Ecopower: Vaillant verdoppelt Wartungskosten

  • Nachdem der Techniker von Vaillant mir nach der letzten Reparatur die Rechnung präsentierte bekam ich gleich noch einen zweiten Schock hinterher. Die in Kürz anstehende Wartung (4000 BH) würde nicht mehr wie bisher 440 Euro sondern ca. 770 Euro kosten. Der Arbeitsaufwand läge weiterhin bei ca. 2 bis 2,5 Stunden.


    Bezahlen wir nicht schon genug Geld für die vielen Reparaturen? Vaillant schreckt da scheinbar vor nichts zurück. Bin gespannt, was als nächstes kommt.



    Normalerweise kenne ich eine solches Verhalten nur von Firmen, die kurz vor der Pleite stehen. Man versucht durch überhöhte Preissteigerungen, dem drohenden Konkurs zu entgehen. Bewirkt wird natürlich genau das Gegenteil. Ist es jetzt bei Vaillant so weit?

  • Die in Kürz anstehende Wartung (4000 BH) würde nicht mehr wie bisher 440 Euro sondern ca. 770 Euro kosten.


    Ist erst mal keine Verdopplung und man sollte die Hintergründe bedenken. Da die Lambda-Sonde von Bosch immer wieder zu Probleme führt, hat man sich bei Vaillant entschlossen diese bei jede Wartung mit zu tauschen. Als man vor einiger Zeit den Schrittmotor für den Gas-Luft-Mischer mit in den Wartungskit aufgenommen hat, wurde der Preis nicht angehoben. Jetzt sah man sich gezwungen den Preis für das Wartungskit auf 299,-€ anzuheben. Die Anhebung ist geringer als der bisherige Einzelpreis für die Lambda-Sonde in Höhe von 151,-€. Bei Bosch kostet die Sonde alleine schon 251,-€. Auch die zusätzlichen Arbeiten führen zu einem erhöhtem Stundenaufwand.


    Ich bin aber der Meinung, dass es ausreicht die Lambda-Sonde und Schrittmotor des Gas-Luft-Mischers nur jede 2te Wartung zu wechseln und werde das nach Ablauf der Garantiezeit meine Kunden auch so anbieten.


    Normalerweise kenne ich eine solches Verhalten nur von Firmen, die kurz vor der Pleite stehen. Man versucht durch überhöhte Preissteigerungen, dem drohenden Konkurs zu entgehen. Bewirkt wird natürlich genau das Gegenteil. Ist es jetzt bei Vaillant so weit?


    Da steht nix vor der Pleite. Das würde man intern an vielen Dingen weit eher bemerken. Die sind gerade dabei sich auf dem chinesischen Markt zu etablieren und verdienen sich dort als deutsche Firma tot und dämlich.

    Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. ?(
    http://perdok.info/
    Oscar Perdok GmbH
    Gildeweg 14, 46562 Voerde
    Beratung, Planung und Installation von: KWK-Anlagen, PV-Anlagen, Stromspeicher mit Notstromfunktion, Eigene Herstellung von Ladestationen für E-Mobile, Energie-Effizienz incl. Kosten/Nutzen-Betrachtung, Ladestation für E-Mobile (kostenlos)

  • Kleiner Nachtrag:


    Der Wartungspreis beträgt 646,-€ zzgl. MWSt. Alle von mir in Beitrag 2 genannten Preise sind ohne MWSt.

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  • Auch die zusätzlichen Arbeiten führen zu einem erhöhtem Stundenaufwand.


    @ oscar, es ist aber verwunderlich, dass Vaillant erst jetzt einfällt, wegen der Hinzugabe der Lambdasonde den Preis für den Wartungskit erhöhen zu müssen. Meinen letzten Wartungskit, bestellt im Sommer 2012, lag schon die Lambdasonde bei, aber der Preis war noch bei 179,- € netto. Da war die Freude natürlich groß, denn ich wußte ja wegen eines Defektes der Lambdasonde im Sommer 2011, was das Teil allein kostet.


