacht, nur habe ich da einige Sachen geändert, jetzt hält er auch ohne wesentlichen Ölverbrauch, die Leistung ist voll da und an springen tut es auch immer.

  • Hallo BHKWPOWER ,


    ich finde der Powerstart mit dem Generator ist eine Super Idee und das erspart den Anlasser, der beim Dachs ja auch ein Verschleißteil ist.


    Gruss
    Spornrad

    -- Die Sonne ist die Quelle unserer Energie, die es richtig anzuzapfen gilt ! ---
    „Nicht alles, was zählt, ist zählbar!“ „Nicht alles, was zählbar ist, zählt!“ Albert Einstein

  • Das ist richtig, nur beim Dachs wird es ohne den Anlasser wohl nicht gehen.
    Das Ecopower hat ja nur 273 cm³
    Der Dachs hat ja glaube ich 600 cm³, da wird der Generator nicht das passende Losbrechmoment haben und vorher abbrennen bevor sich da der Motor dreht.
    Aber eins ist mal klar, den besseren Motor hat der Dachs, keine frage.
    Der hat wenigsten noch ein Paar Reserven, wo der Eco.... schon am kotzen ist.

  • Ich kann BHKWPower nur zustimmen, wobei anzumerken ist, das der Ecopower nur als Gasanlage erhältlich ist. Heizölanlagenhaben ungefähr eine dreifach höhere Kompression, so das ich ein Start mit dem Gernerator nicht für möglich halte, oder nur mit einigem technischen Auswand. ( Frequenzumrichter etc. )


    Es ist Stand der Technik Anlasser zum Starten zu verwenden. @:-

  • Zitat

    Original von Dachsfan


    Es ist Stand der Technik Anlasser zum Starten zu verwenden. @:-


    um diesen Stand der Technik zu erreichen war es notwendig, dass irgendwann jemand neugierig war und versucht hat neue Wege zu beschreiten.


    Oder ums einfacher zu sagen: Stillstand ist Rückschritt


    Oder genauso einfach: Stillstand im Mini-BHKW-Bereich nutzt nur Senertec , nicht aber der Sache KWK


    Grüße


    Bruno

    Ich bemühe mich, garantiere aber keine Vollständigkeit und Richtigkeit, Beiträge ersetzen keine Steuer- oder Rechtsberatung!
    Ich Unterstütze den gemeinnützigen Gedanken dieses Forums und dessen gemeinnützigen Verein, der sicher nix gegen eine Spende hat, wenn ihm hier geholfen wurde.

  • Hallo zusammen !


    Ich war letztens mal auf der HP der Fa. Hatz (u.a. Dieselmotore)


    Dort wird ein Kompaktstromaggregat angeboten, wo der direckt geflanschte Generator eine spezielle Wicklung hat, die zum Anlassen benutzt wird !


    Ohne FU, sondern mit 12 oder 24V Gleichstrom !


    Aber ohne Anlasseritzel, Mgnetschalter etc.


    Gruß Dachsgärtner