    Deiner Argumentation, die Lambdasonde und den Stellmotor für den Gasmischer nur bei jedem zweiten Wartungsintervall zu tauschen, will ich gern folgen, denn so lange scheinen die Teile in der Regel auch zu funktionieren. Da wäre es doch aber fair von Vaillant, zwei Varianten vom Wartungskit zur Verfügung zu stellen; einen zum alten Preis ohne Stellmotor und Lambdasonde und einen eben mit diesen Teilen, dann eben auch zu dem durchaus gerechtfertigten, höheren Preis. Evtl. hören die bei Vaillant ja auf Dich und denken mal darüber nach.


    Zum anderen werde ich auf jeden Fall die Lambdasonde nur bei jeder zweiten Wartung wechseln, denn der Ausbau der eingebrannten Sonde im Abgaskrümmer incl. dem dann erforderlichen Nachschneiden des Gewindes ist eine sehr zeitaufwändige Arbeit.


    Zur Not mach ich dann einen Handel mit Lambdasonden auf, da die Teile sich ja dann bei mir häufen. :thumbsup:



    Bezahlen wir nicht schon genug Geld für die vielen Reparaturen?

    @ mahre, leider ist aus Deinem Avatar nicht ersichtlich, wie lange Du Dein 4.7 schon betreibst. Kannst Du mal kurz schildern, was während Deiner Betriebsdauer schon alles für Reparaturen angefallen sind. Preise interessieren mich dabei nicht, die sind mir hinreichend aus eigener Erfahrung bekannt.

  • Meinen letzten Wartungskit, bestellt im Sommer 2012, lag schon die Lambdasonde bei, aber der Preis war noch bei 179,- € netto. Da war die Freude natürlich groß, denn ich wußte ja wegen eines Defektes der Lambdasonde im Sommer 2011, was das Teil allein kostet.


    Da kannst Du ja nachvollziehen, dass das kein realistischer Preis war. Die Wartungsleute haben das mit der Lambda-Sonde entschieden. Die haben mit Preise erst mal nix am Kopp. Wahrscheinlich hat ein Nachkalkulator dann festgestellt, dass man mit jedem Wartungskit Verluste macht und dafür gesorgt, dass der Preis angehoben wurde.


    Beim 1.0 gibt es für die verschiedene Wartungen auch verschiedene Kits. Das wird dann auch irgendwann für 3.0 und 4.7 kommen.

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  • Nachdem der Techniker von Vaillant mir nach der letzten Reparatur die Rechnung präsentierte bekam ich gleich noch einen zweiten Schock hinterher. Die in Kürz anstehende Wartung (4000 BH) würde nicht mehr wie bisher 440 Euro sondern ca. 770 Euro kosten. Der Arbeitsaufwand läge weiterhin bei ca. 2 bis 2,5 Stunden.
    Bezahlen wir nicht schon genug Geld für die vielen Reparaturen? Vaillant schreckt da scheinbar vor nichts zurück. Bin gespannt, was als nächstes kommt.
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    Hallo, an ALLE ECO-POWER-BETREIBER,
    wir sind ein Energieberatungsunternehmen, das bis heute ca. 480 BHKW-Anlagen von 1-1800 kW el. Leistung konzipiert, wirtschaftlich berechnet und letztlich auch in Betrieb genommen hat. Davon in den letzten 3 Jahren viele Anlagen nach unserem Missbrauchsverfahren gegen entsprechende Stromnetzbetreiber bei der Bundesnetzagentur mit Eigenstromnutzung und Überschusseinspeisung in Mehrfamilienhäusern installiert worden. Für diese Projekte machen wir auch die Heizkostenabrechnungen nach VDI 2077 und die entsprechenden Stromabrechnungen. Durch die Eigenstromnutzung in diesen Wohnhäusern sind BHKW auch mit einem Vollwartungsvertrag in der Regel höchst wirtschaftlich. NUR NICHT MEHR MIT ECO-POWER-BHKW!


    Ein BEISPIEL GEFÄLLIG?


    POWERPLUS in Wilsdruff bietet aktuell einen Vollwartungsvertrag für ein ECO-POWER 3.0 für brutto 1.350,90 € an. Bei Überschreitung von jährlich 6.000 Bh. werden für alle Überschreitungsstunden 0,225 € pro Bh. zusätzlich fällig. Der Clou ist: Diese 1.350,90 € werden auch fällig, wenn die Maschine nur 2.000 -3.000 Bh. im Jahr läuft !!


    Nun haben wir eine Anlage abgerechnet:
    Erreichte Betriebsstunden in 2012: 5.307 Bh. (Was ja gar nicht so schlecht ist!)
    Produzierte el. kWh: 14.855 kWh = Schnitt: 2,8 kW el. pro Bh.
    Produzierte th. kWh: ungeeicht aus Display BHKW 45.300 kWh. Geeicht nur 43.557 kWh
    Verbrauch über geeichten Gaszähler 13,640835 kW (HS) =72.392 kWh (HS)


    Bei Vollwartungskosten von 1.350,90 € brutto entstehen daraus 9,094 Cent pro kWh el. Diese spezifischen Kosten pro kWh el. werden in der Branche als Maßstab für einen Wartungskostenvergleich angesehen.
    Da in einer WEG für die Heizkostenabrechnung nur die reinen Wartungskosten mit dem thermischen Anteil und keine Instandhaltungskosten verrechnet werden dürfen, können von den genannten Kosten nur ca. 66% thermischer Anteil und davon wiederum nur ca. 45 % für die reinen Wartungskosten = ca. 401,22 €, auf die Heizkosten umgelegt werden. Die restlichen 949,68 € gehen dann voll zu Lasten des Stromkontos.


    Zusammen mit den Gaskosten pro kWh (in diesem Fall 5,96 Cent pro kWh (HS)), einem Kapitalkostenanteil von ca. 2,1 Cent pro kWh el. entstehen so Gestehungskosten pro kWh el. von ca. 14,45 Cent.
    Da von dem selbst erzeugten Strom aus dem BHKW nur ca. 9.210 kWh im Haus von den Nutzern zum Preis von 22,4 Cent brutto verbraucht werden, wird der Rest von 5.645 kWh el. in das öffentliche Netz für ca. 4,3 Cent pro kWh eingespeist.
    Von den 22,4 Cent Brutto-Einnahmen pro kWh muss die Erzeugungsgemeinschaft die EEG-Abgabe 2012 in Höhe von 4,21 Cent brutto noch abführen; verbleiben Einnahmen von ca. 18,19 Cent pro kWh x 9210 kWh = 1.675,30 € brutto. Hinzu kommt der Bonus von 6,08 Cent brutto für alle eigenerzeugten kWh el. = 903 € Einnahmen. Die Einspeisung verursacht dagegen einen Verlust von ca. 572 €.


    NUN RECHNEN SIE DAS GANZE MAL MIT EINER ECO-POWER-MASCHINE; WELCHE NUR AUF 3.000 Bh. PRO JAHR KOMMT !!! Dann legt jeder Betreiber massiv drauf!


    Unser Fazit:
    Keine Eco-Power-Maschinen für solche Projekt mehr einsetzen! Wenn schon vorhanden, bei 3.0 kW Maschinen sofort den Vollwartungsvertrag kündigen! Im Zweifel Rechtsanwalt einschalten! 4.7 kW Maschinen haben hohe Ausfallrate! Diese im Zweifel abschalten, weil total unwirtschaftlich.


    Tini_Wuebbine

  • Wer Geld übrig hat, liegt bei Vaillant genau richtig.


    Aber hier wurden einige Aussagen gemacht, die richtig zu stellen sind.


    1. Materialkosten
    Beim Material gab es eine gewaltige Steigerung. Das Wartungskit kosten anstellen von 189 € jetzt 299 €, damit sind dann wohl die Kosten für die zusätzlich eingebaute Lambdasonde abgegolten. Die benötigten Ersatzteile kosten bei einem Autoservice ca. die Hälfte, aber man kauft hier beim Monopolisten, die Teile gibt es nur bei Vaillant. Man sollte sich seinen Lieferanten schon genau anschauen, denn sonst zahlt man mehrfach drauf. Das ist bei Vaillant der Fall. Hier wird großzügig kalkuliert. Das zeigt sich ganz deutlich bei den Steigerungen der Lohnkosten.
    2. Wartungspauschale
    Hier wurden die Preise ebenfalls gewaltig erhöht, sie stiegen von 179 auf sage und schreibe 347 € + MWST. Eine Steigerung um 168 €. Habe mir mal den Spaß gemacht, die Lambdasonde aus- und einzubauen. Der Ausbau hat nach genauem hinschauen 2 Minuten gedauert. Da war nix mit eingebrannter Sonde und Gewinde nachschneiden (wie Herzogweg 16 angeblich behauptet). Die Sonde war dann nach 1 Minute wieder eingebaut. Das Kabel wird vorne an der Platine einfach gesteckt. Dafür zahlt man dann 168 € + MWST. An den unsoliden Schlüsseldienst erinnert mich das. Dort wird auch so kalkuliert.


    Wollte man ehrlich miteinander umgehen, würde man nicht nur fair kalkulieren, man würde den Kunden entscheiden lassen, ob nur die Verschleißteile gewechselt werden oder auch für teures Geld die Lambdasonde.


    Vorsorglich teure Ersatzteile zu wechseln ist für den Kunden unwirtschaftlich. Warum bitte nur die Lambdasonde, wäre man konsequent, könnte man viele Teile wechseln, die leider häufiger kaputt gehen (MOMO, Zeus, Spok). Man ist hier wohl auf dem Holzweg. Richtig wäre, diese Teile im Rahmen der Kulanz gratis zu wechseln, wenn sie nach kurzer Laufzeit bereits defekt sind. Vaillant gibt hier allerdings nur die gesetzliche Gewährleistung. Die Qualität einiger dieser Teile läßt wohl zu wünschen übrig. Da gibt es einige Berichte in diesem Forum.


    Die erste Wartung nach Inbetriebnahmen hat seinerzeit insgesamt ca. 390 € gekostet. Bei Wartung nach 4000 Betriebsstunden also knapp 10 Ct. je Betriebsstunde. Jetzt kostet die Wartung 768 €, also knappt 20 ct je Betriebsstunde. Die Kosten haben sich real ungefähr verdoppelt. Im Prospekt war seinerzeit zu lesen: Niedrige Wartungskosten durch geringen Aufwand und lange Wartungsintervalle. Na dann ist ja alles klar. Würde mich wundern, wenn das nur bei diesem BHKW-Modell so wäre, auch bei den anderen Modellen des gleichen Herstellers ist die Frage nicht ob, sondern wann dort abkassiert wird.

  • Da war nix mit eingebrannter Sonde und Gewinde nachschneiden (wie Herzogweg 16 angeblich behauptet

    Ich behaupte das nicht einfach, sondern bei mir war es nach ca. 15.000 BH so. Ich musste die Lambdasonde stückweise, mit Hammer und Ringschlüssel aus dem Krümmer herausschlagen. Am Ende war ich froh, dass nicht noch der Krümmer flöten gegangen ist. Da das Teil wie immer am WE kaputt gegangen war, bedeutete das für mich, an diesem besagten WE Sonde ausbauen und Gerät ohne Funktion stehen lassen. In der nächsten Woche Gewindeschneider für ca. 10,-€ in der Bucht bestellen, Sonde bestellen und am nächsten WE wieder nach Thüringen fahren, Gewinde nachschneiden, Sonde einbauen und Gerät wieder in Betrieb nehmen. Neben den entstandenen Kosten also auch noch eine Woche Nutzungsausfall. Die neue Sonde habe ich jetzt mit Kupferpaste versehen und hoffe, dass der nächste Wechsel so einfach wie von Dir beschrieben, funktioniert. Evtl. werden jetzt die Sonden gleich beim Hersteller Vaillant mit entsprechender Kupferpaste versehen und eingebaut.

  • Nur zur Erinnerung:

    Dafür zahlt man dann 168 € + MWST. An den unsoliden Schlüsseldienst erinnert mich das. Dort wird auch so kalkuliert.


    Die Lambda-Sonde koste bei Bosch direkt 247€. Da ist 168€ incl. Montage doch recht preiswert.


    NUN RECHNEN SIE DAS GANZE MAL MIT EINER ECO-POWER-MASCHINE; WELCHE NUR AUF 3.000 Bh. PRO JAHR KOMMT !!! Dann legt jeder Betreiber massiv drauf!


    Wer jemand ein BHKW einbaut, welches nur 3000 Bh im Jahr hat, der berät den Kunden falsch oder zockt ab.


    Fazit mal ganz deutlich in Ruhrpott-Slang: Du erzählst gequirlte Sch..... :uebel::uebel::uebel:


    oder auf Deutsch: Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steine werfen.


    Evtl. werden jetzt die Sonden gleich beim Hersteller Vaillant mit entsprechender Kupferpaste versehen und eingebaut.


    Bisher lag immer eine kleine Tube Kupferpaste bei. Nun ist die Paste schon auf dem Gewinde, weil die Paste häufig von den HBlern nicht aufgetragen wurde mit dem Ergebnis wie beim Herzogsweg.

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  • Bisher lag immer eine kleine Tube Kupferpaste bei. Nun ist die Paste schon auf dem Gewinde, weil die Paste häufig von den HBlern nicht aufgetragen wurde mit dem Ergebnis wie beim Herzogsweg.

    Da war ausnahmsweise mal nicht der HB dran schuld, sondern der Hersteller. Es war nämlich die erste, Originallambdasonde, demzufolge schon Pfusch ab Werk. Oder wird das BHKW in tausend Einzelteilen angeliefert und vor Ort zusammengepusselt. Ich war leider bei der Aufstellung meines ecopower nicht vor Ort.

  • Zitat

    Wer jemand ein BHKW einbaut, welches nur 3000 Bh im Jahr hat, der berät den Kunden falsch oder zockt ab.


    Ganz so einfach ist es nicht, weil sich die tatsächliche Laufzeit nicht immer im vorraus berechnen lässt...


    Nehmen wir an in einem 2Fam. Haus läge der Wärmebedarf bei 30.000kWh... Das BHKW erzeugt 5kW thermische Leistung... man könnte jetzt rechnen: 30.000kWh / 5kW = 6000 Betriebsstunden. Die Rechnung stimmt aber vorne und hinten nicht, da ein Großteil des Wärmebedarfs an kalten Tagen vom SLK gedeckt wird... Dieser Anteil ist im vorraus nur schwer zu bestimmt sofern man nicht über 1-2 Jahre einen Datenlogger mitlaufen lässt.


    P.S.: Das Thema "Wartung" ist der Grund, warum für mich ein Motor-BHKW niemals in Frage kam...

  • moin

    Dieser Anteil ist im vorraus nur schwer zu bestimmt sofern man nicht über 1-2 Jahre einen Datenlogger mitlaufen lässt.

    nein das ist berechenbar weil genormt. Genauso wie die 2500BH mit WW und 2000Bh ohne WW Bereitung für Kessel genormt sind.


    Die geringeren Wartungskosten gegenüber Motor-BHKW waren der große Pluspunkt für die Stirlingfraktion. Andersrum ist die Motorentechnik ausgereift und Massentauglich - der Stirling hingegen hat schon ne Hand voll Firmen vom Markt gefegt. Leider


    mfg

  • weil sich die tatsächliche Laufzeit nicht immer im vorraus berechnen lässt...


    Auf Grund von Erfahrungen in Verbindung mit einer qualifizierten Simulation lassen sich die Bh pro Jahr auf ca. +-10% ermitteln. :wissenschaftler:


    Die Rechnung stimmt aber vorne und hinten nicht, da ein Großteil des Wärmebedarfs an kalten Tagen vom SLK gedeckt wird...


    Wenn das passiert, dann hat der Planer keine Ahnung von der Materie und sollte den Beruf wechseln. Seine Kunden kann man nur noch bedauern. :crygirl:


    Das Thema "Wartung" ist der Grund, warum für mich ein Motor-BHKW niemals in Frage kam...


    Wenn man von einem Planer wie vorgenannt beraten wird, kann man dieses Ergebnis nachvollziehen. Es rennen leider viel zu viele Idioten rum die sich auch noch Energieberater nennen. Gute Energieberater gibt leider viel zu selten. :suchend:

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